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Thema: Entfremdung der Kinder - Verzweiflung

  1. #16
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    Standard AW: Entfremdung der Kinder - Verzweiflung

    Offiziell gelte ich nicht als "bedürftig", de facto bin ich es aber wohl. Nach Abzug von Unterhalt, Altschudenkredittilgung noch aus der Ehe und Miete, bleibt praktisch nichts mehr übrig. Ich bin bereits etwas mit der Miete in Rückstand, glücklicherweise ist mein Vermieter relativ verständig, peinlich ist es trotzdem.
    Den Unterhaltstitel habe ich schon anpassen lassen.
    Darum geht es mir aber gar nicht so.
    Ich habe gelernt, mit extrem wenig auszukommen. Die Agentur hätte gerne, dass ich mich aufgrund meiner Erkrankung dauerhaft krankschreiben ließe, klar damit wären sie nach 6 Wochen nicht mehr zuständig für mich und ich würde früher oder später in der Grundsicherung landen. Das möchte ich nicht ! Ich möchte in meinem Alter (48) noch nicht aufs Abstellgleis !

    Und ich möchte für meine Kinder da sein. Ich hab es als Kind gemerkt, wie es ist, von den Eltern nicht geliebt zu werden ("satt und sauber" war das Motto meiner Eltern). Das möchte ich meinen Kindern ersparen.
    Sie zu mir zu holen, ist schwierig. Meine 1-Zimmer Wohnung ist sehr klein, bestehend aus Bad und ein Zimmer als kombinierter Wohn/Schlaf/Küchenbereich. Dazu noch eine Abstellkammer. Das war's. Als 14-Jährige würde ich auch nicht unbedingt mit meinem Papa in einem Raum schlafen wollen.

    Dass man als Kind nicht darauf erpicht ist, dort das Wochenende zu verleben, kann ich verstehen. Es ist auch nicht so, dass ich meinen Kindern vorwerfe, dass "zuhause" alles schöner ist. Luxus kann und werde ich ihnen wohl nie bieten können. So gern ich das möchte.

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  3. #17
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    Standard AW: Entfremdung der Kinder - Verzweiflung

    Hallo Donar,
    Ich weiß nicht wie deine Kinder zu dir sind, oder ob du dir das nur so denkst....

    Ich weiß nur meine Kinder haben es sehr gemocht zu ihrem Vater zu gehen, als sie älter waren. Und auch meine beiden letzten finden es gut. Sind leider nur 4 Stunden, möglich vielleicht deshalb, aber vielleicht fänden sie es auch cool mal länger zu bleiben, aber der Vater will das nicht.
    Ja so Väter gibt es auch.

    Ich jedenfalls hätte es so genial gefunden bei meinem Vater zu übernachten. Endlich mehr Zeit mit ihm zu haben, aber er wollte das nicht.

    Mach dich einfach mal ein bischen schmackhafter, soiel Spiele mit Ihnen, geh auf nen Spielplatz, les was vor, glotz mit ihnen Fernsehen und erfreut euch daran. Lacht und kitzelt euch, habt Spaß.
    Du kennst ja ihre Vorlieben.
    Den wenigsten Kindern geht es um Platz oder teure Unternehmungen. Obwohl so ein Tag im Kletterpark oder Funpark sicher auch Spaß macht.
    Aber Kastanien sammeln und mit Zahnstochern Männchen basteln vielleicht anmalen...das macht Kindern auch Spaß und ist ein kleines Weihnachtsgeschenk für Omi.
    Einen Bilderrahmen basteln aus Pappe, geht auch, oder anderes.

    Liebe Grüße Pecky
    Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter und fülle ihn mit Frohmut.
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    In guten wie in schlechten Zeiten habe ich mir Selbst versprochen.
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    Der Weg ist tatsächlich das Ziel, darum ist der Weg, den man geht, so wichtig.
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    Eine Kunst des Lebens ist es, die Perspektive einzunehmen, um das Glas als Halbvoll zu betrachten.

  4. #18
    Uri
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    Standard AW: Entfremdung der Kinder - Verzweiflung

    Hallo Donar,
    das hört sich nicht gut an.

    Man lässt Dir soviel, dass Du nicht ertrinkst....aber so wenig, dass Du weder Dir noch Deinen Kindern etwas gönnen kannst.

    Ist Dir das Stichwort "Aufstocker" ein Begriff?
    Möglicherweise wäre das die Lösung.

    Du brauchst unbedingt eine Selbsthilfegruppe!

    In solcher Gruppe sind viele Väter, die ähnlich wie Du über Umgangskosten und Unterhalstitel ausgepresst wurden und ihren Kindern überhaupt nicht mehr bieten konnten....
    Man findet dort Lösungen, wie man hier und da doch noch Hilfe beantragen kann und seine persönliche Lebenssituation und das seiner Kinder verbessern kann. In jeder Gruppe sind Menschen mit Erfahrung.

    Dem Staat ist nur wichtig, dass der Titel bedient wird. Um alles andere musst Du kämpfen.

  5. Für den Beitrag dankt: Sisandra

  6. #19
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    Standard AW: Entfremdung der Kinder - Verzweiflung

    Die Agentur möchte natürlich ihre Statistik gut halten, das machen sie mit allen und die Mitarbeiter stehen auch Intern unter enormem Druck dies zu tun.

    Könntest du Wohngeld beantragen?

    Wenn dich am alten Ort nichts hält, könntest du nicht wirklich in die Nähe (gleicher Ort oder Nachbarort) deiner Kinder ziehen? So könntet ihr euch einfach mal auf ein Stündchen treffen, zum quatschen oder auf ein Eis oder so oder mal zusammen in den Park gehen, gemeinsam was spielen, einen neuen Film gemeinsam in Kino sehen oder ne DVD ausleihen... ich denke das wäre sicher viel einfacher, es muss ja keine Übernachtung sein, und so könnten auch deine Kinder besser Zeit mit dir einplanen oder auch mal spontan.
    So wäre alles viel lockerer und entspannter, das wäre sicher nicht nur für dich, sondern auch deine Kinder gut.

    Ist denn in absehbarer Zeit davon auszugehen dass die (alten) Schulden abbezahlt sein werden?
    Wenn sie aus der Ehe stammen, zahlt deine Frau davon auch was ab? Wenn sie sich ne Kreuzfahrt leisten kann, dann könnte sie ja Schulden die auch ihre sind (wenn das so ist) auch mit begleichen.
    Würde ich denken.
    Warst du bei einer Schuldnerberatung?

    Was dir hier immer wieder empfohlen wurde, dir Hilfe zu suchen (z.B. Selbsthilfegruppe), das solltest du unbedingt machen, dort kennen sich manche viel besser mit dem Problem aus, könnten dir vielleicht noch viel bessere Ratschläge geben, was du noch tun könntest, welche Möglichkeiten du hast (finanziell, Umzug...).
    Ich denke das ist super wichtig für dich. Das du auch Unterstützung hast.

  7. #20
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    Standard AW: Entfremdung der Kinder - Verzweiflung

    Zitat Zitat von Uri Beitrag anzeigen
    Hallo Donar,
    das hört sich nicht gut an.

    Ist Dir das Stichwort "Aufstocker" ein Begriff?
    Möglicherweise wäre das die Lösung.

    Du brauchst unbedingt eine Selbsthilfegruppe!

    In solcher Gruppe sind viele Väter, die ähnlich wie Du über Umgangskosten und Unterhalstitel ausgepresst wurden und ihren Kindern überhaupt nicht mehr bieten konnten....
    Man findet dort Lösungen, wie man hier und da doch noch Hilfe beantragen kann und seine persönliche Lebenssituation und das seiner Kinder verbessern kann. In jeder Gruppe sind Menschen mit Erfahrung.

    Dem Staat ist nur wichtig, dass der Titel bedient wird. Um alles andere musst Du kämpfen.
    Für "Aufstocken" ist mein ALG1 noch zu hoch, wenn ich in die Grundsicherung oder Hartz 4 falle, sähe das vielleicht anders aus. Mit dem Jugendamt habe ich schon gesprochen, die meinten, ich solle mir halt eine billigere Wohnung suchen.
    Ich gehe eigentlich, seitdem ich meinem Job verloren habe, kaum noch vor die Tür. Kontakte habe ich so gut wie keine. Wie gesagt, ich habe nur noch meine Kinder, und die liebe ich.
    Kinder sind leider käuflich. Das ist ihnen nicht vorzuwerfen. Meinen Kindern fehlt es an nichts. Urlaube, Sportvereine, Tanzen, Kunstschule etc., etc. Das kommt halt alles von meiner Ex und deren neuem Partner.
    Wenn nichts fehlt, komme ich mir überflüssig vor.

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