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Thema: Ständig entwerte ich meine Freunde und möchte dann alles hinschmeißen.

  1. #6
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    Standard AW: Ständig entwerte ich meine Freunde und möchte dann alles hinschmeißen.

    Zitat Zitat von Marla256 Beitrag anzeigen
    Bei mir wurde vor einiger Zeit eine Borderline Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Doch so richtig damit identifizieren kann ich mich auch wieder nicht.
    Zitat Zitat von Marla256 Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen halte ich auch nichts von Therapeuten. Die haben oftmals selbst einen an der Klatsche und für die ist man sowieso bloß eine Nummer. Was mein selbstverletzendes Verhalten angeht, hat mir jedenfalls noch nie einer geholfen.

    liebe Marla,

    ich glaube, diese zwei Zitate beschreiben schon ganz gut zumindest einen Teil des Problems (den ich übrigens nachvollziehen kann, ich habe persönlich auch Jahre gebraucht um "meine persönliche Diagnose" anzunehmen).

    Ob du wirklich "Borderliner" bist kann ich natürlich nicht beurteilen, aber es geht glaube ich nicht wirklich darum, sich mit einer Diagnose zu identifizieren. Eigentlich soll sie nur dabei helfen, eine gute Behandlung und einen passenden Therapeuten zu finden, so dass man am Ende lernt, mit "sich selbst" zu leben. Ein Borderliner wird - meines Wissens nach - sein Leben lang einer bleiben, er oder sie lernt nur, mit den verschiedenen Problemen, die sich aus der Krankheit ergeben, umzugehen und (halbwegs) normal zu leben.

    Dein Misstrauen in Therapeuten ist natürlich nicht sehr hilfreich, denn nach allem was du beschreibst, wirst du ohne eine (gute) Therapie den Kreislauf, in dem du dich befindest, nicht durchbrechen können. Vermutlich werden die Probleme bzw Symptome sogar eher schlimmer als besser. Wie kommst du zu dem Urteil, dass viele Therapeuten selbst einen an der Klatsche haben und man nur eine Nummer für sie sei? Ich kann dir sagen, dass es viele gute gibt, die wirklich alles tun, um ihren Patienten zu helfen. Perfekt ist auch dort keiner, aber das sind wir selber auch nicht, also können wir es auch von niemandem verlangen.

    Mein Rat an dich wäre zuersteinmal diese "Vorverurteilung" bzw deine Einstellung zum ganzen etwas aufzuweichen und anders an die Sache ranzugehen, ohne negative Gedanken oder Erwartungshaltungen. Und dir einen guten Therapeuten suchen, mir persönlich hat jameda geholfen, aber im Zweifelsfall gibt es hierfür sicher auch andere Quellen um an Erfahrungsberichte etc pp z u kommen.

    Drücke dir fest die Daumen.

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  3. #7
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    Standard AW: Ständig entwerte ich meine Freunde und möchte dann alles hinschmeißen.

    Hallo Alopecia,

    meine Meinung über Therapeuten rührt aus meiner Erfahrung mit ihnen. Ich hatte noch nie einen guten der sich für mich interessiert hat. Mal hatte ich Depressionen, dann meinte der Thera achon nach 4 Sitzungen er sei mit seinem Latein am Ende. Dann 2 Sirzungen bei einer ich sei ein wolf im Achafspelz wurde dann nur angeschwiegen. Zuletzt hat meine Ex Thera das Verhältnis per Email beendet. Noch nicht mal ein Abschlussgespräch. Manch einer meinte sogar schon Diagnosen am Telefon uu stellen ohne mich je persönlich gesehen zu haben. Und die Latte geht nocht weiter. Ach ja der letzte Thera den ich betreut habe, weil arbeite in der Pflege, hat alle schalu gemacht weil er ständig meinte jemand würde ihm Gift ins Essen tun und lief mit Unterhose und Winterjacke bei 30 Grad im Heim herum. Also der hatte definitiv einen an der Klatsche. Hattte dann nach dem letzten Therapieende versuxht nen neuen zu finden ruft keiner zurück oder man ist nicht gut genug da nur Kassenpatient und nicht privat.
    Ach ja bei meiner letzten Thera, sollte ich dann auch in eine Dbt gruppenthetapie. Als ich schrieb dass sich das mit dem Platz wohl erledigt hat und sie mich von der Warteliste nehmen könnten kam von der Doktorin die die Gruppe leitet auch keine Rückmeldung.
    Mein Resumee all dessen ist dass sich Theras nicht die Bohne für ihre Patienten interessieren.
    Ach ja bei Dbt ist es wichrig dass der Therapeut einem Sicherheit gibt. Meine Thera hatte ganz schnell das Vethältnos beendet per Email ricjtig toll nur weil ich meinte dass sie mir unterstellt dass ich unzuverlässig sei wenn sie behauptet ich würde Termine ohne Begründung absagen was nicht stimmt. Hatte einen Termun abgesagt mit der Begründung dass ich krank war. Magen Darm geht in einem Heim halt rum und dann steckt man sich als Pfleger da bei den Patienten halt auch mal an.
    Sie diatanziere sich von meinen "Behauptungen" Therapie beendet.

    Sorty, aber es ist nicht so dass meine Meinung unbegründet ist.

    Und ja Borderline hat mein ein Leben lang. Das geht nicht weg.

    Deshalb suche ich ja nach gewissen Lösungen ohne Therapeut. Mein Svv habe ich gerade im Griff. Allein.
    Das muss dann ja auch mit dem ständigen Entwerten irgrndwie gehen.

  4. #8
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    Standard AW: Ständig entwerte ich meine Freunde und möchte dann alles hinschmeißen.

    Ich glaube, (damit stehe ich aber relativ allein in diesem Forum), dass Therapie kein garantiertes Allheilmittel ist.
    Der erste Vorschlag, egal zu welchem Problem ist : Mach mal eine Therapie!

    Eine Therapie mag in vielen Fällen sinnvoll oder nicht sinnvoll sein, auf jeden Fall hat sie ihre Grenzen und das ist völlig in Ordnung, wenn man sich das bewusst macht. Das ist dann eben so.

    Klar kannst du selbst an dir arbeiten. Nur - dass ist viel Arbeit und wird lange, lange dauern. Du wirst viele Rück- und Fehlschläge haben, dich selbstkritisch betrachten müssen, dich deinen eigenen Fehlern stellen müssen und vielleicht hast du es in ein paar Jahren weg. Warum auch nicht?
    Falls du dir das nicht mehr zutraust, kannst du dir immer noch Hilfe suchen, spricht ja nichts dagegen.
    Allerdings muss ich dazu sagen, dass sich, je älter man wird, spezielle Angewohnheiten immer mehr manifestieren - damit musst du auch rechnen. Je länger du den Müll liegen lässt, desto mehr frisst er sich in den Boden. (So ähnlich haha)

    Probier verschiedene Sachen einfach mal aus und finde raus, was gut für dich ist.

    Ich kann dein Misstrauen gegenüber Therapeuten gut verstehen. Ich hatte auch schon desinteressierte, gelangweilte Therapeutinnen und komische Gestalten.
    Einer Ärztin in einer Klinik erzählte ich von meinen Selbstmordgedanken, sie zwang mich nur, einen Anti-Selbstmordvertrag zu unterschreiben, anstatt mit mir darüber zu sprechen, sie brüllte mich an, ich soll das jetzt unterschreiben und ich tat das aus Angst. Zu Hause versuchte ich mich umzubringen, was sie dann nicht verstand....ehm, okay.
    Ich habe jetzt eine gute Therapeutin gefunden, die Interesse zeigt, mich stärkt und locker an die Sachen heran geht, was mir viel Stress nimmt.
    Eine gute Therapiestelle ist wie die Nadel im Heuhaufen, man muss manchmal lange, lange suchen.

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