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Thema: Ausweg aus der beruflichen Dauerkrise

  1. #11
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    Standard AW: Ausweg aus der beruflichen Dauerkrise

    Nein wir haben nicht mehr 1950. Natürlich nicht.

    Ich wollte nur den hohen Erwartungen etwas entgegensetzen. Es macht doch auch keinen Sinn, die Arbeit so hoch aufzuhängen und so in Angst zu sein, den falschen Weg einzuschlagen. Nicht zu genügen. Nicht den ultimativen optimalen Job zu finden.

    Es ist sicher schwer, in einer Generation der vielen Möglichkeiten zu leben, wenn einem auch noch immer suggeriert wird, man könne alles erreichen, wenn man nur immer die richtigen Entscheidungen trifft. Und wenn man Durchschnitt ist, hat man versagt.

    Es geht darum, einen Weg zu gehen. Und wenn eine Stelle da ist, ist das prima. Dann gilt es nicht zu zaudern und zu grübeln und sich nicht bange machen zu lassen. Da kann man sich schon so ein bißchen daran erinnern, daß das den Menschen früher auch ganz gut gelungen ist. Und man seinen Weg schon finden wird. Und es eben nicht immer das optimale sein muß, sondern man auch erstmal probieren kann, was sich gerade anbietet. Und in dem Sinne wünsche ich dem Te viel Erfolg und daß sich die Ängste nicht bewahrheiten.

  2. Für den Beitrag dankt: Lawless

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  4. #12
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    Standard AW: Ausweg aus der beruflichen Dauerkrise

    Wie finanzierst Du denn Deinen Lebensunterhalt?
    Habe die letzten Jahre eben als Werkstudent gearbeitet, davor hatte ich noch längere Zeit finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus. Ich habe mich aber grade durch das einfache WG Leben und einen geringen Standard daran gewöhnt sehr einfach zu leben und gelernt besser mit Geld umzugehen. Finanzieller Komfort und gewisse materielle Bedürfnisse fand ich trotzdem sehr angenehm in der Zeit mit Vollzeitjob.

    Ich wollte nur den hohen Erwartungen etwas entgegensetzen. Es macht doch auch keinen Sinn, die Arbeit so hoch aufzuhängen und so in Angst zu sein, den falschen Weg einzuschlagen. Nicht zu genügen. Nicht den ultimativen optimalen Job zu finden.
    Meine Erwartungen an mich sind sicherlich extrem hoch, ich glaube die haben sich mit der Zeit erhöht, weil man mithalten will und auch sozusagen als Phoenix aus der Asche der Niederlagen an allen vorbei möchte (es allen zeigen will). Es ist eigentlich totaler Quatsch aber dir wird es von überall suggeriert, dieser Leistungsdruck, dieser Wettkampf, diese Vergleiche. Ich finde es super schwer sich davon komplett zu lösen. Ich selbst bewerte Menschen eigentlich nie nach solchen Dingen, habe aber das Gefühl ich werde immer danach bewertet. Aber ist natürlich auch nur meine subjektive möglicherweise getrübte Wahrnehmung.

    Es ist sicher schwer, in einer Generation der vielen Möglichkeiten zu leben, wenn einem auch noch immer suggeriert wird, man könne alles erreichen, wenn man nur immer die richtigen Entscheidungen trifft. Und wenn man Durchschnitt ist, hat man versagt.
    Ich glaube da liegt so ein bisschen der Hund begraben, die Standards werden einfach immer höher. Somit machen sich viele halt viel mehr Druck als vielleicht früher, meiner Meinung nach ist das auch der Grund dafür, dass meine Elterngeneration unsere Generation als wenig belastbar erlebt und kritisiert. Man macht sich zusätzlich zu dem Druck der Arbeitswelt einen dauernden eigenen inneren Druck und irgendwann geht garnichts mehr. Vielleicht bin ich auch einfach etwas zu sensibel für das Ganze, das kann natürlich auch sein.

    Es geht darum, einen Weg zu gehen. Und wenn eine Stelle da ist, ist das prima. Dann gilt es nicht zu zaudern und zu grübeln und sich nicht bange machen zu lassen. Da kann man sich schon so ein bisschen daran erinnern, daß das den Menschen früher auch ganz gut gelungen ist. Und man seinen Weg schon finden wird. Und es eben nicht immer das optimale sein muß, sondern man auch erstmal probieren kann, was sich gerade anbietet. Und in dem Sinne wünsche ich dem Te viel Erfolg und daß sich die Ängste nicht bewahrheiten.
    Ich gebe dir Recht, Dankbarkeit für heutige Verhältnisse sowie ein grundsätzliches Vertrauen in den eigenen Weg und die eigenen Fähigkeiten sind gute Ratschläge. Obwohl meine Depressionen und Angst einen großen Anteil haben versuche ich es Step by Step zu sehen und erstmal mehr zu MACHEN ohne zu viel nachzudenken.

    @March: Habe dir eine PN geschickt!

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