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Thema: Sky Infoscore Forderungmanagement

  1. #6
    Uri
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    Standard AW: Sky Infoscore Forderungmanagement

    Da die mit 54,-€ schon am Limit stehen (vermutlich - ist Abhängig von der Forderungssumme), lasse ich sowas prinzipiell auf einen Mahnbescheid ankommen.

    Inkassounternehmen ignoriere ich grundsätzlich. Sie sind nicht mein Vertragspartner - somit wandert das als "Werbung" in den Müll.

    Allerdings checke ich, ob die Forderung berechtigt ist oder nicht bzw. nur in Teilen.
    Ist sie unberechtigt - ignorieren
    Ist sie berechtigt - so überweise ich meinem Vertragspartner den Forderungsbetrag ohne Inkassoforderung. Inkasso wird weiterhin ignoriert.

    Mahn- und Inkassoforderungen sind nur bei Verzug möglich. Verzug muss nachgewiesen werden.

    Oft betragen Inkassoforderungen 1,3% BRAGO (?) - der Höchssatz. Das gleiche bekäme ein Anwalt für eine aufwändige Fallbetreuung. Gerichte hatten auch schon festgestellt, dass allemal 0,3% für einen Standardbrief gerechtfertigt sind.

    Wie dem auch sei. Ein Gläubiger darf nicht "mehrmals" Inkassoforderungen erheben. Denn das wäre zu einfach. Der Gläubiger müsste ja dann nur 100 Inkassofirmen gründen, Deine Forderung weiterreichen und immer 54,-€ hinzurechnen.
    Das geht nicht.
    Kommt es zum Prozess bzw. Mahnbescheid ist die Forderung eben auf diese 1,3% gedeckelt bzw. in besonderen Fällen leicht drüber.
    Die Kosten für den Mahnbescheid (i.d. Regel 32,-€) müsste man bei nachgewiesenem Verzug bezahlen. Andernfalls kann man auch den MB als "Erstmahnung" sehen und nur die reine Summe ohne Nebenkosten bezahlen.

    Fazit: Ist die Mahnsumme erstmal sehr hoch - keine Angst, es wird nicht mehr viel teuerer. Dafür aber hat der Gläubiger für weitere Schritte hohen Aufwand und steht in der Nachweispflicht.

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  3. #7
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    Standard AW: Sky Infoscore Forderungmanagement

    Zitat Zitat von Uri Beitrag anzeigen
    Da die mit 54,-€ schon am Limit stehen (vermutlich - ist Abhängig von der Forderungssumme), lasse ich sowas prinzipiell auf einen Mahnbescheid ankommen.

    Inkassounternehmen ignoriere ich grundsätzlich. Sie sind nicht mein Vertragspartner - somit wandert das als "Werbung" in den Müll.

    Allerdings checke ich, ob die Forderung berechtigt ist oder nicht bzw. nur in Teilen.
    Ist sie unberechtigt - ignorieren
    Ist sie berechtigt - so überweise ich meinem Vertragspartner den Forderungsbetrag ohne Inkassoforderung. Inkasso wird weiterhin ignoriert.

    Mahn- und Inkassoforderungen sind nur bei Verzug möglich. Verzug muss nachgewiesen werden.

    Oft betragen Inkassoforderungen 1,3% BRAGO (?) - der Höchssatz. Das gleiche bekäme ein Anwalt für eine aufwändige Fallbetreuung. Gerichte hatten auch schon festgestellt, dass allemal 0,3% für einen Standardbrief gerechtfertigt sind.

    Wie dem auch sei. Ein Gläubiger darf nicht "mehrmals" Inkassoforderungen erheben. Denn das wäre zu einfach. Der Gläubiger müsste ja dann nur 100 Inkassofirmen gründen, Deine Forderung weiterreichen und immer 54,-€ hinzurechnen.
    Das geht nicht.
    Kommt es zum Prozess bzw. Mahnbescheid ist die Forderung eben auf diese 1,3% gedeckelt bzw. in besonderen Fällen leicht drüber.
    Die Kosten für den Mahnbescheid (i.d. Regel 32,-€) müsste man bei nachgewiesenem Verzug bezahlen. Andernfalls kann man auch den MB als "Erstmahnung" sehen und nur die reine Summe ohne Nebenkosten bezahlen.

    Fazit: Ist die Mahnsumme erstmal sehr hoch - keine Angst, es wird nicht mehr viel teuerer. Dafür aber hat der Gläubiger für weitere Schritte hohen Aufwand und steht in der Nachweispflicht.
    Huiuiuiui, soviel Fehlinformationen, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll...

    1. Bei Inkassoschreiben IMMER reagieren. Bei unberechtigten Forderungen widersprechen. Wird nicht widersprochen, kann es nach weiteren Mahnungen zu einem neg. Schufa Eintrag kommen.

    2. Auf keinen Fall einen Mahnbescheid riskieren. Vergisst man diesem fristgerecht zu widersprechen, hat der Gläubiger in jedem Falle einen vollstreckbaren Titel.

    3. Inkassounternehmen arbeiten nicht mit Mahnbescheiden. Die bombardieren einen mit Briefen und geben denn Fall dann an einen Rechtsanwalt weiter wenn sie wirklich prozessieren wollen. Die RA Kosten kommen dann noch dazu.

    4. 33401 ist die PLZ von Verl.

    5. Stell ein Foto von dem Schreiben hier rein, dann kann ich dir sofort sagen ob es seriös ist oder Fake.

  4. #8
    Uri
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    Standard AW: Sky Infoscore Forderungmanagement

    Zitat Zitat von Deadlef Beitrag anzeigen
    Huiuiuiui, soviel Fehlinformationen, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll...
    Ja leider, deutlich bei Dir!


    Aber der Thread ist dem Fragesteller gewidmet. Hat er eine Nachfrage, möge er dies hier bitte schreiben.

  5. #9
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    Standard AW: Sky Infoscore Forderungmanagement

    Zitat Zitat von Deadlef Beitrag anzeigen
    [...]

    5. Stell ein Foto von dem Schreiben hier rein, dann kann ich dir sofort sagen ob es seriös ist oder Fake.
    Da wir die Anhänge wegen der Regel
    7. Das Veröffentlichen von Namen, (E-Mail-)Adressen, Telefonnummern, Bankverbindungen u.ä. ist nicht gestattet.
    entfernt haben, bitte nicht. Natürlich könnt ihr auch per PN sprechen. Dabei aber immer denken: Dies ist ein Laienforum und der Ratschlag eines Users ersetzt nicht im Zweifel den Gang zu einem Anwalt.
    Geändert von Surrender (04.10.2019 um 07:38 Uhr)
    Moderationsansagen sind kursiv, alles andere entspricht meiner Meinung.

  6. #10
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    Standard AW: Sky Infoscore Forderungmanagement

    Ich bin / war auch Sky-Kunde und hatte bisher keine Probleme mit der Kündigung, sofern rechtzeitig erfolgt.
    Im Kündigungsschreiben, habe ich immer um eine Bestätigung der Kündigung gebeten und diese dann auch per Post erhalten.

    Natürlich geht Sky davon aus, das man wieder einen Vertrag abschließt und möchte es sich eigentlich nicht mit den Abonnenten verderben.
    Am Ende wird alles gut werden. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende...

    Neid ist die höchste Form der Anerkennung!
    Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.

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