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Thema: Die Supermacht und ihre dunkle Seite!

  1. #1
    The Collector
    Gast

    Standard Die Supermacht und ihre dunkle Seite!

    Ich beschäftige mich jetzt schon seit einigen Jahren mit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten und Antiamerikanismus.

    Mir ist aufgefallen, dass Menschen je nach politischem Themenbereich anders reagieren. Trotz der Tatsache, dass die USA sehr viel soziales und fortschrittliches für Europa geleistet haben sind die unzähligen Verbrechen des amerikanischne Geheimdienstes und ihre auf Ausbeutung aufgebaute Außenpolitik nicht schön zu reden. Man spricht auch vom "Amerikanischen Imperialismus", der alles unterdrückt oder vernichtet, was nicht den Interessen der US-Regierung entspricht.


    Wer sich heute darum bemüht die Verbrechen der USA in den letzten 70 Jahren, also seit Ende des 2. Weltkrieges aufzuklären, der hat es wesentlich schwieriger als jemand der die Verbrechen der Sowjetunion oder Nazi-Deutschlands untersucht.

    Sobald man die verschiedenen illegalen Operationen und die Unmengen an Verstößen gegen das Völkerrecht und die Genfer Konvention erwähnt wird einem Antiamerikanismus vorgworfen, auch dann wenn man die Verbrechen einfach nur neutral erläutern will.

    Während die Verbrechen der Nationalsozialsten, die heute noch ein schlechtes Bild über Deutschland verbreiten (viele Amerikaner halten die deutschen für Nazis-heute noch) in jedem Geschichtsbuch subejektiv geschrieben stehen, so finden wir kaum etwas über die 18 von den USA installierten Diktaturen in Süd und Lateinamerika.

    Eine neutrale Aufklärung über Verbrechen in und nach dem kalten Krieg sind nicht nur verpflichtend für dne Geschichtsunterricht, sondenr vollkommen gerecht. Die Untaten der Vereinigten Staaten offen unt objektiv aufzuklären hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun.

    Es liegt ein Unterschied vor zwischen bewusster Geschichtsverfälschung um Amerikas Image zu zerstören oder einfach nur die Wahrheit zu erläutern.

    Werfen wir einen Blick auf die Geschichte Amerikas. Nach dem ersten Weltkrieg spielen die USA einer immer wichtigere Rolle auf dem Weltmarkt. Sie schaffen es im ersten und im zweiten Weltkrieg sich als Endschlag gegen den Feind der Entente und der Allierten durchzusetzen. Nachdem 2. Weltkrieg werden sie schützende Mutter des Westens, welche vor der "russischen Bedrohung" schützen soll.

    Die russische Bedrohung war aber in den meisten Ländern Afrikas und Lateinamerikas als auch in der arabischen Welt teilweise garnicht vorhanden.
    So wurde jeder lateinamerikanische Präsident und jeder arabische Politiker der für die Bevölkerung seines Landes eine Ölfirma oder einen amerikanischen Konzern verstaatlichte gestürzt und an dessen Stelle ein Diktatur gesetzt. Moskau hatte mit all dem nichts zu tun, trotzdem sprach man von der russischen Bedrohung.

    Während Holocaust oder das ,,schwarze Buch des Kommunismus" weltberühmt wurden, so blieben die Verbechen und Gräuel der einzig verbliebenen Supermacht im Verborgenen.

    Die Ermordung von Politikern wie Patrice Lumumba oder die bewusste Errichtung von Diktaturen durch den amerikansichen Geheimdienst wie in Haiti oder Guatemala werden in unserem Geschichtsunterricht weder erwähnt noch kritisiert.

    Es mag Propaganda gewesen sein, was wir in der DDR über den "Agressor USA" lernent, aber zumindest teilweise hatte das ganze einen wahren Kern.

    Die Außenpolitik der USA war wesentlich agressiver als jene der Sowjetunion. Die Sowjets hatten vielleicht ihr kleines Imperium und drohten dem Westen.

    Niemand aber führte mehr illegale Operationen in souveränen und neutralen Ländern durch als die USA.

    Auch der Terrorismus wurde von den Vereinigten Staaten gefördert, gegen die russiche Bedrohung, was das für Folgen für Afghanistan und den Iran hatte wissen wir ja.

    Der Irak wurde von den USA militärisch aufgerüstet um den Iran zu überfallen und ganze Dörfer mit Giftgasbomben auszulöschen.

    Nie wurde ein Präsident für diese Taten oder ein Geheimdienstagent zur Rechenschaft gezogen.

    Wir leben in einer Welt bestehent aus Arschkriechern. Aber man kann es niemand verübeln jeder der sich gegen die amerikanischen Interessen wandte wurde ausgelöscht oder es wurde gegen ihn gehetzt.

    Das US-Embargo gegen Kuba kostete in den letzten Jahrzehnten sicherlich 400 000 Kindern das Leben oder wichtige soziale Grundlagen.

    Weder Kuba noch der Irak hätten Amerika jemals etwas getan. Auch alle anderen 38 Staaten die von den US-Operationen in Diktatur und Armut gezogen wurden stellten keien Bedrohung für die USA dar. Es war lediglich die brutale Ausbeutung des US-Imperialismus, der diese Länder in dieses Elend riss.
    Geändert von The Collector (08.05.2011 um 19:42 Uhr)

  2. Für den Beitrag danken: mangal, Peak

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  4. #2
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    Standard AW: Die Supermacht und ihre dunkle Seite!

    Zitat Zitat von The Collector Beitrag anzeigen
    Die Untaten der Vereinigten Staaten offen unt objektiv aufzuklären hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun.
    Ein richtiger amerikanischer Präsident ist zu keinen Untaten fähig. Und wenn er zu Untaten fähig wäre, dann würde er erst in der Rückschau nach seiner Präsidentschaft kein richtiger amerikanischer Präsident gewesen sein.

    That's life. Das Siegestor in Paris wurde auch zu Ehren Napoleons aufgestellt und nicht für die vielen toten Soldaten, die diesem Herrscher den Sieg ermöglicht haben.

  5. #3
    Registriert Avatar von Peak
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    Standard AW: Die Supermacht und ihre dunkle Seite!

    Sehr guter und Wahrheitsgemäßer Text in meinen Augen. Stimme zu 95% auch mit allem überein.

    Vor allem ging es immer um den gewaltigen Energiehunger der zu stillen bedurfte. Immerhin verbrauchten/verbrauchen da 3-4% der Weltbevölkerung 25% aller Ressourcen auf diesem Planeten. Diesen Anspruch zu halten und die Versorungssicherheit sicher zu stellen bedarf es natürlich einer Außenpolitik die darauf größtenteils komplett fixiert ist. Logischerweise steht das im Konflikt mit weiten Teilen der restlichen Welt. Aber viele US-Bürger sehen ja auch nur die USA selbst und vllt. noch Europa als die Welt an..

    Die Schattenseite einer Weltmacht kommt aber immer leider erst dann ans Licht wenn diese nicht mehr als Weltmacht bestehen tut!

    Die USA werden noch in naher Zukunft ihr Fett wegkriegen hoffe ich. Der Zerfall hat ja bereits begonnen. 40 Millionen der 310 Millionen Einwohner sind heute schon auf Lebensmittel-Marken angewiesen..aber das ist ein anderes Thema.

  6. #4
    The Collector
    Gast

    Standard AW: Die Supermacht und ihre dunkle Seite!

    Zitat Zitat von einfachFrau Beitrag anzeigen
    Fett von mir.

    Damit disqualifizierst du dich als ernstzunehmenden Diskussionspartner auf üble Art und Weise.

    Dein Antiamerikanismus kann gar nicht objektiv sein - weil du es nicht bist.

    Das hast du falsch verstanden ich meinte damit, dass viele Amerikaner uns heute noch als Rassisten und Nazis bezeichnen. Ich habe mich vielleicht blöd ausgedrückt. Ich bin überhaupt kein Nazi ich verurteile Nationalsozialismus sehr. Aber ich bin vor einer Woche aus meinem langen Aufenthalt aus Haiti zurück gekehrt. Ich habe mit eigenen Augen erlebt, was das langjährige von den USA und Großbritanien gestütze Regime in Haiti angerichtet hat. Die schlechte Versorgunsnotlage nachdem Erdebeben geht aus jahrelange Ausbeutung durch die Amerikaner zurück, die die Demokratie in Haiti eliminierten. Und es ist nicht so, dass die USA Probleme gehabt hätten das Land zu versorgen wie sie behaupteten. Es war in einen wenige tausend Kilometer von Haiti entfernt nicht möglich das Land zu versorgen, jedoch war es ihnen möglich den Meilen weiten Irak in nur wenigen Wochen vollkommen einzunehmen und die Truppen zu versorgen. Die Bevölkerung von Haiti war den Amerikanenr vollkommen egal, und teilweise waren die US-Truppen eher dazu da um zu verhindern, dass Flüchtlinge den Meeresweg ins Ausland nehmen.

    Vielleicht bin ich ein bisschen subjekit, das liegt auch daran, dass die USA von fast jedem verteidigt und unterstützt werden.

    Ich sehe nicht ein, dass im Geschichtsunterricht ein halbes Jahr lang Nationalsozialismus und Kommunismus durchgenommen wird und dann über die Gräuel der USA garnichts berichtet wird.

    Das ist weder gerecht noch angemessen.

    PS: Kaum kam ich wieder zu Hause an, stand schon der Nachbar vor der Tür -,- und schimpfte über die Katze, aber meine Freundin hatte sich während meines fort seins, gegen ihn durchgesetzt.
    Geändert von The Collector (08.05.2011 um 20:02 Uhr)

  7. #5
    The Collector
    Gast

    Standard AW: Die Supermacht und ihre dunkle Seite!

    Zitat Zitat von 111kleinbuchstabe Beitrag anzeigen
    Ein richtiger amerikanischer Präsident ist zu keinen Untaten fähig. Und wenn er zu Untaten fähig wäre, dann würde er erst in der Rückschau nach seiner Präsidentschaft kein richtiger amerikanischer Präsident gewesen sein.

    That's life. Das Siegestor in Paris wurde auch zu Ehren Napoleons aufgestellt und nicht für die vielen toten Soldaten, die diesem Herrscher den Sieg ermöglicht haben.


    Das stimmt überhaupt nich, wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man nicht mitreden.

    US Präsident Eisenhower als auch Nixon und Johnson haben von den meisten Putschs gegen demokratische Regierungen gewusst und sogar den Endbefehl zur Ausfühurng dieser Operationen gegeben. Außerdem hat Außenminister Kissinger bei der Errichtung von 6 Diktaturen persönlich zugestimmt. Es sind die Leute im weisen Haus, die die Verantwortung tragen und nicht die Soldaten.

    Du drehst da was um.

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