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Thema: Emotionale Erpressung zw. Vater und Sohn

  1. #1
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    Standard Emotionale Erpressung zw. Vater und Sohn

    Hallo

    mein Vater verhält sich sehr oft kindisch, obwohl er schon auf die 60 Jahre zugeht. Wenn man etwas von ihm noch so banales ablehnt, projiziert er diese Ablehnung bewusst oder unbewusst auf sich, obwohl es nur die Sache an sich betrifft. Er kann mit Ablehnung, Kritik und ehrlicher Meinungen sehr schlecht umgehen. Er spielt dann das traurige Opfer und hinterlässt so ein schlechtes Gewissen beim Gegenüber. Das geht dann bis zur emotionalen Erpressung. Er verhält sich dann auch danach oft bockig und provoziert und stichelt. Er ist seit längerem in psychischer Behandlung, aber wie schaffe ich das, mich diesen Erpressungsversuchen zu widersetzen? Ich hatte eine Zeit lange selber psychische Probleme, die sehr wahrscheinlich aus dieser gestörten Vater-Sohn Beziehung heraus entstanden sind. Sein Einfluss auf mein Leben ist mir viel zu viel. Er mischt sich in Dinge ein, die ihn eigentlich gar nichts angehen. Das kann ich aber nicht verhindern, weil ich davon oft erst zu spät mitbekomme.
    Hat jemand einen Rat wie man mit so einer Situation umgehen sollte? Ich kann ihm schlecht meine Meinung zu allem sagen, da ihn das so extrem belasten würde, dass ich Angst hab, dass seine psychische Verfassung zu stark darunter leidet (wenn er nicht nach dem ersten Satz sauer zur Tür raus rennt). Er achtet kaum mehr auf sich, auf seinen Körper und seine Pflege und versinkt zusehends in Selbstmitleid. Dass er Depressionen hat oder hatte ist bekannt, aber es wird tendenziell schlimmer hab ich das Gefühl. Er ist in regelmäßiger psychischer Behandlung.
    Hat jemand Tipps?

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  3. #2
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    Standard AW: Emotionale Erpressung zw. Vater und Sohn

    Räumliche Trennung und Kontaktabbruch wäre so mein Ratschlag, alles andere macht keinen Sinn.

  4. #3
    Registriert Avatar von Petra47137
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    Standard AW: Emotionale Erpressung zw. Vater und Sohn

    ...zumindest solltest Du den Raum verlassen, wenn er sich mal wieder "daneben benimmt" und das ganz ohne Kommentar, ihn komplett ignorierend stehenlassen.
    Was wir am nötigsten brauchen,
    ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können. >Ralph Waldo Emerson<

    "Unmöglich – sagt Deine Angst, Zu viel Risiko – Deine Erfahrung, Sinnlos – Dein Zweifel
    Versuchs - flüstert Dein Herz"

  5. #4
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    Standard AW: Emotionale Erpressung zw. Vater und Sohn

    Hallo, Ohje das hört sich wirklich nicht gut an. Erkenne darin auch ein Stück weit meinen Vater wieder. Wenn ich das so lese kannst du schon mal froh sein das er in Behandlung ist und scheinbar auch weiß das er Krank ist. Es ist immer schwierig sich mit 'psychisch Kranken' zu streiten weil ihnen oft auch Einfühlungsvermögen fehlt, da sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Das ist aber noch lange kein Grund sich alles gefallen zu lassen. Ich habe auch die Punkte angesprochen die mich stören und bin auf Abstand gegangen ob er es versteht oder nicht. Du musst dir auch aus Angst vor der Reaktion nicht alles gefallen lassen wenn es dich selbst so belastet. Vielleicht wäre es dir möglich bei einem Gespräch mit seinem Therapeut dabei zu sein? Achte auf deine Grenzen und schau wie viel Kontakt dir mit ihm gut tut. Ich wünsche dir oder euch viel Glück.

  6. #5
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    Standard AW: Emotionale Erpressung zw. Vater und Sohn

    Hi @M8787,
    das sind ja sehr unschöne Nachrichten und ein denke ich sehr beklemmendes Gefühl oder? Auf der einen Seite ist er dein Vater und somit ein wichtiger Teil deines Lebens. Das hast du auch bereits sehr gut erkannt und handelst auch so. Auf der anderen Seite hast du selbst schon darunter gelitten und leidest immer noch. Kein Mensch sieht es gerne, wenn es einem Familienmitglied so schlecht geht und man möchte helfen, wo möglich. Ich kenne das selbst nur zu gut, schließlich habe ich selbst auch eine sehr prägende Vater Sohn Beziehung hinter mir. Abstand ist manchmal ein ganz gutes Mittel, auch wenn man sich selbst so ungut fühlt, weil man ja helfen möchte. Jedoch denke ich wird das ein ganz entscheidender Punkt sein, wie zum einen du selbst und zum anderen auch dein Vater damit umgeht. Alternativ kann ich dir auch empfehlen, wenn du den Namen des zuständigen Psychologen deines Vaters kennst, diesen einmal anzurufen und ihn über dein Vorhaben zu informieren. Falls nicht, kannst du das höchstens über deinen Vater noch einmal selbst erfragen, denke aber dass der Psychologe involviert werden sollte. LG Robin

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