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Thema: Finanzielle Not wird immer größer...

  1. #21
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    Standard AW: Finanzielle Not wird immer größer...

    Danke für deine Tipps. Die meisten Stipendien haben leider eine Obergrenze beim Alter. Auf die seltenen Ausnahmen habe ich mich natürlich beworben, trotz guter Noten, diese aber nicht erhalten (mit Ausnahme eines Stipendiums für ein Forschungsprojekt im Ausland für 6 Monate). Dieses war allerdings noch zu Zeiten, wo ich gesund war und die NaWi studiert habe. Die Bewerbungen seitdem waren alle erfolglos.

    Mit Sponsoring und Crowdfunding habe ich keine Erfahrung. Ich weiss natürlich, was das ist aber es ist ja für Forschungsprojekte, Unternehmensgründungen usw. gedacht und nicht dafür einer fremden Privatperson das Studium zu finanzieren. Von daher kann ich mir eher nicht vorstellen, dass das klappt.

    Auf solche Dinge zu hoffen, ist allerdings sehr unsicher. Habe bspw. mal an einer Verlosung eines Grundeinkommens teilgenommen. Was aber auch nicht funktioniert hat...

    Die "Belastung" war vor dem Krebs kein Problem. Ich habe mich bewusst für das Doppelstudium entschieden und mir hat es Spass gemacht. Bin gut in den Studiengängen voran gekommen, habe nebenbei gejobbt und hatte noch Zeit für meine Mensatreffen. War eine achöne Zeit! Inzwischen bin ich mehrfach operiert und hab diverse Krebstherapien hinter mir. Da sind körperlich anstrengende Jobs halt nicht (immer) drin. Deshalb würde ich gern arbeiten machen, die ich auch in Phasen wo es mir nicht so gut geht machen kann.

    Zur Wohnsituation: ich wohne in einem kleinen Appartement in einem Haus mit Gemeinschaftsküche und -bad auf dem Flur. Noch mehr verkleinern kann ich mich nicht.

    Was die Tafel angeht scheint das wohl von Region zu Region verschieden zu sein. Ich hatte meinen Studienausweis natürlich dabei, als ich mich vor Ort erkundigt und meine Situation erklärt habe und wurde, wie gesagt leider abgelehnt aber du bringst mich gerade auf die Idee es einfach nochmal zu versuchen...

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  3. #22
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    Standard AW: Finanzielle Not wird immer größer...

    Zitat Zitat von Catley Beitrag anzeigen
    Ein Wort nur: Schuldnerberater.
    Und damit du nicht noch tiefer rein rutschst, bitte Caritas, DRK, Diak. Werk o.ä.

    Dort kann man dir und wird es auch effektiv helfen.
    Meine Erfahrungen mit den von dir erwähnten Organisationen sind nicht schlecht, aber auch nicht übermäßig positiv. Insbesondere für ihren (?) Drang, das Studium zu beenden, wird man da wenig Gehör haben. In Bezug auf etwaige bestehende Schulden mag eine Beratung sinnvoll sein.

    Ich schickte dir eine PN, Ichnur2019, aber für ähnlich gelagerte Fälle seien hier erwähnt: Wohngeld, Kindergeld, ALG II + Teilzeitstudium, Konstellieren der Jobs in Bezug auf Steuerklasse und Punkte wie Rentenversicherung sowie die bereits erwähnten Stipendien, die es für Hochbegabte, für Arbeiterkinder und "Behinderte"/chronisch Kranke gibt, wenn alles auf dich zutrifft, sollten deine Chancen noch besser sein (obwohl ich die Hürde verstehen kann, habe mich selber nie beworben).

    Was ich allgemein empfehlen kann, wenn man körperliche Arbeiten nicht ausüben kann, aber auch nicht jedermanns Ding ist: Callcenter. Da sind mitunter auch fachfremd Stundenlöhne von deutlich mehr als 10€ möglich, wenn man denn der Outbound-/Kundenakquisetyp ist. Ergänzend gerne mal Nachhilfe.

  4. #23
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    Standard AW: Finanzielle Not wird immer größer...

    Zitat Zitat von Ichnur2019 Beitrag anzeigen
    Ich arbeite neben dem Studium, soviel ich kann aber diese Jobs sind i.d.R. nicht gut vergütet.
    Anlässlich deines threads habe ich mich heute mit der Haushaltshilfe meiner alten Mutter unterhalten, die in regelmäßigen Abständen für jeweils zwei Stunden zu ihr kommt.

    Das Gespräch verlief sehr positiv!
    Sie berichtete, dass sie aus dem Einzelhandel kommt und schon für weniger Geld gearbeitet hat und durch die Anstellung beim Roten Kreuz im Öffentlichen Dienst alle derartigen Vorteile genießt.

    Da sie 3 Kinder hat, ist sie darauf angewiesen, flexibel zu arbeiten.

    Dies scheint überhaupt kein Problem zu sein, da sie die Arbeitszeiten frei mit den Kunden vereinbart.
    Die Kunden wiederum können auch nicht immer zur gleichen Zeit und haben mal Termine beim Arzt, mal möchten sie länger schlafen, mal wollen sie früh weg und es soll fertig sein etc...Die Dauer beträgt jeweils 2 Stunden je Kunde. Was getan werden soll, kann sie selbst entscheiden ( im Rahmen eines wiederkehrenden Pakets) oder mit dem Kunden absprechen. Soll etwas gebügelt werden, so macht sie dass. Soll geputzt werden, macht sie es auch.
    Sie genießt nach zwei Stunden die Fahrt zum nächsten Kunden als kleine Pause. Nicht alle Kunden sind gleich nett, denn es handelt sich oft um ältere Leute, die auch mal zickig sind.
    Sie benutzt einen Wagen, könnte aber theoretisch auch mit einem Roller zu den Kunden fahren.

    Mit Altenpflege hat sie rein gar nichts zu tun. Das machen andere Frauen. heute waren gleich drei parallel da: Die Schwester für die medizinische Versorgung, die Frau zum Anziehen und waschen und die Hauswirtschafterin.

    Eine jede hat also ihren Arbeitsbereich, für den sie zuständig ist.

    So wie sie sagt, besteht durchaus bedarf für Personal.

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