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Thema: Ich habe meine einzige Freundschaft gegen die Wand gefahren.

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Ich habe meine einzige Freundschaft gegen die Wand gefahren.

    Hallo ihr Lieben

    Vor fast 5 Jahren wurden bei mir Depressionen diagnostiziert im Schwerwiegenden Grad ''80'' anstatt damals, das ganze anzugehen, bin ich abgehauen und hatte angst, dass man mich dafür einsperrt weil ich jemanden kannte der auch welche hatte der wurde sogar auch sehr lange eingesperrt.
    Und das will ich bis heute eben nicht! Nur das Ding ist einfach wirklich niemand wusste und weiß bis heute von der Depression ( die immer noch und echt schlimmer als zuvor besteht )

    Ich kann nicht mehr aufstehen, ich habe keine Ausbildung gemacht, ich liege nur doof da und trau mir nichts zu. Jeder Tag für mich ist nutzlos und gleich und meine Denkweise ist nicht nur grau sondern schwarz. Ich beleidige mich selber ziehe mich selber runter und ich werde körperlich auch immer kränker. Ich bin nicht mal faul, nein ich mach nicht mal mehr die Sachen die ich liebe und mag, die mir Spaß gemacht haben die ich jeden Tag einfach aus Freude getan habe. Jeder schritt geht schwer. Ich gehe nur noch dank meinem Hund aus dem Bett und mal raus!

    So das ist die ''Vorgeschichte''

    Jetzt habe ich meiner damals einzigen Freundin, friede, Freude, Eierkuchen vorgespielt.
    Sie hat immer gefragt na was ist jetzt mit ner Ausbildung. Und ich hab sie immer angelogen dass ich immer schaue und nichts finde, weil ich mich geschämt habe dass ich nichts auf die Reihe bekomme, antriebslos bin und so weiter.

    Irgendwann hat es dann angefangen, dass ich es auf die körperlichen Probleme geschoben habe, dass ich das nicht machen kann was damals sogar der Fall war dort war es bei weitem nicht so schlimm! Heute kann ich nicht mal mehr 2 Minuten rennen oder was heben ohne einen halben Kreislaufkollaps zu bekommen!


    Dann irgendwann gab es Streit sie hat mich durchschaut, sie hat gewusst dass ich alles gelogen habe und sie hat mich gefragt warum ich das getan habe. Ich habe dann angefangen sie zu ignorieren.


    Ich habe das gemacht, weil ich weiß dass sie alles rumerzählen wird wenn ich es mit der Depression erzähle, weil sie mittlerweile eh viel engere und andere Freunde hat als mich, weil sie ihrem Freund alles erzählt, und ihr Freund ist genauso eine Tratschtante wie sie! Und ich wollte nicht, dass es irgendjemand erfährt schon gar nicht irgendwelche doofen Leute, oder Leute die mich gar nicht mal kennen!

    Außerdem schäme ich mich für diese doofe Krankheit! Sie kam aus dem nichts ich weiß nicht mal den Auslöser! Sie ist einfach da und ich trau mich einfach nicht zum Psychologen. Mittlerweile auch nicht mehr zum normalen Arzt den habe ich das mit den Depressionen erzählt weil ich doch irgendwie Hilfe wollte, hatte dann aber wieder einen Rückzieher gemacht weil ich wieder angst bekommen habe!

    Ich habe meine einzige Freundschaft gegen die Wand gefahren, mittlerweile habe ich sie schon über ein Jahr lang ignoriert. Und wahrscheinlich hat sie mich schon bei ihren ganzen anderen Freunden und Leuten die mich nicht kennen, schlecht gemacht. Denn ich kenne sie schon über 10 Jahre, sie ist eine Lästertante und redet sehr gerne mal über andere!

    Ich bin irgendwie sehr traurig darüber habe auch öfters träume über uns beide wie alles okay ist und dann wieder alles ins negative gerissen wird, wie sie mich verfolgt und ich vor ihr weg renne. Ich bin auch traurig, dass ich zu meiner Krankheit nicht stehe und das ich es ihr nie erzählt habe weil ich zu viel angst hatte, dass es unbefugte erfahren könnten und dann über mich wie ein ''Psycho'' sprechen.

    Es ist ja nicht nur das, wegen dieser Krankheit stehe ich mir selbst immer total im Wege und ich fühle mich hilflos und übernommen von dieser Depression!
    Aber eins weiß ich, ich will leben und ich wünsch mir wieder Freude und ich will wieder glücklich sein und lachen! Denn ich weiß von früher, nicht alles im Leben ist schlecht und es gibt so viele schöne Dinge die Spaß machen und die cool sind wenn man sie weiß.

    Liebe Grüße, ein Gast

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  3. #2
    Gast
    Gast

    Standard AW: Ich habe meine einzige Freundschaft gegen die Wand gefahren.

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Außerdem schäme ich mich für diese doofe Krankheit!
    Das solltest Du nicht tun! Ja, die Krankheit ist blöd. Aber sie kann jeden treffen. Auch ohne einen bestimmten Auslöser.

    Dein Bauchgefühl hat Dich gewarnt, ihr von der Depression zu erzählen. Das ist bestimmt auch besser so, wenn Du Angst hast, bloßgestellt zu werden. Es ist allerdings schade, dass Du keine Vertrauensperson in Deinem Freundeskreis zu haben scheinst.

    Kümmere Dich jetzt um DICH. Du möchtest leben, also tritt der sch... Depression in den Hintern. Geh zu einem Arzt und nimm Hilfe an. Das ist ein erster Schritt. Ein bestimmt schwieriger, aber ein wichtiger. Ich wünsche Dir alles Gute!

  4. #3
    Registriert Avatar von maybesunny
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    Standard AW: Ich habe meine einzige Freundschaft gegen die Wand gefahren.

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Aber eins weiß ich, ich will leben und ich wünsch mir wieder Freude und ich will wieder glücklich sein und lachen! Denn ich weiß von früher, nicht alles im Leben ist schlecht und es gibt so viele schöne Dinge die Spaß machen und die cool sind wenn man sie weiß.
    Super ! Kümmer Dich, such Dir Hilfe und vor allem: schäme Dich nicht !
    Ich werd Dir nicht erzählen, daß es leicht wird.
    Aber du schaffst das !
    Wünsch Dir was
    "Es ist immer wieder eine echte Herausforderung," sagte der Albatros und setzte zur Landung an.

  5. #4
    Peaceberg
    Gast

    Standard AW: Ich habe meine einzige Freundschaft gegen die Wand gefahren.

    Du bist in einer schwierigen, kreislaufartigen Situation. Aber erstmal das Gute: Du kannst da wieder raus kommen!

    Ich weiß wovon ich schreibe, denn ich lebte viele Jahre depressiv - mit einer speziellen Depression.

    Erst mal: das Du körperlich nun nicht mehr fit bist - ist ein Status, welcher sich ändern kann. das beruht zum einen auf der Depression, aber zum größeren Teil darauf das du zu viel nichts tust. Baue Dir ein Tagesprogramm mit Bewegung auf!

    Dann: deine Ernährung ist wichtig, schlechte Ernährung macht schwach und krank! Obst, Gemüse - vor allem Rohkost, Mineralwasser, Vollkornbrot, Omega 3 und und und - Mache Dir einen Ernährungsplan! Meide gesättigte Fettsäuren und zu viel Zucker, diese sind deklariert in Gramm auf 100, also in Prozent auf nahezu allen Packungen.

    Deine einzigste Freundschaft ist nun im aus, ebenso ein Status - welcher nicht so bleiben soll. Lade Sie doch mal ein zum Quatschen - und rede mit ihr. Öffne Dich! Vergrabe nicht weiter und fresse Dich mit Einredungen schlecht voll.

    Genau! lass das - das Du Dich beschimpfst! Deine gegenwärtige Situation ist schlecht - aber das muss doch nicht so bleiben! Wenn Du schlecht Dir einredest - meinst Du das verursacht etwas Gutes? Nimm den kampf für Deine Gesundheit auf! Änder Deinen Weg! fange an positiv auf Dich einzureden - optimistisch! Ich werde wieder. Ich werde wieder besser.

    Appropos - was konsumierst Du an Medien? Ich will es nicht wissen - nur durchdenke: Medien haben Auswirkungen.
    Zum Beispiel ist das dauerhafte Datteln am PC für den Körper und die alltägliche Bewältigung der Lebensaufgaben wie Aufräumen, Wäsche waschen oder Kochen nicht gut! Zumal die Zeit geraubt wird um an der frischen Luft zu sein.

    Was hast Du als Sinn in Deinem Leben ersehnt, erkannt? Gibt es da nichts? Wenn Du keinen Sinn im Leben gefunden hast - dann fehlt Dir Motivation für etwas zu Streben. Suche einen Sinn im Leben, setze Dir Ziele!

    Ich denke Du hast auch kaum einen gepflegten Bekanntenkreis - das lässt sich ändern. Du schreibst von Ängsten, aber Dein verhalten macht Dich nur noch kränker.

    Überprüfe was Dir viel Zeit raubt und teile Deinen Tagesplan besser auf. Ich zum Beispiel habe festgestellt das ich zu viel schlafe, so verkürze ich diese Zeit um etwas anderes tuen zu können. Es ist doch schade wenn man Stunden jeden Tag zu viel schläft.

    Du bist sicherlich noch jung, Du kannst noch viel lernen und tuen. Was hindert Dich wirklich? Versuche es zu erkennen und dagegen anzugehen!

    Stück für Stück, Schritt um Schritt - fange wieder von Neuem an - wie ein Kleinkind wieder das laufen lernt, lernst Du so wieder zu Leben, anstatt "dahin zu vegetieren"...


    Mach doch mal etwas Neues. Lese mal ein Buch. Wie wäre es mit dem neuen Testament (?) - naja, ich kann nur empfehlen was mich begeistert.


    Grüße,
    Peaceberg

  6. #5
    AleandraMaus
    Gast

    Standard AW: Ich habe meine einzige Freundschaft gegen die Wand gefahren.

    Oh ich kann mir nur zu gut vorstellen was im Augenblick in dir vorgeht.
    Habe quasi das selbe durch.

    Meine Strategie ist allerdings alles erzählen, damit macht man sich weniger angreifbar. Klingt vielleicht unlogisch aber es funktioniert.

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