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Thema: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

  1. #421
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

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    @werwiewas


    Ja und alle Dinge, die nicht logisch sind, machen mir Sorgen. Weil Logik auch einfach etwas ist, an dem man sich festhalten kann. Das mag komisch klingen, ist aber bei mir so.


    Dass ich mich selbst mal verliebe, kann ich wirklich nicht glauben im Moment. Aber natürlich weiß man im Leben nie, was kommt. Aber ich müsste mich da in vielen Dingen wirklich um 180 Grad drehen.
    Und das andere sehe ich genauso. Es ist sinnlos, total depri wegen einer Person zu sein, ohne die man doch früher auch gut leben konnte. Ich denke, da steigern sich viele auch in etwas rein. Ich will das aber nicht so nennen, würde das auch nie sagen, weil ich sicher auch manchmal speziell in anderen Bereichen bin.


    Meine Mutter weiß, dass ich never und niemals noch einen Tag länger in die Schule gehen werden nach meinem Realschulabschluss. Sie ist sauer deswegen, sie weiß aber wohl auch, dass sie mich kaum zwingen kann. Und sie sollte einfach mal froh über meine Noten sein, die waren ja auch nicht immer so wie heute. Und immerhin weiß ich schon genau, was ich nach der Schule machen will. Das ist bei den meisten anderen ja auch nicht so!


    Großes danke für deine Worte!!!
    Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind.

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  3. #422
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    Wenn der richtige vor Dir steht, wird es funken! Es ist ein wunderschönes Gefühl, verliebt zu sein.

  4. #423
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    Zitat Zitat von Sadie02 Beitrag anzeigen
    Ja und alle Dinge, die nicht logisch sind, machen mir Sorgen. Weil Logik auch einfach etwas ist, an dem man sich festhalten kann. Das mag komisch klingen, ist aber bei mir so.
    Das muss dir keine Sorgen machen, Logik ist nun mal das beste, um Tatsachen zu erfassen. Vielleicht ist es deine Aufgabe, im emotionalen Durcheinander deiner Teamfreundinnen den Überblick zu behalten und du wirst dann gerade deswegen geschätzt, weil du sachlich bleibst.

    Verbieg dich bloss nicht, um so zu sein wie die anderen. Du musst deinen eigenen Weg gehen und irgendwann kannst du auch mit Emotionen besser umgehen. Braucht halt seine Zeit.

  5. #424
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    @Wolkenstaub

    Es ist schwer vorstellbar. Aber wenn es jemals passieren sollte, bin ich ziemlich sicher, dass dann eine Sie vor mir stehen wird



    @werwiewas

    Ja, das finde ich auch. Logik ist unbestechlich, lügt nicht und ist ein sicherer Hafen. Logik ist einfach da. Und vermutlich stimmt das sogar...wobei ich schon auch mal emotional bin, aber das funktioniert nur auf dem Platz während eines Spiels...danach kühle ich schnell wieder runter.
    Ich konnte mir eben früher daheim bei der Gewalt auch gar keine Emotionen leisten. Das wäre viel zu riskant gewesen. Vermutlich habe ich das deswegen auch nie gelernt und bin so anders.
    Vielleicht kommt das wirklich mal noch irgendwann? Aber bitte ohne Liebeskummer und dieses Zeug, das würde echt nicht zu mir passen ^^.

    Montag Abend schreibe ich dann wohl wieder mehr.
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  6. #425
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    Wir haben beim Tabellenführer tatsächlich nicht verloren, sondern ein tolles Unentschieden erreicht. Was einmal mehr zeigt, dass wir in der Liga sehr wohl gegen alle mithalten können und nicht umsonst auf Platz Zwei sind. Was in den letzten knapp zwei Monaten alles passiert ist mit unserem Team, das kann man gar nicht richtig glauben. Und doch ist es Realität und wahr. Das Spiel war so dermaßen krass...ein Wechselbad der Gefühle speziell bei mir.


    Zuerst liegen wir nach drei Minuten schon zurück...und alle denken: Klar, das gewohnte Schützenfest für den Tabellenführer. Aber wir fangen uns. Nach zehn Minuten mache ich ein harmloses Foul im Mittelfeld an der besten Spielerin...und die Hölle auf der Bank von denen kommt über mich. Das gesamte restliche Spiel werde ich mehr oder minder von dort beschimpft, obwohl das Foul völlig harmlos war und nichts passiert ist. Aber ich sorge dafür, dass die Auswahlspielerin und wohl beste Spielerin der Liga nicht zum Zug kommt. Bis kurz vor Ende. Sie läuft in mich rein und kriegt tatsächlich den Elfer, der keiner ist. Verursacht von mir. Ich war am Ende. Aber unsere Torfrau hält. Dann die Nachspielzeit. Nochmal Eckball für uns. Unsere Torfrau kommt mit vor. 1,82 groß...alle schauen auf sie...keiner auf mich, wie es ja vor Wochen schon einmal in einem anderen Spiel war. Ich stehe frei und denke noch...wenn jetzt der Ball auf meinen Kopf käme. Er kommt tatsächlich...und ich mache in der letzten Sekunde den Ausgleich. So etwas, so eine Story gibt’s echt nur im Fußball. Was dann noch passiert ist, steht im Blog...sonst wird das hier zu ausführlich, denn im Thread soll es ja nicht um Einzelheiten in den Spielen gehen.


    Ich will jetzt aber gar nicht so sehr nur so direkt vom Fußball schreiben. Eher von etwas, was damit zu tun hat. Ich sehe da eine leichte Veränderung bei mir. Eigentlich eine große, leicht ist sie, weil sie langsam kommt und immer noch läuft und man auch gar nicht weiß, in welche Richtung das geht und ob das überhaupt „geht“.
    Wenn man andere Mädels fragt, was ihre Ängste sind, wenn sie plötzlich in einem Verein spielen, werden viele sagen: Ohja, ich habe Angst, nicht gut zu spielen. Angst, dass ich nicht das leiste, was ich eigentlich kann. Solche Dinge eben.
    Auch wenn ich vor einem Spiel aufgeregt bin, sind das nie meine Ängste gewesen. Bis jetzt nicht. Bei mir war es irgendwie eher eine Art Abneigung gegen körperliche Berührungen, die ich eigentlich bei allen Menschen außer meiner Schwester empfinde.


    Nicht im Spiel an sich. Beim Zweikampf ist das natürlich selbstverständlich und da liegt die Betonung auf Kampf. Da kann ich das einordnen und es „passt“.
    Aber es mag total krank und komisch und für normale Menschen idiotisch klingen: Was mir am Anfang großen Stress gemacht hat, war körperlicher Kontakt zu Mitspielerinnen. Beim Jubeln vor allem. Etwas, das für andere völlig normal ist, war für mich Horror pur. Und gleichzeitig musste ich den Horror unterdrücken, also nicht nach außen zeigen, weil das ja völlig gestört aussehen würde und auch ist! Als mir nach der Vorlage im ersten Spiel die Torschützin auf den Rücken gesprungen ist und das Ganze dann in einer Jubel-Orgie mit den anderen endete, habe ich wirklich alles aufwenden müssen, um nicht zu zittern. Keine Panik zu zeigen. Zu lachen, sich nach außen zu freuen, während innen der totale Horrorfilm in mir ab lief.
    So war es am Anfang ganz häufig. Etwas so Harmloses wie gemeinsames Freuen nach einem guten Spiel, einem Tor, was auch immer...war Anstrengung pur für mich, obwohl ich die Leute mag. Es war irgendwie immer so, als würde jemand meine Grenzen verletzen, auch wenn die das nicht bemerkt haben und nie böse Absicht dahinter steckte.


    Tja und das ist jetzt besser geworden. Manchmal juble ich jetzt schon und „vergesse“ den Horrorfilm, der innen zwar noch läuft, aber mittlerweile nur noch mit leisem Ton. Oder wenn ich mal im Training eine Huckepack schleppe. Völlig normal eigentlich, aber für mich war das alles neu.
    Es ist ein eindeutiger Fortschritt bei mir. Ob das objektiv nun gut ist, weiß ich nicht, aber es hilft mir mit den Mädels natürlich schon, wenn ich ein bisschen so sein kann wie sie. Also nicht nur äußerlich, sondern auch innen, dort wo mich Welten von anderen trennen.


    Am Freitag Abend geht es in Kino. Mit vier Mädels vom Fußball. Nach dem Training. Das kann ich mir, weil ich sparsam bin, sogar leisten. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mit Leuten, die mein Alter haben, ins Kino gehe.
    Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind.

    Charles Bukowski

  7. Für den Beitrag danken: Amory, Sisandra

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