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Thema: Meine Onkel werden sterben... an Alkohol!

  1. #16
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    Standard AW: Meine Onkel werden sterben... an Alkohol!

    Zitat Zitat von Daoga Beitrag anzeigen
    Wenn Du was machen willst, leg die Angelegenheit in die Hände von Experten. Sozialpsychiatrischer Dienst oder andere Stellen, notfalls mit Einweisung oder Betreutem Wohnen. Kauf keinen Alkohol mehr, diese Quelle muß austrocknen! Es gibt genug harmlose Getränke für den täglichen Durst, auf Alkoholika ist niemand angewiesen.
    Das haben wir alles mehrmals besprochen mit ihm. Er möchte nicht. Er geht nirgends hin.

    Wir haben auch schon Wohnungen für ihn gesucht, aber, die nehmen den nicht. Und er kümmert sich auch um nichts.

    Das mit dem betreuten Wohnen haben wir ihm angeboten, aber er meinte dann nur, dass er sich Sauerstoffflaschen besorgen und sich dann in die Luft jagen wird.

    Ich habe auch schon gesagt, dass es einfach paradox ist, ihm weiter Alkohol zu kaufen. Als wir es eingestellt haben, hat er die sich vom Supermarkt bestellen lassen. Aber das will er auch nicht, denn, ihm ist es peinlich, dass der Postbote ständig bei ihm erscheint und die Lieferung dauert ihm zu lange.
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  3. #17
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    Standard AW: Meine Onkel werden sterben... an Alkohol!

    Zitat Zitat von Findefuchs Beitrag anzeigen
    ______

    @Großstadtlegende
    Was du tun kannst wäre, in Funktion als Angehöriger, der diese schlimme Situation wahrnimmt und nicht weiß, welche Mittel und Wege es über die Behörden hinaus gibt, um deinen Onkeln zu helfen, den MDK zu kontaktieren.



    https://www.deutsche-alzheimer.de/un...e-dritter.html

    Fakt ist aber auch: Hör unbedingt auf, deinem einen Onkel immer wieder neuen Alkohol zu kaufen. Damit unterstützt du seine Sucht. Und gibst ihm noch weniger Anlass, mit dem Trinken aufzuhören. Du kannst ihm anbieten, für ihn Einkäufe zu machen wie Lebensmittel usw., aber dass du ihm keinen Alkohol mehr kaufen wirst. Ich würde an deiner Stelle da auch für mich persönlich näher hinsehen, warum du das machst und warum du bisher nicht den Schritt gegangen bist, schon da einen Cut zu setzen. Wenn er dann seine Gefühle nicht aushält und von Suizid spricht, würde ich entsprechende Stellen kontaktieren. Damit ihm geholfen wird. Oder er sieht, dass die Drohung mit Suizid kein guter Erpressungsversuch ist.
    Hallo liebe Findefuchs,

    danke, das hast du sehr schön geschrieben.

    Ich gehe jetzt auf 2 Punkte ein:

    - Er lehnt Hilfe ab. Eine Kur haben wir ihm angeboten, will er nicht. Denn da muss er mit Fremden arbeiten. Ins Krankenhaus möchte er auch nicht, weil er dort keinen Alkohol bekommt. Alles, was mit Behörden oder medizinischen Notdiensten zu tun hat, lehnt er konsequent ab. Er sagt, dass er sich dann in die Luft jagen wird. Ich weiß nicht, was ich darüber denken soll, denn er ist einer, der viel Zeug redet, was er nicht ernst meint. Dafür hat er keinen Mumm. Er kann nicht einmal eine Tablette schlucken.
    Außerdem hat er Angst, dass man ihn nochmal auf seinen Pass aufmerksam macht und er dann vielleicht abgeschoben wird.

    Denn, das Haus indem er lebt, ist kein Eigentum. Es hat auch nie seiner Mutter gehört. Einen Mietvertrag oder irgendwelche Papiere gibt es ebenfalls nicht. Es ist nur eine Sozialwohnung. Und da kann die Stadt sagen, dass er raus muss. Das wäre sein Ende.


    - Klar möchte ich keinen Alkohol mehr kaufen. Ich meine, mir ist das ja auch peinlich. Außerdem bin ich Ausländer und kenne einige Leute. Wenn die sehen, dass ich in einer anderen Stadt Alkohol kaufe, dann denken die, ich würde das für meinen Vater tun, und dann würde es heißen: der Vater schickt seinen Sohn zum Alk kaufen, als Muslime.

    Aber ich kann auch nicht viel tun, außer mich querzustellen. Er sagt mir oft, ich solle ihm ein Brötchen, eine Zwiebel und eine Paprika kaufen und wenn ich dann im Laden bin, bekomme ich eine Nachricht von ihm, ich solle doch bitte auch noch Alkohol kaufen. Im Sinne meiner Mutter.
    Aber mittlerweile mache ich es seltener, denn er bestellt jetzt nur noch vom Supermarkt oder schickt mal seine alte Nachbarin. Die kann aber keine 8 Kisten Bier tragen und das Kaufland-Bier schmeckt halt nicht.
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  4. #18
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    Standard AW: Meine Onkel werden sterben... an Alkohol!

    Hallo;

    Ich habe jetzt nicht alle Antworten durch gelesen,aber doch manches..

    Z.B
    :Wenn Du was machen willst, leg die Angelegenheit in die Hände von Experten. Sozialpsychiatrischer Dienst oder andere Stellen, notfalls mit Einweisung oder Betreutem Wohnen. Kauf keinen Alkohol mehr, diese Quelle muß austrocknen! Es gibt genug harmlose Getränke für den täglichen Durst, auf Alkoholika ist niemand angewiesen.
    Also ein ambulanter sozialmedizinischer Sucht Dienst wird sich um Ihn kümmern.
    Das ist Richtig und diese Hilfe braucht er dringend.

    Hinzu möchte ich sagen,das IHN NIEMAND zu etwas zwingen kann und wird.

    OFT werden heute Leute in diesen Sucht Zuständen MIT Alkoholkonsum ambulant Betreut bis zum Lebensende.
    (mit Alkoholkonsum,es wir aber drauf hingearbeitet,das es im Rahmen bleibt und nicht so exissziv wird)
    OFT wird Ihnen ihr Geld eingeteilt,so das Sie über den Monat kommen und den Mindesmaß an Alkohol bekommen.
    Bei Wohnungsproblemen sucht man mit Ihm auch eine andere Unterkunft.
    Im betreuten Wohnen ist allerdings KEIN Alkohol erlaubt,da muss er als Sucht Abhängiger trocken sein.
    Deswegen die ambulante (Zuhause) Betreuung auch bis zum Tod.

    Es geht NUR darum den Menschen zu stabilisieren und ihm Hilfe zu geben,in seinem Leben so wie es ist.
    Ihm seine Menschenwürde einigermaßen zu erhalten.
    Ihn bei Problemen und oft zusammenhängenden Behörden Problemen zu helfen, tägliches Essen/Waschen/Sauberkeit..und ärzliche Versorgung.
    Immer stehen da ganz traurige,grausame oder traumatische Lebensereignisse hinter.
    Das wird erstmal anerkannt.

    Es wird Ihm auch beim Einkaufen geholfen. Und AUCH beim BIER kaufen,in Maß.

    Um Gottes Willen nehmt Ihn NICHT eigenmächtig den Alkohol weg..Es kann sich wohl keiner Vorstellen was das bedeutet einen kalten Alkoholentzug zu machen.
    ES kann schnell zum qualvollen Tod führen.

    WENN es noch Chancen oder Möglichkeiten geben sollte,diesen betreuten Menschen zu Helfen,sprich in eine Klinik o.ä zu bringen,einen Entzug zu machen auf Freiwilligen Basis,wird sich das mit der Zeit heraus kristallisieren.
    Dein Onkel wäre dafür noch jung genug.
    5 Jahre Alkohol Abhängig ist noch nicht zu lang,aber das wird man sich genauer anschauen.

    Ein Alkoholentzug ist sehr sehr sehr Schwer,vor allem folgend wenn er trocken ist und bedarf ewige Betreuung.
    Irgendwann,wenn das Stadion der Sucht zu Weit ist,ist auch das nicht mehr zu Empfehlen.

    Und bitte bitte, niemals einen Alkoholsüchtigen sein Alkohol weg nehmen !!!
    Das mindeste muss Ihn täglich zur Verfügung stehen.
    Davon sind Sie nicht besoffen,sondern verhindert es einen kalten Entzug.

    Seine Organe,sein Kreislauf,seine Psyche würden qualvoll versagen.
    ..ohne Hilfe krampft der Körper stark und kotzt sich zu Tode.

    Andere Aussagen und Entwertungen ist pure Unwissenheit.

    Ich finde Großstadtlegende du machst das wirklich Klasse und instinktiv Richtig und ich weiß das man ein großes Herz braucht und einen gewissen hohen Belastungsgrad,sich das anzuschauen.

    Was andere sehen oder reden könnten ? Hab immer das höhere Ziel im Auge,das ist Wichtiger wie die Meinungen einzelner,die nicht wissen worum es geht.

    Ja,es wird nicht einfacher,vor allem wenn du damit alleine stehst.
    Und sicher bist du auf Dauer damit Überfordert,deswegen wende Dich bitte an den ambulanten sozialmedizinischen Sucht Dienst,die sind damit Vertraut.

    Erzähle deinem Onkel immer wieder davon, und auch das Ihn niemand zu etwas zwingen wird.
    Wiederhole das immer wieder.
    Sie werden IHM da Helfen wo es nötig ist und wo er Einverstanden ist.
    Die Leute kennen sich wirklich gut aus damit und beruhige Ihn das Du ja auch noch da bist
    bis er das Vertrauen zum Sozialarbeiter gefunden hat.
    Du kannst ja auch erstmal dabei sein.


    (natürlich werden Sie Handeln müssen,wenn er z.B jedesmal stockbesoffen untern Tisch mit erbrochenem liegt und eine Eigengefährdung ist,das ist ja Klar und Menschlich)

    Lass Dir doch einfach mal einen Beratungstermin geben,Legende, ich denke das Du viel Info und Hilfe und nutzen daraus ziehen wirst.
    ..evtl gleich ein Träger über die Rentenversicherung oder den MDK

    Lieben Gruß und alle Gute.
    Geändert von Schokoschnute (13.08.2019 um 20:24 Uhr)
    *** "Die Welt ist keine Welt des Seins,sondern des ständigen Werdens " ***

    ***Hoffnung ist ein Feuer um das man sich kümmern muss***

  5. Für den Beitrag dankt: Großstadtlegende

  6. #19
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    Standard AW: Meine Onkel werden sterben... an Alkohol!

    Zitat Zitat von Großstadtlegende Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Findefuchs,

    danke, das hast du sehr schön geschrieben.

    Ich gehe jetzt auf 2 Punkte ein:

    - Er lehnt Hilfe ab. Eine Kur haben wir ihm angeboten, will er nicht. Denn da muss er mit Fremden arbeiten. Ins Krankenhaus möchte er auch nicht, weil er dort keinen Alkohol bekommt. Alles, was mit Behörden oder medizinischen Notdiensten zu tun hat, lehnt er konsequent ab. Er sagt, dass er sich dann in die Luft jagen wird. Ich weiß nicht, was ich darüber denken soll, denn er ist einer, der viel Zeug redet, was er nicht ernst meint. Dafür hat er keinen Mumm. Er kann nicht einmal eine Tablette schlucken.
    Außerdem hat er Angst, dass man ihn nochmal auf seinen Pass aufmerksam macht und er dann vielleicht abgeschoben wird.

    Denn, das Haus indem er lebt, ist kein Eigentum. Es hat auch nie seiner Mutter gehört. Einen Mietvertrag oder irgendwelche Papiere gibt es ebenfalls nicht. Es ist nur eine Sozialwohnung. Und da kann die Stadt sagen, dass er raus muss. Das wäre sein Ende.


    - Klar möchte ich keinen Alkohol mehr kaufen. Ich meine, mir ist das ja auch peinlich. Außerdem bin ich Ausländer und kenne einige Leute. Wenn die sehen, dass ich in einer anderen Stadt Alkohol kaufe, dann denken die, ich würde das für meinen Vater tun, und dann würde es heißen: der Vater schickt seinen Sohn zum Alk kaufen, als Muslime.

    Aber ich kann auch nicht viel tun, außer mich querzustellen. Er sagt mir oft, ich solle ihm ein Brötchen, eine Zwiebel und eine Paprika kaufen und wenn ich dann im Laden bin, bekomme ich eine Nachricht von ihm, ich solle doch bitte auch noch Alkohol kaufen. Im Sinne meiner Mutter.
    Aber mittlerweile mache ich es seltener, denn er bestellt jetzt nur noch vom Supermarkt oder schickt mal seine alte Nachbarin. Die kann aber keine 8 Kisten Bier tragen und das Kaufland-Bier schmeckt halt nicht.

    Auf mich wirkt es, als würde besagter Onkel euch ganz schön erpressen mit seiner Androhung von Suizid. Ich weiß, dass das sehr schwierig zu händeln ist und einem mitunter Sorge bereitet und Unsicherheit auslöst. Meine Großmutter war da auch oft ganz schlimm. Sobald etwas nicht nach ihrem Kopf ging oder zu ihrem Gunsten, hat sie damit gedroht, sich umzubringen. Sie hat damit die anderen aus der Familie zutiefst besorgt (verständlich), aber gerade deswegen haben sie dann alles nach ihrem Willen getan. (Was ich nicht richtig finde, denn dann zieht der Erpressungsversuch ja und derjenige hat erreicht, was er wollte)

    Auf der Arbeit habe ich jetzt auch immer wieder mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die damit drohen, sich etwas selbst anzutun und sich selbst zu töten oder zu verletzen. Oder die es eben dann wirklich machen. Und da merkt man sehr gut, die sind gerade dabei das auszuprobieren, ob solche Drohungen ziehen und wenn ja, was sie bewirken.

    Bei beiden Fällen hilft es zu sagen, man macht sich Sorgen. Und wenn derjenige sich wirklich töten will, dass man dann gezwungen ist, den Rettungsdienst oder die Polizei zu rufen. Weil man möchte, dass es demjenigen möglichst gut geht, man aber gerade sieht, derjenige will sich selbst schaden.

    Auch wenn man merkt, es ist eher eine Drohung und der Versuch, zu erpressen, muss man das ernst nehmen. Für den Fall, dass etwas Wahres dran ist. Auch das bedeutet es, Verantwortung für den anderen zu übernehmen, wenn er es selbst nicht kann. Zum anderen sehen die Betroffenen dann, was solche Drohungen für eine Wirkung haben können: nämlich nicht, dass der andere sich dem Willen unterwirft und unter Druck gerät, sondern dass dann notfalls der Rettungsdienst gerufen wird. Gerade weil der andere die Ankündigung ernst nimmt. Zusätzlich grenzt man sich ab, man schützt sich und gibt die Verantwortung an eine Stelle ab, die dann entsprechend reagiert, wenn da jemand sagt, er will sich umbringen oder die Möglichkeit besteht. Denn zu 100% kann man das nie sagen, es ist eine reine Drohung, um seinen Willen zu bekommen und derjenige will sich nicht selbst töten. Bzw. oft vermischt sich beides und die Grenzen verschwimmen.

    Ich finde das so besser geregelt, als dann z. B in eurem Fall dem alkoholkranken Onkel seinen Stoff zu besorgen, der ihn letzten Endes das Leben kosten wird. Und somit seine Sucht zu unterstützen und an seinem Leid beteiligt zu sein. Das ist etwas, verzeih mir, was ich nicht nachvollziehen kann. Warum verhält sich deine Mutter so? Und warum sagst du nicht ganz klar, von dir gibt es keinen Alkohol, egal ob deine Mutter sich darüber ärgert oder dein Onkel dann beleidigt ist oder droht. Damit würde ja sein Versuch, euch unter Druck zu setzen mit seinem Zustand und der Androhung von Suizid, fruchten und erfolgreich sein. Und ihr spielt das Spiel mit. Und wenn ich ehrlich bin, dabei ist es egal, ob du nur einmal die Woche, einmal im Monat oder nur einmal im Jahr was für ihn kaufst.

    Vielleicht zwingt es deinen Onkel, ein wenig aus seiner Rollenverteilung auszubrechen und seine Komfortzone verlassen zu MÜSSEN (die er trotz seiner dramatischen und schlimmen Situation hat, wenn ihr für ihn sein Suchtmittel kauft). Dann muss er halt gelinde gesagt selbst aktiv werden, wenn er seinen Alkohol will. Was ja schon alleine für ihn ein Hindernis darstellt. Dann muss er nach draußen oder etwas im Internet bestellen. Das ist erstmal eine Hürde, die er überwinden muss. Mit seiner Nachbarin würde ich auch reden und ganz klar sagen, sie unterstützt sein Suchtverhalten dadurch. Und ich wäre ehrlich und würde auch sagen, der Alkohol bringt ihn bald um. Ich denke, das wird sie auch irgendwo sehen. Und auch das finde ich befremdlich und unverständlich, warum sie einem Mann, der offensichtlich komplett überfordert mit seinem Leben ist und nicht gesund ist, Alkohol besorgt.

    Es ist wichtig in einem gewissen Rahmen gewisse Probleme offen zu machen. Darüber zu reden. Den Dialog zu suchen. Denn damit macht man diese Probleme offen. Und nimmt dem anderen die Möglichkeit, sie als Druckmittel zu verwenden. Man durchbricht auch irgendwo dann den Kreis aus Hinnehmen, Mitmachen und Schweigen.

    Was den Rest angeht, wenn ihr das Gesundheitsamt kontaktiert, die schicken dann jemanden vorbei. Das kann z. B. auch als Angehörige in eurem Beisein passieren. Dann könnt ihr die Türe aufmachen. Das sind oft geschulte Leute, die wissen, wie man mit Menschen wie deinem Onkel spricht. Die in so einer Lage sind. Die können dann auch in Extremfällen erwirken, dass jemand erstmal woanders unterkommt oder dass Untersuchungen gemacht werden müssen, zur Abklärung von Diagnosen.

    Trotzdem: wenn er alles für sich ablehnt, dann ist das leider so. Aber sein Spiel mitspielen und ihm Alkohol besorgen, das würde ich nicht tun. Natürlich wird er dann erstmal toben, versuchen euch unter Druck zu setzen und wütend sein. Er steht ja dann selbst massiv unter Zugzwang, weil sein Stoff fehlt. Das kann aber auch, wenn ihr alle konsequent seid und an einem Strang zieht, der erste Schritt für ihn sein, dass er irgendetwas MUSS. Deswegen würde ich da sehr ernst mal mit deiner Mutter sprechen. Und ihr verständlich machen, dass das "falsche Liebe" ist, aus Angst, ihn zu verlieren oder zu verärgern und weil er ihr Bruder ist, seinen Alkohol zu besorgen oder dich mit reinzuziehen. Selbst wenn es nur indirekt ist, indem sie dich bittet, einkaufen zu gehen.
    Geändert von Findefuchs (14.08.2019 um 00:27 Uhr)
    They broke the wrong parts of me. They broke my wings and forgot I had claws.

    We repeat what we don't repair.

    Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet.

    Große Mädchen lachen laut und weinen leise. :(

  7. Für den Beitrag dankt: Großstadtlegende

  8. #20
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    Standard AW: Meine Onkel werden sterben... an Alkohol!

    Ich persönlich würde den Kontakt komplett einstellen und abbrechen. Solche Verwandtschaft, da kann man drauf verzichten.

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