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Thema: Verzweifelte Situation

  1. #6
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    Standard AW: Verzweifelte Situation

    Hallo Rox,

    es wurde schon viel Gutes geschrieben. Ich möchte aus meiner Sicht ergänzen:

    Wenn Du nur noch isst, was Du kochst und kaufst, brauchst Du auch kein Kostgeld mehr zu geben.

    Wenn Du am Haus irgendwelche Arbeiten ausführst, dann nur gegen Quittung der geleisteten Arbeitsstunden.
    Dies brauchst Du, damit Du bei zukünftigen Diskussionen belegen kannst, dass Du für Deine Wohnmöglichkeit etwas tust. Darauf würde ich bestehen.

    Nur weil Dein Stiefvater u. Deine Mutter ein Haus kauften, stehst Du in keiner Schuld. Dies ganz unabhängig davon, wieviele Etagen das Haus hat. Entweder, das Jobcenter zahlt für Dich eine Miete (Mietvertrag wäre abzuschließen) oder aber erkennt die Wohngemeinschaft mit Deiner Mutter als Bedarfsgemeinschaft an. In beiden Fällen wächst daraus keinerlei Verpflichtung, Dich als Schmarotzer hinstellen zu lassen.

    Psychologisch bist Du gefühlt unterlegen, getreu dem Motto: Wer nichts hat, der ist auch nichts wert.
    Solange Du diesem Gefühl Recht gibst, wird es Dir auch schlecht ergehen.

    Ich bitte Dich: Sei ein Mann! Hau auf den Putz, wenn Du schlecht behandelt wirst. Und im übrigen versuche ggf. mit Hilfe des Jobcenters eine eigene Bude zu finanzieren, raus zu kommen aus der Situation.

    LG, Nordrheiner

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  3. #7
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    Standard AW: Verzweifelte Situation

    Ich würde dir auch dazu raten, dir erst einmal einen 2-Platten-Kocher zu besorgen. Irgend ein Kästchen wo du den draufstellen kannst wird sich auch finden und schon bist du unabhängig von der Küche deiner Eltern.

    Besitzt du ein Fahrrad? Falls nicht, sieh zu, dass du ein günstiges gebrauchtes irgendwo auftreibst und erledige deine Einkäufe selber. Das mag auf dem Land zwar lästig sein, macht dich aber unabhängig, zumindest für die Zeit, die du noch im Haus deiner Eltern verbringst.
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  4. #8
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    Standard AW: Verzweifelte Situation

    Wenn du handwerklich begabt bist, dann gibt es doch mit Sicherheit einige Jobs, oder etwa nicht?
    Vielleicht mag das auch je nach Region unterschiedlich sein, ich weiß nur, wie es bei uns ist.
    Es gibt ja auch noch andere Jobs für die man keine Ausbildung braucht. Nimm einfach alles, was geht und nicht zu weit entfernt ist.
    Ausziehen wird später dann bestimmt mal wieder eine Möglichkeit sein.
    Ansonsten würde ich mein Essen einfach selbst kaufen und fertig. Kein Kostgeld mehr, keine unnötigen Vorwürfe.
    Auch die Arbeiten, die du für deinen Stiefvater tust würde ich ihm mehr oder weniger in Rechnung stellen, sodass du nach und nach deine "Schulden" (war eine Rückzahlung vereinbart?) abbaust.

  5. #9
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    Standard AW: Verzweifelte Situation

    In Bayern, Baden Würtemberg,Östereich und Schweiz werden viele Arbeitskräfte gesucht.
    Suche doch mal im PC in diesen Orten nach Jobs.

  6. #10
    Rox
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    Standard AW: Verzweifelte Situation

    Hallo und vielen, vielen Dank für die ganzen Antworten. Eure Vorschläge sind Gold wert.

    Ich war in meinem Kopf so auf die momentane, für mich sehr negative, Situation fixiert.. das mir meine Möglichkeiten die ich habe gar nicht in den Sinn gekommen sind, dabei waren manche doch so naheliegend wie ich in euren Antworten festgestellt habe.

    Gestern morgen als ich aufgewacht bin und in euren Antworten mehrfach Fahrrad gelesen habe, habe ich schon leicht an meiner Intelligenz gezweifelt. Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Ich habe mein altes Mountainbike von Bulls sogar noch im Keller stehen. Darum werde ich mich die nächsten Tage kümmern,es benötigt viel mechanische Hilfe.

    Eure Antworten waren auf jedenfall ein sehr guter Motivator für mich. Ich habe gestern einem Freund geholfen und a la eine Hand wäscht die andere ist er als Dank mit mir direkt erst einmal einkaufen gefahren. Desweiteren konnte ich von ihm einen alten Kühlschrank ergattern, welchen ich gestern Abend in Betrieb genommen habe. Langer Rede kurzer Sinn.. ich habe mich demnach seit gestern selbst ernährt.... zwar erstmal nur mit kalten Speisen, aber das wird sich am heutigen Tage noch ändern.

    Ich hatte natürlich demnach seit gestern auch keinerlei Kontakt zu meinem Stiefvater... nur meine Mutter kam mal kurz vorbei um sicherzustellen das ich den ganzen Tag überhaupt etwas gegessen habe... na immerhin.

    ich verstehe Deine Lage, ich kann ein Lied davon singen... Er hat Dich abhängig gemacht, in dem er “viel in Deine Wohnung“ gesteckt hat, Dir wohl auch anderweitig “geholfen“ hat. Du darfst Dir damit keine Schuldgefühle machen lassen. Das macht er mit voller Absicht, er denkt er hat dadurch das Recht Dich zu unterdrücken. Wer wirklich helfen möchte, erwartet keine Gegenleistung dafür und versucht den anderen nicht klein zu machen damit er sich größer fühlt. Indem er Dir hilft versucht er Dich abhängig zu machen. Lass Dich auf diese Spielchen nicht ein. So wenig wie möglich mit ihm reden. Die Tipps von meinen Vorgängern sind gut, Herdplatte, Fahrrad etc., schau dass Du von beiden nichts brauchst, wenn es sein muss gehe zu Fuß einkaufen, Deine Sachen erledigen. Egal wie weit es ist. Wenn er merkt, dass Du dich zurück ziehst und selbständiger bist wird die Schikane zunehmen, mach Dich darauf gefasst, kann sein, dass er sogar nett sein wird, nur um im nächsten Moment wieder gemein zu sein, dieses nett sein ist nur um Dich wieder manipulieren zu können, es ist nicht echt. Schlimm finde ich, dass Du nicht Mal mit Deiner Mutter offen reden kannst. Ich würde mit ihm keine offene Aussprache führen, er weiß genau was er tut.
    Großen Dank Kiri, ja ich habe ihn früher immer nur als Griesgram auf Zeit gesehen. Mein Stiefbruder hatte mich damals schon gewarnt und gesagt ich soll da bloß nicht mit ins Haus ziehen...damals habe ich noch gedacht er übertreibt..mittlerweile sage ich , ich hätte auf ihn hören sollen.

    Mein Stiefvater hat meinem Stiefbruder schon mehrmals angeboten ins Haus zu kommen.. mein Stiefbruder hatte ihn förmlich ausgelacht was natürlich dann immer direkt zum Streit geführt hat. Und dennoch versucht es mein Stiefvater immer weiter.


    Was die Arbeit betrifft ist in den meisten Fällen mein Wohnort das Problem. Sobald ich bei Vorstellungsgesprächen erzähle das ich kein Auto habe, aber im nächsten Dorf eine Zugverbindung existiert, war es das eigentlich schon. Ich denke mal die Arbeitgeber befürchten, das dadruch der tägliche pünktliche Arbeitsbeginn gefährdet ist.

    Weiterhin stellt das Amt auch ein Problem dar. Ich bin mit denen momentan im Schriftverkehr, da man je nach Lage Unterstützung in Form eines Autos bekommen kann. Das Problem ist ich kann den Antrag nicht erst stellen wenn mir ein Job zugesagt wurde. 1. Braucht das Amt für die Bearbeitung enorm lange und 2. hilft mir die Aussage beim Vorstellungsgespräch überhaupt nichts, da die Arbeitgeber die Schnelligkeit des Amts kennen.

    Und bei Leiharbeitsfirmen sind die meisten Stellenausschreibungen ja immer schon für den nächsten Tag.

    Hätte ich ein Auto hätte ich mit Sicherheit auch keine Probleme einen Arbeitsgeber zu finden der mich nimmt, da ich auch eine abgeschlossene Berufsausbildung als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik habe.

    Aber das irgendwie jeder so ein bisschen quer furzt erschwert mir die Suche enorm.

    Naja ich bin selbst für mein Leben verantwortlich und werde weiterhin versuchen das Beste draus zu machen.


    Liebe Grüße

  7. Für den Beitrag dankt: Sisandra

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