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Ergüsse meines Hirns

Kackleben 1.1

von am 13.04.2018 um 14:40 (720 Hits)
Um mein ohnehin schon verkacktes Leben noch ein wenig schlimmer zu machen, habe ich entgegen aller Ratschläge nun doch meinen Job gekündigt. Allerdings ist das eher ein gutes statt ein schlechtes Gefühl. Der Moment gestern als ich den Spind ausgeräumt und alle meine Ausweise und Karten abgegeben habe und diesen verdammten Ort endlich für immer verlassen habe, war wunderschön. Meine beiden einzigen gerne gesehenen Arbeitskollegen zu verabschieden war trotzdem ein wenig traurig. Aber sei's drum, ich bin so glücklich wie lange nicht mehr auch wenn es nicht lange anhalten wird. Momentan mache ich einen Taxischein und muss nur einen Test noch schreiben. Wenn mich dann mein Wunscharbeitgeber nimmt ist alles in Ordnung und wieder Status Quo Kackleben aber eben mit Einkommen. Wenn nicht, stehe ich erstmal wieder ohne Perspektive da.
Aber es wird sich schon was ergeben. Ich will ja arbeiten und angeblich findet man dann auch was.
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Kommentare

  1. Avatar von Gerechtigkeitssuchender
    Sicher sind vor diesem Schritt viele Zweifel hin und her geschoben wurden,
    aber wenn nichts mehr geht und man keine Hoffnung oder Perspektive sieht,
    ist das die bessere Lösung.
    Es geht weiter, es werden sich neue Türen öffnen,
    die dir mehr Lebensqualität einräumen können, auch wenn es vielleicht länger dauert oder UMWEGE bedeutet.
    Ich habe diesen Schritt, bedingt durch meine Lebensereignisse mehrmals gewagt
    und es nicht bereut.
    Man muß nur den Mut aufbringen, Chancen rechtzeitig nutzen und die Initiative ergreifen...
    Für sein Leben und seine Zukunft hat jeder eine Verantwortung, zu mindest den Teil, den ich selbst beeinflussen kann. Alles andere findet und ergibt sich, auch manchmal durch die Verkettung glücklicher Umstände, so das sich der Kreislauf wieder schließen kann...
    Wünsche dir alles denkbar Gute für deinen Neustart, Geduld und viel Glück... MfG
    Aktualisiert: 15.04.2018 um 05:15 von Gerechtigkeitssuchender (korrektur)
  2. Avatar von Petra47137
    Prinzipiell sollte man sich immer von dem trennen, was belastet.
    Ein Job ist nicht das Leben, es ist nur ein Teil davon, wenn auch der Teil, der mitbestimmend für das gewünschte Lebensniveau ist.
    Die meiste Zeit verbringen wir am Arbeitsplatz und wie Du erlebt hast, kann diese Zeit gesamtgesehen das Leben vergiften und von daher sollte man sich dort wohl fühlen, damit man die Freizeit locker und gelöst genießen kann.

    Ich wünsche Dir viel Glück

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