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Thema: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

  1. #591
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    Zitat Zitat von Sadie02 Beitrag anzeigen

    Das wäre die wichtigste Bedingung für die Thera. Aber ich mache ja auch nichts ganz schnell. das ist jetzt ein Gedanke, der gemacht wird...aber das dauert alles seine Zeit.

    So, nun aber dann bis Montag .
    Erwähne die Thera und die Zeit mit deinem Vater so nur nie bei der Polizei.. also beim Einstellungsverfahren.

  2. Für den Beitrag danken: Sadie02, Sisandra

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  4. #592
    KBS
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    @Sadie02 (und auch @Jord)

    Ich verstehe, dass Du Dir Zeit bei der Suche nach einer Psychotherapeutin lassen möchtest. Dies findet auch meine Unterstützung. Du stehst in der Prüfungsphase für Deinen Schulabschluss und ab Februar wirst Du die Eignungstest der Polizei ablegen. Daher solltest Du Dir im Moment nicht zuviel aufhalsen.

    Normalerweise hätte ich Dir aber gewünscht, dass Du vor diesem wichtigen Lebensabschnitt bereits eine Psychotherapie erfolgreich beendet hättest, um die Albträume etc. zu beseitigen. Das hätte nämlich auch ein weiteres Problem für Dich gelöst. Du hättest gar nicht das Gefühl haben müssen, irgendetwas bei den Tests verheimlichen zu müsssen.

    Denn ein Bild möchte ich etwas korrigieren: ich weiß zwar, dass durch das Thema "psychiche Erkrankungen" Betroffene noch stigmatisiert werden können. Dies gilt aber nicht ebenso für das Thema "psychische Traumata". Hier ist von seiten der Gesellschaft mehr Verständnis für die Betroffenen zu beobachten. Gerade auch die Polizei kennt das Problem und würde es daher nicht negativ gegen einen Bewerber auslegen können, so gibt es zum Beispiel Kliniken, die sich auf die Traumata von Einsatzkräften spezialisiert haben.

    Fiktiv: in einem Eignungstest zeigt sich, dass ein Bewerber bereits ein Trauma erlebte, dieses aber in einer Psychotherapie verarbeitete. Dies zeigt dann den Testern, dass dieser Mensch auch fähig ist eigene Probleme zu erkennen und auch in eigenen Belangen verantwortungsvoll handeln kann. Da auch Polizisten in Einsätzen traumatisiert werden können, würden die früheren Handlungsweisen des Bewerbers einen Pluspunkt gegenüber anderen Bewerbern bedeuten, bei denen gewiss fraglich sein könnte, ob sie dieselbe Eigenverantwortung zeigen könnten.

    Bei mir in der Firma bin ich mit meinem Problem immer offen umgegangen. Dabei habe ich stets absolute Rückendeckung durch die Geschäftsführung und meine Chefs erhalten. Auch mein Beispiel zeigt daher, dass eine Traumatisierung nicht stigmatisieren muss.

    Ich habe vor einigen Tagen einen Bericht über fehlende Mitarbeiter im Staatdienst gesehen. Dort wurden auch Polizisten befragt. Einer sagte, dass auf seiner Wache 20 % der Stellen nicht besetzt wären, was auch an einem Mangel an Bewerbern liegen würde. An diesem Beispiel kann man erkennen,. dass die heutige Jugend, sehr große Chancen hat, das beruflich zu werden, was sie sich wünscht. Daher stehen auch Deine Chancen sehr gut.

    Daher wünsche ich mir für Dich, dass Du diese guten Chancen Dir nicht selbst verbaust, indem Du einen Fehler machst. Daher wüsste ich nicht, was ich Dir aufgrund meiner Erfahrungen raten könnte. Eigenlich bräuchtest Du einen Fachmann, der Dir gute Tipps gibt, wie Du am besten mit Deiner Geschichte bei den Tests umgehst.

    Eines ist nämlich klar: es werden auch psychologische Tests und auch persönliche Gespräche stattfinden. Ich kenne die Tests nicht und ich weiß daher nicht, welche Hindernisse durch sie im Fahrwasser unter der Wasseroberfläche verborgen sein können. Erst wenn ich diese kenne, kann ich Dir eine Vorgehensweise empfehlen. Ich kenne aber leider niemand, der sich in diesem Bereich auskennt. Würde ich jemanden kennen, hätte ich diese Person für Dich befragt.

    Ich weiß, dass meine Worte nicht so aufbauend klingen, wie die Worte anderer hier. Ich möchte Dich nicht verschrecken, ich würde mir wünschen, dass ich Dir die Hindernisse aufzeigen könnte. Ich kann es nicht. Psychologische Tests kenne ich aber durch indirekte Erfahrungen. Ich sah Tests, die andere auf anderen Gebieten machen mussten. Diese Tests zeigten mir, was man aus ihnen in Verbindung mit persönlichen Gesprächen herausfinden kann.

    Widersprüche im Test gegenüber den Angaben im persönlichen Gespräch können so auffällig sein, dass sie letztendlich ein Kriterium dafür sein können, den Test nicht zu bestehen. Ich glaube nämlich, dass bei Bewerbern, die nun nicht jede Wissensfrage beantworten können, eher eine Auge zugedrückt werden könnte als bei Bewerbern deren psychologisches Testergebnis aufzeigen würde, dass sie in den Augen der Tester als Persönlichkeit nicht in allen Belangen ausreichend gefestigt sein könnten. Und dies lässt mich meine nachdenklichen Worte an Dich schreiben, damit Du Dir auch der Risiken bewusst bist, die im derzeitigen Sachverhalt für Dich liegen.

    Ich kann Dir daher nicht raten, einfach etwas zu unterlassen, was vielleicht auch zum Fallstrick werden könnte. Die beste Macht ist das Wissen, wie man vorgehen kann, wenn eventuell bestimmte Hindernisse im Wege stehen. Dies gilt für mich umso mehr, wenn man die Durchfallquote der Bewerber betrachtet. Nur einer von zehn Bewerbern wird genommen.

    Dir traue ich gewiss nicht nur zu, das Abi abzulegen, ich traue Dir auch zu, für den Polizeidienst sehr gut geeignet zu sein. Ich schrieb Dir ja schon mal sinngemäß, dass in Dir viele Talente stecken. Daher hoffe ich, dass Dich meine Worte auch ein wenig zum Nachdenken bringen und Du in Deinem Umfeld Hilfe bei der Frage finden kannst, wie Du am besten bei den Tests reagieren solltest, wenn Fragen gestellt werden sollten, die Deine Geschichte irgendwie berühren würden.


    Zitat Zitat von Sadie02 Beitrag anzeigen
    Danke für den neuen Beitrag

    Mir fehlt gerade die Zeit, da genauer nach zu schauen. Am WE bin ich immer weniger online und morgen ist Turnier und nun wartet die Bib.
    Aber in deinem eigenen Thread über Opfer von Gewalt, schreibst du ja, dass du Kriegsdienstverweigerer warst und das ablehnst. Und ich glaube, in dem Bereich oder einer anderen Diskussion fiel dann auch die Bezeichnung "Pazifist", wobei du dann auch erklärt hast, dass du für Verteidigung bist, wenn es nötig ist.

    Es geht vor allem darum, dass meine Mutter mit der Sache schlechter umgehen würde als ich es tue. Ich kann besser mit dem Zeug abschließen als sie und sie würde ein unglaubliches Drama darum machen. Und wie schlimm alles war, er war, das höre ich mir zwangsläufig hier sowieso oft genug an.

    Das wäre die wichtigste Bedingung für die Thera. Aber ich mache ja auch nichts ganz schnell. das ist jetzt ein Gedanke, der gemacht wird...aber das dauert alles seine Zeit.

    So, nun aber dann bis Montag .

  5. #593
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    Ich sehe es wie Jord, dass man gewisse Sachen für sich behalten sollte.

    Gerade auch die Polizei kennt das Problem und würde es daher nicht negativ gegen einen Bewerber auslegen können, so gibt es zum Beispiel Kliniken, die sich auf die Traumata von Einsatzkräften spezialisiert haben.
    Bist du bei der Polizei? Soviel ich weiß: Nein.
    Wie kommst du dann darauf, dass man etwas nicht negativ auslegen würde?
    Erleidet man ein Trauma während eines Einsatzes, ist das was anderes. Zu diesem Zeitpunkt ist man bereits Polizist/in.
    Das ist ein gewaltiger Unterschied.

  6. #594
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    Sagen wir mal so: keiner hier weiß, was ich beruflich mache. Daher kannst Du nicht wissen, was ich mache, aber Deine Annahme ist dennoch richtig, ich arbeite nicht bei der Polizei. Weiterhin habe ich geschrieben, dass ich hier vermeide, einen Rat zu geben, da die TE den Rat eines Fachmannes bräuchte. Wenn Du nun aber bedenkst, dass im Verschweigen eines für die Einstellung relevanten Sachverhaltes, ein Kündigungsgrund liegen kann, dann empfinde ich es als fahrlässig, einfach einen Tipp zu geben, der zu einer Kündigung führen kann, wenn dieser Sachverhalt herauskommen sollte - und das kann man ja nicht ausschließen.


    Daher schrieb ich Sadie die Zeilen, die ich schrieb. Ich möchte ja, dass sie Erfolg hat. Du kannst natürlich fragen, wie ich zu meinen Annahmen komme. Ich kam zu diesen, nachdem ich im Netz insbesondere einen Artikel las. Dabei ging es um die Frage, ob man solche Dinge angeben muss und ob sie für die Einstellung relevant sein könnten. Ich möchte nun nicht juristisch beurteilen, ob sie solche Angaben machen müsste, daher auch mein Hinweis, dass sie den Rat von Fachleuten braucht.

    Aber es ist logisch, dass keiner für eine psychische Erkrankung, die behandlet wurde, eigentlich stigmatisiert werden dürfte. Wie das in der Wirklcihkeit aussieht, mag auch wieder nur ein Fachmann beurteilen können ( am besten jemand der bei der Polizei in führender Position arbeitet, aber leider kenne ich keinen). Man müsste auch fragen, werden unterschiedliche Erkrankungen unterschiedlich bewertet. Da folge ich dem Artikel den ich las, dass es gewiss ein Unterschied ist, ob jemand traumatisiert wurde oder eine andere psychische für die Einstellung schwerwiegendere Erkrankung hat.

    Eien Frau, die sich aus eigenen Erfahrungen mit Traumata auskennt, wäre ja auch für die Polizie keine schlechte Auswahl, denn auch die Polizei muss mit Betroffenen umgehen können, also nicht nur mit Verbrechern oder Verkehrssündern. Das wäre ein weiterer Punkt, der dann für die TE sprechen könnte, neben dem, den ich in meinem vorherigen Beitrag erwähnte. Aber wie gesagt, ich schrieb ja, nicht dass ide TE es so machen soll, sondern dass ich hoffe, dass sie diesbezüglich guten Rat erhalten kann. Man kann der TE eventuell kurzfristig helfen, wenn man rät, vesrchweige das. was ich mich aber frage, wäre das auch auf langer Sicht ein guter Rand. Menschen sind dann schlecht beraten, wenn nru das Bauchgefühl in Dingen entscheidet, wo auch Rechtsfragen beantwortet werden müssen. Wie gesgat, ich kann aber diese Fragen leider nicht klären. Ich kann nur aufzeigen, woin meinen Augen versteckte Risiken lauern können.

    Zitat Zitat von Maya111 Beitrag anzeigen
    Ich sehe es wie Jord, dass man gewisse Sachen für sich behalten sollte.



    Bist du bei der Polizei? Soviel ich weiß: Nein.
    Wie kommst du dann darauf, dass man etwas nicht negativ auslegen würde?
    Erleidet man ein Trauma während eines Einsatzes, ist das was anderes. Zu diesem Zeitpunkt ist man bereits Polizist/in.
    Das ist ein gewaltiger Unterschied.

  7. #595
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    Standard AW: Typ meiner Mutter und einfach nur Chaos

    Zitat Zitat von KBS Beitrag anzeigen
    Sagen wir mal so: keiner hier weiß, was ich beruflich mache. Daher kannst Du nicht wissen, was ich mache, aber Deine Annahme ist dennoch richtig, ich arbeite nicht bei der Polizei. Weiterhin habe ich geschrieben, dass ich hier vermeide, einen Rat zu geben, da die TE den Rat eines Fachmannes bräuchte. Wenn Du nun aber bedenkst, dass im Verschweigen eines für die Einstellung relevanten Sachverhaltes, ein Kündigungsgrund liegen kann, dann empfinde ich es als fahrlässig, einfach einen Tipp zu geben, der zu einer Kündigung führen kann, wenn dieser Sachverhalt herauskommen sollte - und das kann man ja nicht ausschließen.


    Daher schrieb ich Sadie die Zeilen, die ich schrieb. Ich möchte ja, dass sie Erfolg hat. Du kannst natürlich fragen, wie ich zu meinen Annahmen komme. Ich kam zu diesen, nachdem ich im Netz insbesondere einen Artikel las. Dabei ging es um die Frage, ob man solche Dinge angeben muss und ob sie für die Einstellung relevant sein könnten. Ich möchte nun nicht juristisch beurteilen, ob sie solche Angaben machen müsste, daher auch mein Hinweis, dass sie den Rat von Fachleuten braucht.

    Aber es ist logisch, dass keiner für eine psychische Erkrankung, die behandlet wurde, eigentlich stigmatisiert werden dürfte. Wie das in der Wirklcihkeit aussieht, mag auch wieder nur ein Fachmann beurteilen können ( am besten jemand der bei der Polizei in führender Position arbeitet, aber leider kenne ich keinen). Man müsste auch fragen, werden unterschiedliche Erkrankungen unterschiedlich bewertet. Da folge ich dem Artikel den ich las, dass es gewiss ein Unterschied ist, ob jemand traumatisiert wurde oder eine andere psychische für die Einstellung schwerwiegendere Erkrankung hat.

    Eien Frau, die sich aus eigenen Erfahrungen mit Traumata auskennt, wäre ja auch für die Polizie keine schlechte Auswahl, denn auch die Polizei muss mit Betroffenen umgehen können, also nicht nur mit Verbrechern oder Verkehrssündern. Das wäre ein weiterer Punkt, der dann für die TE sprechen könnte, neben dem, den ich in meinem vorherigen Beitrag erwähnte. Aber wie gesagt, ich schrieb ja, nicht dass ide TE es so machen soll, sondern dass ich hoffe, dass sie diesbezüglich guten Rat erhalten kann. Man kann der TE eventuell kurzfristig helfen, wenn man rät, vesrchweige das. was ich mich aber frage, wäre das auch auf langer Sicht ein guter Rand. Menschen sind dann schlecht beraten, wenn nru das Bauchgefühl in Dingen entscheidet, wo auch Rechtsfragen beantwortet werden müssen. Wie gesgat, ich kann aber diese Fragen leider nicht klären. Ich kann nur aufzeigen, woin meinen Augen versteckte Risiken lauern können.
    Das Thema wäre einen eigenen Thread wert. Dazu äussere ich mich aber hier nicht weiter, weil es Sadies Thread ist und es hier um sie geht.

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