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Thema: Leben macht ohne Freunde keinen Sinn

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Leben macht ohne Freunde keinen Sinn

    Hi

    Ich bin 17 (m) , werde im Juni 18 und gehe in die 11. Klasse einer FOS und werde wenn alles glatt läuft in ziemlich genau einem Jahr mein Fachabi in der Tasche haben.

    Ich bin von der Realschule in die FOS gewechselt. Auf der RS hatte ich ganz gute Schulfreunde mit denen ich auch freizeitlich regelmässig was gemacht habe. Ansonsten habe ich damals keine anderen außerschulischen Aktivitäten gehabt, also kein Sport oder sonst was, da ich auch gerne allein war und ansonsten halt meine Freunde hatte. Dazu kam das es eine Ganztagsschule war und ich deshalb sowieso ganz gut ausgelastet war.

    Leider bin ich damals mit meinen Freunden im Streit auseinander gegangen nach dem Abschluss. Der Kontakt ist dann nach der Schule ziemlich schnell abgebrochen. Ich bin dann wie gesagt auf die FOS gewechselt.

    Dort habe ich mich auch auf Anhieb ganz gut mit meinen Klassenkameraden verstanden. Ich bin durchaus ein umgänglicher Mensch, zwar relativ schüchtern aber kein Freak oder Außenseiter der sich durch sein Verhalten selbst ausgrenzt. Das Problem ist dass meine Klassenkameraden im Gegensatz zu mir mit den Leuten ihrer alten Schule noch sehr gut befreundet sind. Hinzu kommt das ich in einer eher ländlichen Gegend lebe und ich aus meinem Dorf eigentlich niemanden kenne. Meine Schulfreunde kommen aus anderen Dörfern und haben dort jeweils ihre Freunde die sie halt von ihren alten Schulen oder auch Sportvereinen kennen.

    Deswegen beschränkt sich der Kontakt nur auf die Schule.

    Ich würde unheimlich gerne am Wochenende immer mal auf Party oder in einen Club gehen, da iich meine Jugend genießén möchte. Kontakt zu Mädhcen ist auch noch nicht entstanden da ich ja irgends welche treffe außer in der Schule. Das ist mir aber auch nicht so wichtig. Freunde zum Weggehen wären mir wesentlich wichtiger, das andere kommt dann sowieso automatisch.

    Die Leute fragen ob ich mal mitkommen darf will ich auch nicht. Zum einen wäre es mir peinlich den Leuten zu gestehen dass ich keine eigenen Freunde habe und zum anderen wollen die wohl kaum mich plötzlich in einen seit Jahren bestehenden Freundeskreis integrieren. Zu mal ich auch noch recht weit weg wohne.

    Schlimm sind immer Silvester und Geburtstage. Mein 18ter wird eine Katastrophe. Ich kann ja schlecht alleine feiern. Mein zwei Jahre jüngerer Bruder ist der krasse Gegensatz von mir und ist ständig unterwegs. Das ist mir auch sehr peinlich. Meine Eltern checken glaub nicht so richtig dass ich vereinsamt bin.

    Meine Tage sehen gleich aus. Morgens in Der Schule fühle ich mich durchaus wohl mit meinen Schulfreunden. Nachmittags schaue ich aber nur TV, spiele PC oder schlafe.

    Ich würde einfach unheimlich gerne Leute zum weggehen am WOchenende haben. Bin nicht mal jemand der eine besonders tiefe Freundschaft sucht, oberflächliche Freundschaften mit regelmäßigem Weggehen am Wochenende würden mir total reichen.

    Das Problem ist einfach das außer mir alle schon ihre Freundeskreise/Bekanntenkreise haben mit denen sie am Wochenende weggehen.

    Jetzt wird bestimmt Sportverein o.ä. vorgeschlagne. Zum einen bin ich sehr unsportlich, zum anderen denke ich dass ich dort bestimmt wieder nette Leute finden werde, aber auch diese Leute haben ja schon ihre festen Freundeskreise in die ich dann ja nicht einfach rein kann. Außerdem tue ich mich schwer wenn ich in neue bestehende Vereine oder so komme, bin ein relativ schüchterner Mensch.

    Was soll ich also tun? So wie mein "Leben" zur Zeit aussieht macht es keinen Sinn. Suizid ist dann definitiv der einzige Ausweg weil ich keine Lust auf totale Vereinsamung habe. Auch eine sehr frustrierende Situation zu sehen wie Gleichaltrige ihr Leben genießen während ich zu hause versauere. Oder 1 Jahr warten und dann an eine FH gehen oder eine Ausbildung machen und dort auf eine neue Chance hoffen?

    Was denkt ihr?

    Gruß

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  3. #2
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    Standard AW: Leben macht ohne Freunde keinen Sinn

    Hallo Gast!

    In der Scheinwelt wirst auch nicht gerade mit realen Kontakten beglückt, die dich beglücken. Da hilft nur die eigene Angst überwinden, und sich der realen Dorfwelt stellen. Aus deinem Dorf wird bestimmt niemand an deiner Tür klopfen und sich dir vorstellen. Wenn dich hinterm PC&TV versteckst oder mit schlafen in eine andere Welt gehst, kann dich auch niemand kennen lernen. ^^ Erkundige mal was es in deiner Nähe gibt, vllt. ist ja was interessantes dabei, gibt ja auch noch andere Möglichkeiten außer Vereine^^. Der Schlüssel heißt Aktivität/Bewegung.

    Hast mal deine Schulfreunde offen und direkt gefragt, ob die nicht Lust haben mit dir was zu
    unternehmen?

    lg.
    Das Gute siegt letztendlich immer über das Böse.
    Also strebe nach den guten Dingen, und gib dem Schlechten kein grosses Gewicht.

    Das Gute hat wirklich Substanz,
    das Böse ist letztendlich nur eine Illusion,damit man das Gute überhaupt erst erkennen kann.

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