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Thema: Der Feminismus will für Gleichheit sorgen

  1. #2646
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    Standard AW: Der Feminismus will für Gleichheit sorgen

    Informationen zu Abtreibungen Gericht bestätigt Urteil gegen Ärztin Hänel

    Die Gießener Ärztin Kristina Hänel wurde wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen zu einer Geldstrafe verurteilt. Sie ging gegen den Schuldspruch vor - und hat nun in der nächsten Instanz verloren.
    Kristina Hänel: Gericht bestätigt Verurteilung wegen Paragraf 219a - SPIEGEL ONLINE

    Der § 219a muss weg. Dieser Paragraph ist völlig überholt. Die Verurteilung zeigt deutlich, dass wir der Gesetzgeber handeln muss. Hier wird Frauen pauschal die Kompetenz abgesprochen den Unterschied zwischen Information und Werbetätigkeit zu erkennen .Schlimmer noch. Man spricht ihnen das Recht ab sich angemessen informieren zu können ohne eine Tournee von Arzt zu Arzt zu starten. Ich bin dankbar für jede Ärztin/Arzt die sich mutig für Information entscheiden obwohl zu befürchten steht das ein Gesetz aus dem Nationalsozialismus sie dafür bestraft.

    Eine Frau hat heute immernoch kein 100% verfügen über ihren Körper. Es fängt ja schon bei Frauen an, die sich sterilisieren lassen möchten. Sie dürfen es nicht, ehe sie nicht eine gewisse Anzahl an Kinder geboren hat. Selbst Frauen mit 40 wird da noch gesagt, es könne ja sein, dass sie irgendwann mal Kinder möchten.
    Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.
    (Richard Dawkins)

    Wer Heute noch ernsthaft Homosexualität ablehnt, hat sicher auch ein Problem damit flüssig bis 100 zu zählen.
    (Cordula Stratman)

    Ich werde lieber für das gehasst, was ich bin, als für das geliebt zu werden, was ich nicht bin.
    (Kurt Cobain)

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  3. #2647
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    Standard AW: Der Feminismus will für Gleichheit sorgen

    Der großartige Thomas Fischer zum § 219a StGB :
    Die Vorschrift führte seit 23 Jahren ein medial und praktisch verborgenes Leben, ohne dass wesentliche Freiheitseinschränkungen zu beklagen waren. (...)

    Frau H. steht nun symbolisch an der Spitze einer Kampagne, die sich unter Bannern wie "No § 219a, No § 218!" versammelt. Die neue Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat sich sogleich des dringenden Themas angenommen. Die Freiheits- und Gerechtigkeitspartei SPD hat der christlich-jüdischen Abendlandspartei CDU ein "Ultimatum" gestellt, wonach bis September 2018 eine "Reform" der Vorschrift zu erfolgen habe. Parallel dazu hat ein "Verbändebündnis" einen so genannten Offenen Brief unter der Forderung: "Heben Sie den § 219a StGB auf!" an die Bundesregierung geschrieben. Diesem Bündnis gehören auch an: Bündnis 90/die Grünen, DGB Frauen, Deutscher Juristinnenbund, Arbeiterwohlfahrt und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen.

    […]


    Quelle: Thomas Fischer zu Karl Marx, 219a, Gewalt - SPIEGEL ONLINE
    Geändert von GrayBear (14.10.2018 um 10:59 Uhr) Grund: lt. Forenregeln dürfen nur kurze Passagen zitiert werden
    Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich schon geändert.
    (Lucius Annaeus Seneca)

  4. Für den Beitrag dankt: Portion Control

  5. #2648
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    Standard AW: Der Feminismus will für Gleichheit sorgen

    Zitat Zitat von Rose Beitrag anzeigen
    Schlimmer noch. Man spricht ihnen das Recht ab sich angemessen informieren zu können ohne eine Tournee von Arzt zu Arzt zu starten.
    Stimmt doch überhaupt nicht.

  6. #2649
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    Standard AW: Der Feminismus will für Gleichheit sorgen

    Wenn ich schwanger bei meinem Frauenarzt sitze und mir Informationen zu einem Abbruch anschaue dann denke ich so: Joa. Jetzt so ne Abtreibung! Das wärs jetzt.
    Abtreibungen sind doch kein Impulsreaktion, die man leichtfertig trifft.
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  7. #2650
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    Standard AW: Der Feminismus will für Gleichheit sorgen

    Das Thema Abtreibungsparagrafen 219a hatten wir eigentlich schon zu Genüge.

    Der Paragraph sagt im Grunde nur aus, dass vor Abtreibung eine Beratung stattfinden soll.

    Dementsprechend dürfen Frauenärzte ihren Patientinnen zwar erklären, wie ein Schwangerschaftsabbruch abläuft und welche Folgen und Risiken es gibt. Sie dürfen ihnen aber nicht sagen, welche Praxen Abtreibungen durchführen.
    Das dürfen nur die Beratungsstellen wie pro familia.

    Und ja ich kann verstehen, dass es die schrecklichsten Fälle gibt, von Vergewaltigungen bis Erbkrankheiten. Dennoch finde ich es nicht verwerflich vor Abtreibung Frauen zu einer Beratung zu verpflichten. Und ich verstehe nicht den massiven Aufschrei, denn am Ende entscheidet immer noch die Frau über dir Abtreibung. Es geht nur um die Beratung.

    pro familia berät über Abtreibung, Folgen, Kostenübernahme, nennt Ärzte und viel mehr.

    Ich finde das wichtig. Eine Abtreibung ist keine "Heilung", die ein Arzt ohne Beratung mal eben machen sollte. Du wirst auch vor jeder OP beraten und musst diverse Einverständniserklärungen unterschreiben - so what?
    Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.
    Als Kind bin ich von einem Pony gefallen, was sagt mir das? ^^

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