Hallo, mein Mann und ich trennen uns. Es gab Streit zwischen uns - leider. Er ging zu unseren Freien Trägern, weil er dachte, ich würde weit wegziehen. Er sprach den FT nochmal auf meine Krankheit (Fibromyalgie) an, wg. der Medis. Nu ja, eine große Welle ging an, weil unsere PT sagte, sie habe Angst vor Papa, wenn er Mama ausschimpft. Da ich erst zu später eine Wohnung bekam, fuhr ich mit der Kleinen 5 Wochen zu einer Bekannten Am letzten Tag bekam ich mit dem FT so einen heftigen Streit, dass ich ankündigte, ich würde den VT kündigen. Wir hatten Termin, sie legten mir den aus dem Kopf nachgeschriebenen Bericht von dem Gespräch mit meiner Scherztherapeutin. Diese hatte auch erzählt, dass meine PTBS und Erfahrungen in meiner Kindheit und meinen Ehen ihrer Meinung nach zur Fibromyalgie führten. (Die PTBS brach aus, als ich mit Morphium behandelt wurde Für meine Krankheit half aber das Morphium überhaupt nicht, es veränderte wohl nur meine Psyche, so dass ich Angst- und Panikattacken bekam. War dann 3 Mon. zur Reha. Nach Ausschleichen des Morphiums war alle wieder weg, so wie auch meine Ärztin das schon voraussagte). Ich wurde gefragt, wieso ich gelogen??? hätte? - Ich habe nicht gelogen. Alle Angaben die wir machen, sind freiwillig. Und wenn mich jemand fragt, ob es noch etwas gibt, was ich erzählen möchte und ich eben kein Vertrauen habe und mir gewisse Sachen auch peinlich und sehr privat sind, ich eben dann nein sage, es gibt nichts mehr, was ich erzählen möchte, ist das keineswegs gelogen! - Na ja, sie fragten mich, wie weit ich mit meiner neuen Wohnung sei - ich sagte, dass ich in den vergangenen Wochen alles koordiniert habe, von meiner Bekannten aus, ich nur noch die Küche bestellen werde - da hieß es, bestell die mal noch nicht. Die Kleine soll nicht in einer ärmlichen Wohnung wohnen, also habe ich jetzt mehrere Tausend Euro Schulden gemacht für Einrichtung, Waschmaschine etc. - ob sie mir wohl jetzt sagen wolle, die Kleine müsse weg von mir? - Nein, das würde das JA nicht machen, schon gar nicht von jetzt auf gleich. Sie wüsste auch noch nicht, welche Empfehlung sie geben würde. Am nächsten Tag hatten wir Termin zum "Fachgespräch" - in dem dann JA auch da war. Die FT begann mit folgenden Worten: nach reiflicher Überlegung, wir haben uns nochmal beraten, bin ich zu dem Schluss gekommen vorzuschlagen, das Kind noch heute rauszuholen und nicht mehr zu den Pflegeeltern zu lassen. Sollte das JA sich anders entscheiden, werden wir das Mandat niederlegen! Das saß erst mal - ganz schön heftig, die Dame vom JA ist ganz neu, die hat natürlich furchtbare Angst, etwas falsch zu machen. Lange Rede, kurzer Sinn - ich durfte die Kleine nicht mehr sehen, nicht mal tschüss sagen - sollte wohl ein paar Sachen zusammenpacken, viell. noch ein Abschiedsbrief, sie komme dann so in einer halben- dreiviertel Stunde vorbei, die Sachen abzuholen. Zuerst mal ging für mich die Welt unter bei dem Gedanken, an die Kleine. Über ein Jahr war sie hier, hat so viel gelernt, ist so ein fröhliches Mädchen, hat sich schon auf die neues Kinderzimmer gefreut usw. usw. - Ihr Trauma wiederholt sich gerade, Mutter weg ohne tschüss - sie bekommt gesagt, ich sei einfach zu krank und würde das nicht schaffen. Der Termin bei meiner Ärztin war knapp 4 Wochen vorher - da war ich mit der Kleinen ganz alleine - da war ich wohl noch stabil - und weil es zwischen unserer Sachbearbeiterin von FT und mir so richtig knallte, ich die Kündigung sagte , jetzt sei ich erziehungsunfähig!!! Wir hören nichts vom FG, wie lange dauert denn so ein Antrag auf Verbleibensanordnung in der Regel? Hat jemand da Erfahrung - ich sterbe fast tausend Ängste um meinen Sonnenschein. Wenn es irgendjemanden da draußen gibt, der weiß, wie so ein Verfahren abläuft - bitte, sagen Sie es mir. Euch allen noch einen schönen Tag, lg Engelchen6