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Thema: Mein Vater setzt mich unter Druck - kann so nicht mehr weiter leben...

  1. #1
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    Standard Mein Vater setzt mich unter Druck - kann so nicht mehr weiter leben...

    Hey zusammen.
    Soweit ich zurück denken kann, habe ich nicht das beste Verhältnis zu meinem Vater.
    Ich weiß auch nicht warum, ich finde seine Anwesenheit einfach als störend, da er mir schlicht und einfach peinlich ist, was er durch diverse "Aktionen" (die ich nicht weiter ausführen werde, sonst bin ich morgen noch am schreiben ;-)) immer wieder bestätigt.

    So, nun haben sich meine Eltern letztes Jahr getrennt, die Scheidung läuft auf Hochtouren und der Krieg ums liebe Geld ist ausgebrochen...
    Meine Mum ist übrigens ausgezogen und ich lebe nun mit meiner Schwester weiterhin in unserem alten Haus - mit unserem Vater.

    Ich habe aber schon länger das Gefühl, das mein Vater mich in gewisserweise loswerden - andererseits aber auch bei sich behalten will, also er befindet sich im Zwiespalt...
    Er hat hat mir schon etliche Male die Koffer vor meine Zimmertür gestellt und mich gezwungen auszuziehen. Nach einem gemeinsamen Gespräch, indem ich leider Gottes IMMER heulen muss, setzt er mir schließlich dann immer die Pistole auf die Brust und formuliert seine Bedingungen, die ich erfüllen muss, um bei ihm wohnen zu dürfen.
    Lächerlich.
    Die sind Dinge wie: "Spülmaschine ausräumen, Wäsche machen, Auto putzen, etc."
    Eben ne reine Ausbeutung. Ich gebe es zu, ich bin nicht die fleißigeste im Haushalt, aber ich bin auch ziemlich eingeschränkt durch Schule/Sport etc. Dennoch hefe ich wo ich kann.
    Naja, da mir natürlich nichts anderes übrig bleibt, muss ich seine Forderungen erfüllen, damit ich hier bleiben darf...
    Ein anderes Beispiel war, dass er mich zwingen wollte mein Auto zu verkaufen (was er teilweise mitfinanziert), wenn ich nicht die Sachen mache, die er von mir verlangt.
    Seine neuste Masche ist allerdings, mich als Lügnerin zu bezeichnen, da plötzlich die heißgeliebte und vermisste Puppe von meiner Schwester in MEINEM ZIMMER aufgetaucht ist (keine Ahnung wieso?!?!). Natürlich war der erste Verdacht von meiner Schwester, und auch von meinem Vater: "Die Sina hat meine Puppe geklaut und wollte sie mir nicht wieder geben, ich habe sie heute in ihrem Zimmer gefunden, blablabla." Daraufhin streite ich natürlich ab, diese Puppe jemals "geklaut" zu haben, ich mein, was soll ich mit so nem Scheiß, ich bin 19?!
    Naja gut, wie der Zufall es so will, glaubt natürlich mein Vater meiner Schwester, bezeichnet mich als Lügnerin/Diebin etc. und hat mir wieder neue Druckmittel auferlegt, die ich erfüllen muss, sonst wird nämlich der Geldhahn (was "nur" 50 Euro im Monat sind) zugedreht, Auto verkauft und ich muss ausziehen.
    Achso, zum Psychater wollte er mich auch schon zwingen, da ich seiner Meinung nach auch "verhaltensgestört und kalt" bin... Aber das konnte meine Mutter (die zu dem Zeitpunkt noch bei uns gewohnt hat) gottseidank abschlagen.
    Er ist auch der Meinung, dass ich Schuld an der Trennung bin, da ich ja immer meine Mutter und meinen Vater gegeneinander aufgespielt hätte.
    Lächerlich, ehrlich. -.-

    Ich bin leider noch nicht mit meinem Abitur fertig, und wollte erst nächstes Jahr dann mit dem Studium beginnen. Dann werde ich natürlich in ein Studentenwohnheim/WG ziehen, um Abstand zu gewinnen.
    Aber habt ihr Tipps, wie ich das Leben mit meinem Vater noch halbwegs in Ordnung halten kann? Darf er mir überhaupt solche Forderungen stellen und mich so unter Druck setzen?

    Ich halt das einfach nicht mehr aus, der ewige Buhmann zu sein. Ich kann sagen was ich will, es ist eh gelogen. Ich kann machen was ich will, es ist entweder falsch/zu spät/schlecht etc.
    Ich fühl mich einfach als ein Nichtsnutz. Mein Selbstbewusstsein geht auch langsam in den Keller, weil ich einfach mit der kleinsten Stresssituation schon überfordert bin und sofort anfangen muss zu heulen...
    Mein Vater ist einfach so ne Art jähzornig, möchte alles unter Kontrolle haben, regt sich wegen unnützen Kleinigkeiten total auf und rastet aus.

    HILFEEEE

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  3. #2
    Gast
    Gast

    Standard AW: Mein Vater setzt mich unter Druck - kann so nicht mehr weiter leben...

    Hallo

    Das kenne ich in einer Art, und zwar haben meine Eltern von mir auch immer erwartet mitzuhelfen (Haushalt)
    Nun bei mir hat sich das verhältniss verbessert indem ich ihnen gesagt habe das es zu viel ist und das ich nur an gewissen Tagen und Zeiten helfen werde. Meine Eltern arbeiten beide und sie sind froh wenn sie etwas unterstützung haben, denn alles alleine zu machen ist für sie ach stressig..
    Rede doch mit deinem Vater und rede über deine Probleme.. Jedoch ist es gut wenn du ab und zu auch "helfen" musst für dein späteres Leben..
    Als ich jünger war hat mich das auch bedrückt jedoch jetzt denke ich es ist eine art dank dafür was sie alles für mich machen..

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen...

  4. #3
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    Standard AW: Mein Vater setzt mich unter Druck - kann so nicht mehr weiter leben...

    Warum ziehst du nicht zu deiner Mutter?

  5. #4
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    Standard AW: Mein Vater setzt mich unter Druck - kann so nicht mehr weiter leben...

    @Hexe46
    Meine Mum wohnt mittlererweile am anderen Ende Deutschlands, da sie zu ihrem neuen Freund gezogen ist (hat von der Arbeit auch gut gepasst, sie hat dort auch ein bessere Angebot von ihrer Firma bekommen).
    Dies ist also (noch)nicht möglich, solange ich mit meinem Abitur noch nicht fertig bin. Möchte ungerne die Schule wechseln, Freundeskreis verlassen etc.

  6. #5
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    Standard AW: Mein Vater setzt mich unter Druck - kann so nicht mehr weiter leben...

    Du kannst ausziehen, wenn du willst.
    Ist die Situation zuhause so unerträglich, dann geh. Dein Vater ist dirgegenüber Unterhaltspflichtig. Vlt. kannst du ja übergangsweise bei Freunden unterkommen.
    Auch er hat Pflichten und du hast Rechte. Entweder redest du nochmal mit ihm in aller Ruhe, oder du gehst.
    Wenn nur der Haushalt das Problem ist, dann erstellt doch gemeinsam einen Haushaltsplan.
    Es kann ja auch sein, das dein Vater zur Zeit mit allem überfordert ist und dadurch überreagiert.

  7. Für den Beitrag dankt:

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