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Thema: Warum fallen eigentlich so wenigen die Mißstände in unserer Gesellschaft auf?

  1. #191
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    Standard AW: Warum fallen eigentlich so wenigen die Mißstände in unserer Gesellschaft auf?

    Zitat Zitat von Flo12 Beitrag anzeigen
    Ich muss ehrlich sagen mich frustrieren diese Dinge, und ich verstehe nicht warum die breite Masse nichts dagegen unternimmt. Für die Zukunft sehe ich eher schwarz.

    • Ich vermute mit ein Grund könnte sein weil die Mehrheit gar nicht so genau über das alles nachdenken möchte, um sich nicht noch mehr Sorgen zu machen. Angst, Zweifel oder Sorgen sind ja auch nicht so schöne Gefühle, das man also eher vermeidet.
    • Zudem denke ich sind die Menschen auch schon zu sehr konditioniert nur ihre Arbeit zu machen und danach von dem Lohn zu konsumieren. Wir lernen das ja so von klein auf, ein halbes Jahr Mühe geben, dann gibt es ein Zeugnis dafür, auf das wir dann mehr oder weniger stolz sein dürfen und unseren Lebensweg damit beeinflussen können. So betrachtet ist ein wesentliches Grundbedürfnis vieler Menschen ja auch einfach nur möglichst viel konsumieren zu können - seien das technische Gadgets, Möbel, gutes Essen, schicke Klamotten, Wellness und Beauty, Freizeitaktivitäten, Reisen... Für viele funktioniert das Leben doch sehr gut so - und wieso sollte man etwas ändern, das für einen selbst funktioniert.
    • Mit ein Grund könnte sein, das es auch einfach an der Zeit oder Energie mangelt sich tiefer mit Dingen zu beschäftigen und sich die ganzen komplexen Strukturen mal anzuschauen. Fast alle gesellschaftlichen Themen sind ja auch unglaublich kompliziert und verflochten - wie soll man das selbst überblicken, wenn sogar Experten oft komplett unterschiedliche Ansichten haben.
    • Wir leben außerdem in einer sehr oberflächlichen Welt, wo die Menschen auch viel auf Oberflächlichkeiten Wert legen. Es liegt also bei der Mehrheit gar nicht so in der Natur Dinge groß zu hinterfragen - und solange Jemand da ist, der sagt "Alles wird gut" und etwas Vertrauen erweckt, genügt das auch.
    • Dann ist da noch der Punkt der sozialen Anpassung an das Umfeld, also die Normen - oder der sogenannte "Herdentrieb". Wer möchte schon Außenseiter sein und immer wieder dadurch auffallen, sich anders zu Verhalten oder allein anders zu Denken. Man möchte ja auch in seinem gewohnten Umfeld akzeptiert werden.
    • Als nächstes kommen dann die unterschiedlichen Sichtweisen, aufgrund anderer Lebenserfahrungen. Viele finden die Dinge vielleicht gar nicht so schlimm, die einem selbst Sorgen bereiten.
    • Das Gefühl von Ohnmacht spielt sicherlich auch eine Rolle. D.h., dass der Einzelne sich oft sehr klein und hilflos fühlt und nicht daran glaubt, dass er selbst zu Veränderungen beitragen kann - oder selbst wenn, keine Idee hätte wo oder wie. Also, das ist ja auch schwer, gar keine Frage.
    • Hoffnungslosigkeit könnte mit ein Grund sein. D.h., daß selbst wenn man glaubt man könnte jetzt etwas ändern, dass es langfristig sowieso wieder auf dasselbe hinausläuft.


    Das sind also schon mal eine ganze Menge Gründe, warum sich gesellschaftliche Prozesse nicht so einfach so schnell ändern - selbst wenn viele etwas nicht für gut halten.

    Meiner persönlichen Meinung nach, ähnlich wie bei persönlichen Nöten und Krisen, ist der Beste Weg etwas zu verändern, zuerst sich selbst zu ändern. Das eigene Denken und Verhalten, die eigene Lebensweise.
    Meistens geht das erstmal nur durch Verzicht, also größerer Bescheidenheit und möglicherweise auch den Verlust von Kontakten oder Gewohnheiten. Da alleine merkt jeder schon, wie schwierig Veränderungen sein können.
    Später hat man die Chance dafür, ganz neues zu entdecken, mit dem man zufriedener wird.

    Aber wenn man das Gefühl hat, so vieles um einen herum stimmt nicht mehr - und tut einem auch gar nicht mehr gut, dann sollte man sich auch nicht unbedingt mehr so groß daran beteiligen, sondern stattdessen zu sich selbst finden. Z.B. weniger arbeiten oder einen stressfreieren Job finden - oder ganz aussteigen wenn es aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen irgendwie möglich und man abgesichert ist - oder durch das soziale Netz wird. Denn wer leidet kann ja auch z.B. zu Ärzten gehen, statt einfach weiterzumachen.
    Einfach die Welt dann Welt sein lassen.
    Meiner Meinung nach machen es die Aussteiger, Minimalisten oder Downshifter da genau richtig - insbesondere in unseren Wohlstandsgesellschaften.
    Und je mehr es werden, desto mehr Gleichgesinnte kann man auch wieder kennenlernen - egal in welcher sozialen Schicht.
    Das hat auch den schönen Nebeneffekt, dass man Anderen damit selbst vorlebt, dass es auch anders geht.
    Einfach lernen: "Nein." zu sagen. "Mit mir nicht." Auch wenn das soziale Konsequenzen bedeutet.
    Geändert von Kauz (26.06.2018 um 00:59 Uhr)
    "Wir sind nicht auf der Welt um so zu sein, wie Irgendjemand uns haben möchte."

  2. Für den Beitrag danken: Mr. Pinguin

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  4. #192
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    Standard AW: Warum fallen eigentlich so wenigen die Mißstände in unserer Gesellschaft auf?

    Zitat Zitat von Daoga Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du auf diese fromme Idee? Wer vorher nichts konnte, nichts gelernt hatte oder krank oder behindert war, wird nach dem großen Knall immer noch genauso nichts können, nichts gelernt haben, krank oder behindert sein. (Außer er ist dem großen Knall zum Opfer gefallen, und wie ich schrieb, ist dieses Risiko für die Armen weitaus höher als für die Reichen.) Allerdings steht er dann mit diesen Verhältnissen deutlich schlechter da, denn sowas wie Hartz oder andere staatliche Hilfen wird es dann längere Zeit wenig bis gar nicht geben (denk z. B. an das Ende 2. WK, die Lebensmittelzuteilungen damals, für schwer arbeitende Menschen waren 1500 Kalorien pro Tag eingerechnet, unter damaligen Verhältnissen - schwere Arbeit, ungeheizte Räume in eiskalten Wintern - eine reine Hungerkur, für nichtarbeitende Menschen gab es exakt die Hälfte - häufig das Todesurteil, da zu wenig zum Überleben!) sprich dann muß er selber schauen, wo er bleibt, denn mit staatlicher Hilfe oder frommen Spenden (Stichwort Care-Pakete...) darf er so schnell nicht rechnen. Der Konzernchef dagegen hat garantiert noch irgendwo Konten oder ein Ferienhäuschen im Ausland, wohin er sich zurückziehen kann, oder Geschäftsfreunde in Japan oder Brasilien, die ihm finanziell aus der Patsche helfen. Von "Gleichheit" ist auch nach Kriegen nix zu bemerken. Egal ob man zum Beweis das Ende des letzten Weltkrieges in Deutschland heranzieht oder aber das Kriegsende in Japan, wo es ebenso jede Menge skrupellose Kriegsgewinnler gab, die sich auf Kosten der hungernden und häufig obdachlosen Bevölkerung die Taschen füllten. (Gut nachlesbar in diversen Werken über diese Zeit, unter anderem in den letzten Bänden von "Barefoot Gen", die Geschichte eines Hiroshima-Überlebenden.) Die "Chance mitzumachen", wie Du es so fromm bezeichnest, ist in Wahrheit der Drang nach einem besseren Leben, als in Ruinen zu hausen und von Resten und ausländischer Hilfe zu leben. Denn wer da nicht "mitmacht" ... der bleibt halt im Dreck liegen, denn wenn niemand viel hat, wird den Nicht-Mitmachern keine Hilfe nachgeworfen. Wo das Essen schon für die Arbeiter chronisch knapp ist, füttert man keine Schmarotzer mit durch.
    Jeder Gedanke an Gleichheit und Gerechtigkeit geht schlußendlich ins Leere. Angeblich will der Mensch frei sein. Aber er wählt in einer Gruppe spontan und relativ kurzfristig einen Anführer bzw. erhebt sich ein Anführer über die Gruppe. Sind die "Geführten" dann noch frei? Sie müssen sich dem Willen des Anführers unterwerfen. Das funktioniert immer und überall so, bei Völkern ebenso wie bei Schiffbrüchigen - gleichgültig wie man die Gesellschaftsordnung und deren Regeln nennt. Jeder Mensch will den anderen überflügeln, besser sein, mehr besitzen, mehr gelten als der andere. Es entsteht fast zwangsläufig Neid auf den Vorteil der Erfolgreicheren. Und jeder Mensch will so leicht wie möglich durch's Leben kommen. Das ist erstmal legitim und auch im Tierreich zu beobachten. Wenn dem Menschen das Leben aber "zu leicht" gemacht wird, gibt es keinen Fortschritt, keine Entwicklung mehr, denn der so bevorteilte Mensch sieht gar keinen Grund für irgendwelche Anstrengungen. Wohin man auch schaut oder von welchem Standounkt aus man es betrachtet: Gleichheit und Gerechtigkeit sind (leider) nichts weiter als utopische Ideen. Nun wurde hier z. B. behauptet, Arbeitspflicht würde unserem Wirtschaftssystem widersprechen, mit ihm kollidieren. Warum führen wir dann kein anderes, gerechteres, "gleicheres" Wirtschaftssystem ein? Wir leben doch angeblich in einer Demokratie, wählen wir doch einfach das richtige Wirtschaftssystem. Können wir nicht? Warum nicht? Weil es keine der "etablierten" Parteien im Programm hat? Warum müssen unbedingt Parteien "regieren"? Lz. GG sollen sie an der politischen Willensbildung in der Bevölkerung mitwirken. Von Regieren steht da nichts. Nur deren gut honorierte Winkeladvokaten "legen es so aus"! Das führt zur nächsten Frage: was taugen Gesetze, die man auslegen kann/muß? Da sind die zehn Gebote der (Ur-?)Christen doch viel konkreter - da gibt's auch nichts zu deuten oder auszulegen: "Du sollst nicht töten!" - basta, kein "Wenn" und "Aber"! Das soll jetzt keine Missionsarbeit sein sondern nur als - mir bekanntes - Beispiel dienen. Warum können Gesetze vom GG angefangen bis zu Kommunalgesetzen nicht ebenso eindeutig, klar und unmißverständlich sein? Warum können sich Reiche ihr Recht "kaufen"!? (gegen Zahlung der Summe X wurde das Verfahren eingestellt???) Warum ist die Justiz wenngleich lt. GG "unabhängig" in dieser Weise korrumpierbar? - es läuft am Ende immer wieder auf denselben Antrieb des Menschen hinaus: GIER. Daran krankt die Gesellschaft, jede Gesellschaft!
    "Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du, o Mensch, sei Sünde?
    Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde." (Franz von Assisi)

    "Lächeln ist die netteste Art die Zähne zu zeigen." (mein Zahnarzt)

    "Das Talent tut, was es kann. Das Genie tut, was es muß." (Konfuzius)

  5. Für den Beitrag danken: Yang

  6. #193
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    Standard AW: Warum fallen eigentlich so wenigen die Mißstände in unserer Gesellschaft auf?

    Zitat Zitat von Ondina Beitrag anzeigen
    Also ohne Grund wenn man es nicht für nötig befunden hätte, hätte man sich bestimmt nicht dazu herabgelassen das Schulsystem des ehem. Klassenfeindes einzuführen weil irgendwo ist es ja auch eine Art Bankrotterklärung und wer bitte wenn er nicht mit dem Rücken zur Wand steht tut das denn? Nein, sie haben das Potential dieses Systems erkannt und nutzen es nun für sich und der Erfolg gibt ihnen Recht. Immerhin konnten sie ihren eigenen Stolz runterschlucken was hier noch Jahrhunderte oder noch länger dauern wird. Unser Bildungssystem hatte nur eine Schwachstelle es war hoffnungslos überladen mit irgendwelchem ideologischen Mist ansonsten war es sehr, sehr gut und das haben sie erkannt dazu waren sie fähig, etwas was hier vollkommen ab geht. Weist du wie viele sog. Gesundheitszentren es hier mittlerweile schon gibt und weist du worauf das Prinzip zurückzuführen ist, auf unsere Polikliniken die mussten aber auch erstmal eingestampft werden können ja nun nichts taugen. Man wäre damals schon besser beraten gewesen man hätte sie erhalten jetzt etabliert man dieses System für teuer Geld aber wir haben es ja. Man könnte sie ja auch wieder Polikliniken nennen tut man aber nicht, weil es wahrscheinlich doch noch zu Peinlich ist etwas aus dem Osten zu übernehmen. Und wissen soll bitte auch keiner dabei ist der Kalte Krieg doch schon seit fast 30 Jahren vorbei. Dieser Staat wäre besser beraten er würde das Schulsystem übernehmen und zwar schnell wenn er den Anschluss an die Zukunft nicht verpassen möchte. Kommt aber auch darauf an ob man dazu Ideologisch überhaupt in der Lage ist, aber dieser falsche Stolz wird uns in Zukunft noch sehr teuer zu stehen kommen.
    Als die ostdeutschen Lehrer nach der Grenzöffnung den Bildungsstand westdeutscher Schüler kennen lernten, schlugen viele der Lehrer die Hände über dem Kopf zusammen - nur nicht vor Begeisterung! Und Gesundheitszentren und Ärztehäuser gibt es wie lange? - nur eines haben die Wessis den Ossis voraus: die große Klappe. Und die Politiker (ausschließlich Wessis) sehen Ostdeutschland immer noch als Feind an und da muß man natürlich alles schlecht machen, was von dort kommt. - kann man (besonders auffällig) vor jeder Wahl im einschlägigen öffentlich-rechtlichen TV verfolgen, Tenor: die böse DDR - bezahlt auch durch Ossi-GEZ-Gebühren!
    Geändert von Einhorn_das_echte (29.06.2018 um 22:48 Uhr)
    "Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du, o Mensch, sei Sünde?
    Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde." (Franz von Assisi)

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  7. Für den Beitrag danken: Ondina, Yang

  8. #194
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    Standard AW: Warum fallen eigentlich so wenigen die Mißstände in unserer Gesellschaft auf?

    Zitat Zitat von Einhorn_das_echte Beitrag anzeigen
    Jeder Gedanke an Gleichheit und Gerechtigkeit geht schlußendlich ins Leere. Angeblich will der Mensch frei sein. Aber er wählt in einer Gruppe spontan und relativ kurzfristig einen Anführer bzw. erhebt sich ein Anführer über die Gruppe. Sind die "Geführten" dann noch frei? Sie müssen sich dem Willen des Anführers unterwerfen. Das funktioniert immer und überall so, bei Völkern ebenso wie bei Schiffbrüchigen - gleichgültig wie man die Gesellschaftsordnung und deren Regeln nennt. Jeder Mensch will den anderen überflügeln, besser sein, mehr besitzen, mehr gelten als der andere. Es entsteht fast zwangsläufig Neid auf den Vorteil der Erfolgreicheren. Und jeder Mensch will so leicht wie möglich durch's Leben kommen. Das ist erstmal legitim und auch im Tierreich zu beobachten. Wenn dem Menschen das Leben aber "zu leicht" gemacht wird, gibt es keinen Fortschritt, keine Entwicklung mehr, denn der so bevorteilte Mensch sieht gar keinen Grund für irgendwelche Anstrengungen. Wohin man auch schaut oder von welchem Standounkt aus man es betrachtet: Gleichheit und Gerechtigkeit sind (leider) nichts weiter als utopische Ideen. Nun wurde hier z. B. behauptet, Arbeitspflicht würde unserem Wirtschaftssystem widersprechen, mit ihm kollidieren. Warum führen wir dann kein anderes, gerechteres, "gleicheres" Wirtschaftssystem ein? Wir leben doch angeblich in einer Demokratie, wählen wir doch einfach das richtige Wirtschaftssystem. Können wir nicht? Warum nicht? Weil es keine der "etablierten" Parteien im Programm hat? Warum müssen unbedingt Parteien "regieren"? Lz. GG sollen sie an der politischen Willensbildung in der Bevölkerung mitwirken. Von Regieren steht da nichts. Nur deren gut honorierte Winkeladvokaten "legen es so aus"! Das führt zur nächsten Frage: was taugen Gesetze, die man auslegen kann/muß? Da sind die zehn Gebote der (Ur-?)Christen doch viel konkreter - da gibt's auch nichts zu deuten oder auszulegen: "Du sollst nicht töten!" - basta, kein "Wenn" und "Aber"! Das soll jetzt keine Missionsarbeit sein sondern nur als - mir bekanntes - Beispiel dienen. Warum können Gesetze vom GG angefangen bis zu Kommunalgesetzen nicht ebenso eindeutig, klar und unmißverständlich sein? Warum können sich Reiche ihr Recht "kaufen"!? (gegen Zahlung der Summe X wurde das Verfahren eingestellt???) Warum ist die Justiz wenngleich lt. GG "unabhängig" in dieser Weise korrumpierbar? - es läuft am Ende immer wieder auf denselben Antrieb des Menschen hinaus: GIER. Daran krankt die Gesellschaft, jede Gesellschaft!
    Wow!!!
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
    Albert Schweitzer

    In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte.
    Josef Stalin

    Linke bestreiten alles, außer ihren Lebensunterhalt.
    Helmut Schmidt

    Don Johnson: tell it like it is!!!

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    Standard AW: Warum fallen eigentlich so wenigen die Mißstände in unserer Gesellschaft auf?

    Zitat Zitat von Einhorn_das_echte Beitrag anzeigen
    Als die ostdeutschen Lehrer nach der Grenzöffnung den Bildungsstand westdeutscher Schüler kennen lernten, schlugen viele der Lehrer die Hände über dem Kopf zusammen - nur nicht vor Begeisterung! Und Gesundheitszentren und Ärztehäuser gibt es wie lange? - nur eines haben die Wessis den Ossis voraus: die große Klappe. Und die Politiker (ausschließlich Wessis) sehen Ostdeutschland immer noch als Feind an und da muß man natürlich alles schlecht machen, was von dort kommt. - kann man (besonders auffällig) vor jeder Wahl im einschlägigen öffentlich-rechtlichen TV verfolgen, Tenor: die böse DDR - bezahlt auch durch Ossi-GEZ-Gebühren!
    "Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen."
    Karl Valentin

    "Der Fisch stinkt immer vom Kopf her".
    Russisches Sprichwort


    "Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse aber nicht für jedermanns Gier. "Mahatma Gandhi"

    "Alle meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wieder und sind keine Rechtsberatung."

  10. Für den Beitrag dankt: Yang

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