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Thema: Mit ehemaligem Patienten gekifft

  1. #16
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    Standard AW: Mit ehemaligem Patienten gekifft

    Also, um jetzt mal eine andere Sicht rein zu bringen:

    Du solltest vlt weniger kiffen, aber nicht aus den Gründen, die du anführst, sondern weil du viel zu paranoid bist.
    Du machst dir viel zu viele Gedanken über eine an sich völlig lächerliche Geschichte. Wenn es ein ehemaliger Patient ist, kannst du mit ihm in deiner Freizeit tun, was du Lust hast, auch wenn das "bei euch nicht so gemacht wird". Du musst auch niemand bei deiner Arbeit über dein Privatleben Rede und Antwort stehen. Letzten Endes hast du irgendwie nur viel zu viel Angst vor an sich nur Gerede, oder sehe ich das falsch?

    Zitat Zitat von SFX Beitrag anzeigen

    2.: Werde sofort komplett clean.
    Von jetzt auf gleich darfst du keine Drogen mehr konsumieren und musst auch sämtliche Dinge wie Drogenreste, Aschenbecher, Drogenpfeifen... ("Kifferzeugs" eben) verschwinden lassen! Wie häufig hast du Drogen konsumiert und wie lange sind diese noch mit Tests in deinem Körper nachweisbar? Wenn es hart auf hart kommt, musst du vor Gericht. Wenn du dort nur den Besuch zugibst, ist das nicht weiter schlimm.
    Ja, ich bin überzeugt, die Vorladung kommt direkt nach dem SEK-Einsatz, der ja in Deutschland bekanntlich unsubstantiertem Gerede über die Abgabe von Gras in Minimalmengen zum Eigengebrauch fast immer folgt.
    Ich meine, ernsthaft?

    Zitat Zitat von SFX Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es dann auch alles besser so wie es kommt. Es sind eben nicht alle Leute für Berufe im Pflegebereich geschaffen. Dann musst du die Konsequenzen für dein Handeln tragen und dir anschließend eine neue Arbeit suchen.
    Mal zum Vergleich:
    Mein Vater ist Bewährungshelfer. Eine seiner "Dauerkundinnen" ist eine Krankenschwester, die immer neue Verurteilungen für Fahren auf Alk und Fahren auf Koks bekommt. Da sie im "Pflegebereich" arbeitet, muss sie ihre Verurteilungen jedesmal tatsächlich beim Arbeitgeber melden (aber natürlich nur, wenn sie rechtskräftig verurteilt wird, was nur wegen eine ernsthaften Straftat passieren kann).
    In ihrem Job ist sie immer noch, beim gleichen Arbeitgeber.
    Krankenschwestern sind Mangelware.

  2. Für den Beitrag dankt: Maya111

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  4. #17
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    Standard AW: Mit ehemaligem Patienten gekifft

    Zitat Zitat von Zudu Beitrag anzeigen
    Hart aber auf den Punkt getroffen.

    In Sozialberufen hat man seinen Menschen/Patienten/Kindern/Schüler etc. eine Verantwortung über. In solchen Fällen ist es in meinen Augen ein absolutes no-go high oder verkatert zur Arbeit zu erscheinen.
    So erscheine ich nicht zur Arbeit.

  5. #18
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    Standard AW: Mit ehemaligem Patienten gekifft

    Zitat Zitat von LeonieMarie Beitrag anzeigen
    Also, um jetzt mal eine andere Sicht rein zu bringen:

    Du solltest vlt weniger kiffen, aber nicht aus den Gründen, die du anführst, sondern weil du viel zu paranoid bist.
    Du machst dir viel zu viele Gedanken über eine an sich völlig lächerliche Geschichte. Wenn es ein ehemaliger Patient ist, kannst du mit ihm in deiner Freizeit tun, was du Lust hast, auch wenn das "bei euch nicht so gemacht wird". Du musst auch niemand bei deiner Arbeit über dein Privatleben Rede und Antwort stehen. Letzten Endes hast du irgendwie nur viel zu viel Angst vor an sich nur Gerede, oder sehe ich das falsch?


    Ja, ich bin überzeugt, die Vorladung kommt direkt nach dem SEK-Einsatz, der ja in Deutschland bekanntlich unsubstantiertem Gerede über die Abgabe von Gras in Minimalmengen zum Eigengebrauch fast immer folgt.
    Ich meine, ernsthaft?



    Mal zum Vergleich:
    Mein Vater ist Bewährungshelfer. Eine seiner "Dauerkundinnen" ist eine Krankenschwester, die immer neue Verurteilungen für Fahren auf Alk und Fahren auf Koks bekommt. Da sie im "Pflegebereich" arbeitet, muss sie ihre Verurteilungen jedesmal tatsächlich beim Arbeitgeber melden (aber natürlich nur, wenn sie rechtskräftig verurteilt wird, was nur wegen eine ernsthaften Straftat passieren kann).
    In ihrem Job ist sie immer noch, beim gleichen Arbeitgeber.
    Krankenschwestern sind Mangelware.
    Das siehst Du ziemlich richtig. Rein rechtlich habe ich wahrscheinlich nicht viel zu befürchten, aber für Kopfkino bin ich leider sehr anfällig. Und das Gerede könnte ich einfach nicht ertragen. Solche Geschichten werden nach Jahren noch zum besten gegeben. Ich würde nie mehr richtig ernst genommen werden.

    Damit hier nicht der Eindrück entsteht, ich sei eine notorische Dauerkifferin kurz vor dem Absturz, wollte ich noch anmerken, dass ich noch nie vor der Arbeit gekifft habe und auch morgens nicht verkatert danach aufwache.
    Ich habe das zweitbeste Examen aus meinem Kurs gemacht und ich bin eine der besten Kräfte bei uns im Team und ja, Krankenschwestern sind Mangelware und das was an Kräften nachkommt, wird immer schlechter. Von der fachlichen Kompetenz wie vor wenigen Jahren kann man heute nur noch träumen. Aber die Häuser müssen nehmen was sie kriegen können. Wenn ich darüber nachdenke was ich da schon alles erlebt habe, frage ich mich ernsthaft, was gefährlicher für was Wohl der Patienten ist.

  6. #19
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    Standard AW: Mit ehemaligem Patienten gekifft

    Ich finde Kiffen auch nicht schlimmer als Zigaretten rauchen. Meine Mutter war auch Krankenschwester und viele ihrer Kolleginnen haben geraucht und haben sich eventuell nicht immer perfekt wie Heilige verhalten, eine hat auf der Station einen Patienten kennengelernt, die beiden haben später geheiratet - das sind alles keine NoGos, das passiert eben. Genauso lernen auch Ärzte Patienten kennen und freunden sich vielleicht an und mein Chef beispielsweise, ein IT-Manager, kifft auch.

    Das Kennenlernen finde ich generell unproblematisch. Man freundet sich mit einem Patienten an. Na und? Wo sich Menschen begegnen, entstehen eben Freundschaften. Das ist doch völlig normal und überhaupt nicht schlimm und warum soll sich nicht eine Krankenschwester mit einem Patienten anfreunden? Die Schülerin hatte sich ja offenbar auch mit ihm angefreundet, so what?

    Das so hinzustellen als wäre es sonstwie moralisch verwerflich, finde ich der Fragestellerin gegenüber nicht fair.

    Dass ihr euch getroffen habt, würde ich also nicht verschweigen. Aber das Kiffen würde ich abstreiten, aber das kann dir doch auch keiner nachweisen. Selbst wenn der Patient das irgendwem sagen würde, ist das kein handfester Beweis. Vielleicht trichterst du ihm nochmal ganz klar ein, dass er nichts weitererzählen soll.

  7. Für den Beitrag dankt: weedgirl90210

  8. #20
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    Standard AW: Mit ehemaligem Patienten gekifft

    Jetzt verharmlost bitte mal das Kiffen nicht. Es gibt bekannte Ausfallerscheinungen, meinetwegen "Nebenwirkungen" davon und es kann zur Sucht werden. Dass man seinem Hirn keinen Gefallen tut, wenn man das nimmt, dürfte bekannt sein. Ich finde, das Forum hat hier Vorbildfunktion und man sollte schon sagen, was Sache ist.

    Stellt das bitte nicht so hin wie "ich habe doch nur mit einem Freund gekifft"

    Ich nehme der TE auch aufgrund ihres Nicks nicht ab, dass sie das mit dem Gras ja nur ab und zu nimmt und eigentlich locker jederzeit damit aufhören könnte. Du hast es doch nicht einfach so mal zu Hause, oder?

    Es war fahrlässig, mit einem Ex-Patienten zu kiffen und ihm quasi den Stoff zu besorgen. Fahrlässig, weil es Gerede geben kann, wenn er einen Betreuer hat und diese andere Freundin. Und er ist ja auch so redselig, aufgrund vom Kiffen (?), das kann dir nur schaden. Dass der Sachverhalt quasi noch schriftlich festgehalten ist, ist dämlich.

    Ich würde mich an deiner Stelle in Zukunft von Ex-Patienten fern halten. So bietest du keine Angriffsfläche. Dir die Befähigung für den Beruf abzusprechen, finde ich übertrieben. Deinen Umgang mit Drogen solltest du überdenken.
    Geändert von Lalelu123 (16.08.2019 um 07:12 Uhr)

  9. Für den Beitrag danken: weedgirl90210, Zudu

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