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Thema: keine Besserung in sicht

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    Standard keine Besserung in sicht

    ich habe lange drüber nachgedacht diesen Schritt zu gehen, doch nach mehrfachen überlegen habe ich mich entschlossen euch meine Lebenssituation mal näher zu bringen.
    Fangen wir mal von ganz vorne an.
    Ich hatte bis vor 1,5 Jahren nie Probleme und es lief auch alles so wie man es sich vorstellt man war gesund , man hatte Geld zum Leben, einen gesicherten Job ,die Frau die man liebt und wir erwarteten unser erstes Kind. Alles wunderbar oder nicht?
    Der Schein trügt !!!
    Erkläre ich euch erstmal die Vorgeschichte
    Ich habe 2008-2011 eine Ausbildung als Metallbauer erfolgreich abgeschlossen. Die Firma hätte mich sehr gerne behalten, doch mein Vater war mit seiner damaligen Freundin Selbstständig und ich dachte mir was gibt es besseres als in der Firma seines Vaters einzusteigen. Jung und Naiv wie sich später rausstellen soll. Naja jetzt mal ehrlich wer hätte es nicht getan.
    Alles ging 2,5Jahre gut ich hatte es zwar nicht leicht als Sohn des Chefs aber ich kam sehr gut mit den Mitarbeitern klar (ich bin eher ein Kumpeltyp) und arbeitete jeden Tag mit den Monteuren zusammen.
    Dann kam der Tag !!!
    Mein Vater trennte sich von seiner Freundin (beide hatten 50/50 Firmenanteil), ab da ging es Berg ab. Die Ex Freundin meines Vaters meldete aus puren Hass und böswillig Insolvenz an. Obwohl es der Firma Finanziell nicht schlecht ging. Sie durfte es zwar nicht, doch die Banken gingen dem Antrag nach und sperrten vorrübergehend die Konten. Wir hatten keinerlei Möglichkeiten an die Gelder zukommen.
    Ja super Lieferanten, Rechnungen, Mitarbeiter, die Miete der Hallen usw. mussten bezahlt werden doch ohne Zugang zu den Konten keine Chance. Also blieb meinem Vater als Geschäftsführer keine andere Wahl als selbst Insolvenz anzumelden.
    So schnell kann es gehen, aus einem standhaften Unternehmen wird ein Scherbenhaufen.
    Die Insolvenz wurde eingeleitet, die Mitarbeiter gekündigt und die Zukunft ungewiss.
    Der Insolvenzverwalter sagte auf Anhieb das die Firma bestehen bleiben kann, doch das Problem was bestand war der Punkt das die Ex Freundin meines Vaters die 50% behält und auf deutsch gesagt entschuldigen Sie Bitte den Ausdruck die selbe Scheiße wieder machen könnte. Nun gut wir beschlossen die GmbH aufzugeben und die Insolvenz ihren Lauf nehmen zulassen.
    Ein großer Fehler!!! Ich sah 3 Monate lang kein Geld!!!
    Als ob es nicht schon alles schlimm genug gewesen wäre, der Insolvenzverwalter meinte in einem bis 10 Mann Betrieb müsste man die Zahlung des Insolvenzgeldes nicht schnellstmöglich bezahlen und man müsste schauen wie viel aus der Insolvenzmasse übrig bleibt. Der Verwalter stellte uns ein Schreiben aus, mit dem Inhalt das wir in naher Zukunft die 3 Monatsgehälter überwiesen bekommen.
    Ich bin sofort mit dem Schreiben zur Bank gefahren und fragte nach einem Vorschuss, doch die Bank lehnte ab und sagte mir, dass sie dieses Schreiben so nicht akzeptieren könnten. Ok bloß nicht aufgeben dachte ich mir von der Bank zum Amt. Bei der Arbeitsagentur angekommen schickten sie mich auch gleich wieder weg , mit dem Satz Sie sind nicht Arbeitslos probieren Sie es beim Jobcenter. Das Jobcenter konnte mir auch nicht weiterhelfen. Na Toll was nun ,,Sozialamt“ selbst die hatten keine Lösung für mich. Unfassbar das ist Deutschland wenn ich nicht so sauer gewesen wäre, hätte ich einfach nur heulen können. Lebensmittel, Miete, Verträge usw. mussten doch alles bezahlt werden, Gott sei Dank arbeitet meine Frau (4 Monat Schwanger) auf Teilzeit und wir hatten wenigstens ein wenig Geld um Lebensmittel und die Verträge zu bezahlen. Die Miete konnte natürlich nicht davon gezahlt werden (Vielen Dank an die Hausverwaltung die für unsere Situation Verständnis hatte).
    So 4 Monate waren vergangen und endlich war das Geld auf dem Konto (natürlich war es auch sofort wieder verschwunden, damit alles ausgeglichen war)
    In der zwischen zeit meldete ich ein Gewerbe an und wollte mit meinem Vater an dem Punkt Anfang wo es vor der Insolvenz aufgehört hat. Leichter gesagt als getan, durch die Insolvenz war unser Name bekannt und weder die Lieferanten noch die Kunden waren gut auf uns zusprechen 70% der Kunden waren weg und 80% der Lieferanten bestanden auf Vorkasse.
    Schulden waren vorprogrammiert, Papa ? wir schaffen das oder …?
    Es lief alles schleppend wir haben soviel verdient das wir uns gerademal Löhne auszahlen konnten und die Kosten für das Gewerbe gedeckt waren.
    Anfang 2014 nahm mein Vater wieder alles auf seinen Namen wir gewannen 2-3 neue Kunden und es schien wieder Berg auf zu gehen. Nicht nur bei der Arbeit sondern auch Privat änderte es sich bei mir mir alles egal, Hauptsache meine Tochter kam Gesund zur Welt und meine Frau hat die Geburt gut überstanden.
    Doch zurück zum Thema
    Die Freude war nicht von großer Dauer, da wir nicht in Vorkasse treten konnten verloren wir wichtige Kunden.
    Ok weiter im Text wir haben es irgendwie geschafft, uns bis heute zuhalten, doch im Dezember 2014 mussten meine Frau, unsere Tochter und ich aus unserer schönen Wohnung da die Miete einfach zu hoch für unser Budget wurde. Gesagt und getan die Wohnungssuche verlief ohne Probleme doch man musste eine Kaution hinterlegen, Renovierungsarbeiten mussten vorgenommen werden und zu guter letzt gab unser Auto noch den Geist auf. Es mussten wieder Schulden gemacht werden.
    Liegt auf uns ein Fluch? Glaubt mir es kommt noch schlimmer.
    2015 wird unser Jahr… mhh… ganz bestimmt (Ironie)
    Wir packten es also an, mit voller Hoffnung und gutem Glauben gingen wir an die Arbeit. Aber es muss ja kommen wie es kommen muss, mein Vater erkrankte und fiel einige Zeit aus selbst bis heute ist er nicht 100% fit.
    So jetzt haben wir Februar fast alle Kunden sind abgesprungen, wir haben seit 2 Monaten jeweils kein Lohn mehr erhalten, mein Konto geht immer mehr ins Minus und ich weiß nicht wie wir über die Runden kommen sollen.
    Ich suche mir auch einen neuen Job, doch das wird unsere finanzielle Situation auch erstmal nicht ändern Nur man glaubt ja auch an das Gute und man will es schaffen, mein Vater arbeitet sein ganzes Leben lang und ist jetzt seit 12 Jahren Selbstständig, er wird auch älter und ist nicht mehr so fit. Ich will ihn einfach nicht im Stich lassen aber ich muss jetzt auch an meine Familie denken…was soll ich tun?
    Ich spiele gelegentlich Lotto auf die Hoffnung auf das ganz große Los , ich habe Geschäftsideen die ich aber ohne Geld nicht umsetzen kann, ich gehe Minijoben, meine Frau geht Minijoben, doch es hilft alles nichts.
    Es ist einfach traurig zusehen das alles ein Ende nimmt , wie unsere Zukunft aussieht ? abwarten und kämpfen.
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
    Schlusswort!!!
    Ich hoffe das Sie mir helfen können, ich verlange jetzt nicht das Sie bei mir vor der Tür stehen und sagen hier haben Sie Geld leben Sie ihr Leben. Ich würde mich über Tipps und Hilfe freuen. Vielleicht haben Sie auch ein ähnliches Problem und können sich mit diesem Text identifizieren, oder Sie haben für mich und meinen Vater eine Möglichkeit wieder auf die Beine zu kommen. Ich freue mich auf jede Hilfe Ihrerseits.
    Danke

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  3. #2
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    Standard AW: keine Besserung in sicht

    Das, was Du schreibst sind für mich ganz normale Auf und Abs des Lebens, das jeder erlebt und durchlebt.
    Eigentlich (für mich jedenfalls) nichts ungewöhnliches.
    Es gibt gute und es gibt schlechte Zeiten und Jammern hilft nicht; man muss den "Ars..." zusammenkneifen und da durch.

    Es hilft auch nicht nun nachträglich zu sagen:
    An dieser Stelle und jener Stelle habt Ihr Fehler gemacht (was ihr sicherlich gemacht habt), denn das macht es ja nicht Nach vorne schauen ist für mich erst einmal zu sehen was bei Euch gut ist und sich darüber freuen:
    -Du hast eine Frau die Dich liebt und ein gesundes Kind
    -Deinem Papa geht es wieder gesundheitlich besser

    Lass die Selbständigkeit und such Dir einen Job.
    Zahle die Schulden nicht mehr zurück, mache ein neues Konto bei einer anderen Bank auf (NUR auf Deinen Namen, nicht als Gemeinschaftskonto) und nicht ein P-Konto ein.
    Das Selbe macht auch Deine Frau

    Dein Vater soll auch die Selbständigkeit aufgeben, mit dem Konto wie Du machen und sich (wenn er gesund genug dazu ist) Arbeit suchen oder aufs Amt gehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Schuldnerhilfe/Immobilienhilfe

  4. #3
    Gast34532
    Gast

    Standard AW: keine Besserung in sicht

    Also, wenn dass das Härteste und Schlechteste ist, was dir in deinem Leben bisher passiert ist, dann bist du Mr. Lucky und hast anscheinend noch nie wirklich Probleme im Leben gehabt. Anscheinend lief es bei dir immer extrem gut. Also, ich verstehe, dass es einem sehr hart vorkommt, vor allem wenn man es nicht anders kennt. Aber das was dir/euch passiert ist, ist das ganz normale Leben. Jetzt läuft es halt mal nicht so rund, so wie das gelaufen ist, ist es natürlich doof, aber sowas passiert ständig (und hätte noch viel, viel schlimmer ablaufen können...).

    Sucht euch Jobs oder geht zum Amt. Mehr kann man nicht tun.

  5. #4
    Unlimited
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    Standard AW: keine Besserung in sicht

    Zitat Zitat von reppiks Beitrag anzeigen
    Die Ex Freundin meines Vaters meldete aus puren Hass und böswillig Insolvenz an.
    Obwohl es der Firma Finanziell nicht schlecht ging.
    Mir bleibt es sowieso ein Rätsel warum Frauen in Deutschland nach einer Trennung ihren Ex unbedingt vernichten wollen und sich nicht mit Anstand und Niveau trennen können. Z.B. in Asien bleiben Frauen mit ihrem Ex Freunde.

    Du nennst Hass und Böswilligkeit, ich würde noch 'falsche Erziehung' und 'falsche Vorbilder' hinzufügen.

    Es tut mir leid für deine Familie. Diese Frau hat viele Menschen in Schwierigkeiten gebracht.

  6. Für den Beitrag dankt: reppiks

  7. #5
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    Standard AW: keine Besserung in sicht

    Verklagt die Frau auf Schadenersatz wg Betrug und Täuschung und Rufmord!

    Anstatt der Insolvenz nachzugeben, hättet ihr lieber die Frau auf Unterlassung verklagt und auf Schadenersatz wegen Rufmord!

    Gründet eine Fa. wo nicht bekannt ist, wer der Eigentümer ist... wenn sies nicht wissen wer sich da hinter verbirgt, dann können sie auch keine Vorbehalte haben. Wenn mans außerdem richtig erklärt, dass die Insolvenz nicht aus finanziellen Gründen stattfand sondern man betrogen wurde, müsste, zumindest bei seriösen Lieferanten, Entspannung eintreten...

  8. Für den Beitrag dankt: reppiks

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