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Thema: Berufliche Sackgasse

  1. #1
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    Standard Berufliche Sackgasse

    Liebes Forum,

    Ich bin verzweifelt.

    Vor einigen Monaten habe ich intern die Stelle gewechselt, weil ich mich nach über 4 Jahren ausgebrannt gefühlt habe und einen Tapetenwechsel brauchte.

    Mein neuer Job schien zunächst der ideale Wechsel: Entwicklungsperspektiven, nettes Team, verantwortungsvollere Aufgaben.

    Es ging auch gut los. Steile Lernkurve, neue Themen und Einblicke uvm.

    Zwischenzeitlich häufen sich aber die Probleme:
    Kaum hatte ich nach einer sehr kurzen Einarbeitung meine Aufgaben halbwegs sortiert und eine gewisse Routine entwickelt, habe ich eine Kollegin bekommen, deren Stellenprofil meinem sehr ähnlich ist, die vieles an sich zieht. Dabei lenkt sie den Blick des Teams auf Themen, die ich oft als Nebenschauplätze empfinde. Sie ist mir nicht übergeordnet, schafft mir aber Arbeit an. Das macht sie so, dass ich mich abgewertet fühle. Noch schwelen Konflikte 'zwischen den Zeilen'. Wenn das aber so weiter geht, knallt es irgendwann offen. Und das will ich nicht, weil ich konstruktiv bleiben möchte. Ich will mir aber auch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass ich den Mehrwert liefere, der von mir erwartet wird, das beruht aber nur auf eigenen Wahrnehmungen, nicht auf externem Feedback.
    Das ist auch so was: mein disziplinarischer Vorgesetzter weiß eigentlich nicht, was ich tue, da ich von seiner Abteilung an eine andere Abteilung ausgeliehen wurde. D.h. ich muss immer mit beiden Abteilungen meine HR-Themen wie Ziele und Gehalt klären, was aus meiner Sicht eher nachteilig ist.

    Ich bin mir selbst so fremd geworden, ich funktioniere nur noch. Irgendwie. Durch den beruflichen Stress leiden auch andere Lebensbereiche bzw. stressen mich. Ich liebe meinen Mann, aber er legt sich nicht fest, was unsere Zukunftsplanung angeht (zb Kinder ja/nein). Meine Freunde möchte ich nicht sehen bzw. mit meinen Problemen zutexten. Ich bin Mitte 30, da sollte ich so vieles doch eigentlich besser wissen.

    Ich weiß, dass die Situation weder für mich, meine Familie/Freunde, noch meinen Arbeitgeber gut ist (obwohl es bislang keine offenen Beanstandungen meiner Arbeit gab) und dass ich etwas ändern muss. Nur was?

    In meinen alten Job will ich nicht zurück. Meine neue Rolle scheint ja aber auch nicht die richtige zu sein!?

    Ich habe das Gefühl, dass ich dringend eine Pause brauche um Klarheit zu bekommen, welcher Job wirklich zu mir passt bzw. welches Leben ich künftig leben will. Ich Gleichzeitig fürchte ich um meine Karriere, geschweige denn, dass ich mir den finanziellen Ausfall eigentlich nicht leisten kann, zumindest nicht länger als ein paar Wochen.

    Was würdet ihr mir raten?
    Wart ihr schon Mal in einer 'Sackgasse'?
    Was habt ihr gemacht um die Situation zu überwinden?
    Habt ihr euch beruflich neu orientiert?
    Wenn ja, wie hat sich eure Entscheidung ausgewirkt?

    Ich habe Angst, dass ich irgendwann eingehe, wenn ich keine Lösung finde.

    Lieben Dank

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  3. #2
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    Standard AW: Berufliche Sackgasse

    Warum gehst Du die Probleme nicht Schritt für Schritt an?

    Erstens würde ich mir von niemandem der gleichwertig eingestellt ist und nach mir kam irgendeine Arbeit aufbrummen lassen. Wieso lässt Du Dir das gefallen? Wehret den Anfängen. Insofern solltest Du Dich so bald wie möglich diesbezüglich wehren und das abstellen.

    Dann wäre es gut , wenn Klarheit herrscht, ob ihr nun ein Kind möchtest oder nicht. Notfalls musst Du eine Entscheidung erzwingen bzw. Deinem Mann klar machen, dass Du nicht ewig auf eine Entscheidung warten kannst und Dir auch selber klar sein, ob Du ein Kind willst oder nicht.

    Und Du könntest aktiver werden, anstatt auf anderer Leute Entscheidungen zu warten und auf deren Anweisungen zu reagieren.

  4. Für den Beitrag dankt: TomTurbo

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