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Thema: Was ist Familie?

  1. #6
    saminabi
    Gast

    Standard AW: Was ist Familie?

    Petra,

    vielleicht sollte man erstmal richtig lesen, bevor man antwortet.

    Der Bruder hat sich umgebracht, er lebt nicht mehr.

    Feenora,

    ich denke auch, dass du dir professionelle Hilfe suchen solltest

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  3. #7
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    Standard AW: Was ist Familie?

    Zitat Zitat von saminabi Beitrag anzeigen
    Petra,

    vielleicht sollte man erstmal richtig lesen, bevor man antwortet.

    Der Bruder hat sich umgebracht, er lebt nicht mehr.

    Feenora,

    ich denke auch, dass du dir professionelle Hilfe suchen solltest

    Oh, das habe ich überlesen. Danke für den Hinweis, Saminabi..

    Das tut mir sehr Leid, liebe Feenora..War ja auch ohne diesen Teil schon heftig genug, das alles..
    Ich weiß nicht, wie ich auf die Äußerung dieser "Mutter" reagiert hätte..

    Irgend jemanden muß es doch geben, dem Du Dich anvertrauen kannst, mit Deinem Schicksal...
    Geändert von Petra10 (08.06.2019 um 16:37 Uhr)

  4. #8
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    Standard AW: Was ist Familie?

    Ihr seid so lieb. Danke an euch Beide.

    Ich habe wirklich niemandem, dem ich mich anvertrauen könnte, niemand.

    Wie Anfangs erwähnt, geht es mir oft auch mit den Tabletten schlecht, jedoch oft so, dass ich wie ein normaler Mensch leben konnte (Vorher jahrelang die Wohnung nicht verlassen). Kino, Erlebnispark, Eis essen gehen, einkaufen, alles ging. Auch wenn das "böse Schild" (Magen-Darm-Infekt) im Kindergarten aushängt, wie zur Zeit wieder, konnte ich meine Tochter bringen. Ohne diese Tabletten wäre das alles nicht möglich gewesen.

    Nun der Supergau am Freitag. (Psychiaterin hat mir vor Wochen schon gesagt, dass sie mich nicht mehr behandeln wird. Ihr hatte ich vertraut, nach einem Besuch bei Ihr ging es mir besser. Die Wartezeit für einen Psychologen liegt bei einem Jahr. Die meisten sagen sofort ab. 2 meinten, ich solle es in einem Jahr versuchen.

    Zum Glück war diese Psychologin so gnädig, dass sie mir weiterhin das Rezept für die Tabletten gab. So war das ein Schock für mich, als auch die letzte Gesprächspartnerin, obwohl sie nur ihren Beruf macht, wegfiel. Ich war drei Tage lang kaum ansprechbar. Tja und am Freitag sagte mir die Sprechstundenhilfe, dass ich kein Rezept mehr bekommen würde. Also kalter Entzug, obwohl das gefährlich werden kann. Sie hat mich auch beleidigt und deshalb war ich zu fertig, mich hier zu melden.

    Nachtrag: Als ich las, dass ich mich doch meinem Bruder anvertrauen könnte, kamen mir die Tränen. Er wurde in jeder Hinsicht bevorzugt. Ich war ihm deshalb aber nicht böse oder neidisch, dafür konnte er nichts und er war mein ganzer Stolz, ich war seine Ersatzmama, da ich 12 Jahre älter war. Später gingen wir zusammen weg. Wir haben viel gelacht zusammen, wir gingen immer gemeinsam Geschenke für unsere Eltern einkaufen. (Meine Eltern haben beide alle ihre Geschwister). Auch das fehlt mir, der Austausch, der Spaß. Ging es einem von uns beiden schlecht, hörte der andere zu und zusammen versuchten wir, eine Lösung zu finden. Er war oft bis morgens um 4 Uhr bei mir oben, um seine Probleme mit mir zu besprechen. Ich war weinend unten, meist wegen unserer Eltern und ging dank ihm lachend wieder nach oben. Es war eine schöne Zeit. Mein Bruder, dir auch einen lieben Dank. Bald sind es 7 Jahre ohne dich und noch immer fehlst du mir so sehr. Deine Krankheit hat dich zerstört, die Ärzte wussten, dass es passieren könnte, was du getan hast. 80 % sagten sie, würden ihre Tabletten nicht mehr nehmen und dann Suizid begehen. Du gingst jede Woche in die Klinik, hast dir jeden Montag Blut abnehmenn lassen. Die Ärzte sagten, im Blut hätten sie erkennen können, ob du die Tabletten noch nimmst oder nicht. Sie haben es NICHT getestet. 80 % und wir dachten, du wirst gut kontrolliert. Darüber komme ich bis heute nicht weg. Niemand von uns hatte die Kraft, die Klinik anzuzeigen. Wer weiß, wie viele mit dem gleichen Krankheitsbild ihr Leben gelassen haben. Ich wollte dir folgen, ohne dich war alles Sinnlos. Doch ich hatte meine Kinder und damals noch meinen Partner und Kumpels, die mir halfen, die Zeit zu überstehen.

    Nun habe ich nichts mehr und ohne die Tabletten werde ich sehr bald wieder nur in der Wohnung bleiben können, da dann die Übelkeit wieder zu stark sein wird. Was wird dann aus den Kindern. Bruderherz, kannst du mir Kraft schicken? Sorry, bin nur noch am weinen. Ich war so schon verzwiefelt genug, jetzt habe ich das Gefühl, das Ende, die Erlösung ist sehr, sehr Nahe. Ich möchte kämpfen für die Kinder, aber wie lange kann ich das noch? Alle haben mich im Stich gelassen, sogar meine Tochter hat behauptet, ihre Zwillingsschwester und ich würden lügen. Dabei hat sie ihrer Schwester gesagt, dass es so ist und ich sah ihre Tränen. Sogar das eigene Kind hat uns verraten.

    Aber ein Danke wollte ich auf jeden Fall dalassen.
    Geändert von Feenora (09.06.2019 um 17:30 Uhr) Grund: Familie, Bruder, Kinder, Psychiaterin, Tabletten

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