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Thema: freiwillig in gesetzl.KV

  1. #1
    Registriert Avatar von Susi1980
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    Standard freiwillig in gesetzl.KV

    Hallo,

    ich hab da eine Frage.

    Mein Schwager hat seinen Job zum 31.08.07 gekündigt.
    Über diesen Job war er ja in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert.

    Jetzt gibt es ja den Job auf, da das nachts ist und tagsüber hat er seine Selbständigkeit.

    Jedoch hat er wenn er den Job nicht mehr hat, auch keine KV.
    Über seine Frau könnte er familienversichert sein, muss jedoch 400 € zahlen da er selbständig ist. Aber soviel Geld hat er nicht. Bis jetzt wirft der Laden nicht viel Gewinn ab. Steht ja noch alles in den Startlöchern. Er ist bald ein Jahr selbständig.

    Was kann man denn machen? Er möchte sich ja freiwillig in der gesetzlichen KV versichern lassen.

    Wie verhält es sich da, weil er eben selbständig ist?

    Kennt ihr günstige Krankenkassen?

    Freu mich auf Antworten,

    Susi

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  3. #2
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    Standard AW: freiwillig in gesetzl.KV

    http://www.krankenkasseninfo.de/

    Ob er nun in die gesetzliche geht oder privat hängt von seinem Einkommen ab UND von seiner Familienplanung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Schuldnerhilfe/Immobilienhilfe

  4. #3
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    Standard AW: freiwillig in gesetzl.KV

    400,- Euro ist entschieden zu viel für eine freiwillige gesetzl. KV.
    Für Selbständige liegt m.E. der Mindestbeitrag unter bestimmten Voraussetzungen bei 180,- Euro.

    Schon gar nicht ist es eine Familienversicherung für Geringverdiener.(bis 350,-) Diese würde beitragsfrei sein.

    Entscheidend für die Zuordnung sind die §§9,10 SGB V

    Abhängig vom Vermögen des Mitglieds sowie auch vom Einkommen und Vermögen von Personen, die mit ihm in Bedarfsgemeinschaft leben („Bedürftigkeit“), gilt die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage von 1.225 EUR seit 1. April 2007 auch für andere Selbstständige. Die genauen Einzelheiten hierzu regelt die jeweilige Krankenkasse.
    Viele Grüße aus Thüringen
    Paps
    ----------------------------

  5. #4
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    Standard AW: freiwillig in gesetzl.KV

    hallo susi,

    wie paps schon sagte, ist es keine familienversicherung, wenn er beiträge selbst bezahlt!
    allerdings tun sich die krankenkassen extrem schwer, einen selbstständigen in die familienversicherung zu nehmen! sie werden alles mögliche versuchen, um das zu verhindern!
    grundsätzlich liegt der mindestbeitrag für freiwillig versicherte in der gesetzlichen kv bei etwa 180,-€ p.m. . wenn er 400,- bezahlen soll, müsste er ein durchschnittliches mtl. einkommen von etwa 3000,-€ haben, und das wird wohl nicht der fall sein! er soll seine einkommensnachweise bei der kk einreichen und eine entsprechende neuberechnung verlangen! er muss aber aufpassen, dass sein einkommen aus seinem arbeitsverhältnis von letzten jahr nicht dazugerechnet wird!

    er hat die ganze sache mit der selbstständigkeit vielleicht auch nicht so optimal durchgeplant?! wenn er anspruch auf algI hätte (was bei einer eigenen kündigung wohl nicht der fall ist), hätte er förderung für die aufnahme der selbstständigen tätigkeit beantragen können! oder er hätte algII beantragt (wenn kein anspruch auf algI besteht) und dann die selbstständigkeit begonnen, dann gibts auch noch eine kleine förderung!

    außerdem sollte er sich dringend gedanken über sein konzept machen! nach einem jahr sollte es eigentlich so laufen, dass er wenigstens ein minimum an kosten decken kann, ansonsten ist in dem unternehmen u.U. etwas faul was das konzept angeht!

    gruß

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