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Thema: Der Klimawandel "ein Fake" oder Naturgemacht ?

  1. #516
    Registriert Avatar von juka
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    Standard AW: Der Klimawandel "ein Fake" oder Naturgemacht ?

    Zitat Zitat von Daoga
    Aber auch keinen Fortschritt. Ewige Stagnation tut auch der eigenen Anpassungsfähigkeit nicht gut. Wir "Zivilisierten" täten dank moderner Vorwarnsysteme vor den meisten denkbaren Großereignissen - Supervulkan, anfliegender Meteorit oder sonstwas - wahrscheinlich eine Vorwarnung bekommen und könnten uns vorbereiten, aber die Indianer in ihrem Urwald würde es völlig aus heiterem Himmel treffen. Ahnungslosigkeit ist nicht immer ein Segen.
    Was genau ist denn Fortschritt und wozu bzw. wem dient er? Ein Volk, was in einfachen, aber glücklichen Verhältnissen lebt, wird durch Technologie und Industrialisierung nicht glücklicher, eher das Gegenteil. Mit dem sogenannten Fortschritt kommen Zivilisationskrankheiten, Neid & Missgunst, Getriebenheit, Zerstörung von Lebensräumen, moderne Waffensysteme, Kriege etc. Keine Ahnung warum sich der "zivilisierte" Mensch für so wichtig hält, dass er seine Lebensweise als überlegen ansieht und sie jedem anderen Volk aufdrücken muss.

    Stagnation ist für mich ein negativ behafteter Begriff der Wirtschaft, welcher aussagt, dass egal wie sehr du dich anstrengst und wie viel Gewinn dein Unternehmen erwirtschaftet, im nächsten Jahr muss es noch mehr werden.

  2. Für den Beitrag danken: Bob73, Sisandra

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  4. #517
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    Standard AW: Der Klimawandel "ein Fake" oder Naturgemacht ?

    Wer meint, daß Naturvölker keine Kriege kennen, der beweist daß er keinen blassen Schimmer hat.

    Naturvölker bekriegen sich ständig, verdrängen sich gegenseitig aus den besten Lebensräumen, mit Mord und Totschlag, Kopfjagd und sogar rituellem Kannibalismus, je nach Kultur. Zu den Verdrängten gehören z. B. die Feuerlandindianer, die von anderen, nachrückenden Stämmen aus dem Norden bis in die unwirkliche Spitze Südamerikas vertrieben wurden, wo sie unter miesesten Bedingungen ihr Leben fristen mußten, heute sind sie so gut wie ausgestorben. Zu den berüchtigten Kriegervölkern dagegen die Yanomami aus Südamerika https://de.wikipedia.org/wiki/Yanomami : Kriegsführung.

    Stagnation bedeutet auch bei Menschen einen allmählichen Verlust von Wissen, Beispiel dafür die Aborigines in Australien, deren Vorfahren mal mit Booten übers Meer den Kontinent erreichten und sich entlang der Küsten auch eine Zeitlang noch mit Booten bewegten, gefundene Felszeichnungen sind der Beweis, aber später starb das Wissen, wie man Boote baut, aus - mangels Bedarf in den Steppen und Wüstengebieten.

    Das Leben in einem Naturvolk ist kein Zuckerschlecken, wie sich mancher einbildet. Das Leben ist hart und manchmal sehr kurz, durch eine Infektion, Geburtsschaden, Raubtiere, Unfälle, bei Frauen durch Schwangerschaft oder Geburt - Krankenhäuser gibt es nicht, der einzige "Arzt" ist der Juju-Mann, auf dessen Kenntnissen von Kräutern oder Knocheneinrichten man sich verlassen oder sterben kann - oder eben durch einen Angriff eines verfeindeten Stammes.
    Auch Altenheime gibt es keine, von Alten wird erwartet, daß sie sich mitschleppen und mitarbeiten so gut sie können, wenn sie nicht mehr können, werden sie meistens irgendwo ausgesetzt zum Sterben. Für Pflege gibt es nämlich meist keine Kapazitäten - oder einfach keinen Willen.

    Und auch die rituellen Gepflogenheiten bei Naturvölkern sind nicht ohne, Tätowierung oder das Schleppen von zentnerschweren Baumstämmen als Beweis der eigenen Kraft ist noch harmlos, oder das künstliche Anspitzen von Zähnen per Schleifen mit Steinen, um furchterregender auszusehen. Aber wer mal über den "Sonnentanz" der Prärieindianer nachgelesen hat oder andere Riten von Yanomami und anderen Völkern, dem wird klar, daß diese Leute (gezwungenermaßen) knochenhart und brutal waren, gegen sich wie gegen andere.
    Da war nie was von wegen liebevolles Utopia mit Friede, Freude, Eierkuchen.
    Ist bis heute nix wenn man an diese Insulaner denkt, die diesen leichtsinnigen Möchtegern-Missionar gekillt haben. Was aus deren Sicht und übrigens auch aus amerikanischer (Schutz des eigenen Grundstücks) ihr gutes Recht war.
    Oder dieses andere Indianervolk, das auf anfliegende Helikopter mit einem Pfeilhagel reagiert.

  5. Für den Beitrag dankt: Himalia

  6. #518
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    Standard AW: Der Klimawandel "ein Fake" oder Naturgemacht ?

    Doof ist halt nur "ein bisschen" - zumindest muss man sich halt vermutlich umstellen,
    dass Freiheit, Frieden und Demokratie...wohl an Wachstum gebunden ist...
    Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.

  7. #519
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    Standard AW: Der Klimawandel "ein Fake" oder Naturgemacht ?

    Zitat Zitat von juka Beitrag anzeigen
    Und was das CO2 angeht: Ich finde auch man sollte sich nicht ausschließlich auf dieses Thema fokussieren. Dennoch ist nunmal erwiesen, dass eine minder- und überproportionale CO2 Konzentration in der Atmosphäre weitreichende Folgen haben wird und wir Menschen für diese rasante Entwicklung seit der Industrialisierung verantwortlich sind.
    CO2 wird auch von Vulkanen in großen Mengen ausgestoßen, und zur Zeit leben wir in einer vulkanisch eher ruhigen Periode. Das kann sich jederzeit wieder ändern, und dann verblaßt das von Menschen produzierte CO2 zu einem Nichts. Höherer CO2-Gehalt in der Luft bedeutet mehr "Nahrung" für Pflanzen, besseres Pflanzenwachstum - wenn man sie läßt und nicht alles für Viehweiden oder Parkplätze oder Hochhaussiedlungen wegrodet.

  8. Für den Beitrag danken: Gast X, Himalia, Sisandra

  9. #520
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    Standard AW: Der Klimawandel "ein Fake" oder Naturgemacht ?

    Wer wirklich was gegen das CO2 tun will, muß deshalb wiederaufforsten. Aber nicht in Deutschland, bei uns ist das für die Katz, denn wenn man ein Grundstück in Ruhe läßt, wuchert da innerhalb weniger Jahre ganz von selber ein Urwald. Sondern in den Ländern, wo man dafür erst mal investieren muß, in den Karst- und Wüstengebieten rund ums Mittelmeer, wo der Boden nach jahrtausendelanger Mißhandlung durch den Menschen so mies ist, daß man schon gezielt anpflanzen, düngen, wässern und fressende Ziegen per hoher Zäune fernhalten muß, damit wieder was hochkommen kann.

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