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Thema: Ehe vor dem Hintergrund: Religion, Ethik, Moral, Sitte, Tradition

  1. #331
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    ganz nettes Kaff:-)
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    Standard AW: Ehe vor dem Hintergrund: Religion, Ethik, Moral, Sitte, Tradition

    Es bleibt mir nach wie vor unergründlich, warum Menschen, die sich immer wieder auf Gott und die eigene Religion berufen, das immer auch zugleich mit dem erhobenen Zeigefinger tun.
    Schon Luther wusste um die Freiheit des Christenmenschen. Mir schwant regelmäßig Übles, wenn Zeitgenossen Glaube und Religion mit erhobenem Zeigefinger andienen.
    Ich halte es da mit dem Titel eines Buches des Theologen Jürgen Moltmann "Gott kommt und der Mensch wird frei."

    Burbacher

  2. Für den Beitrag danken: Arktur, grisou, Ondina, Rose

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  4. #332
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    Standard AW: Ehe vor dem Hintergrund: Religion, Ethik, Moral, Sitte, Tradition

    Zitat Zitat von Kimi Onawa Beitrag anzeigen
    Zu der Zeit gingen x Menschen mit Hitlers Ansichten konform - hielten es für richtig, Juden "auszugrenzen" - was genau das impliziert, führe ich an der Stelle nicht aus.

    Dass später "niemand" dabei gewesen sein wollte, hängt damit zusammen, dass unsere Gesellschaft das heutzutage als falsch bewertet und spiegelt wider, was ich schrieb: richtig/falsch liegt im Auge des Betrachters und unterliegt dem Wandel der Zeit.
    Das ist eine ganz traurige Einstellung.
    Wenn ich Dich richtig verstehe: Du drückst mit Deinen Worten aus, dass es völlig in Ordnung ist, z.B. Menschen zu ermorden, weil der Beurteilende dies für richtig hält. Und 5 Jahre später hält er es für falsch und weitere 10 Jahre später wieder für richtig.
    Der Beurteilende muß anscheinend nur darauf achten, dass er immer die Gesellschaft auf seiner Seite hat.

    Das ist genau die Einstellung, die ich aus ethischer Sicht als krank empfinde. Es ist die Einstellung, dass es nur subjektives Richtig oder Falsch gibt, demnach alles erlaubt ist, was gemäß dem jeweiligen Zeitgeist auch anscheinend ungestraft möglich ist.

    Dass Menschen auch die Verantwortung für Tun und Lassen tragen, selbst wenn die jeweils aktuelle Gerichtsbarkeit dies anders sehen mag, kann nur erkannt werden, wenn die responsiven Zusammenhänge deutlich sind.
    * Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen sondern ewig leben.

    * Das Leben der Menschen, die auf Gott hören, gleicht einem Sonnenaufgang. Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist. Aber das Leben derer, die Gott missachten, ist wie die finstre Nacht. Sie kommen zu Fall und wissen nicht, worüber sie gestolpert sind. (Sprichwörter 4, 19)

  5. #333
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    Standard AW: Ehe vor dem Hintergrund: Religion, Ethik, Moral, Sitte, Tradition

    Zitat Zitat von Burbacher Beitrag anzeigen
    Es bleibt mir nach wie vor unergründlich, warum Menschen, die sich immer wieder auf Gott und die eigene Religion berufen, das immer auch zugleich mit dem erhobenen Zeigefinger tun.
    Schon Luther wusste um die Freiheit des Christenmenschen. Mir schwant regelmäßig Übles, wenn Zeitgenossen Glaube und Religion mit erhobenem Zeigefinger andienen.
    Ich halte es da mit dem Titel eines Buches des Theologen Jürgen Moltmann "Gott kommt und der Mensch wird frei."

    Burbacher
    Ich befürchte, Herr Burbacher, Sie haben Jürgen Moltmann nur teilweise oder gar nicht verstanden.
    Jürgen Moltmann "propagiert ein umstürzlerisches, gesellschaftsänderndes -- wie er sagt: ursprüngliches -- Christentum und offeriert damit Christen und Kirchen eine Theologie, die zu aktiven, ja aggressiven Auseinandersetzungen mit der politischen Umwelt ermächtigt und anfeuert. Die Christen, so ruft Moltmann seine Glaubensbrüder auf, sollen der Wirklichkeit nicht mehr "die Schleppe nachtragen, sondern die Fackel voran"

    THEOLOGEN / MOLTMANN: Kinder des Protestes - DER SPIEGEL 4/1968

    Bitte lesen Sie nicht nur den Buchtitel.....das reicht einfach nicht....
    * Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen sondern ewig leben.

    * Das Leben der Menschen, die auf Gott hören, gleicht einem Sonnenaufgang. Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist. Aber das Leben derer, die Gott missachten, ist wie die finstre Nacht. Sie kommen zu Fall und wissen nicht, worüber sie gestolpert sind. (Sprichwörter 4, 19)

  6. #334
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    Standard AW: Ehe vor dem Hintergrund: Religion, Ethik, Moral, Sitte, Tradition

    Zitat Zitat von Ondina Beitrag anzeigen
    Upps da muss ich ja nach deiner Logik ein ganz kranker Mensch sein. Ich brauche keine Instanzen welche mir sagt was Richtig und Falsch ist aha, das wusste ich gar nicht. Das BGB sowie das StGB reichen mir da völlig aus. Da steht auch drin was man tun und lassen sollte.
    Also mir reicht die Weltliche Instanz völlig.
    Da Du Dich anscheinend mit säkularen Gesetzestexten zufrieden gibst, in denen nachprüfbar nichts von Sympathie, Zuneigung oder gar Liebe steht, müsste es in Deiner Welt ziemlich lieblos zugehen.
    * Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen sondern ewig leben.

    * Das Leben der Menschen, die auf Gott hören, gleicht einem Sonnenaufgang. Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist. Aber das Leben derer, die Gott missachten, ist wie die finstre Nacht. Sie kommen zu Fall und wissen nicht, worüber sie gestolpert sind. (Sprichwörter 4, 19)

  7. #335
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    Standard AW: Ehe vor dem Hintergrund: Religion, Ethik, Moral, Sitte, Tradition

    Zitat Zitat von Nordrheiner Beitrag anzeigen
    Wenn ich Dich richtig verstehe:
    Nein.


    Zitat Zitat von Nordrheiner Beitrag anzeigen
    Du drückst mit Deinen Worten aus, dass es völlig in Ordnung ist, z.B. Menschen zu ermorden, weil der Beurteilende dies für richtig hält. Und 5 Jahre später hält er es für falsch und weitere 10 Jahre später wieder für richtig.
    Ich habe beschrieben - nicht bewertet. Menschen haben (u.a.) zu unterschiedlichen Zeiten - unterschiedliche Ansichten dazu, was richtig/falsch ist.


    https://www.hilferuf.de/forum/gesell...ml#post3414689

    https://www.hilferuf.de/forum/gesell...ml#post3414736
    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.
    •~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~
    Wenn ich mich in d. Thread „Was denkst du gerade?“ auf etwas, was dort geschrieben wurde, beziehe, schreibe ich es explizit dazu.
    •~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~
    Himmel und Hölle sind keine Orte, sondern Bewusstseinszustände.
    ~Kimi~

  8. Für den Beitrag dankt: Arktur

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