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Thema: Vergleich Alltag in der DDR und heute!

  1. #131
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    Standard AW: Vergleich Alltag in der DDR und heute!

    Das stimmt, nichtabgeholt!
    Geändert von TOME (13.08.2019 um 19:49 Uhr)

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  3. #132
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    Standard AW: Vergleich Alltag in der DDR und heute!

    Wenn wir dann mal von der weltpolitischen Bühne zurückkehren könnten zu den Alltagsempfindungen in Ostdeutschland unter dem SED-Regime und im Vergleich unter - tja: wie nennt man das?: Regime der Stümper? Was mich betrifft - und da kann ich nur für mich sprechen - hatte ich in der DDR nichts zu leiden. Sicher gab es nicht jedes Produkt auf's Stichwort oder "bedarfsgerecht". Man legte sich stattdessen einen privaten Vorrat von Dingen an, die man später mal brauchen würde (z. B. Autoersatzteile) sei es um sie selbst zu benutzen oder damit zu handeln (Tauschhandel). Aber ich hatte - obwohl Handwerkerkind und später selbst Handwerker - immer satt zu essen (auch tägl. Fleischportionen) und: ich hatte die Sicherheit meinen Arbeitsplatz zu behalten und doch recht adäquat bezahlt zu werden. Wieviele Male habe ich nach der Wende eine Firmenpleite miterlebt, wieviele Male rettete mich nur die Selbstversorgung mit Regenwasser und Gemüseanbau vor dem Tode (trotz oder gerade wegen dem hochgelobten "Sozialstaat")? Jetzt arbeite ich in meinem 10. Job (in Worten: eins null), verzichte auf viele Sicherheiten und Annehmlichkeiten (trotz gutem "Ostverdienst") und bange darum, daß der Chef keine Pleite hinlegt. Auslandsreisen?: früher durfte ich nicht ins westliche Ausland, heute kann ich mir das nicht leisten. Was hat sich für mich verändert mit der "großen Freiheit"? - nichts! Und wenn manch "Altbundi" die Mauer wieder hochziehen will, weil er meint für den Osten zahlen zu müssen: ich spende auch ein paar Steine.
    "Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du, o Mensch, sei Sünde?
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  4. Für den Beitrag dankt: nichtabgeholt

  5. #133
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    Standard AW: Vergleich Alltag in der DDR und heute!

    Zitat Zitat von Daoga Beitrag anzeigen
    Kurz ausgedrückt, der Staat gestand den Kirchen das Recht zu, eine Steuer zu erheben,...


    Also willst Du mir damit sagen, das der Text, den ich an der Stelle aus Wikipedia kopierte - falsch formuliert wurde? Weil zwischen aufzwingen und zugestehen ein himmelweiter Unterschied liegt...


    ...und Du hast schon verstanden das dadurch die Steuern zustande kamen, weil der Staat sich entlastete und einfach mal wieder den Bürger zahlen lies.


    Übrigens mal zum Verständnis ein anderer Vergleich: wenn man Dich dazu zwingen würde Deine verliehenen Gelder mit Gewalt von Deinen Freunden zurück zu fordern und deine Freunde dann sagen: "So hat Sie uns enttäuscht - obwohl wir ihr immer geholfen haben" - ist das dann eine korrekte Einschätzung Deiner Freunde?

  6. #134
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    Standard AW: Vergleich Alltag in der DDR und heute!

    Zitat Zitat von Einhorn_das_echte Beitrag anzeigen
    Wenn wir dann mal von der weltpolitischen Bühne zurückkehren könnten zu den Alltagsempfindungen in Ostdeutschland unter dem SED-Regime und im Vergleich unter - tja: wie nennt man das?: Regime der Stümper? Was mich betrifft - und da kann ich nur für mich sprechen - hatte ich in der DDR nichts zu leiden. Sicher gab es nicht jedes Produkt auf's Stichwort oder "bedarfsgerecht". Man legte sich stattdessen einen privaten Vorrat von Dingen an, die man später mal brauchen würde (z. B. Autoersatzteile) sei es um sie selbst zu benutzen oder damit zu handeln (Tauschhandel). Aber ich hatte - obwohl Handwerkerkind und später selbst Handwerker - immer satt zu essen (auch tägl. Fleischportionen) und: ich hatte die Sicherheit meinen Arbeitsplatz zu behalten und doch recht adäquat bezahlt zu werden. Wieviele Male habe ich nach der Wende eine Firmenpleite miterlebt, wieviele Male rettete mich nur die Selbstversorgung mit Regenwasser und Gemüseanbau vor dem Tode (trotz oder gerade wegen dem hochgelobten "Sozialstaat")? Jetzt arbeite ich in meinem 10. Job (in Worten: eins null), verzichte auf viele Sicherheiten und Annehmlichkeiten (trotz gutem "Ostverdienst") und bange darum, daß der Chef keine Pleite hinlegt. Auslandsreisen?: früher durfte ich nicht ins westliche Ausland, heute kann ich mir das nicht leisten. Was hat sich für mich verändert mit der "großen Freiheit"? - nichts! Und wenn manch "Altbundi" die Mauer wieder hochziehen will, weil er meint für den Osten zahlen zu müssen: ich spende auch ein paar Steine.
    Mit Deinen Erfahrungen und Einstellungen stehst Du keineswegs alleine, Einhorn_das_echte.

    Ich würde übrigens nicht nur ein paar Steine spenden, sondern freiwillige Aufbaustunden leisten - unentgeltlich versteht sich.

  7. #135
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    Standard AW: Vergleich Alltag in der DDR und heute!

    Seit wann wird jemand zur Steuererhebung "gezwungen"?

    Die Kirchen hätten darauf ja auch verzichten und sich von rein freiwilligen Mitgliedsbeiträgen (Kollekten und Kirchgeld, gibt´s auch noch) finanzieren können, wie in so ziemlich allen anderen Ländern dieser Welt.
    Die Extrawurst "Kirchensteuer" war der billige Weg für den Staat, aus der Verantwortung für die einkassierten Rechte (Leibeigenschaft : abgeschafft, territoriale Aufteilung in Konfessionen: abgeschafft) herauszukommen und die Kosten auch in Zukunft dem Bürger aufzuhalsen.
    Und bis heute ist die Kirchensteuer für den Staat eine ideale Melkkuh, denn dafür, daß er die Kirchensteuern zusammen mit den Lohn/Einkommenssteuern einkassiert und an die Kirchen weiterleitet, erhält er eine Aufwandsentschädigung. Aus purer "Gutheit" macht der Staat das selbstverständlich nicht.

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