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Thema: Artikel auf Zeit-Online: "Ein Schauspiel der Ohnmacht"

  1. #1
    Registriert Avatar von silent one
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    Standard Artikel auf Zeit-Online: "Ein Schauspiel der Ohnmacht"

    Hallo Leser,

    Ich bin auf Zeit.de auf diesen Artikel gestossen, und ich finde die Thematik recht beunruhigend.
    Es geht darum, welchen Einfluss die Hochfinanz mittlerweile auf unsere Politik ausübt, bzw. wie machtlos die Politik gegenüber den Grossbanken und den Grosskonzernen geworden ist.
    Es ist für mich schwer zu überprüfen, wieviel daran nun wahr ist, jedoch bin ich froh, dass sich mittlerweile immer mehr kritische Stimmen zu Wort melden und vielleicht sollte man sogar vor einer Zerschlagung von Grossbanken nicht zurückschrecken um die Macht der Finanzindustrie einzudämmen.
    Jedoch ist das wohl in der Theorie weit einfacher als in der Praxis.
    Es ist wirklich nicht leicht hier Antworten zu finden, aber am besten ihr lest euch den Artikel mal durch und bildet euch eure Meinung:

    Politik und Banken: Ein Schauspiel der Ohnmacht | Meinung | ZEIT ONLINE
    Geändert von silent one (09.03.2010 um 05:36 Uhr)

  2. Für den Beitrag danken:

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  4. #2
    EuFrank
    Gast

    Standard AW: Artikel auf Zeit-Online: "Ein Schauspiel der Ohnmacht"

    Hallo life is a lie!

    Danke für den interessanten Artikel ! Ich glaube, dass dieses Thema zu den ganz wichtigen gehört.

    Ich bringe mal einige erwähnenswerte Stellen aus dem Artikel, die ihn vielleicht auch etwas zusammenfassen:

    So scheint das Versprechen der Regierenden in Europa und den USA völlig klar: Die Bändigung der Finanzindustrie zugunsten der übrigen Wirtschaft genießt höchste Priorität und die Verantwortlichen tun alles, "damit sich eine solche Krise nicht wiederholt", wie Angela Merkel versicherte.

    Doch dieses Schauspiel ist zutiefst verlogen. Tatsächlich sind Merkel, Sarkozy, Obama und ihre Mitstreiter auf diesem Weg bis heute keinen Schritt vorangekommen.
    ...
    wurde bis heute keiner der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Im Gegenteil: Die Hauptverursacher der Krise sind nun sogar die Gewinner und schanzen sich schon wieder zweistellige Millionengehälter zu. Und immer sichtbarer wird, dass die Fehlentwicklung der globalisierten Finanzwelt einer kleinen Clique aus den Führungsetagen von etwa 15 globalen Finanzkonzernen eine Macht in die Hände gespielt hat, die sich jeder demokratischen Kontrolle entzieht.
    ...
    Der einzige Ausweg aus dem "Too-big- to-fail"-Problem, so folgert Johnson, sei die radikale Verkleinerung der Finanzkonglomerate auf Bilanzsummen von maximal 100 Milliarden Dollar, entsprechend etwa einem Zehntel der heutigen Größe der Deutschen Bank.
    ...
    Und nicht zuletzt auch die deutsche Kanzlerin erklärte, keine Bank dürfe "mehr so groß sein, dass sie wieder Staaten erpressen kann". Das sei "der wichtigste Punkt."

    Doch den dazu nötigen Machtkampf haben Merkel und ihre Kollegen gar nicht erst angetreten.

    ...
    "Die wichtigste Lehre der Krise sollte sein, dass wir Banken keinen politischen Einfluss mehr geben dürfen, wie müssen die Macht der Wall Street brechen", fordert Krisenexperte Johnson. Damit sind die Regierungen allein offenkundig überfordert. Es wird Zeit sich einzumischen. Wer das versäumt, bekommt vermutlich schon bald die Krise, die er verdient.
    Quelle: Politik und Banken: Ein Schauspiel der Ohnmacht | Meinung | ZEIT ONLINE

    Festhalten möchte ich, dass Merkel und Co bis jetzt ziemlich wenig zustande gebracht haben, um das Problem hinreichend zu behandeln. Man hat mehr den Eindruck eines Placebos.

    Ich sage mal etwas holzschnittartig, dass die Lösung des Problems in einer Dezentralisierung der Macht liegen könnte. Dies klingt ja schon in dem Artikel an.

  5. Für den Beitrag dankt: silent one

  6. #3
    Catherine II
    Gast

    Standard AW: Artikel auf Zeit-Online: "Ein Schauspiel der Ohnmacht"

    Sag ich doch schon lange. Aber mir glaubt man ja nix

    Dezentralisierung..........Volksbanken -vom Volk fürs Volk-

    Gewinne werden privatisiert
    Verluste sozialisierst.

    Alles schon gesagt.

    Politiker: Augsburger Puppenkiste.

    Show fürs Volk.

    Nur mal so, rein theoretisch: die ganzen Steuereinnahmen kommen auf ne gesonderte Bank und dort sitzen 2-4 Männeken und verteilen die Kohle, machen also das worüber die Politiker streiten.
    Poliker weg.

    Und? Wo wäre unser Verlust?

    Ich wette, dass es Niemandem auffallen würde.

  7. #4
    Dr. House
    Gast

    Standard AW: Artikel auf Zeit-Online: "Ein Schauspiel der Ohnmacht"

    Gerne, Catherine. Aber stelle mal kurz die Steuereinnahmen den Ausgaben entgegen. Du wirst überrascht sein.

  8. #5
    Catherine II
    Gast

    Standard AW: Artikel auf Zeit-Online: "Ein Schauspiel der Ohnmacht"

    Zitat Zitat von Dr. House Beitrag anzeigen
    Gerne, Catherine. Aber stelle mal kurz die Steuereinnahmen den Ausgaben entgegen. Du wirst überrascht sein.
    Mal ernsthaft: is eh wurscht.

    Du hast selbst gesagt, dass es eine Illusion ist zu glauben, man könnte irgendwann einmal alle Staatschulden zurückzahlen. Allein durch die Zinsen rast die Schuldenuhr in Lichtgeschwindigkeit nach oben, da kommt auf 80Mrd. mehr auch nicht mehr an.

    Irgendwann wird der Reset-Knopf gedrückt. Wäre nicht das erste Mal.

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