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Thema: Ist es eigentlich schlimm keine Freunde zu haben?

  1. #6
    Registriert Avatar von Jusehr
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    Standard AW: Ist es eigentlich schlimm keine Freunde zu haben?

    Hallo DeckZ,

    wäre ja irgendwie doof, wenn Du Dir Deine Einstellung zum Thema Freundschaft von Deinen bisherigen eher negativen Erfahrungen dazu diktieren läßt.

    Ich würde da eher grundsätzlich offen sein für Freundschaften, wenn sie sich ergeben. Danach suchen würde ich eher nicht. Man findet sie. Freundschaft ist ja eher etwas Gutes.

    Dass Zweckgemeinschaften, wie sie in Schule oder Studium entstehen, schnell wieder verfallen, wundert mich nicht. Zur Freundschaft führt wohl eher eine gleiche Einstellung zu wichtigen Lebensfragen. Dasselbe machen reicht dafür noch nicht.

    Dir sollte auch nicht egal sein, wie Du auf Deine Mitmenschen wirkst. Aber das ist ein Thema, das eigentlich mit Freundschaft nichts mehr zu tun hat.

    Jage nicht Freundschaften hinter her, aber bleibe offen dafür! Bleibe unabhängig vom Wunsche nach Freundschaft, aber verachte die Freundschaft nicht grundsätzlich!
    Christian Lindner hat sich für Schwarz-Rot entschieden :-).

  2. Für den Beitrag danken: pecky-sue, seeker95, Starlight Milkyway

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  4. #7
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    Standard AW: Ist es eigentlich schlimm keine Freunde zu haben?

    Jetzt arbeite ich seit ein paar Monaten in einem Unternehmen und eigentlich rede ich gar nichts mit meinen Kollegen. Das ist mir zu wider noch einmal so etwas wie eine Freundschaft aufzubauen.
    Ich glaube ich könnte mit diesen Leuten auch keinen Spaß haben, selbst wenn ich es wollte. Ich habe da jetzt sowieso schon eine innere Blockade wo ich nicht mehr ich selbst sein kann.
    Der Mensch der Spaß mit irgendwelchen neuen Leuten haben kann existiert so gut wie nicht mehr.

    Du musst doch mit deinen Kollegen keine Freundschaften schließen, noch musst du mit ihnen Spaß haben. Aber du könntest dich mit ihnen etwas mehr unterhalten. Es könnte sonst der Eindruck enstehen, dass du dich für sie nicht interessierst, sie ablehnst bzw. nicht magst. Damit stößt du deine Mitmenschen nur vor dem Kopf. Sowas kommt auf Dauer nicht gut an.

    Findet ihr das schlimm?
    Ist es notwendig Freunde zu haben?
    Ich finde es nicht schlimm. Habe selbst keine Freunde und das ist von mir auch so gewollt. Für mich sind Freundschaften nur Zeitverschwendung. Ich habe so viele Hobbys und Interessen, da ist für Freunde einfach kein Platz. Wenn du damit leben kannst, dann ist das ja kein Problem Was anderes wäre es, wenn du unter der Situation leiden würdest, dass du keine Freunde hast.

    Und ohne Freunde finde ich auch keine Frau.
    Das ist Käse. Ich hatte drei Beziehungen. Die Männer hatte ich auch ohne Freunde kennengelernt. Die ersten beiden Männer über das Internet und den dritten Mann (mein jetziger Ehemann) habe ich über eine Praktikantin im Job kennengelernt, den ich damals ausübte. Es hat sich auch keiner daran gestört, dass ich keine Freunde habe. Das war aber auch nie so wirklich Thema.

  5. #8
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    Standard AW: Ist es eigentlich schlimm keine Freunde zu haben?

    Es kommt einzig drauf an, ob DU es schlimm findest, ohne Freunde zu leben.

    Ich kenne beides - das Leben mit und das Leben ohne. Alles hat seine Zeit - früher hätte ich mir nie vorstellen können, ohne Menschen zu leben, heute bin ich froh darüber.

    Aber da musst du für dich schauen, was richtig ist für dich.

  6. #9
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    Standard AW: Ist es eigentlich schlimm keine Freunde zu haben?

    Ich sehe das ähnlich, ich bin auf dem Dorf aufgewachsen wo man sich einbildet diese einzigartigen niemals endenden Freundschaften zu haben. Nichtsdestotrotz trennen sich irgendwann die Wege, auch ich bin umgezogen man verliert sich aus den Augen etc...wie das nunmal so ist....Ich frag mich auch oft ob das hätte sein müssen, aber ich schätze es ist der Lauf der Dinge.. wenn ich heutzutage alte Freunde sehe bin ich relativ schnell gelangweilt weil sich alles nur um Job, Ehe etc... dreht Es ist niemas zu spät sich neuen Menschen zuzuwenden

    LG

  7. #10
    DeckZ
    Gast

    Standard AW: Ist es eigentlich schlimm keine Freunde zu haben?

    Das Problem in der Arbeit und weswegen ich dort keine Freunde finde ist sich auch folgendes:
    Ich kann dort einfach nicht ich selbst sein.
    Ich schaffe es unter diesen Leuten irgendwie nicht so zu sein wie ich wirklich bin.
    Und ich weiß wie ich bin. Ich bin schließlich schon seit 20 Jahren so. Immer leicht weiterentwickelt, im im Grunde gleich.
    Und in der Arbeit bin ich plötzlich radikal anders bzw. gar nicht richtig anwesend.
    Es ist wie eine innere Blockade die aus dem nichts gekommen ist.

    Wenn es geht hätte ich schon gerne neue Freunde und am besten bei der Arbeit.
    Aber ich weiß einfach nicht wie ich wieder ich selbst werden kann.
    Wenn ich nicht ich selbst bin bleibt nur eine leere Hülle von mir.
    Und mit soetwas würde auch ich nicht gerne befreundet sein.

    Vielleicht/Ziemlich sicher ist ein zusätzliches Problem auch, dass ich im Gegensatz zu meinen ehemaligen Freunden mit meinen Arbeitskollegen quasi gar keine Gemeinsamkeiten habe. Nicht einmal vom Alter her.

    Ich bin 27, sitze aber mit einem Mann im Büro der etwa doppelt so alt ist wie ich.
    Alle meine ehemaligen Freunde waren höchstens 2 Jahre älter/jünger.

    Wenn dann alle in den Pausen zusammenkommen, dann rede ich im Grunde nichts, denn die eingeschworene Gruppe unterhält sich dann unter sich über Themen bei denen ich nicht mitreden kann bzw. will.

    Es gibt aber 1-2 Typen wo ich glaube, dass sie mir halbwegs ähnlich sind...auf irgendeine Art und Weise. Dieses Gefühl habe ich zumindest. Vielleicht täusche ich mich auch.
    Genau diese zwei von der Gruppe abzukoppeln auf längere Zeit und auch einmal nicht Arbeits-bezogen zu reden ist aber leichter gesagt als getan.
    Vielleicht kann ich irgendwie in deren Büro wechseln...wenn nicht, dann ist der Fall "Freunde bei der Arbeit finden" definitiv ungelöst abgeschlossen.

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