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Ich sterbe – und niemand sieht es

#1: Ich sterbe – und niemand sieht es

von am 24.08.2017 um 19:37 (513 Hits)
Einst war meine Welt nicht so grau und karg, wie sie es heute ist. Einst drehten sich meine Gedanken nicht darum, wie mein Leben weitergehen und was nur aus mir werden soll. Viele Jahre – über eine halbe Dekade – geht dies nun schon so – und mein Leben im Alter von 28 Jahren gleicht in grundlegenden Belangen nicht dem, wie ich es gerne hätte.

Zu Beginn meiner Depression ging es mir zwar schlechter als heute, doch bin ich nicht davor gefeit, jemals wieder in diese Untiefen abzugleiten; gerade eben jedoch drohe ich, es wieder zu tun – und selbst diesen Text hier zu verfassen wird mir zu einer Qual, die ich schon so lange auf mich nehmen wollte, um mich über das Internet an eine breitere Öffentlichkeit zu wenden und mir Hilfe und Rat nicht nur bei Freunden, meinem Therapeuten und der Selbsthilfegruppe, die ich regelmäßig besuche, zu suchen. Denn auch sie scheinen in gewissen Dingen mit ihrem Latein am Ende zu sein und mir nicht weiter helfen zu können.

Begonnen hatte alles, als ich 21 war. Ich hatte bereits seit einem Jahr studiert und war deshalb extra in eine neue Stadt gezogen. Allerdings bereitete es mir Probleme, dort Anschluss zu finden, auch wenn ich den Ort an sich gerne mag und überlege, dort später einmal zu leben. Die Zeit, die ich zu einem nicht unerheblichen Teil einsam verbrachte, gab meinem Empfinden den Anstoß, sich Gedanken darüber zu machen, was in meinem Leben gehörig schliefläuft und die Einsamkeit, die ich empfand, zerfraß mich immer mehr, bis sie schließlich in einer mittelschweren Depression mündete, wegen der ich mich in therapeutische Behandlung begab.

Ich blickte zurück und stellte mir die Frage, was nur aus meinem Leben geworden war.



Mit 17 war ich noch ein energiegeladener Mensch, der seiner Zukunft positiv entgegensah. Zu dieser Zeit unternahm ich sehr viel mit meinen Freunden und begegnete auch einer Person, die für mich zu einer der wichtigsten meines Lebens werden sollte. Viel Zeit verbrachte ich mit ihr, sowohl virtuell als auch im richtigen Leben. Innerhalb weniger Monate umfasste unser Chatprotokoll bereits mehr als 1.000 DIN A4-Seiten und die andere Person wurde im eigenen Leben jeweils immer bedeutsamer.

Nach Monaten, in denen unsere Vertrautheit zueinander immer stärker wurde, gestand mir diese Frau ihre Liebe. Doch wussten wir beide, dass das mit uns keine Zukunft im „klassischen“ Sinne haben konnte – denn sie war zehn Jahre älter als ich und zu diesem Zeitpunkt schon verheiratet.

Bevor mich nun aber jemand zu verurteilen sucht: Ich habe niemals eine Gefahr für ihre Ehe dargestellt und wir wussten, worauf wir uns einlassen; es gab auch kein Küssen und keinen Sex. Zudem ist sie der Polyamorie fähig und ließ ihrem Mann nicht weniger Zuneigung zukommen.

Leider wurde sie ein paar Wochen später depressiv; dies hatte jedoch nichts mit mir und der ganzen Sache zwischen uns zu tun, sondern hatte andere Auslöser. Zudem ist sie, laut eigener Aussage, genetisch anfällig für Depressionen.

Unser Kontakt wurde wieder schwächer und ist schon seit ein paar Jahren „pausiert“, da sie selbst mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat und nicht auch noch mit den meinen zurechtkommt.

Doch wie dem auch sei und wie sie auch immer heute empfinden mag: Sie hat einen Platz in meinem Herzen, der mich jedoch, da wir immer wussten, dass das mit uns im „klassischen“ Sinne nichts werden kann, nie daran gehindert hat, mich auch anderweitig nach Frauen umzusehen. Denn auch ich sehnte mich nach einer Partnerschaft, die weiter ging als das, was ich hatte.

Nun war ich also 17 und hatte eine Erfahrung mit Beziehungsgefühlen gemacht – und auch wieder doch nicht; mit Liebe, Herzschmerz, Eifersucht und Intimität – und auch wieder doch nicht. Von da an war ich ein Wanderer zwischen den Welten.



Ich machte mein Abitur und zog, wie oben bereits beschrieben, in eine andere Stadt um, in der ich mein Studium aufnahm. Das erste Jahr lief mehr oder weniger gut. Trübsinnig machten mich allerdings depressive Gefühle, die aber nichts mit dieser Frau und auch nichts mit meinem Studium zu tun hatten. Glücklicherweise überwand ich sie. Doch was dann kommen sollte, sollte mir den Boden unter den Füßen wegreißen.

Gerade eben dachte ich, eine der schwersten Krisen meines Lebens gemeistert zu haben, da wurde mir das Gefühl der Einsamkeit immer schwerer und erdrückender. Ich hatte zwar ein paar neue Freunde in meinem Studium gefunden, doch recht unternehmungslustig waren diese nicht. Besonders schlimm war dann das dritte Semester, das ich in großen Teilen zu Hause im Studentenwohnheim verbrachte und depressiv die Decke anstarrte, denn meine Zukunft schien mir eine schlechte zu sein.

Seit der Sache mit 17 hatte sich nichts mehr in Bezug auf Frauen ergeben – und ich wusste nicht, wie ich das ändern sollte, zumal meine Versuche scheiterten, etwas mehr neue Leute kennenzulernen und etwas mit diesen zu unternehmen. Offiziell (viele Leute wussten und wissen nichts von meiner Erfahrung mit dieser Frau von damals) war ich immer noch ein „unbeschriebenes Blatt“ – und nichts deutete darauf hin, dass sich das so schnell (oder jemals) ändern würde. So wurden meine Gedanken immer dunkler und schnitten mir die Luft ab.

Zu Beginn meiner Depression, die sich hieraus entwickelte, konnte ich nicht mehr schlafen und essen – und im dritten Semester bestand ich gerade einmal eine Prüfung. Es sollten Jahre folgen, in denen ich zigmal verschiedenste Prüfungen schrieb und sogar eine Verlängerung beantragen musste, um nicht exmatrikuliert zu werden, bis ich endlich meinen Bachelor schaffte. Nun, im Master, kämpfe ich mich auch weiterhin durch – und möchte eigentlich nur noch, dass es endlich einmal vorbei ist. Nie hätte ich gedacht, dass ich für alles einmal so lange brauchen werde, doch die Depression machte mir diesen dicken Strich durch die Rechnung.

Ein Trost für mich ist, dass ich etwas studiere, das sehr gefragt ist und ich wahrscheinlich einmal keine großen Probleme haben werde einen Job zu finden, aber das ist wieder eine ganz andere Sache.



Von Jahr zu Jahr wurde es mal schlimmer, mal besser, aber so richtig auf der Höhe war ich seitdem nicht mehr. In der Schule war es mir noch möglich, ganz normal zu lernen und Prüfungen nicht x-mal wiederholen zu müssen – aber da war ich auch noch nicht depressiv.

Allerhand unternahm ich, um das, was mich quälte, aus der Welt zu schaffen. Ich ließ mich von Freunden, die etwas von Mode und Kleidungsstil verstanden, neu ausstaffieren, ging mit diesen Personen häufiger fort und meldete mich auf Datingportalen an – doch nichts zeigte Erfolg.

Im Laufe der Jahre habe ich an die 3.000 (!) Frauen angeschrieben. Allerdings habe ich darauf geachtet, individuelle Ansprachen, sofern das beim jeweiligen Portal möglich war, zu schreiben und die unterschiedlichsten Typen von Frauen zu kontaktieren. Ja, ich wechselte sogar manchmal den Stil, um noch mehr Ansprachen auszuprobieren und schrieb nur, wenn ich einen klaren Kopf hatte, damit ich keinen Unsinn in die Tasten hackte. Einmal gab ich sogar mein Profil in die Hände eines sehr guten Freundes, der wirklich alles andere als Probleme mit Frauen hat und auch seine jetzige Freundin über ein solches Portal kennengelernt hatte – und dennoch war alles nichts, obwohl es auch nicht an meinem Profilbild gelegen haben konnte, das ich auch einmal wechselte und das durchschnittlich bewertet wurde. Die Rückmeldungen von Frauen kann ich auf gerade einmal 20 (!) (sofern das nicht schon übertrieben ist!) beziffern (mein Freund, der, zugegebenermaßen, attraktiver aussieht als ich (dessen Bilder seltsamerweise aber nur leicht besser bewertet wurden) hatte durchschnittlich eine Rückmeldung bei 20 angeschriebenen Frauen!). Aus diesen haben sich gerade einmal vier (!) Dates ergeben, von denen fast jedes schlimmer war als das andere.

Die erste Dame war älter als ich. Sie hatte, laut eigenen Angaben, keinerlei Beziehungserfahrung, aber bei unserem Date wunderte mich das auch kein bisschen. Sie war extrem zurückhaltend und hatte andere Interessen als ich. Es führte mir einmal mehr vor Augen, dass es absolut notwendig ist, einen Menschen im richtigen Leben kennenzulernen, bevor man etwas mit ihm anfängt; auf Schreiben alleine ist kein Verlass.

Das zweite Date war jünger als ich. Das Problem bei ihr war, dass sie eigentlich nur ein einziges Thema kannte, über das sie mit mir sprechen wollte. Zudem hatte auch sie völlig andere Interessen als die, die ich habe.

Bei der dritten Dame, die älter als ich war, hatte ich anfangs ein gutes Gefühl. Ich verstand mich gut mit ihr – bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie irgendein esoterisches Geschwafel von sich gab, auf das sie total abfuhr. Für mich als jemanden, der sehr rational denkt und dies ablehnt, war das überhaupt nichts. Dennoch schrieb ich sie nach unserem Date noch einmal an, wobei dann von ihrer Seite aus kam, dass sie keine Verbindung gespürt habe. Nun ja, dann war es eben so.

Das vierte Date war das bisher schlimmste. Die „Frau“ (das zu schreiben ist noch viel zu nett; sie war eine verzogene Göre!) war jünger als ich und drehte einem annähernd jedes Wort im Mund um. War man nicht zu 100 % ihrer Meinung, war man für sie ein Idiot – und alles, was man auch nur irgendwie „falsch“ sagen konnte, fasste sie als „Beleidigung“ auf. Zudem schien sie mir – als einzige der Damen – eine gehörige Diskrepanz mit ihrem Profilbild aufzuweisen. Beim Kennenlernen im richtigen Leben fand ich sie, so muss ich gestehen, nicht sehr ansehnlich. Als sich während dieses bizarren Dates auch noch die Situation begab, dass sie mir von ihren SM-Sexgeschichten erzählte, brach eine Welt für mich zusammen: Wie konnte es verdammt nochmal sein, dass jemand, der so aussah und so verzogen war, anscheinend wenig bis keinerlei Probleme hatte, irgendjemanden kennenzulernen und schon in jungen Jahren derart den Vogel abgeschossen hatte, was das Sexleben anging?! Ich hätte kotzen können und war froh, als ich wieder zu Hause war.



Meine Freunde und auch mein Therapeut wussten nicht mehr weiter und konnten sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb ich aller Wahrscheinlichkeit zum Trotze absolut gar nichts auf die Reihe bekam.

Weder war ich bei meinen Dates noch im Internet oder beim Weggehen sonderlich nervös, noch gab ich mich auch als jemand, der sich wegen einer übertriebenen Aufgeregtheit seltsam, und somit andere Leute abschreckend, verhalten hätte; dies bestätigten mir ebenfalls unabhängig voneinander auch mehrere Freunde. Ich weiß um die gängigen „No-Gos“ und habe darauf geachtet, sie zu vermeiden. Nichts jedoch erwuchs mir daraus.

Ein paar Mal lernte ich auch interessante Frauen in meinem Alter im richtigen Leben kennen, doch jedesmal lief es ähnlich ab: Ich erfuhr entweder im Gespräch mit ihr, dass sie einen Freund hatte (ich habe eine Frau niemals direkt danach gefragt; es entwickelte sich normal im Gesprächsverlauf (deshalb sollte man auch nicht meinen, dass diese Frauen das „mit Absicht“ gesagt hätten, um ein Signal in meine Richtung zu senden; zu den Zeitpunkten, da ich erfuhr, dass sie einen Freund hatten, machte ich keinerlei Avancen ihr gegenüber und wollte erst einmal wissen, mit wem ich es zu tun habe)) oder der Kontakt versandete irgendwann wieder.

Beim Lesen dieses Textes mag es Leute geben, die sich nun fragen, ob ich extrem verbissen an die Sache herangegangen bin und sich möglicherweise deshalb nichts ergab. Doch wie schon gesagt: Wenn ich mich in solch einer Lage befand, vermied ich all diese Aktivitäten, um ebendiesen Fallstrick zu vermeiden.



In einem Freundeskreis meiner Heimatstadt ging es vielen jahrelang ähnlich, was die Beziehungslosigkeit anbetraf. Nach einiger Zeit fanden aber die meisten doch noch irgendjemanden, obwohl ich das Gefühl habe, dass sich manche eher eine Art „Notnagel“ gesucht haben, um nicht alleine zu sein – eine Situation, in der ich mich nicht wiederfinden möchte. Zudem wissen all diese Leute nicht, wie ich darunter leide. Deshalb habe ich auch noch nie mit ihnen darüber gesprochen, sondern nur mit sehr engen Freunden, denen es oftmals nicht schwergefallen ist, einen Partner oder eine Partnerin für sich zu gewinnen. Man mag mir nun raten, mich doch auch einmal an die Leute in meinem Umfeld zu wenden, die meine Geschichte noch nicht kennen, doch das möchte ich aus mehreren Gründen nicht. Ich weiß nicht, ob ausgerechnet sie es wären, die mir helfen könnten. Denn viele von ihnen leben ein Leben, das sie nur selten über den Tellerrand blicken lässt und ihnen das Kennenlernen neuer Leute erlaubt – und dennoch schafften sie es, fast wie in „inzestuösen“ Zirkeln, jemanden zu finden. Für mich wäre diese Art von Freundeskreis aber auf die Dauer nichts. Ich bin offener, was das angeht.

Zudem bin ich jemand, der sich dessen bewusst ist, dass es den „perfekten“ Partner für einen nicht gibt und sich so etwas wie Liebe erst über die Zeit hinweg entwickelt. Es ist also nicht der Fall, dass ich ein utopisches Ideal anstreben würde. Wie wäre ich denn sonst auf die 3.000 Nachrichten gekommen? Auch habe ich, wie oben bereits erwähnt, die unterschiedlichsten Typen von Frauen angeschrieben. Überdies scheine ich manchmal auch einen sehr eigenen Geschmack bei Frauen zu haben, wenn ich gewisse von ihnen sehr attraktiv empfinde, denen die breite Masse aber überhaupt nichts abgewinnen kann. Generell suchte ich in einem Altersumfeld ±4 Jahre, da ich, im Gegensatz zu vielen anderen, keinen Wert auf Dinge à la „Sie muss auf jeden Fall jünger/älter sein als ich.“ lege. Ich bin offen für Gleichaltrige in diesem Intervall.



Meine Hobbys und sonstigen Freizeitbeschäftigungen, die ich derzeit habe, lassen mich leider nicht oft rauskommen. Wenn ich alleine bin, könnte ich sehr viel Zeit damit zubringen, Zeitungen und Bücher zu lesen, Filme zu schauen oder ab und an auch mal Computerspiele zu spielen. Dies bewegt sich jedoch alles im Rahmen.

Ich kann mich also mehr oder weniger gut beschäftigen, wenn ich alleine bin. Doch sollte man nicht glauben, dass ich ebenso ein Leben noch führen würde, wenn ich nicht mehr alleine wäre. Dann würden sich meine Aktivitäten sicherlich erweitern.

Recht sportlich bin ich nicht und war es auch noch nie. Dennoch achte ich aber darauf, nicht dick zu werden und esse einfach weniger, falls ich Gefahr laufe, dies zu tun. Zudem habe ich kein Problem damit, kilometerweit durch die Stadt zu laufen, während ein Freund, der öfter mal ins Fitnessstudio geht, neben mir schon mal anfängt zu keuchen und fragt, wann das ganze Umherrennen denn endlich ein Ende habe. Sofern mir jemand aber nun vorschlagen möchte, doch einmal ins Fitnessstudio oder eine ähnliche Lokalität zu gehen, so kann ich nur sagen, dass das sehr wahrscheinlich schiefgehen wird. Ich bin einfach kein Sport-Typ und werde es wohl auch niemals sein. Damit habe ich auch kein Problem. Außerdem mag ich keine monotonen Beschäftigungen und würde mir, während ich im Fitnesstudio bin, wahrscheinlich ständig denken, dass ich meine Zeit nicht nur angenehmer, sondern für mich auch noch sinnvoller nutzen würde, wenn ich ein Buch läse. Mit einer Partnerin, die auf Sport Wert legt, hätte ich wohl nicht lange meine Freude. Insofern scheidet das als Treffpunkt zum Kennenlernen neuer Leute zum Beispiel schon mal aus.

Speed-Dating möchte ich auch einmal ausprobieren, doch innerhalb der letzten Monate bin ich leider nie dazugekommen einen Termin wahrzunehmen, da diese für mich zumeist sehr ungünstig liegen.



Ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll. Gerade eben verspüre ich wieder, wie mich diese Lethargie befällt und ich mich nicht einmal mehr dazu aufraffen kann, mich auf einschlägigen Plattformen aktiv zu zeigen oder häufiger mit Leuten etwas im richtigen Leben zu unternehmen (sofern diese dann überhaupt erst einmal Zeit haben und sich beim Weggehen überhaupt auch nur irgendetwas ergeben kann). Vor mir sehe ich stattdessen eine Zukunft, in der ich mit Hängen und Würgen meinen Studienabschluss schaffe und mich dann in einem Beruf finde, der mir noch weniger Zeit lässt, um jemanden kennenzulernen.

Über die Jahre hinweg bin ich einen langen Weg gegangen und hatte auch oftmals schon den Gedanken, meinem Leben ein Ende zu setzen, falls es so weitergehen sollte. Denn Lebensqualität ist für mich nicht mehr großartig vorhanden, wenn ich dieses fundamentale Problem nicht lösen kann.



Da ich schon öfter einmal Themen in diesem oder vergleichbaren Foren im Internet gefunden habe, die mein Thema der ungewollten Beziehungslosigkeit behandeln und dabei festgestellt habe, dass diese das Problem immer nur sehr oberflächlich ankratzen und irgendwann versanden, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Blog zu starten. Er soll einen Einblick in mein Gefühlsleben und die Komplexität meines Problems geben, für die ein normaler Post im Forum nicht ausreicht. Zum einen möchte ich damit der Großzahl an Leuten, die anscheinend ein Problem damit zu haben scheint eine Situation wie die meine richtig zu analysieren und zu verstehen, einen besseren Einblick verschaffen, zum anderen möchte ich, dass ich Impulse bekomme, die mir dabei helfen können, mein Problem zu lösen.

Ich weiß, dass einige der Schreiber in diesem Forum sicherlich ein paar Kommentare verfassen wollen, die mir genauere Fragen zu meiner Geschichte stellen oder nun schon Ratschläge erteilen möchten, aber meine Geschichte ist hiermit noch lange nicht zu Ende erzählt. Stattdessen werde ich sie Stück für Stück veröffentlichen, zumal ich weiß, dass die Aufmerksamkeitsspanne vieler Leute nicht so immens groß ist, so dass sie hier im Forum oder in den Blogs Romane lesen können oder wollen. Daher soll dies das Ende meines ersten Blogposts markieren.

Mein Blog wird konsekutiv verfasst sein. Das heißt, dass ich ihn in durchnummerierten Einträgen schreiben werde, die nacheinander betrachtet ein Bild von mir abgeben. Wer nun also Interesse daran hat, möge meinen Blog abonnieren. Über konstruktive Kommentare bin ich jederzeit dankbar.

Aktualisiert: 24.08.2017 um 19:49 von Xolrothmar

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Kommentare

  1. Avatar von Abdere
    Sehr gut geschrieben! Warte gespannt auf neue Einträge
  2. Avatar von cucaracha
    Du wirkst wie ein kluger interessanter Schreiber.
    Ich würde an deiner Stelle weiterhin im Internet in den verschiedenen Single Börsen nach Frauen suchen.
    Ich kann mir nicht vorstellen,dass du nicht begehrt bist,da viele Frauen einen klugen interessanten Partner suchen.

    Es gibt zahlreiche Frauen, welche auf den ersten Blick vielleicht nicht so hübsch sind, aber einen angenehmen Charakter haben.
    Mit diesem Frauentyp wirst du vielleicht mehr Glück haben.

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