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Thema: Schwanger, verzweifelt und todtraurig

  1. #16
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    Standard AW: Schwanger, verzweifelt und todtraurig

    Ich kenne eine Mutter die Ende 30 war und ebenfalls nie Kinder wollte weil sie Babys und Kinder auch nie süß oder toll fand. Sie hatte auch große Sorgen, dass sie ihr Kind nicht lieben könnte aber das kam von ganz allein. Jetzt würde sie ihr Kind (2 Jahre alt mittlerweile) niemals mehr hergeben wollen.

    Ja, sie hat sich ziemlich geändert. Da sie auch noch allein erziehend ist, keine Familie oder gute Bekannte in ihrer Nähe hat, kann sie nur noch sehr selten fort gehen. Sie sagt, es ist schwierig, manchmal sehr nervenaufreibend, das schon, aber sie sagt, sie ist trotzdem glücklich. Wenn auch auf andere Weise aus früher.

    Ich selber kann auch keine Kinder und Babys leiden und will auch keine bekommen. Aber ich denke, bei einem eigenen würde es auch bei mir anders sein.

    Vertraue doch ein wenig der Natur, die es von Haus aus so einrichtet, dass eine Mutter ihr Kind liebt.
    Ich denke, spätestens wenn du dein Kind in Armen hälst, wirst du Gefühle bekommen. Ich glaube daran, weil sonst würdest du nicht so total dagegen sein es abzutreiben.

    Was sagt denn dein Partner überhaupt dazu, besser gesagt, falls er es noch nicht weiß, wie steht er zu Kindern?

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  3. #17
    Registriert Avatar von Mirila
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    Standard AW: Schwanger, verzweifelt und todtraurig

    Furchtbar die Kommentare hier. [....]

    Ich kann verstehen, dass du erstmal unter Schock stehst und finde es richtig toll von dir, dass du das Kind bekommen möchtest. Ich denke du wirst mit dieser Aufgabe wachsen und wenn das Kind erstmal da ist, wird auch bei dir der Mutterinstinkt einsetzen. Das ist dein/euer Baby und ich bin mir sicher, dass du es lieben wirst. Ich denke immer, dass sich alles fügen wird und irgendwann sind die Kinder auch selbstständig und du wirst dein Leben zurück bekommen.

    Anfang des Jahres war ich auch schwanger. Leider endete es in einer FG, wie es sehr häufig passiert. Ich kann zumindest nachempfinden, was du gerade für Sorgen hast. Ich stand mindestens genauso unter Schock, obwohl das Kind sogar gewünscht war (wird hier sicher keiner nachvollziehen können, aber Hormone und Gefühle lassen sich oft nicht kontrollieren). Dann die FG durchmachen zu müssen war noch viel schlimmer als zu akzeptieren, dass man nun wirklich schwanger ist und sich nun alles ändert. Jetzt wünsche ich mir erst recht Mutter zu werden.
    BTW: Ich hab vor einem Jahr übrigens noch genauso wie du über Kinder gedacht, aber mit der 30 wollte ich plötzlich eine eigene Familie... Das kann sich alles ändern.

    Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute! Und ich wette, wenn du die ersten niedlichen Babysachen mit kleinen Füchsen o.ä. drauf kaufst, wird es auch für dich leichter werden.
    Geändert von Yannick (28.10.2019 um 01:20 Uhr) Grund: OT

  4. #18
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    Standard AW: Schwanger, verzweifelt und todtraurig

    Zitat Zitat von Ballina Beitrag anzeigen
    Ich kenne eine Mutter die Ende 30 war und ebenfalls nie Kinder wollte weil sie Babys und Kinder auch nie süß oder toll fand. Sie hatte auch große Sorgen, dass sie ihr Kind nicht lieben könnte aber das kam von ganz allein. Jetzt würde sie ihr Kind (2 Jahre alt mittlerweile) niemals mehr hergeben wollen.

    Ja, sie hat sich ziemlich geändert. Da sie auch noch allein erziehend ist, keine Familie oder gute Bekannte in ihrer Nähe hat, kann sie nur noch sehr selten fort gehen. Sie sagt, es ist schwierig, manchmal sehr nervenaufreibend, das schon, aber sie sagt, sie ist trotzdem glücklich. Wenn auch auf andere Weise aus früher.

    Ich selber kann auch keine Kinder und Babys leiden und will auch keine bekommen. Aber ich denke, bei einem eigenen würde es auch bei mir anders sein.

    Vertraue doch ein wenig der Natur, die es von Haus aus so einrichtet, dass eine Mutter ihr Kind liebt.
    Ich denke, spätestens wenn du dein Kind in Armen hälst, wirst du Gefühle bekommen. Ich glaube daran, weil sonst würdest du nicht so total dagegen sein es abzutreiben.

    Was sagt denn dein Partner überhaupt dazu, besser gesagt, falls er es noch nicht weiß, wie steht er zu Kindern?
    Mein Freund ist total glücklich über die Schwangerschaft. Er kann es kaum erwarten, war schon immer ein Familienmensch und sich immer lieb um seine nichte und Neffe gekümmert. Mir geht es aktuell aufgrund der SS Symptome nicht so gut und er versucht alles für mich zu erledigen, damit ich nicht überlastet bin. Er wäre ein super Papa. Das ist auch der Grund, warum ich es auf keinen Fall abtreiben würde.


    Danke für deine Worte. Solche Geschichten habe ich mir erhofft und hoffe so sehr, dass es bei mir auch so ist

  5. #19
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    Standard AW: Schwanger, verzweifelt und todtraurig

    Zitat Zitat von Alina04 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Ich habe vor einigen Tagen erfahren, dass ich schwanger bin. Wir hatten eine Verhütungspanne und die Pille danach, die ich nur 8 Stunden später genommen habe, hat nicht mehr gewirkt. Ich könnte rund um die Uhr heulen. Hatte eigentlich einen Nervenzusammenbruch.

    Ich bin total verzweifelt - ich möchte nämlich überhaupt kein Kind. Nie wollte ich Kinder. Ich habe das Gefühl, mein Leben ist jetzt vorbei. Dazu kommt eine wahnsinns Angst vor der Schwangerschaft selbst und der Geburt. Ich kann das Ding in mir auch nicht annehmen oder lieben. Es ist zwar erst 3 Wochen alt, aber trotzdem fühlt es sich falsch an. Seit ich denken kann, kann ich Babys nichts abgewinnen. Ich habe nie verstanden wie alle so verzückt von Babys sein könnten. Ich finde baby's weder hübsch, noch süß, noch will ich sie gerne um mich haben. Ich weiss dass ich ein guter Mensch bin, habe aber dieses Gefühl gegenüber Babys schon als Kind. Und jetz wo ich selber schwanger bin, kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei dem eigenen Kind anders sein soll.
    Andere werdende Mamas wirkten auf mich immer so glücklich und gesegnet, und ich fühle mich einfach nur schrecklich. Es steht fest, dass ich das Kind nicht abtreiben werde. Ich bin in einer glücklichen Beziehung mit einem tollen Mann und ich könnte nie ein Teil von ihm töten. Aber ich habe so Angst, daß alles nicht zu schaffen, allein zu sein mit dem Kind, das kind nicht lieben zu können und alles zu bereuen.

    Bitte helft mir, war jemand in einer ähnlichen Situation und kann meine Situation nachvollziehen?
    Hallo!
    Ich war in einer ähnlichen Situation. Ungeplant schwanger, konnte auch die ganze Aufregung um Babys nicht verstehen und wollte selber auch keines. Ich hab damals direkt beim Frauenarzt nur noch geweint als ich es erfahren habe und konnte mich lange nicht wirklich darauf freuen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen das sich das so gravierend ändern würde. Aber das hat es. Ich hab viele Bücher über Schwangerschaft und Babys gelesen. Mit jedem Ultraschall wurde es ein wenig besser. Als er sich dann später in meinem Bauch bewegt hat und auch zurück gestubst hat wenn ich von außen dagegen gestubst hab, wurde es mir immer mehr bewusst was auf mich zukommt.
    Mach dir keine Gedanken. Mutterliebe wächst. Das hat man nicht von einem Tag auf den anderen. Auch nach der Geburt musst du den neuen Menschen erst mal kennenlernen. Du hast deine Entscheidung für das Kind ja schon getroffen.
    Ich habe meine Entscheidung nicht bereut. Es war richtig mich dafür zu entscheiden. Du wirst eine ganz neue Art der Liebe zu einem anderen Menschen kennen lernen.
    Ich habe mittlerweile 3 Kinder. Die anderen beiden waren geplant. Leider hatte ich von meinem Partner nur sehr wenig Unterstützung und bin mittlerweile alleinerziehend. Aber trotz allem bereue ich meine Entscheidung keine Sekunde! Ich wünsche dir und dem Baby viel Glück!

  6. Für den Beitrag dankt: miasma

  7. #20
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    Standard AW: Schwanger, verzweifelt und todtraurig

    Hallo Alina,
    erstmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft und ich finde es sehr lobenswert, dass du trotz der Gefühlskrise zu deinem Kind stehst!!
    Ich kann nur von mir reden... bin 33 und dieses Jahr Mama geworden. Weder die Schwangerschaft noch die Frühgeburt im Urlaub war geplant. Mir ging es relativ ähnlich wie dir. Ich hatte Babys nicht gemocht und sie nur häßlich gefunden. Kinder fand ich nervig. Außerdem würde eine Schwangerschaft mein Berufsleben sehr negativ beeinflussen. Dazu kam auch das Gefühl, ich hätte mein eigenes Leben nicht mal im Griff.. wie sollte ich mich jemals um ein hilfloses Baby kümmern??
    Auf jeden Fall.. ich habe letztes Jahr meinen Mann geheiratet.. mit der Absicht, dass wir erstmal unsere Zweisamkeit genießen und an unserer schwierigen Beziehung arbeiten. Ob wir Kinder wollten blieb für die Zukunft noch offen. Nach unseren Flitterwochen fand ich raus, dass ich schwanger war. Von wegen "diese glücklichen Schwangeren".. mein erstes Wort war "SCHEI**". Karriere Ade. So war auch die erste Reaktion meines Mannes, der zu dem Zeitpunkt nur einen Minijob hatte. Tja...
    Irgendwann war der Schock vorbei und wir "freuten" uns doch. Um ehrlich zu sein hatte ich nur wenig Gefühle für mein ungeborenes Kind. Das war eher wie ein "Pflichtgefühl", dieses neue Leben in mir schützen zu wollen. Kaum mehr als das. Dazu kamen die Sorgen, was wäre, wenn das Kind behindert wäre? Wir wollten das Kind ja unbedingt behalten... aber könnte ich es dann lieben? So ging es mir während der Schwangerschaft. Dass ich irgendwann die Kindsbewegung gespürt habe, hat nichts an meinen kaum vorhandenen Gefühlen geändert. Ich konnte halt nichts empfinden, was nicht da war.
    Unverhofft kam es vor Beginn meines Mutterschutzes zu einer extremen Frühgeburt. Meine Tochter kam mit weniger als 600 Gramm Geburtsgewicht auf die Welt. Schon vor der Geburt war es unklar, ob sie aufgrund der fehlenden Lungenreife selbstständig atmen könnte. JEDOCH war es der emotionalste Moment meines Lebens, als die Oberärztin während des Kaiserschnittes zu mir sagte "Glückwunsch, Sie haben ein Töchterchen".. als mir bewusst wurde, "Jetzt ist sie da.. mein Kind.." verschwanden plötzlich alle Was-wäre-Fragen und all die Zweifel. Ich wurde Mutter. Als ich sie dann nach 7h zum ersten sah war es um mich geschehen. Sie lag im Brutkasten, hatte alles Mögliche an Schläuchen, wurde invasiv beatmet und sah überhaupt nicht wie ein fertiges Baby aus. Und ich konnte für sie nur Liebe empfinden. Ich habe sie nur geliebt. Bedingungslos. Ohne wenn und aber. Egal wie, egal was.
    Wir sind nun seit mehreren Monaten zu Hause und aus dem beatmeten Frühchen ist ein gesundes, lebhaftes Baby geworden. Gott sei Dank. Der Alltag ist sehr anstrengend (Ehekrise), aber meine Liebe für meine Tochter bleibt unverändert. So eine Liebe hatte ich in meinem Leben nie gekannt.. ich hätte NIE gedacht, dass ich überhaupt dazu fähig wäre, einen Menschen so sehr zu lieben! Es ist tatsächlich das Schönste auf der Welt!!

    Sorry, wenn meine Geschichte vielleicht zu lang war. Ich möchte dir (und vielleicht anderen Schwangeren) Mut zusprechen. Auch wenn man jetzt kaum Gefühle bemerkt, heißt nicht, dass diese irgendwann nicht kommen. Und eine Mutterliebe ist mehr als nur eine Emotion. Sie ändert einen.

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.

  8. Für den Beitrag danken: miasma, Sabine69

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