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Thema: Bienen...

  1. #6
    Registriert Avatar von Andreas900
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    Standard AW: Bienen...

    Ich habe meinen Garten schrittweise zu einem naturnahen Garten für Insekten und Vögel gemacht. Gartenbesitzer können aus meiner Sicht viel tun.

    Glyphosat und andere Gifte gehören verboten, auch für Bauern. Sorry ich will giftfreies Essen!
    Und wer jammert, dass Bauern dadurch mehr Arbeit oder Kosten haben: Die Gifte zerstören die Böden. Längst ist unser Gemüse nur noch ein Schatten seiner selbst und hat nur noch einen Bruchteil früherer Vitamine.

    Es geht nicht nur um Bienen sondern die Funktionsfähigkeit unserer Böden. Es geht um uns Menschen.

    Manchmal muss man sich dafür nur informieren. Wer zb einen Garten anlegt sollte auf Hibiskus, Koniferen und englischen Rasen möglichst verzichten. Alles tote Zeug für die Tierwelt. Erschrecken wie wenige Menschen überhaupt normale europäische Pflanzen überhaupt noch kennen, weil diese Pflanzen auch in Baumärkten kaum noch verkauft werden.
    Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.
    Als Kind bin ich von einem Pony gefallen, was sagt mir das? ^^


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  3. #7
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    Standard AW: Bienen...

    Und wer jammert, dass Bauern dadurch mehr Arbeit oder Kosten haben
    Jammern tun ja eigentlich nur die großen Landwirtschaftskonzerne: Der kleine Bauer braucht ja auch kein Glyphosat, weil er keine Monokulturen braucht. Unser Problem ist halt: Die große Landwirtschaftslobby stellt sich die kleinen Bauern an die Front und sagt: Wenn ihr UNS einschränkt, schadet ihr den armen kleinen Bauern: Dass das zwei paar Schuhe sind, wird da schnell verschwiegen.
    Keiner würde sich für die bauern einsetzen, wenn es dabei um Massentierhaltung und Monokulturen geht- bzw wenn dies offen ausgesprochen würde: Da will man lieber das bild der netten kleinen bauern hochhalten: Dass denen aber in der Wirklichkeit KEINE der "Errungenschaften" der Landwirtschaftslobby zugute kommt, msus ja das Volk nicht wissen.
    Gewinner sind wieder mal die Großen.
    Deswegen ist es ja zB so wichtig, lokal und möglichst beim Bauern zu kaufen! Da unterstützt man sie direkt!
    Geändert von Violetta Valerie (14.03.2019 um 22:14 Uhr)

  4. Für den Beitrag danken: Andreas900, ~scum~

  5. #8
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    Standard AW: Bienen...

    Manchmal muss man sich dafür nur informieren. Wer zb einen Garten anlegt sollte auf Hibiskus, Koniferen und englischen Rasen möglichst verzichten. Alles tote Zeug für die Tierwelt. Erschrecken wie wenige Menschen überhaupt normale europäische Pflanzen überhaupt noch kennen, weil diese Pflanzen auch in Baumärkten kaum noch verkauft werden.
    Aber gerade das ist doch sooo schön pflegeleicht.

    ehrlich gesagt. Manche Gärten schauen inzwischen aus wie Friedhöfe: Die Pflanzen, die jetzt im Garten sind, waren früher nur auf Gräbern zu finden...


    Übrigens: Man kann sich auch selber Bienen halten und das Imkern lernen: Macht meine Mutter gerade: Sie ist begeistert und sooo viel Arbeit ist es garnicht. Wenn man einen großen Garten hat, sollte man darüber nachdenken, ob das nicht was für einen wäre.
    Und auch zB Vogelhäuschen und plätze an denen igel unterkriechen können findet man ja immer weniger in den "stylischen" Gärten, die jetzt modern sind.
    Ein richtiger "Bauerngarten" mit Blumen, Vogelhäuschen, Gemüse, Obst und Laubhaufen für die Igel ist aber doch sowieso viel schöner!
    Geändert von Violetta Valerie (14.03.2019 um 22:23 Uhr)

  6. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, ~scum~

  7. #9
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    Standard AW: Bienen...

    Zitat Zitat von Andreas900 Beitrag anzeigen
    Ich habe meinen Garten schrittweise zu einem naturnahen Garten für Insekten und Vögel gemacht. Gartenbesitzer können aus meiner Sicht viel tun.
    Ja, ich erinnere mich. Damals hast Du gute Tipps hier bekommen bevor es bei Dir losging.
    Schön, wenn Du nun solch eine Freude an Deinem Garten hast.
    Fütterst Du die Vögel denn momentan?

    Auch die Bauern haben keine andere Wahl als mit den vorherrschenden Gesetzen zurechtzukommen und müssen entprechend handeln um ihre Erträge einzufahren. Das ganze System stellt man leider - über nacht nicht um.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es sowohl den Bauern, der Landschaftspflege betreibt und Biofleisch produziert und mein anderer Freund bewirtschaftet einen großen Demeterhof.

    Sie achten also beide auf Bienen und Böden, das Grundwasser und sorgen dafür, dass wir gesundes Essen auf dem Tisch haben und unsere Natur gepflegt wird. Sicher gibt es auch solche, die nun von Monokulturen umschwenken auf biologischen Anbau und die das nur aus finanziellen Gründen tun...Für mein Verständnis wäre das eine schöne Nachricht, wenn dann nicht der "Biomais" in der Biogasanlage landet sondern auf gutem Boden...gesundes Gemüse, Korn und Obst wächst.

    Die Frage ist, was wir tun können und weil nicht jeder einen Garten hat, könnte man überlegen inwieweit man selbst bereit ist (Wahlen sind das eine, wobei man diese nicht nur unter den landwirtschaftlichen Punkten betrachten sollte) seinen Beitrag zu leisten. Sicher, Violetta ist es gut wenn man beim Bauern direkt einkaufen kann, der am besten noch Biobauer ist. Das kann aber nicht jeder. Was man kann ist aber auf gewisse Nahrungsmittel verzichten, vielleicht auf Reisen mit Schweröldampfern und auf gewisse Mode/Klamottentrends...

    Ich habe es in einem anderen Faden angesprochen. Der Haupteil unserer Klamotten wird gar nicht verkauft, sondern verbrannt, was enorme Auswirkungen auf die Umwelt hat.

    In den Zeitungen konnte man lesen, dass viele meinen, mit ihrer Unterschrift einen Beitrag für eine "heile Welt" geleistet zu haben. Wenn es doch nur so einfach wäre.
    Inzwischen ist diese Phase wieder rum und "jeder" geht vermutlich seinem Leben nach, wie bisher auch.

    In den letzten Wochen habe ich hier und da mal die Fühler ausgestreckt und mich für Land und Böden interessiert, mit einigen Bauern zufällig gesprochen. Heute werden für zwei-drei ha Wiese und in manchen Gegenden 80-100k aufgerufen. Bedeutet, wenn man nun Blühwiesen für die Insekten schaffen möchte, den Boden schonen und keinerlei Ertrag aus den Böden rausholen kann, dann ist das eine recht teure Angelegenheit. Deshalb schließen sich inzwischen Menschen zusammen und finanzieren solche Projekte gemeinsam.

    Was haltet Ihr davon?
    früher, wars schon spät...
    ich habe hier keine absolute Meinung. Wie auch? Dazu fehlen mir sämtliche Informationen. Ich habe eher Fragen...

  8. #10
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    Standard AW: Bienen...

    oh-man,
    dann habe ich Euch wieder mal falsch verstanden...

    Ich dachte, Ihr interessiert Euch für Die Hummeln, Bienen und Ringelnattern, Hornissen und Wespen auch, dass nich plötzich das/dein Weltall auseinander fliegt...

    Entschuldigung, dass ich diesen Faden anstupsen wollte, bitte sehts mir nach,
    oder baucht Euch ein Bio-Klo, dann reden wir weiter.

    Übrigens...Vögel sollte man das ganze Jahr über füttern, so wie es der Mann in der Fachzeitung schreibt.
    früher, wars schon spät...
    ich habe hier keine absolute Meinung. Wie auch? Dazu fehlen mir sämtliche Informationen. Ich habe eher Fragen...

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