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Thema: göttlich

  1. #186
    Registriert Avatar von mikenull
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    Standard AW: göttlich

    Dieses "posítive, moralische Verhalten" ist ja nicht definiert - zumindest nicht im Buch der Bücher. Da wird gemordet, vergewaltigt, gebrandschatzt was das Zeug hält. Klar, als guter Gläubiger sollte man dann die Dinge die weniger schön sind, einfach "symbolisch" sehen. Das macht den Ekel leichter. Aber genau daher sollte man seine Moral nicht aus einem alten Buch beziehen. Übrigens auch nicht aus dem neuen Testament, denn auch dort gibt es sehr verwerfliche Dinge. Und manch einer sollte auch mal für sich selbst klären, wo Religion aufhört und Geisteskrankheit anfängt. Da gibt es oft fließende Übergänge.
    Ich muss das Leben so leben, weil es so aussieht, dass dieses Leben nicht mehr lange dauert.“
    ( Bill Ivy, engl. Motorradrennfahrer, gestorben am Sachsenring 1969 )

    Wir sollten uns um ein gutes Leben bemühen und um einen Tod, für den es sich zu sterben lohnt.
    ( Terry Pratchett in "Dem Tod die Hand reichen" )

  2. Für den Beitrag danken: NichtKonform, ~scum~

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  3. #187
    Registriert Avatar von Jusehr
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    Standard AW: göttlich

    Zitat Zitat von Mr. Pinguin Beitrag anzeigen
    Das ist aber vielen, glaube ich, zu anstrengend.
    Moralisch positiv sein macht eigentlich Freude, weil man sich des Werts so einer Handlung bewußt ist. Griesgrämig das Gute tun ist irgendwie noch nicht OK. Aus den bereits genannten Gründen dürfte es Gläubigen etwas leichter fallen, eine "moralische Kultur" über Jahre an den Tag zu legen. Meine Erfahrungen bestätigen das.

    Ja nur was ist "positiv moralisches Verhalten"? Das kann man sich ja so auslegen, dass man fleißig 5 mal pro Tag auf dem Gebetsteppich niederkniet, oder dass man täglich mindestens einen Rosenkranz runterbetet. Danach verkloppt man die Kinder und macht sich über die Ehefrau her. Positiv war man ja schließlich.
    Dazu habe ich mich schon oft hier geäußert .

    Etwas platt gesagt:
    Es ist egal, was Du tust. Entscheidend ist, dass Du unter Einbeziehung aller Mittel, die in Deiner Macht stehen, Ziele bestimmt hast und diese auch maximal engagiert verfolgst. Mehr kann man nicht verlangen von Dir! Es kommt also um die Haltung, den Guten Willen an.

    Die konkrete Haltung ist dagegen sehr unwichtig (jedenfalls für die moralische Beurteilung Deines Verhaltens). Was Du konkret tust, hängt von Deinem Wissen, Deiner Kultur, Deiner Gesundheit, Deinen Erfahrungen, der Tagesform, dem Wetter etc. ab. Das hast Du alles nicht in Deiner Hand. Den Guten Willen hast Du aber in Deiner Hand!

    So wird - um bei meinen Beispielen zu bleiben - ein tunesischer Arzt des 17. Jahrhunderts, der schlecht sieht, bei stürmischem Wetter einem Patienten anders helfen als ein US-Amerikaner aus den 70ern des 20. Jahrhunderts, der topfit ist und bei schönstem Wetter in Kalifornien in einer gut belüfteten Praxis arbeitet. Die Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die konkrete Handlung. Moralisch entscheidend ist aber ihr Guter Wille und ihre Einsatzbereitschaft. Moralisch egal auch, ob der Patient stirbt. Das hat der Arzt oft nicht in der Hand.

    Wer dumm ist, handelt konkret wohl auch anders als ein ganz schlauer. Moralisch ist das egal. Es geht um den Guten Willen und die Einsatzbereitschaft (das maximale Engagement).
    Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft:
    Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.
    Seneca

  4. #188
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    Standard AW: göttlich

    Von Liebe an sich, scheint ihr nicht viel zu halten, immer
    weiter Meyer gegen Harms.
    Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....

    und ausserdem,Ich war nicht umsonst 3 Jahre Powerranger!

  5. Für den Beitrag danken: Arktur, grisou

  6. #189
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    Standard AW: göttlich

    Zitat Zitat von Jusehr Beitrag anzeigen
    Die Bibel gibt hier außer den Zehn Geboten und vielen allgemeinen Hinweisen, dass der Mensch gut sein soll, nicht viel her.
    Nun schalt mal einen Gang runter. Füge in Deinen Satz "mir" ein, dann kann ich den Satz so stehen lassen.
    Und wenn Du mit der Bibel nicht viel anfangen kannst, dann schieb das bitte nicht der Bibel in die Schuhe.
    * Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen sondern ewig leben.

    * Das Leben der Menschen, die auf Gott hören, gleicht einem Sonnenaufgang. Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist. Aber das Leben derer, die Gott missachten, ist wie die finstre Nacht. Sie kommen zu Fall und wissen nicht, worüber sie gestolpert sind. (Sprichwörter 4, 19)

  7. Für den Beitrag dankt: NichtKonform

  8. #190
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    Standard AW: göttlich

    Zitat Zitat von Jusehr Beitrag anzeigen
    Ich brauche keinen Gott, um beurteilen zu können, was Gut oder Böse ist. Ich bin dann gut, wenn ich mich mit aller meiner Kraft darum bemühe, das Gute zu tun. Punkt. Das geht ganz ohne Gott .
    Dir ist hoffentlich schon klar, dass Du in Zirkelbezügen denkst - mit dem Ergebnis, dass Du Dir selbst auf die Schulter klopfst und zu Dir sagst: "Mann, was bin ich wieder gut"

    Zitat Zitat von Jusehr Beitrag anzeigen
    Ich brauche keine "Richtlinien". Wo sollen die denn stehen? Ich brauche mein Gewissen, meinen Verstand und meine Vernunft. Alle Richtlinien müßten sich an meiner Vernunft messen lassen. Und so darf ich auch nicht die Bibel über meine Vernunft herrschen lassen, indem sie (die Vernunft) von der Bibel ausgeschaltet wird.
    Dieser Passus könnte auch in jedem Manifest eines jeden selbstgerechten Diktators stehen.
    * Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen sondern ewig leben.

    * Das Leben der Menschen, die auf Gott hören, gleicht einem Sonnenaufgang. Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist. Aber das Leben derer, die Gott missachten, ist wie die finstre Nacht. Sie kommen zu Fall und wissen nicht, worüber sie gestolpert sind. (Sprichwörter 4, 19)

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