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Thema: Inso vs SGB II

  1. #1
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    Standard Inso vs SGB II

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem:

    Ich bin in einer Umschulung und erhalten Azubi Vergütung nach dem TVAöD.
    Außerdem bekomme ich Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II.
    Ich bin aktuell in der Verbraucherinsolvenz (Wohlverhaltensphase).

    Ende November erhalte ich laut Tarif eine Jahressonderzahlung (kein Weihnachtsgeld von der Definition her - warum auch immer).
    Das Jobcenter rechnet für meinen Bedarf mit dem theoretischen Nettobetrag und kürzt entsprechend die Leistungen für 6 Monate danach.
    Auf meinem Konto tatsächlich wird natürlich (wegen der Lohnpfändung) ein deutlich geringerer Betrag auftauchen. Unterm Strich habe ich also weniger Geld, weil ich eine Jahressonderzahlung bekomme und stehe dadurch schlechter dar.
    Ich werde nach aktuellem Stand also dafür "bestraft" eine Jahressonderzahlung zu erhalten.

    Welche Möglichkeiten habe ich? Ich kann den monetären Ausfall nicht kompensieren.
    Ich bitte um Hilfe und bin für jeden Hinweis dankbar.


    Gruß

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  3. #2
    Registriert Avatar von pippilotta17555
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    Standard AW: Inso vs SGB II

    Wenn man Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II bekommt, liegt man doch unter der Pfändungsgrenze (Insolvenz), oder?

    Nehmen wir an du bekommst 600 Euro im November mehr, dann werden dir für 6 Monate mtl. 100 weniger gezahlt. Unterm Strich bleibt es gleich, du darfst die 600 im November eben nicht auf einmal ausgeben, sondern musst sie über die 6 Monate (pro Monat 100 Euro) aufteilen.

    Dann passt es doch wieder.

  4. #3
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    Standard AW: Inso vs SGB II

    Nee so leicht ist es eben nicht.
    Die 600 mehr gibt es ja nur theoretisch

    Denn zu meinem normalen Brutto-Lohn gibt es 95% Jahressonderzahlung, sprich grob das Doppelte an Brutto.
    Daraus ergibt sich ein viel höheres Netto und von dem wird oberhalb der Freigrenze gepfändet.
    Ich müsste 6x115€ im November mehr haben, um es mir weglegen zu können. Diese 6x115€ erreiche ich aber nicht an "Mehr-Lohn", weil "so viel" gepfändet wird.

    Ist das nachvollziehbar?

  5. #4
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    Standard AW: Inso vs SGB II

    Ah ok, verstehe was du meinst.

    Dennoch wäre es irgendwie widersprüchlich. Kannst du mit deinem Insolvenzverwalter /Treuhänder darüber sprechen?

    Ich weiß nur dass bestimmte Zahlungen nur bedingt oder gar nicht pfändbar sind, aber bestimmt hat sich in den letzten Jahren da viel verändert. Weihnachtsgeld zu 50% und auch im November geleistete Sonderzahlungen werden oft als Weihnachtsgeld anerkannt. Offiziel - wenn dein IV ein A...ist, kann er es natürlich komplett pfänden. Was aber dein Problem mit der späteren Kürzung nicht löst. Das ist mal wieder so ein typisches Bürokratie-Katze-in-den-Schwanz-Beiß-Ding.

    Es solche Fälle sehr gute Foren wo sich auch Leute "rumtreiben" die wirklich viel Ahnung haben oder z.T. vom Fach sind.

    https://forum.f-sb.de/forumdisplay.p...erberatung-e-V

    https://www.elo-forum.org/forums/ (wenn du hier weiter runter scrollst gibt es die Rubrik Insolvenz und auch ALG II

    https://schuldner-community.de/forum

    Ich hoffe, dass Dir dort jemand verbindlicher weiterhelfen kann.

    Auf deiner Arbeit wissen sie dass du in Insolvenz bist? Weil sonst fiele mir nur noch die super doof Variante ein zu sagen, dass Du auf die Sonderzahlung verzichtest....

    LG
    Pippi

  6. #5
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    Standard AW: Inso vs SGB II

    Hi

    danke für die Links, ich werde mich da Stück für Stück durchackern.


    Mein AG weiß natürlich, dass ich insolvent bin. Allein schon wegen der Lohnpfändung im Vorjahr (ebenfalls Jahressonderzahlung). Da das Ding im öD leider nicht Weihnachtsgeld heißt, wird gnadenlos gepändet, als wäre es normaler Lohn. Mein IV interessiert es nicht.

    Die Idee auf die JSZ zu verzichten, hatten wir durchgesprochen. Allerdings kamen dann Bedenken, da ich ja dann meinen Gläubigern Geldleistungen vorenthalten würde, weil ich meinen Anspruch nicht vollends ausnutzen würde.

    Eine andere Idee so ins Blaue hinein war, dem JC mitzuteilen, dass ich ab Nov keine Leistungen mehr benötige und Ende Nov dann erneut hingehe und ab Dez eben wohl wieder Bedarf habe. Ich weiß nicht ob sowas möglich ist oder ob sowas als Betrug ausgelegt wird.

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