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Thema: Privatinsolvenz wg. Scheidung?

  1. #6
    Registriert Avatar von pippilotta17555
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    Standard AW: Privatinsolvenz wg. Scheidung?

    Hi Persephone.

    wie hoch ist denn die Restsumme des Kredits?

    Soweit mir bekannt ist, kann man schon nach Finnland vollstrecken lassen.

    Zumindest weiß ich es mit Sicherheit von Spanien und Frankreich.

    Schau mal hier:
    https://www.makitalo.fi/de/tatigkeit...ng-in-finnland

    Da stehen einige Informationen.

    Was sagt denn dein Anwalt dazu, dass du mit einem Nettoeinkommen von nur 1400 Euro den Kreditvertrag mit unterschreiben musstest? Ist das Rechtens? Das du den Kredit nicht bedienen kannst, wenn der Mann ausfällt, hätte der Bank im Vorfeld klar sein müssen.

    Je nach Höhe der übrigen Restschuld würde ich ggf. versuchen umzuschulden oder mit der Bank eine niedrigere Rate ausmachen.
    Stressig hin - stressig her, ich würde der Bank dennoch zu verstehen geben, dass Du nicht in der Lage bist und zur Not in die Privatinsolvenz gehen wirst (als "Drohung") auch weil du das psychisch und finanziell nicht mehr schaffst.

    In die Insolvenz würde ich allerdings nicht gehen, denn diese ist kein Spaziergang. Das wäre wirklich der allerletzte Ausweg.

    LG
    Pippi

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  3. #7
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    Standard AW: Privatinsolvenz wg. Scheidung?

    Hieran sieht man, warum Banken darauf bestehen, dass beide Partner den Kreditvertrag unterschreiben. Dann ist selbst bei Ausfall eines Kreditnehmers der andere greifbar. Die Bank wird sich (zurecht) auch weiter einfach an dich halten, sofern dein Exmann nicht greifbar ist. Du könntest aber gegen ihn einen europäischen Vollstreckungstitel auf Basis eurer Scheidungsvereinbarung erwirken.

  4. #8
    Catley
    Gast

    Standard AW: Privatinsolvenz wg. Scheidung?

    Zitat Zitat von Persephone175 Beitrag anzeigen
    Vielen lieben Dank. Das Problem ist, ist dass ich wg. PKH den Anwalt nicht wechseln kann. Einen weiteren Anwalt hier nehmen wäre vermutlich ziemlich teuer, da sich der mit den finnischen Gegebenheiten ja auch nicht auskennen wird und sich entsprechend einarbeiten müsste. Aber ich hatte überlegt, eventuell einen deutschsprachigen Anwalt in Finnland direkt zu kontaktieren. Bzw in München gäbe es auch einen finnischen Anwalt. Leisten kann ich mir derzeit weder das eine noch das andere...


    Wieso kannst du wegen PKH den Anwalt nicht wechseln? Wer hat dir das eingeredet?
    Während meines Scheidungsverfahrens habe ich mehrfach den Anwalt gewechselt und ich habe auch PKH bezogen.
    Also suche dir den Anwalt, der dir wirklich hilft (wobei das nicht so ganz einfach ist bei PKH, denn die meisten Anwälte, so meine bittere Erfahrung, haben echt null Bock, für den in ihren Augen Minibeitrag wirklich zu arbeiten.....)

  5. #9
    Optimal
    Gast

    Standard AW: Privatinsolvenz wg. Scheidung?

    Zitat Zitat von pippilotta17555 Beitrag anzeigen
    In die Insolvenz würde ich allerdings nicht gehen, denn diese ist kein Spaziergang. Das wäre wirklich der allerletzte Ausweg.

    LG
    Pippi
    Ich habe die Schulden durch die Scheidung und weil ich darüber krank geworden bin und meine Arbeit verlor, bzw. in Rente ging.


    Die private Insolvenz ist grundsätzlich kein Spaziergang, da gebe ich Dir recht. Wenn ich an die Post denke, die mir die Bank, bzw. Inkasso-Firma schickte und drohte bis zum erbrechen....dagegen ist die private Insolvenz der Himmel. Es ist etwas mühsam, die geforderten Unterlagen aufzubereiten, aber die Caritas Schuldnerberatung war toll (und kostenlos). Die übernahmen den gesamten Schriftverkehr und dann kam der Beschluß des Gerichts.

    Danach war plötzlich Ruhe! Alle halbe Jahr meldet sich der Insolvenzverwalter und bittet um ein paar Unterlagen, mehr nicht. Ich weiß seither genau, was mir im Monat zur Verfügung steht, und mir geht es finanziell relativ gut, ohne jede Abzüge oder Pfändungen etc. (Stichwort P-Konto bei der Bank)
    Ich muß halt sparsam leben, aber daran hatte ich mich schnell gewöhnt.

    In ein paar Monaten sind die 5 Jahre vorbei! (5 statt 6 Jahre, weil ich die Gerichtsgebühren etc. bezahlt habe.)

    Ich hatte durch die Insolvenz bislang nur einen einzigen Nachteil. Ich bekomme keinen Handyvertrag *grins*

    LG
    Optimal

  6. #10
    Registriert Avatar von Bodenschatz
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    Standard AW: Privatinsolvenz wg. Scheidung?

    Geh mal im Internet auf Suche nach Sittenwirdrigkeit wegen krasser finanzieller Überforderung.

    Erstens sieht es so aus, dass Du zwar als Ehepartner gehandelt hast aber nicht in eigenem Interesse. Das Haus in Finnland gehört wohl Deinem Mann, nicht Dir.
    Zweitens kann man mit 1400 Euro netto plus eigenem Kind plus gemeinsamen Kind kaum den Lebensunterhalt bestreiten , das merkst Du ja aktuell selbst. Schon da war klar, dass es nicht in Ordnung war, Dir eine Mithaftung anzudrehen, da im Falle des Ausfalls - aktuell der Inanspruchnahme als Gesamtschuldner - eh die Bombe platzt.

    Im Einzelfall lässt sich der Bankenvertrag angreifen, bist Du dann aus der Haftung, so brauchst Du keine privatinsolvenz, weil es sein kann, dass Du vom Judendamt Unterhaltsvorschuss bekommst. Wie sie den Unterhalt dann in Finnland vollsterecken weiss ich aber auch nicht.

    Das Angriffsziel sollte also als "Deine Person in Deutschland bei der deutschen SpK" definiert sein.

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