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Thema: Schizophrene Bekanntschaft, bedenklich?

  1. #1
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    Standard Schizophrene Bekanntschaft, bedenklich?

    Hallo Forum, mein Freundeskreis ist sehr klein, dafür aber beständig, die zwei Leute, die ich als wahre Freunde bezeichne, kenne ich fast mein ganzes Leben, und sie sind für mich mehr Familie.

    Ich bin ehr introvertiert, mir reicht dieser enge Kreis völlig aus. Da ist meine beste Freundin anders, sie ist aufgeschlossen und macht viele Bekanntschaften. Schon oft, musste ich Leute kennen lernen, die was mit Drogen oder dem Gefängnis zu tun hatten, weil diese auf eine Party, für "witzig" befunden wurden.

    Und nicht nur einmal, musste ich sie vor diesen Leuten schützen, versteht mich nicht falsch, sie ist erwachsen, ich akzeptiere auch ihre schlechten Entscheidungen, aber wenn andere schlechte Entscheidungen treffen wollen und sie damit hineinziehen..dann bin ich als guter Freund halt da.

    Auch bin ich kein Mensch, der nach dem aussehen urteilt, auch ich höre den Menschen erstmal zu.

    Aber nun kam jemand dazu...Er saß längere Zeit im Knast, kannte das Internet nicht. Sprach sehr offen von Dingen, die er mal konsumiert hat...um es kurz zu machen, alles.

    Und mir viel auf, das er ungewöhnlich viel und sehr schnell redete, 4 Stunden dauerte der Monolog den er hielt, es war ein wildes Wirrwar aus, Dingen die er erlebt hat, aus Sachen die er sich vorstellte und dazu noch ein Haufen wilder Verschwörungstheorien.
    Dies wiederhohlte er alles ständig, und er kam vom "Holz zum Stock" nur um eine Stunde später, den Faden wieder aufzugreifen.

    Erstmal dachte ich mir nicht viel...eine "Plaudertasche" halt. auch, das er beim Sprechen ungewöhlich nah an einen heran trat, das führte ich auf dem Konsum von irgendwas in seiner Vergangenheit zurück (nach eigener Aussage seit Jahren trocken/clean)

    Aber irgendwann, sagte er, wie nebenbei, als ob er über einen Schnupfen redet;"...tja und Schizophren, bin ich ja auch..."

    Ab da, hörte ich genauer zu, und er wurde mir etwas unheimlich, "nein" sehr unheimlich. Er sprach davon ein Ninja zu sein, und das wir alle Eins sein...wir alle verschmelzen, diesen Satz, sagte er alle fünf Minuten. Dann fragte er unverblümt, ob einer von uns, ihn einen Schmetterling, mit Nadel und Faden in die Haut sticht..er versuchte uns lange zu überreden (wir sagten sofort nein) als er es begriff, meinte er, er müsste unbedingt jemanden finden, der sowas macht, mit er "stärker" wird.

    Er sagte "Gott sei gedankt" auch, das er bald weg zieht.

    Aber er möchte meine beste Freundin und mich, vorher zu einer Abriss-Party einladen.

    Ich kenne mich mit diesen Krankheitsbild nicht aus...ich glaube auch nicht, das er ein Irrer ist..jedenfalls kein gefährlicher. Aber irgendwas lässt meine Alarmglocken klingeln.

    Übertreibe ich? Ich bin mir da wirklich nicht sicher, wenn sich jemand auskennt und mich aufklärt, wäre mir das recht.

    Herr Flug

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  3. #2
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    Standard AW: Schizophrene Bekanntschaft, bedenklich?

    Es geht jetzt vor allem darum, ob du dich dieser Bekanntschaft unbedingt aussetzen sollst. Warum willst du dich von so einem verwirrten Menschen noch mal zulabern lassen? Entweder du siehst es klinisch klar, findest es faszinierend oder du lehnst es komplett ab, mit dem noch mal was zu tun zu haben.

  4. Für den Beitrag dankt:

  5. #3
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    Standard AW: Schizophrene Bekanntschaft, bedenklich?

    Sofern er kein Diagnoseblatt vorgelegt hat, würde ich nicht alles glauben was er da erzählt. Unbehandelte Schizophrenie Patienten (so wie er sich gibt) wissen eigentlich lange nichts von ihrer Erkrankung. Für mich klingt es eher nach einem Schwätzer, der irgendwelche Krankheiten vorschiebt und etwas Mitleid und Aufmerksamkeit will.
    Nichts ist heutzutage mehr verpönt als der Gedanke für sein Glück selbst verantwortlich zu sein.

    Der moderne Mensch will sich lieber in Elend suhlen, anstatt sein Glück zu suchen, ist ihm zu anstrengend.

  6. Für den Beitrag danken:

  7. #4
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    Standard AW: Schizophrene Bekanntschaft, bedenklich?

    Dieser flüchtig Bekannte scheint ein unangenehmer Zeitgenosse zu sein.
    Ich würde ihn meiden.

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