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Thema: Unerfüllter Kinderwunsch

  1. #1
    Unregistriert Maggy
    Gast

    Standard Unerfüllter Kinderwunsch

    Hallo an alle Hilfesuchenden!

    Ich bin seit 6 Jahren verheiratet und seit 6 Jahren haben mein Mann und ich Kinderwunsch. Wir können auf normalem Wege keine bekommen.
    Ich bin 33 Jahre alt und habe 5 künstliche Befruchtungen hinter mir. Erfolglos. Ich kann die Hoffnung noch nicht aufgeben. Viele in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis sind schwanger oder haben soeben ein Kind bekommen und ich werde immer trauriger. Ich wünschte, ich könnte mich für die Leute freuen, aber es fällt mir so schwer.

    Wem geht es ähnlich ? Mit wem kann ich darüber reden? Ich brauche jemanden, mit dem ich reden kann, ich werde sonst noch verrückt.

    Maggy.

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  3. #2
    Registriert Avatar von Luiserl
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    Standard AW: Unerfüllter Kinderwunsch

    Hallo Maggy,
    zwar bin ich bereits jenseits Deiner Wünsche, aber dennoch möchte ich Dir anbieten, mit mir zu reden.
    Ich stelle mir vor, meine Tochter, die in Deinem alter sein dürfte, würde mit ihrem Kummer zu mir kommen.

    Sei willkommen bei uns, Du wirst sehen, es werden sich auch Gleichgesinnte bei Dir melden, manchmal dauert es ein bißchen, weill man nicht immer alle neuen Beiträge sofort lesen kann.

    Wenn Du willst, ich bin da.
    LG
    Luiserl
    Wenn Du gelernt hast loszulassen, bist Du wirklich frei.

    Meine Interpretation der "Illusionen" von Richard Bach.

  4. #3
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Unerfüllter Kinderwunsch

    Hallo Luiserl,

    vielen Dank für Deine Antwort und auch für Deine Bereitschaft, mit mir über das Thema zu reden. Du schreibst, Du hast eine Tochter, die in meinem Alter sein dürfte. Hast Du keinen Kontakt mehr zu Deiner Tochter ?

    Es fällt mir immer schwer, über das Thema mit "Nichtbetroffenen" zu sprechen, weil alle immer meinen, ich übertreibe maßlos und dass das alles doch nicht so schlimm wäre. Ich solle halt dann mein Leben anders führen. Ich kann es den meisten Menschen nicht begreiflich machen, dass ich darunter leide, keine Kinder bekommen zu können.

    Du hast einen sehr schönen Spruch unter Deiner Unterschrift: vom Loslassen und der Freiheit... Weißt Du, das wird den ganzen Frauen, die denselben WEg gehen, auch immer geraten: loszulassen und dann kann sich der Wunsch leichter erfüllen.

    Aber es ist so schwer, loszulassen. So schwer.

    Viele Grüße von Maggy.

  5. #4
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    Standard AW: Unerfüllter Kinderwunsch

    Hallo, Maggy,
    Ich kann Deinen Wunsch und Deine Traurigkeit sehr gut verstehen. Meine Mädchen sind 27 und 29 Jahre alt. Zur jüngeren habe ich einen sehr guten Kontakt, zur älteren leider seit 13 Jahren gar nicht mehr. Ich begleite ihren Weg im Stillen, weil meine Michi mich mit Nachrichten über ihre Schwester versorgt.
    Das ist das wirklich unbereinigte Kapitel in meinem Leben, und ich habe wenig Hoffnung, dass es jemals anders wird, aber auch das bedeutet Mutter sein.

    Trotz all der Sorgen und schweren Zeiten, möchte ich niemals die Augenblicke der Geburten missen, denn dieses Glücksgefühl und Gefühl unendlicher Erleichterung, erlebt man nur als junge Mutter, die die Geburten auch bei vollem Bewusstsein erleben darf.

    Ich will Dir mit meinen Worten nicht noch weher tun, als Dir schon ist. Ich wollte Dir nur sagen, dass ich Deinen Schmerz um Deine Kinderlosigkeit nachempfinden kann.

    Ich denke, selbst die vielen Geschichten hier im Forum über Sorgen und Nöte mit Kindern und die Schmerzen einer Mutter, wenn sie verzichten muss, können Dir kein Trost sein, diesen Weg nicht gehen zu müssen.

    Aber Du hast recht, Loslassen ist eine der wenigen Chancen, die es noch gibt, den Kinderwunsch erfüllt zu bekommen, wenn auch alle anderen Methoden versagt haben.

    Jedoch wie soll man loslassen können, wenn Kopf und Herz an nichts anderes mehr denken können.

    Kennt man denn die Ursache?
    Kann es sein, dass sich die Sperma Deines Mannes zu langsam bewegen, so dass sie unterwegs "verhungern", wie es so schön heißt?

    Wie oft haben Adoptiveltern noch selbst ein eigenes Kind bekommen, weil sie sich mit der Situation abgefunden und ein Kind adoptiert haben. Dadurch war der ganze Druck und Vollzugsstress verschwunden und dann klappte es plötzlich. Ich nehme an, Ihr habt wirklich alle Möglichkeiten, einschließlich Hormonbehandlung ausgeschöpft.

    Meinst Du nicht, ein Baby zu adoptieren, könnte Deine Sehnsucht nach einem eigenen Kind etwas weniger schmerzlich sein lassen?
    Aber ich denke, dazu habt ihr auch bereits alle Für und Wider gegeneinander aufgewogen.

    Ich habe immer von Adoptivmüttern gehört, dass, dadurch das sie ein Kind noch im Babyaltern adoptiert hatten, es gar nicht mehr so wichtig war, dass es nicht von eigen Fleisch und Blut war, sondern gezählt hat nur das kleine unschuldige Etwas, das man im Arm hielt und für das man plötzlich verantwortlich war.

    Willst Dui mir erzählen, was gegen letztere Lösung spricht?
    Vielleicht nimmt sie auch den Dauerstress von Euch und ihr könnt später noch ein eigenes Baby haben?

    Ist der Wunsch bei Euch beiden gleich groß, oder betrifft es Dich mehr?
    Wie alt seid ihr denn? Ich bin inzwischen knapp 57.

    Eines kann ich Dir wirklich sagen, egal wie alt man selber wird, wie alt die Kinder werden, die Sorgen und die Liebe einer Mutter hören niemals auf. Manchmal habe ich mir schon gewünscht, einfach eines der Kinder aus meinem Kopf streichen zu können, um den Schmerz nicht länger spüren zu müssen, aber leider geht das nicht.

    Während der Pubertät gab es Zeiten, wo ich meine Wegschmeisskinder am liebsten an die Wand geklatscht hätte.

    Bitte erschrick nicht, klingt furchtbar brutal, aber in der Zeit denkt man manchmal wirklich so. Ist ja nie ernst gemeint, macht einem aber Luft. Denn in der Zeit schwingen die Kinder das Zepter und fahren mit Dir Schlitten, dass Du nicht mehr weißt, ob Du Männchen oder Weibchen bist.

    Und doch hörst Du nie auf, sie zu leiben, und für sie dazusein, wenn sie dich brauchen.

    Wenn Du willst, schreib mir wieder, ich erfahre gerne mehr von Dir.

    Bis dahin
    liebe Grüße
    Luiserl
    Wenn Du gelernt hast loszulassen, bist Du wirklich frei.

    Meine Interpretation der "Illusionen" von Richard Bach.

  6. #5
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    Standard AW: Unerfüllter Kinderwunsch

    Hallo Maggy,

    ich kann dich sehr gut verstehen. Meine Frau und ich hatten 5 Jahre einen unerfüllten Kinderwunsch gehabt. Eine urologische Untersuchung hat seinerzeit ergeben, dass mein Zeugungsfähigkkeit stark eingeschränkt ist. Das war schon ein harter Schlag. Als Mann fühlt man sich ziemlich miserabel, wenn man so etwas erfahren muß. Glücklicherweise hat gleich der erste Versuch einer künstlichen Befruchtung geklappt. Seit 3 Wochen haben wir einen kleinen Sohn.

    In meinen Bekanntenkreis gibt es noch ein Paar, dem es ähnlich geht. Die haben es bereits einmal mit künstlicher Befruchtung probiert. Leider ohne Erfolg.

    Es wäre wichtig zu erfahren woran es bei Euch liegt. Vieleicht auch, wo ihr die künstliche Befruchtung vorgenommen habt. Ich kenne da ein Kinderwunschzentrum, welches ziemlich gut ist. Weiterhin solltest Du dir Gedanken machen ob es nicht noch andere Wege gibt. Viellicht eine Adoption, eine Samenspende, etc. Wichtig ist nur, dass du niemals die Hoffnung aufgibst und gleihzeitig aber auch damit abfindest ein Leben ohne Kinder zu führen. Ich weiß, das klingt hart, aber je mehr man sich unter Druck setzt, desto aussichtsloser wird die Situation. In meiner Familie gibt es Paare, die es 10 Jahre lang versucht haben,irgendwann haben sie es aufgegeben und als sie nicht mehr krampfhaft darüber nachgedacht haben, dann doch noch ein Kind bekommen haben.

    Ich wünsche dir wirklich von Herzen alles Glück der Welt und hoffe, dass es irgendwann doch noch klappt.

    Gruß Vince

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