Anzeige

Anzeige



Seite 22 von 22 ErsteErste ... 122122
Ergebnis 106 bis 108 von 108

Thema: Google-Memo-Desaster/ Feminismus unserer Zeit

  1. #106
    Registriert Avatar von Bard
    Registriert seit
    12.02.2017
    Ort
    Anti-NSA Keller
    Beiträge
    188
    Danke gesagt
    5
    Dank erhalten:   96

    Standard AW: Google-Memo-Desaster/ Feminismus unserer Zeit

    Ich stimme dir mit den Vorherigen zu und gehe mal auf diesen Zitat direkt ein.
    Nun, das hat aber mMn alles nichts mit den Gehaltsunterschieden zutun. Es kann mE nicht sein, dass jemand "bestraft" wird, weil er eventuell oder wahrscheinlich oder vielleicht in x Jahren ausfallen könnte. Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Arbeitgeber so kalkuliert. Denn dann müsste man ja auch bei Arbeitnehmern -sowohl männlichen als auch weiblichen- ab einem gewissen Alter einkalkulieren, dass sie eventuell oder wahrscheinlich oder vielleicht in x Jahren mal wegen altersbedingten Krankheiten ausfallen könnten. Wird aber auch nicht gemacht.
    Ich kann mir auch schwer vorstellen das jemand die Schwangerschaft einkalkulieren wird(passiert sicher auch, und da ich eine recht aussagekräftige Studie gepostet habe die Diskriminierung nicht ausschließen kann, gehe ich davon aus das sowas auch passiert), sollte das auch auf jemanden zutreffen, dann handelt es sich um Diskriminierung.

    Weiterhin müssten sich das Gehalt, wenn der Unterschied auf die Einkalkulation von möglichen Schangerschaften beruht, ja dann mit steigendem Alter angleichen. Es ist doch eher selten, dass eine 50jährige noch mal Kinder bekommt. Gleicht sich das Gehalt dann an? Nein. Der Unterschied bleibt bestehen, also kann er ja nicht mit potientiellen Schwangerschaften begründet sein.

    Rechnen wir das doch mal durch. Gehen wir mal von dem Betrag aus, der hier irgendwo genannt wurde, das waren durchschnittlich 165 Euro pro Monat, die eine Frau weniger verdient. Sie wird mit 20 eingestellt und mit 25 wird sie schwanger. Dann hat sie aber trotzdem 5 Jahre lang die selbe Arbeit geleistet, aber knapp 10.000 Euro weniger erhalten, als ein Mann. Ist das fair? Nein, ich finde nicht. Und was ist mit Frauen, wie mir? Ich habe keine Kinder. Wenn wir also mal meine 23 Jahre Arbeit hochrechnen, habe ich über 45.000 Euro weniger verdient, als meine "gleichwertigen" männlichen Kollegen. Ich bin gut ausgebildet, habe zusätzliche Qualifikationen erworben und da ich keine Kinder habe, bin ich flexibel, leiste Überstunden, bringe mich ein, leiste gute Arbeit etc pp. (Ich arbeite im Büro, also spielen etwaige körperliche Unterschiede keine Rolle) Und trotzdem bekomme ich weniger, weil ich das "falsche" Geschlecht habe.
    Gehst du bei den 45.000 Euro von den 5,5% oder hast du auch wirklich es mit mehreren
    männlichen Kollegen verglichen?
    Hast du auch versucht selber was dagegen zu machen oder einfach so hingenommen?
    Oder wenn garnichts ging, den Job/Firma gewechselt?

    Ich glaube auch nicht, dass dieser Unterschied generell dem schlechten Verhandlungsgeschickt von Frauen geschuldet ist. In dem Link, den ich gepostet hattet, ist ja eine Passage, die das Thema Gehaltsverhandlung beschreibt. Meiner Erfahrung nach, kann ich das tatsächlich auch so bestätigen. Und wenn ein Arbeitgeber nicht mehr zahlen will, dann will er das nicht, egal wie gut man verhandelt. Der Arbeitgeber hat seine eigenen Zahlen und Tabellen, an die wird er sich halten, egal wie gut man redet. Der Unterschied ist nur, dass die Zahlen eben geschlechts-abhängig abweichen.
    Generell liegt es nicht am Verhandlungsgeschick, auch liegt es nicht immer an der Diskriminierung.
    Das es Unterschiede zwischen den Verhandlungsgeschick gibt, werde ich dir paar Zeilen weiter unten posten aber zu erst gehe ich auf deinen Link mal ein.
    Gender Pay Gap: Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern wird kleiner |*ZEIT ONLINE
    Das war der nehme ich an.
    Direkt beim zweiten Teil angefangen da der erste auf die 22% eingeht.
    Geschlechterklischees beeinflussen Zahlungsbereitschaft
    Das Problem was ich da habe, es ist nicht wirklich aussagekräftig, es wird nichts verlinkt was diese Thesen stützen könnten, es ist eine subjektive Meinung des Autors. Es wird im Grunde eine leichte Erklärung geliefert:"Von Frauen wird das und jenes erwartet."
    Dann folgt:"Das alles könnte eine mögliche Ursache dafür haben und das es laut Studien egal ist ob dein Boss ein Er oder Sie ist."
    Solche Artikeln könnte jeder schreiben:"Männer sind dank Frauen im jeden Bereich benachteiligt!" Stimmt das? Nö. Liest sich aber für jeden wohl ganz gut.

    Der Arbeitgeber hat nicht immer seine Zahlen und aber er wird nach den besten Profit handeln.
    Mit genug Verhandlungsgeschick kannst du mehr verdienen als jeder deiner Kollegen, es sei den der Chefe meint sich strickt nach irgendwelchen Tabellen zu halten die keine wirklich gute Begründung haben aber da solltest du eventuell darüber nachdenken dir nen andere Firma zu suchen.

    Hier paar Links zum Theme Verhandlungsgeschick:
    https://hbr.org/2014/06/why-women-do...eir-job-offers
    Kannst dir selbst durchlesen oder die abgekürzte Fassung von mir:
    Es gibt Unterschiede wie Frau und Mann in einer Verhandlung betrachtet werden und beide Geschlechter haben unterschiedliche Verhandlungsmöglichkeiten, sie müssen nur ihre Stärken besser ausspielen. Der Mann ist da laut der Studie besser dadrin, er nimmt es eher in Angriff und man erwartet es sogar. Die Frauen an sich sind in der Regel zurückhaltender und wenn sie doch argumentieren, dürfen die es nicht so machen wie die Männer sonst erreichen die damit nicht wirklich viel. Auch eine passende Strategie wurde genannt die man als Frau anwenden könnte um besseres Ergebnis zu erzielen.
    Hier das ganze Ding: https://www.cfa.harvard.edu/cfawis/bowles.pdf

    Dein nächster Abschnitt:
    Ich hatte das Beispiel mit den Azubis genannt. Da wurde nicht drauf eingegangen, außer dass Noten ja nichts aussagen. OK, dann sagen Noten nichts aus, vernachlässigen wir diesen Punkt mal. Dennoch habe ich es in zwei Firmen erlebt, dass männliche Azubis, die übernommen wurden, generell ein höheres Einstiegsgehalt bekommen haben, als weibliche. Gleiche Ausbildung, im selben Betrieb, zur gleichen Zeit, Übernahme in der selben Abteilung (!), aber unterschiedliche Gehälter. Das hat nichts mit Verhandlungsgeschick zu tun, denn Verhandlungen wurden nicht geführt! Es wurde den Berufseinsteigern gesagt, das Einstiegsgehalt ist prinzipiell so und so hoch, Punkt aus. Das stimmte auch, es gab eine feste Vorgabe. Nur das die bei Frauen eben niedriger war, als bei Männer. Nochmal, der einzige Unterschied zwischen den übernommen Azubis war das Geschlecht. Und das ist diskriminierend!
    Wurde nach denn Grund gefragt wieso das ist? Wurde ein plausibler geliefert? Wenn nein, dann ist es Diskriminierung.

    Dabei spielt es für mich auch keine Rolle, ob es sich "nur" um 165 Euro im Monat handelt. Erstens sind 165 Euro mehr oder weniger in der Kasse schon ein erheblicher Unterschied. Aber zweitens, und das ist viel wichtiger, sehe ich es einfach nicht ein, dass ich nur aufgrund meines Geschlechts weniger verdienen soll. Ich kriege auch keinen Frauen-Rabatt auf Miete oder Strom. Ich kriege auch das Brot nicht billiger, weil ich weniger verdiene. Ich leiste genauso viel, habe genauso hohe Kosten, aber weniger Einnahmen. (Die Kosten sind sogar teilweise höher, wenn man mal z.B. an private Krankenversicherungen denkt. Da muss man als Frau nämlich prinzipiell mehr zahlen.*) Das ist einfach diskriminierent und ich verstehe nicht, warum über diese Definition immer wieder gestritten wird. Tauscht man mal das Geschlecht gegen Hautfarbe oder Religion aus, dann würde niemand diskutieren oder abstreiten, dass es Diskriminierung ist. Das wäre offensichtlich. Aber bei den Geschlechtern nicht?
    Ich wiederhole mich da gerne nochmal. Es ist nicht ausgeschlossen das der Gender Pay Gap existiert.
    Auch schließt man nicht aus, das Diskriminierung vorkommt aber ich schließe es eindeutig aus, das Diskriminierung nur der eine einzige Grund dafür wäre. Es wird Leute geben, die nur wegen deinen Geschlecht dir weniger zahlen, das gibt es auch sicher bei Hautfarben, Rassen und sonst was. Und dennoch steckt hinter solchen Sachen ein plausibler Grund warum es so wirklich ist.
    Erste Studie die ich genannt habe, erklärt die 5,5%. Dann eine Studie die Überstunden berücksichtigt und weitere kleinere Faktoren was 1-2% ausmachen könnte. Dann das mit der Verhandlung, wie groß der Einfluss darauf sein mag, das habe ich jetzt nicht spekuliert. Und der Rest kann andere Faktoren beinhalten, Diskrimination ist einer davon.
    Und wenn der Fall eintreffen sollte mit der Diskrimination, dann sollte man sich dagegen wehren, nur halt nicht so wie es in den Medien gemacht wird, sonst macht man sich schnell lächerlich.
    Du kannst dich nämlich bei Feministinnen wie: Suzie Grime, Anne Wizorek und weiteren lauten Figuren in dieser Bewegung bedanken. Sie ziehen solche wichtigen Themen eigentlich in den Dreck und irgendwann sind die Fronten wirklich verhärtet. Weil ich persönlich unterhalte mich nur ungern mit Feministinnen, da kommen mir direkt diese "Leitfiguren" in den Sinn und habe selbst die Sorge gleich als Frauenhasser oder Nazi abgestempelt zu werden.

    Zur den Versicherungen, 2012 wurde doch ein Gesetz gebracht.
    Gleiche Versicherungstarife für Mann und Frau: Die Folgen des Unisex-Urteils
    Es sei den, das Ding wurde wieder abgeschafft.

    Nachtrag: Wenn dieses Gesetzt besteht, ist es wohl für alle teurer geworden.
    Wenn man die USA nimmt, kosten dort die Frauen viel mehr als Männer in der Versicherung.
    360.000 für Frauen und 270.000 für Männer. Erklärung dafür ist das hohe Alter einer Frau. Sie lebt im Durchschnitt 5 Jahre länger als ein Mann. Da ältere Menschen auch mehr kosten verursachen was die Gesundheit angeht.
    Sollte das ganze auch so auf Deutschland zutreffen, sind die Frauen da im Vorteil.
    Geändert von Bard (Gestern um 10:23 Uhr)

    • Anzeige


  2. #107
    Registriert
    Autor/in dieses Threads
    Avatar von ABVJoGo
    Registriert seit
    15.03.2005
    Ort
    DoubleDTown an der Elbe
    Beiträge
    2.656
    Danke gesagt
    99
    Dank erhalten:   1.005
    Blog-Einträge
    1

    Standard AW: Google-Memo-Desaster/ Feminismus unserer Zeit

    Zitat Zitat von Tibia Beitrag anzeigen
    Da kann ich nicht wirklich was zu sagen, da ich diese staatlich geförderten Erziehungsprogramme nicht kenne. Auch Genderismus sagte mir per se erst mal nicht viel. Wie gesagt, ich habe nur meine persönlichen Ansichten aufgrund von persönlichen Erfahrungen kundgetan und bezog mich dabei auf Feminismus, so wie es im Thread-Titel ja auch steht.

    Ich hab "Genderismus" bei WikiMANNia mal eben überflogen. (Wobei bei dem Namen auch klar ist, das die Bewertung nicht gerade neutral ist, merkte man auch beim Lesen) Einiges finde ich ok. Wie z. B. die "Unterstellung" dass sexuelle Orientierungen (Hetero, Homo, Bi, Trans) gleichwertig sind. Finde ich nichts Verwerfliches dran. Dass es keinerlei Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, ist wiederrum Schwachsinn. Es gibt Unterschiede, schon rein physisch. Das hatte ich aber auch schon in meinem ersten Posting geschrieben.

    Prinzipiell halte ich alle starren Ideologien für gefährlich. Bei jedem Extrem, egal auf welchem Gebiet, wird etwas oder jemand über alle anderen erhoben, ob Geschlecht oder Rasse oder Relegion. Und das, ja, halte auch ich für gefährlich!

    Aber: Genrell alles zu verteufeln, weil es nach Feminismus oder Genderismus oder sonst was riecht, haut in genau die selbe Kerbe! Beispielsweise kann ich Religonen an sich ablehnen, trotzdem hat jeder Religion Teilaspekte, die ich durchaus gut finden kann. Ich respektiere religöse Menschen genaus wie Atheisten oder sonst wen. Ich stehe weder über ihnen noch unter ihnen. Ungemütlich wird es erst, wenn sich einer erhebt und eine Bekehrung erzwingen will.

    Und genau da gehen unsere Meinungen auseinander. Ich glaube nicht, dass die Barrieren durch die Genderisten eingepflanzt wurden. Vielleicht haben wir bei den Barriere auch unterschiedliche Dinge im Kopf?!

    Ich beziehe mich da eher auf die alten Klischees, die auch heute noch in den Köpfen der Menschen sind. Wie gesagt, die Geschlechterrollen (auch basierend auf die wirklichen und nachgewiesenen geschlechtlichen Unterschiede/Eigenschaften) existieren ja nun schon eine ganze Weile. Teilweise hatten sie früher auch ihre Berechtigung. Mann ist stärker und schneller, geht also jagen und Frau bleibt zu Hause. Das war in der Steinzeit gut und richtig. Heute brauchen wir aber nicht mehr jagen gehen. Für Büroarbeit brauchen wir nicht mehr schnell und stark zu sein, insofern können auch Frauen die "Beute" nach Hause bringen. Die Welt ändert sich aber schneller, als wir es tun. Die Evolution, körperlich wie auch geistig, hängt der Entwicklung leider etwas hinterher.

    Dann gibt es die gesellschaftlichen Klischees, die keine epmirischen Grundlagen haben, aber durch das jahrundertelange Patriarchat geprägt sind. Wie eben, dass Frauen nicht so intelligent wäre, wie Männer, und nicht logisch denken und handeln könnte etc.

    Diese Dinge sind, meiner Meinung nach, noch heute in den Köpfen der Menschen. Zwar nicht mehr so ausgeprägt, aber trotzdem noch vorhanden. Hier setzt der Feminismus an. Was ich gut und richtig finde. Nicht gut und richtig finde ich Feminismus dann, wenn es nicht mehr um Gleichstellung geht, sondern darum jemand höher oder niedriger zu stellen. Denn höher oder niedriger, ist nicht gleich.
    Ich meine mit den "injezierten Dingen" nicht die althergebrachten "Barrieren" ala "Frau an den Herd" oder "Mann ist der Herr im Haus" (und so weiter den alten Klischees folgend). Diese gibt es auch noch, werden aber schon sehr stark abgebaut - das finde ich auch gut so. Das ist die Frucht der hartnäckigen Arbeit der wirklichen Feministen.

    Es sind neue Barrieren, wie "die Frau ist klüger, genetisch besser, der Mann ist genetischer Abfall, der Mann ist von Natur aus gewalttätig und eine Gefahr für jeden" ... usw. Das kommt aus dieser Richtung. ALLES was die Genderisten so von sich geben entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. So auch die "Theorien" des Genders in der Erziehung, der wirklichen Welt der Ausprägungen etc pp. Das klingt bei denen schon wissenschaftlich, da sie sich der Sprache der Wissenschaft bedienen und aus der Psychologie viele Nomenklaturen übernehmen.

    Die Psychologie hat aufgrund der schlecht greifbaren Natur der Wissenschaft - entgegen den Naturwissenschaften, bei denen Experimentreihen für die Formulierung einer wissenschaftlichen These genügen - Jahrzehnte gebraucht, um auch nur eine(!) wissenschaftliche These zu formulieren ... und weitere Jahrzehnte, um diese Thesen zu beweisen und Heilungen/Therapien für psychische Krankheiten zu entwickeln. Da musste man erstmal Tonnen an empirischen Daten sammeln und diese Unmengen an Daten dann statistisch auswerten/ statistische Verfahren erstmal wissenschaftlich entwickeln ... nicht ohne Grund beschäftigt sich das Studium dieser Wissenschaft in großen Teilen mit Statistik.

    Die Genderwissenschaft? ... die "rotzt" die Thesen einfach nur so hin, ohne irgendwelche Untersuchungen dazu vorweisen zu können, klingt im Kontext des Feminismusses halt glaubwürdig, wird von der Politik für bahre Münze genommen und schon geht das in die Gesellschaft unreflektiert ein. Das alles von dort ist ausgedachter Mumpitz - nichts als eine in eine pseudowissenschaftliche Form gegossene Weltanschauung. Ist heute sogar schwierig festzustellen, ist das nun eine untersuchte Tatsache? Oder kommt das aus dieser Richtung? Also das ist schon ein krasses Ding, wenn Du mich fragst. Hier im Forum wird sehr sehr oft mit diesen Thesen argumentiert - das macht eine gute Diskussion auf Augenhöhe teilweise unmöglich. Wie willst als Kerl auf sone Phrasen vernünftig reagieren? Ist schwierig geworden ...

    (Edit: den Rest lese ich mir auch noch durch, wenn ich die Zeit dazu finde)
    Geändert von ABVJoGo (Gestern um 21:34 Uhr)

  3. #108
    Registriert
    Autor/in dieses Threads
    Avatar von ABVJoGo
    Registriert seit
    15.03.2005
    Ort
    DoubleDTown an der Elbe
    Beiträge
    2.656
    Danke gesagt
    99
    Dank erhalten:   1.005
    Blog-Einträge
    1

    Standard AW: Google-Memo-Desaster/ Feminismus unserer Zeit

    Zitat Zitat von Deso Beitrag anzeigen
    worauf basiert denn diese prämisse? ich habe nicht weiter gelesen ehrlich gesagt. Wenn die Prämisse auf Geschlechterdiskriminierung beruht, dann ist der ganze Rest der folgt keine Sekunde meiner Zeit wert
    Das kommt aus Beschäftigungsstatistiken in dieser Branche - der Frauenanteil ist immernoch auf einem sehr geringen Niveau. Zwar stieg der Frauenanteil z.B. in Studiengängen, wie Wirtschaftsinformatik, aber diese Frauen arbeiten dann offensichtlich nicht als ITler ... sonst würde sich das in der Beschäftigungsstatistik niederschlagen.

    Diskriminierung besteht bei der Einstellung nicht - zumal das HR in den Firmen gut mit Frauen besetzt ist ... also zumindest bei uns im Konzern ... man sucht ja nach Frauen in dem Bereich ... wird nur nicht fündig. Ist leider so, ich selbst nahm schon an vielen Bewerbungsgesprächen als fachlicher "Gutachter" teil. Ich bin ja schon immer froh, wenn da mal eine Frau mir gegenübersitzt. Kam bislang eher selten vor und wenn, war es nicht für meinen Fachbereich (Entwicklung) ... meist nur als Consultant, wenn das Gespräch denn überhaupt technischen Hintergrund hatte.

    Es ist schon fast frustrierend.

    Ich persönlich glaube aufgrund meiner Erfahrungen mit weiblichen Kollegen nicht, dass es an Talent mangelt. Vielmehr geht es in die Richtung fehlenden "Interesses" ... aber das ist halt nur meine subjektive Ansicht.
    Geändert von ABVJoGo (Gestern um 22:29 Uhr)

Anzeige

Ähnliche Themen

  1. Desaster - Polizei oder Abschluss
    Von Gast im Forum Schule
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 30.11.2016, 15:46
  2. Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 25.09.2016, 19:12
  3. Geht der heutige Feminismus zu weit?
    Von RatschlagImKopf im Forum Gesellschaft
    Antworten: 52
    Letzter Beitrag: 25.07.2016, 18:41
  4. Totales Desaster.
    Von Gast im Forum Familie
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 24.09.2012, 08:38
  5. Haustiere. Seelentröster unserer Zeit?
    Von BlackSheep im Forum Gesellschaft
    Antworten: 92
    Letzter Beitrag: 01.02.2011, 16:22

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Anzeige