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Thema: Wird das Halten eines gewissen Lebensstandards immer schwieriger?

  1. #56
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    Standard AW: Wird das Halten eines gewissen Lebensstandards immer schwieriger?

    Zitat Zitat von tomkrebu Beitrag anzeigen
    München bietet auch lukrative Arbeitsplätze, die es leider nicht in allen Ecken und Enden der Republik gibt.
    Andererseits muss man mit hohen bis sehr hohen Immobilienpreisen rechnen, die inzwischen vielen geringer bezahlten Jobs den Saft abdrehen, weil sich die Menschen in München keine Wohnung mehr leisten können.
    Achtung, Gutmensch inside. Allergische Reaktionen möglich!

  2. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

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  4. #57
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    Standard AW: Wird das Halten eines gewissen Lebensstandards immer schwieriger?

    Ja, das ist leider die Kehrseite. Aber diese einfachen Jobs werden auch in solchen Städten gebraucht werden. Dann würden die Büros verstauben. Schlimmer wird es für die Regionen, die keine attraktiven hochbezahlten Jobs anbieten. Das zeigt auch dieser Bericht von heute: Im Süden Deutschlands lebt es sich am besten

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute...lhoff-100.html

  5. #58
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    Standard AW: Wird das Halten eines gewissen Lebensstandards immer schwieriger?

    Unser Mechaniker bei der Arbeit fährt jeden Tag 1 1/2 Stunden einfach über die A8 mit Baustelle und Blockabfertigung an. Dadurch lebt er bei seinem Opa und hat keine Miete. Und unsere Reinigungskräfte werden von ihrer Firma mit dem Bus in der Gegend um Landshut abgeholt und nach München gekarrt wo sie immer 3 Tage in einer Unterkunft wohnen.

    Solange das viele so mitmachen haben die firmen keinen Grund da Konsequenzen zu ziehen und z.B. Werke aus der Innenstadt von München rauszuverlegen... (früher war BMW und MAN ja mal am Stadtrand, inzwischen ist die Stadt um sie herumgewuchert)
    (~°_°)~

  6. #59
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    Standard AW: Wird das Halten eines gewissen Lebensstandards immer schwieriger?

    Sorry das ich dieses Wort schreibe, aber es trifft die Bezeichnung für unser Land aus meiner Sicht am besten. Wir leben in einem „Schwanzgesteuerten Obrigkeitsstaat“, der sich nicht verändern möchte. Trotz zweier Weltkriege haben sich die alten Seilschaften der Blaublüter die Mehrheit des Reichtums und der indirekten Macht in Deutschland erhalten. Sie haben den Dax50 und andere wertvolle Unternehmen fest in ihrer Hand. Am Bildungssystem hat sich grundlegend nichts geändert. Wer aus den unteren Schichten abstammt, hat nicht die finanziellen Mittel, um einfach an Bildung zu gelangen. Wie im Gesundheitsystem sondern sich die Reichen mit privaten Schulen vom Pöbel ab. Je konservativer die Partei, umso weniger bis gar nicht, soll an diesem System etwas geändert werden. Kinder aus der wachsenden Unterschicht sollen billiges „Human Resource“ bleiben, um die Gewinne zu steigern. Deshalb werden statt Bildung lieber Herdprämien bezahlt, um die Entwicklung vom Nachwuchs des kleinen Mannes in gewünschte Bahnen zu lenken. Das hat in der Vergangenheit optimal gepasst, allerdings bekommt man jetzt weltweite Konkurrenz in Fortschritt, Technik und Entwicklung. Ein Abwandern von Unternehmern in diese Länder wird nur deshalb nicht komplett vollzogen, weil man den Regierungen nicht so vertraut wie einer deutschen. Also ist man dem Problem hier leider ausgeliefert. Die Mütter, welche Kanonenfutter „produziert“ haben, sind schon lange tot. Die Kinder der Mütter vor dem Pillenknick gehen mittlerweile schon selbst in Rente. Die Mütter mit Pillenknick wurden als Arbeitskräfte bereits gebraucht. Die langfristigen Folgen der wenigen Kinder dieser Mütter hat man getrost übersehen. Jetzt haben diese wenigeren Kinder natürlich nicht das Verlangen die „Produktion“ von „Human Resource“ auszugleichen. Leider bekommt jetzt meine Bezeichnung eine schwerwiegende Bedeutung. Die Frau von heute weiß, dass der Nachwuchs ihrer Karriere schadet! Einmal in Teilzeit, geht der Weg meistens nur über einen Jobwechsel in die Vollzeit zurück. Aber wann soll das passieren, wenn der Nachwuchs jenseits der 12 Jahre ist? Dann sind viele dieser Frauen schon um die 40. Ein Unding der Karriere noch einmal Auftrieb zu verschaffen, wenn der Arbeitgeber sich nicht von der Masse in seiner Einstellung zu Frauen abhebt. Nein, solange Frauen in unserem Land nicht gleichberechtigt behandelt werden, geht dieses Land einem Supergau entgegen! Die Entscheidung unserer Kanzlerin, ihren Lobbyisten nötiges „Human Resource“ durch Einwanderung zu beschaffen, ist deutlich nach hinten losgegangen! Junge Menschen, die eine Familie gründen wollen, haben es heute doppelt schwer. Sie müssen einerseits die Kosten für das Nest tragen und andererseits Kosten für die Betreuung des Nachwuchs stemmen, damit beide ihre Karriere aufrechterhalten können. Es muss stattdessen möglich sein, dass man die Kosten für die Kinderbetreuung nicht mehr tragen muss und dieses Geld für Fortbildungen oder die Existenzgründung beruflich/privat nutzen kann. Das würde den jungen Menschen in unserem Land helfen, sich für mehr Nachwuchs zu entscheiden, weil es finanzielle Risiken minimiert. Es hilft psychisch den Job bessert zu machen und damit indirekt unseren Unternehmen. Zu wissen, dass man nicht in die Armutsfalle rutscht, ist für immer mehr Menschen in unserem Land leider ein sehnlicher Wunsch geworden. Wenn es so weitergeht wird es für viele zur bitteren Realität.

  7. #60
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    Standard AW: Wird das Halten eines gewissen Lebensstandards immer schwieriger?

    ich würde auch generell dazu raten, dass man bei Elektrogeräten eine Versicherung oder eine verlängerte Garantie zukauft. Das zahlt sich tatsächlich aus.

    Bei mir ist jetzt nach EXAKT DREI JAHREN meine Waschmaschine kaputt gegangen und ich habe noch ca. 1 Jahr Garantie, durch den Zukauf einer Langzeitversicherung.
    Das reduziert ja auch mögliche Reparaturkosten oder die Prognose, dass man ein Gerät schon frühzeitig neu kaufen muss.
    Und nein, ich fange jetzt bestimmt nicht an vorzuschlagen, dass man 1000-1500 Euro für ne Miele hinblättern soll...

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