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Thema: Sorgen über Sorgen

  1. #1
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    Standard Sorgen über Sorgen

    Ich hatte in meinem Leben immer wieder mit Depressionen zu kämpfen. Habe mich irgendwie immer wieder aufgerappelt und weiter geschleppt. Im Leben angekommen bin ich trotzdem nie. Vor drei Jahren begann dann der totale Abstieg. Ein Schicksalsschlag jagte den nächsten. Kein gesunder Mensch kann so was ertragen.
    Dieses Leben ist nicht lebenswert und ich wäre so gerne kein Teil mehr davon!!

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  3. #2
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    Standard AW: Sorgen über Sorgen

    Hallo Malade,

    das Leben kann schon grausam sein und oft
    ist man verzweifelt und sieht kein Land mehr.

    Ich kenne das auch und stecke im Moment in
    einer schlimmen Lebenssituation.

    3 Jahre schreibst du, ist es jetzt besonders schlimm.
    Was hast du die letzte Zeit unternommen um dein
    Leben wieder lebenswerter zu machen?

    Es gibt Hilfe! Du musst sie suchen, annehmen und
    kräftig mitarbeiten.

    Aufgeben ist nicht. Aufgeben wollte ich auch schon
    öfters, in früheren Jahren. Doch mittlerweile weiß ich,
    es gibt auch wundervolle Dinge im Leben.

    Leben bedeutet immer ein Auf und Ab. Das macht
    das Leben aus. Und "Einfach" kann ja jeder.
    Mich haben gerade Probleme immer stärker gemacht.
    Und irgendwie bin ich darauf auch ein wenig stolz,
    eine Lösung dafür gefunden zu haben.

    Dir alles Gute und viele Grüße,
    Muir

  4. #3
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    Standard AW: Sorgen über Sorgen

    Vielen Dank für die lieben Worte!!

    Ich bin zwar nicht der geborene Optimist, trotzdem versuche ich immer auch das Gute im Negativen zu sehen.
    Und ohne diese Bewährungsproben wäre ich auch nicht der Mensch, der ich heute bin.

    Das hast Du ja auch bereits für Dich sehr gut erkannt.

    Aber manchmal möchte man dem Schicksal wirklich in den Arsch treten, weil es eigentlich schon lange reicht.

    Ich versuche mal einen "kurzen" Überblick über meine Situation zu geben!

    Vor gut vier Jahren sind mein Mann und ich in eine größere Wohnung gezogen. Wir waren schon eine Weile zu dritt und mussten uns nun räumlich vergrößern.
    Knapp 4 Monate nach dem Einzug sind wir mehr oder weniger freiwillig wieder ausgezogen. Es war zwar nur ein Zweifamilienhaus aber unsere Nachbarn waren so feierwütig, dass an Ruhe nicht zu denken war. Jeden Abend Party und Rücksichtnahme Fehlanzeige.

    Also übergangsweise zu Schwiegermutter'n ins Dachgeschoss gezogen (25qm zu dritt!!).
    Projekt Hauskauf sollte nun vorgezogen werden. Im Dezember 2017 dann die Diagnose Leukämie bei meinem Mann. Das Leben im Ausnahmezustand.
    Ich allein mit Kleinkind und einer Schwiegermutter, die sich einen Scheißdreck um ihren Sohn gekümmert hat. Hat es in 8 Monaten Krankenhausaufenthalt nicht einmal geschafft, ihren Sohn im Krankenhaus zu besuchen.
    Meine Eltern 700 km weit weg.

    Enorme Anstrengungen unternommen eine neue Bleibe zu finden.
    Ende April in ein Haus zur Miete eingezogen. Zwei Wochen vor der Stammzellentransplantation meines Mannes. Am 15.ten Tag nach Einzug Brief der Vermieterin! Sie möchte das Haus verkaufen. Wir sollen doch bitte mit dem Makler
    Termine abstimmen.
    Unsere komplette Situation war ihr bekannt. Wir waren die Bauernopfer, die Miete zahlen sollten, bis das Haus verkauft wird.

    Anwalt, Rechtsstreit etc.

    Nach einem reichlichem Jahr sind wir ausgezogen. Nun wohnen wir seit 1 1/2 Jahren im Ort meiner Eltern.
    Es war eine gute Entscheidung und der Vorschlag meines Mannes, dass er seine Heimat verlässt, damit mein Sohn und ich versorgt sind, wenn er einen Rückfall erleiden würde.

    Das Verhältnis zwischen mir und meinem Mann ist/war allerdings schon eine Zeit lang schwierig. Das wussten wir schon vor dem Umzug.

  5. #4
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    Standard AW: Sorgen über Sorgen

    Unserem Sohn zuliebe, wollte ich mir lange Zeit nicht eingestehen, dass diese Ehe keine Zukunft mehr hat. Aber ich gehe daran zugrunde.

    Meine Kräfte wurden über Jahre überstrapaziert. Wie oft ging ich auf dem Zahnfleisch?!
    Keine Ahnung, wie ich das alles bewerkstelligt habe die letzten Jahre.

    Nun ist der Akku definitiv leer. Psychisch hat man es ja schon lang gemerkt. Körperlich jetzt eben auch. Wahrscheinlich bin ich schon seit Monaten in einem Burnout!

    Ich hab mir meinen Berufsalltag hart zurück erkämpft und möchte dieses Stück "Normalität" eigentlich nicht aufgeben.

    Aber genug von mir!

    Wie genau sieht deine schwierige Lebenssituation im Moment aus?

    LG Malade

  6. #5
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    Standard AW: Sorgen über Sorgen

    Wichtig, malade, ist in meinen Augen, dass man eine Tankstelle für seine Seele und sein Herz hat und am besten auch einen Freund oder eine Freundin, mit der man seine Sorgen besprechen kann, damit man sich nicht ständig um die eigenen Gedanken dreht.

    Diese Versorgung für Dein Herz und Deine Seele ist wohl etwas, was Dir zu fehlen scheint.

    LG, Nordrheiner

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