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Thema: Wo ist Schäuble, wenn man ihn mal braucht? Es wird Geld verbrannt in der BRD...

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Wo ist Schäuble, wenn man ihn mal braucht? Es wird Geld verbrannt in der BRD...

    Heute kam ein Bericht über Karl D, den Sexualstraftäter, der 24 h überwacht wird.
    Sein Bruder fühlt sich durch die Polizeipräsenz beinträchtigt, aber das ist jetzt nur ein Nebenanspekt. Ich finde es ein Skandal, wie mit Steuergeldern umgegangen wird. Die Überwachung von Karl D (nur die Überwachung) kostet 200.000 Euro jeden Monat.
    Wir geben für Karl D 2,4 Mio. Euro im Jahr aus - und das ist nur einer von xxx Straftätern. Ich habe leider keine Zahlen, aber solche Fälle wie Karl D. sind doch keine Einzelfälle? Hat schonmal jemand ausgerechnet, wie viel Geld dort zusammenkommt, wenn man die Kosten für alle 24h-Stundenüberwachungen addieren würde? Das muss eine extrem hohe Summe sein, die einfach so rausgeschleudert wird.
    Wo bleiben die Ökonomen?
    Wäre es ökonomisch nicht sinnvoller, Leute wie Karl D, die 24-h überwacht werden müssen, nicht einfach ins Gefängnis zu stecken? Die Auslastung des Gefängnis würde etwas steigen, aber Karl D könnte in der Gesellschaft auch keinen Schaden mehr anrichten und wäre überwacht. Die Oppurtunitätskosten, die wir momentan zahlen, sind zu hoch. Die "gefängnisinterne" Lösung würde nur einen Bruchteil kosten. Warum gibt es dort keine Bestrebungen etwas am Rechtssystem zu tun? Warum hat Schäuble nicht mal auf den Tisch und bringt etwas auf den Weg? Was macht Frau Leutheuser-Schnarrenberger? Nur, weil sie mit ihren langen Namen keinen normales Vertrag unterschreiben kann, kann das doch keine Ausrede fürs Nichtstun sein? Dann soll sie halt ein Kürzel verwenden oder den Posten abgeben.

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  3. #2
    Meli-2009
    Gast

    Standard AW: Wo ist Schäuble, wenn man ihn mal braucht? Es wird Geld verbrannt in der BRD...

    Na, dann würde ich mal Nachhilfe nehmen in "Rechtsstaatlichkeit", das ist die BRD nämlich, ein Rechtsstaat!

  4. Für den Beitrag danken: mikenull, ~scum~

  5. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Wo ist Schäuble, wenn man ihn mal braucht? Es wird Geld verbrannt in der BRD...

    Zitat Zitat von Meli-2009 Beitrag anzeigen
    Na, dann würde ich mal Nachhilfe nehmen in "Rechtsstaatlichkeit", das ist die BRD nämlich, ein Rechtsstaat!

    Hättest du Bedenken, wenn Karl D. in dein Haus z.B. in die Wohnung neben dir einziehen würde?

  6. #4
    Registriert Avatar von mikenull
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    1

    Standard AW: Wo ist Schäuble, wenn man ihn mal braucht? Es wird Geld verbrannt in der BRD...

    Da wäre die Gegenfrage, ob Du dafür bist, daß jemand ohne Gerichtverhandlung und ohne Urteil einfach weggeschlossen wird?
    Dieses Land werdet ihr niemals regieren!


    Sage nein

    Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
    Wieder Nazi-Lieder johlen,
    Über Juden Witze machen,
    Über Menschenrechte lachen,
    Wenn sie dann in lauten Tönen
    Saufend ihrer Dummheit frönen,
    Denn am Deutschen hinterm Tresen
    Muss nun mal die Welt genesen,
    Dann steh auf und misch dich ein:
    Sage nein!

    Songwriter: Konstantin Wecker

  7. Für den Beitrag dankt: ~scum~

  8. #5
    Gast
    Gast

    Standard AW: Wo ist Schäuble, wenn man ihn mal braucht? Es wird Geld verbrannt in der BRD...

    Zitat Zitat von mikenull Beitrag anzeigen
    Da wäre die Gegenfrage, ob Du dafür bist, daß jemand ohne Gerichtverhandlung und ohne Urteil einfach weggeschlossen wird?
    Nein, natürlich nicht. Der Rechtsstaat ist selbstverständlich wichtig und bietet viele Vorteile, die ich nicht missen möchte.
    Es geht mir in diesen Fall nur um die Maßnahme der 24-h-Überwachung.
    Wer profitiert von der 24-h-Überwachung?
    Die Bürger fühlen sich immer noch unsicher, da diese Maßnahme kein Verbrechen zu 100 % verhindern kann.
    Die Nachbarn und der Bruder fühlen sich durch die Überwachung ebenfalls beobachtet und belästig.
    Und was ist mit den ehemaligen Täter? Für ihn muss das ganze doch auch wie ein Gefängnis sein. Er kann das Haus nicht verlassen, da er ständig beobachtet wird und befürchten muss, dass er ein Opfer der Selbstjustiz wird. Er lebt doch weiter in einer Art Inhaftierung.
    Und das 2,4 Mio. Euro pro Jahr schon ein ganz ordentliche Summe ist, kann man doch nicht abstreiten?
    Wäre in diesen speziellen Fall irgendeine Inhaftierung, in welcher Form auch immer, nicht die kostengünstigere Lösung, bei denen der Staat Geld spart, sich die Bürger sicherer fühlen und sich Unschuldige Personen nicht mehr beobachtet führen?
    Ich finde das System der 24-h-Überwachung ökonomisch und gesellschaftl. uneffektiv. Entweder ist man ausreichend sozialisiert und man könnte die Überwachung ganz abbrechen und ein Täterschutzprogramm starten (ähnlich wie es auch Zeugenschutzprogramme mit Identitätswechsel gibt) und der Täter siedelt sich irgendwo unter einen neuen Identität wieder an. Oder man ist eben nicht ausreichend resozialisiert und bleibt in Inhaftierung. Die 24-h-Stundenüberwachung ist weder Fisch noch Fleisch - nur teuer.

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