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Thema: Habe ich ein "Muttersöhnchen" erzogen?

  1. #6
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    Standard AW: Habe ich ein "Muttersöhnchen" erzogen?

    Zitat Zitat von AnjamitVicky Beitrag anzeigen
    Ich finde es sehr traurig, wie du über dein offenbar einziges Kind schreibst.
    Warum traurig? Ich sorge mich, bin immer für ihn da. Was siehst Du da als traurig an?

  2. Für den Beitrag dankt: DuDoWest

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  4. #7
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    Standard AW: Habe ich ein "Muttersöhnchen" erzogen?

    Definitiv. Dich scheint es ja zu freuen, da du mit deinem 40 Jahre alten Kücken toll beschäftigen kannst. Wer braucht Hobbies, wenn man ewige Dauerglucke sein kann?

    Für deinen Sohn aber wird es spätestens mit deinem Tod ein böses Erwachen geben. Denn dann steht er geistig mit dem Niveau eines Kleinkindes dar, während sein Erwachsenwerden schon längst verpaßt ist.

  5. Für den Beitrag danken: Biddi, Paletti, Ratte, Rose

  6. #8
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    Standard AW: Habe ich ein "Muttersöhnchen" erzogen?

    Es Spricht erstmal nichts dagegen im selben Haus wie die Mutter zu wohnen.

    ABER: Das passiert heute zumeist nachdem das Kind erstmal ausgezogen und sich abgenabelt hat und mit mehr oder weniger getrennten Haushalten.
    Ich kenne auch einen Mann der bei seinen Eltern wohnt. Der Pflegt die Eltern aber etwas und macht auch sein eigenes Ding.

    Bei dir klingt das so als sei der Sohn der Rolle "Kind" nie entwachsen. Wo ist für dich der unterschied im Verhältnis zu deinem Sohn zwischen Jetzt und wenn er 16 war?

    Auch mit dem Whatsapp ist etwas übertrieben. Es gibt Abstimmen. Das mach ich auch wenn ich mal 1-2 Wochen bei meinen Eltern bin. Aber zum abstimmen muss ich nicht ständig fragen was der andere Essen will und da reicht ein kurzes "Ich koch zu 7, passt dir das?" " Ne bin erst ab 8 da, aber iss doch alleine wenn du vorher Hunger hast".
    Das erfordert keine X Whatsapp.
    Warum musst du wissen wo er ist und wann er wie wieder kommt?
    Wo ist das Problem, außer kaltes Essen, wenn du nicht weißt wann er kommt?

  7. #9
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    Standard AW: Habe ich ein "Muttersöhnchen" erzogen?

    Zitat Zitat von Bergfräulein Beitrag anzeigen
    Warum traurig? Ich sorge mich, bin immer für ihn da. Was siehst Du da als traurig an?

    Warum sorgst du dich um ihn? Hat er einen lebensgefährlichen Job, in dem ständig Kollegen sterben?
    Schafft er es nicht alleine über die Straße? Ist er so unfähig? Dass er in dieser Welt nicgr wie alle anderen leben, überleben, kann?
    Er ist 40! Er ist nicht mal mehr ein junger Mann! Und du lässt ihn nicht los!

    Kinder melden sich bei Mami ab, Kinder sind zu bestimmten Zeiten zu Hause. Er kann sich selbst ernähren! Du übst Dauerkontrolle aus!
    Dir ist langweilig, du hast Angst vor dem Leben, du benutzt ihn, um dein Leben zu füllen. Ständig kontrollierende Whatsapp-Nachrichten von Mami. Wie wirkt das wohl auf Frauen?

    Sieh dich einfach mal um. Wie viele 40-jährige Leben bei Mami?
    Empfindest du das tatsächlich als normal, gesund, richtig?

    Er hat dein Leben geteilt. Weil du das so wolltest. Er ist in diese Rolle Sohn gepresst und steckt darin fest. Er konnte sich nie daraus befreien, wurde klein gehalten und konnte nie in die Rolle als Mann hineinwachsen.
    Sein Leben hat er verpasst.
    Er konnte viele ganz normale Erfahrungen nicht machen.
    Alleine, dass er so lange auf diese Weise mit dir zusammenlebt, sagt viel über ihn aus. Etwas, was mich als Frau einen großen Bogen schlagen lassen würde, davonlaufen lassen würde. Niemals käme er als Partner in Frage, weil er das nie auf Augenhöhe sein könnte, dafür fehlt es ihm an Lebenserfahrung. Als Frau würde ich kein 40-jähriges Kind, das einen Mamiersatz braucht, suchen, sondern einen erwachsenen, selbständigen Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht. Mir ebenbürtig sein kann.

    Kein Auszug, kein selbständiges Leben, die eigene Wohnung einrichten, den Alltag organisieren und meistern, kleine und größere Abenteuer erleben, vergammelte Wochenenden, feiern, wild, hemmungslos, Sex, scheitern, aufstehen, Freiheit, selbstbestimmt. Kein gelebtes Leben. Wo sind die eigenen, gelebten Erinnerungen, Anekdoten, Schmerz. Woran hätte er wachsen sollen? Nur umsorgter Sohn. Danke, nein.

    Würde er selbständig leben:
    Er könnte über Nacht wegbleiben, ohne dass du es je erfahren würdest. Denn es ginge dich nichts an.
    Er könnte einfach eine Woche oder länger wegfahren! Ohne, dass du sein Ziel kennst. Möglicherweise würdest du sogar gar nicht mitbekommen, dass er weg war! Wenb er gerade Lust hätte, würde er es erwähnen. Wenn nicht, dann nicht.
    Er könnte auf einem anderen Kontinent leben und du hättest keine Ahnung, wie sein Alltag aussieht. All das wäre normal.
    Er lebt nicht das Leben eines selbstbestimmten Erwachsenen.

    Da ist ein "uns". In deinem Eingangspost. Du hast ihn an dich gebunden. Partnerersatz. Schutz vor Einsamkeit. Egoistisch.
    Statt ihn vor sehr langer Zeit, als Kind und Teenager, stark für das Leben zu machen und in die Welt zu schicken. Ihm zu zeigen, dass er die Flügel ausbreiten und springen muss. Aus dem warmen, schützenden Nest. Er hat nie gelernt, dass er diesen Schutz nicht mehr braucht.
    Ja. Du hast ein Muttersöhnchen geformt.
    Schubse ihn wenigstens jetzt aus dem Nest, in eine viel zu späte Freiheit.
    Wer wirklich liebt, lässt los.
    Geändert von Weltkind (27.10.2019 um 07:49 Uhr)

  8. Für den Beitrag danken: Paletti, Ratte, Sisandra, Wunderbar, Zitronentorte

  9. #10
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    Standard AW: Habe ich ein "Muttersöhnchen" erzogen?

    Ich kann die junge Frau verstehen. Ich finde es nicht attraktiv, wenn ein erwachsener Mann bei seiner Mutter wohnt und praktisch alles mit ihr macht.

    Das wohnen mag ja praktisch sein, aber er ist aus der Rolle des Kindes nicht rausgewachsen. Zahlt er Miete? Kümmerst du dich um Haushalt und Wäsche usw.?

    Definitiv wäre eine Beziehung für ihn kompliziert, hat er denn gelernt, unabhängig zu leben oder erwartet er von der Partnerin das gleiche Zusammenleben wie mit dir?

    Für eine erwachsene, unabhängige Frau kann es nur befremdlich wirken, wenn der neue Freund/Bekanntschaft eine whatsapp erhält, wann er zum essen kommt.

  10. Für den Beitrag danken: kasiopaja, Ratte, Rose, Schroti, Sisandra, Wunderbar

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