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Thema: Reagiere ich über, wenn Vater rücksichtslos mit dem gemeinsamen Kind ist?

  1. #1
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    Standard Reagiere ich über, wenn Vater rücksichtslos mit dem gemeinsamen Kind ist?

    [SUP]Wenn der Ex- Partner das gemeinsame Kind z. B. vor der Tür einer Spielothek warten lässt, während er Umgangsrecht hat oder unser Kind erlebt, wie sein Papa verschiedene Affären mit nach hause nimmt, reagiere ich über, wenn ich sage, dass er es gefälligst zu lassen hat, während er das Kind bei sich hat? Als ich ihn damit konfrontierte, hieß es, ich sei eifersüchtig, dass er bald heiraten würde, obwohl ich weiß, dass er seine verlobte mit anderen Frauen betrügt. Als er mir diese Aussage mal wieder gemacht hat, hab ich das Treffen abgesagt und ihn gebeten, über sein Vrhalten nachzudenken und ihm dafür zwei Stunden mit unserem Kind für nächste Woche zugesagt. Nicht ohne Grund hat der Vater des Kindes ein Besuchsrecht von einer Stunde alle 14 Tage bekommen. Ich habe ihm VOR den Vorfällen das Kind jede Woche zur Übernachtung mitgegeben. Doch mein Vertrauen in seine Qualitäten als Vater sind nicht vorhanden. Was würdet Ihr tun? Wie könnte eine entspanntere Atmosphäre entstehen. Ich habe ihn mittlerweile so satt. . .
    Geändert von howler2019 (29.09.2019 um 22:38 Uhr)

  2. Für den Beitrag dankt: DetersRobin

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  4. #2
    Uri
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    Standard AW: Reagiere ich über, wenn Vater rücksichtslos mit dem gemeinsamen Kind ist?

    Um so etwas einigermaßen objektiv beurteilen zu können, müsste man die Situationen selber beobachtet haben.

    Deiner Schilderung nach, besteht ein sehr angespanntes Verhältnis. Da schildert man oftmals "dramatischer" als bei wohlgesonnen Personen.
    Wir wissen nicht wie alt das Kind ist. Also kann man "warten" nicht beurteilen.
    Uhrzeit wissen wir auch nicht und auch nicht in welcher Umgebung ebenso wissen wir nicht wie lange das "warten" war und was genau der Grund war.

    Bei gerade mal 1 Std. "Umgangszeit" alle 14-Tage, kann ich mir schwer vorstellen, wie das Warten lassen genau aussehen soll...
    Überhaupt gibt es bei einer derart kurzen Zeit keine Chance auf Vertrauensaufbau oder Bindung. Beide (Kind und Vater) müssen total unsicher miteinander sein. Wie soll hier etwas fruchten?

    "Wie könnte eine entspanntere Atmosphäre entstehen. Ich habe ihn mittlerweile so satt. " unter den Bedingungen kann gar nichts Entspanntes entstehen.



    Rechtlich sieht es so aus:

    Der Umgangsberechtigte kann tun und lassen was er will. Es darf nur keine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

    Beide Eltern müssen mit Wohlwollen, den Kontakt und Bindungsaufbau des Kindes zum anderen Elternteil fördern, auf keinen Fall behindern.
    Insbesondere Umgangstermine sind einzuhalten!


    Z.B. so etwas geht aus zweierlei Hinsicht nicht:
    Zitat Zitat von howler2019 Beitrag anzeigen
    [SUP]hieß es, ich sei eifersüchtig, dass er bald heiraten würde, obwohl ich weiß, dass er seine verlobte mit anderen Frauen betrügt. Als er mir diese Aussage mal wieder gemacht hat, hab ich das Treffen abgesagt und ihn gebeten, über sein Vrhalten nachzudenken


    1) Beziehungskonflikte (Beziehungsebene) berechtigen NICHT zum Aussetzen des Umgangs (Elternebene)
    2) Du bist nicht seine Erziehungsberechtigte. Er kann "betrügen", er darf Dich "eifersüchtig" finden und er muss auch nicht über sein Verhalten nachdenken. Ich würde an Deiner Stelle das Belehren sein lassen, wenn Du Entspannung willst. Lass dich nicht auf private Gespräche ein. Ihr beide seid dafür "verbrannt".



  5. Für den Beitrag dankt: weidebirke

  6. #3
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    Standard AW: Reagiere ich über, wenn Vater rücksichtslos mit dem gemeinsamen Kind ist?

    Hallo,
    die Caritas oder andere carikative Einrichtungen bieten Gesprächsmöglichkeiten
    für Eltern an, die sich getrennt haben. Diese sind kostenlos.
    Das Kindswohl dabei ist vordergründig.

    alles Liebe
    flower55
    Geändert von flower55 (30.09.2019 um 00:00 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. #4
    GrayBear
    Gast

    Standard AW: Reagiere ich über, wenn Vater rücksichtslos mit dem gemeinsamen Kind ist?

    Seine Qualitäten als Vater kann ich nicht beurteilen. Ich bin auch ein Vater. Bei dem Gedanken, ich dürfte mein Kind nur alle zwei Wochen für eine Stunde sehen, dreht sich mir der Magen um. Es wäre für mich furchtbar und entwürdigend. Wenn sich erwachsene Menschen über das Kind gegenseitig maßregeln, jeden Fehler als Katastrophe darstellen und sich und dem Kind das Leben schwer machen, dann bin ich ratlos, denn es geht auch anders. Aber das muss man wollen und sinnvoll gestalten. Das erfordert Mut, Opfer und die Bereitschaft, dass es gelingen soll und muss, im Interesse des Kindes. Dem anderen seine Fehler aufzurechnen genügt einfach nicht. Aber wenn es zu viele Fehler werden? Dann stehen eben wieder schwere Entscheidungen an. Getrennt für ein Kind da zu sein ist manchmal wie "Kröten fressen und es für normal halten". Es sind so oft die eigenen Kröten. Nicht die des anderen. Das darf man nicht verdrängen.

  8. Für den Beitrag dankt: gigi2

  9. #5
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    Standard AW: Reagiere ich über, wenn Vater rücksichtslos mit dem gemeinsamen Kind ist?

    Zitat Zitat von Uri Beitrag anzeigen
    Um so etwas einigermaßen objektiv beurteilen zu können, müsste man die Situationen selber beobachtet haben.

    Deiner Schilderung nach, besteht ein sehr angespanntes Verhältnis. Da schildert man oftmals "dramatischer" als bei wohlgesonnen Personen.
    Wir wissen nicht wie alt das Kind ist. Also kann man "warten" nicht beurteilen.
    Uhrzeit wissen wir auch nicht und auch nicht in welcher Umgebung ebenso wissen wir nicht wie lange das "warten" war und was genau der Grund war.

    Bei gerade mal 1 Std. "Umgangszeit" alle 14-Tage, kann ich mir schwer vorstellen, wie das Warten lassen genau aussehen soll...
    Überhaupt gibt es bei einer derart kurzen Zeit keine Chance auf Vertrauensaufbau oder Bindung. Beide (Kind und Vater) müssen total unsicher miteinander sein. Wie soll hier etwas fruchten?

    "Wie könnte eine entspanntere Atmosphäre entstehen. Ich habe ihn mittlerweile so satt. " unter den Bedingungen kann gar nichts Entspanntes entstehen.



    Rechtlich sieht es so aus:

    Der Umgangsberechtigte kann tun und lassen was er will. Es darf nur keine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

    Beide Eltern müssen mit Wohlwollen, den Kontakt und Bindungsaufbau des Kindes zum anderen Elternteil fördern, auf keinen Fall behindern.
    Insbesondere Umgangstermine sind einzuhalten!


    Z.B. so etwas geht aus zweierlei Hinsicht nicht:


    1) Beziehungskonflikte (Beziehungsebene) berechtigen NICHT zum Aussetzen des Umgangs (Elternebene)
    2) Du bist nicht seine Erziehungsberechtigte. Er kann "betrügen", er darf Dich "eifersüchtig" finden und er muss auch nicht über sein Verhalten nachdenken. Ich würde an Deiner Stelle das Belehren sein lassen, wenn Du Entspannung willst. Lass dich nicht auf private Gespräche ein. Ihr beide seid dafür "verbrannt".


    Danke für die Antwort.

    Es ist ja schon bekannt, dass der Kindsvater sich in einem kriminellen milieu aufhält, wo sich Hehler und Drogenhändler gzten Tag sagen. Ich hatte im mehrfach gesagt, dass er das gemeinsame Kind aus solchen Bereichen fernhalten soll. Unser kind ist 7 und ich finde, ein kind in der Großstadt in bahnhofsnähe, wo Kriminelle und zwielichtige Gestalten herumlungern, warten zu lassen, ist schon bemerkenswert. Was wäre, wenn es entführt worden wäre? Das ist unverantwortlich.
    Wie gesagdie vorfälle haben sich so vermehrt, dass ich die Notbremse ziehen musste. Es ist nicht hinnehmbar. was für ein Vorbild soll denn sowas sein? rn

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