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Thema: Zweite Ausbildung, wie soll Das funktionieren?

  1. #1
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    Standard Zweite Ausbildung, wie soll Das funktionieren?

    Hallo ihr alle. Ich frage mich, wie es viele hier geschafft haben, eine zweite Ausbildung zu stämmen. Meine Eltern wollen mich aus dem Haus werfen, wenn ich eine zweite Ausbildung mache (ich mache aktuell eine Ausbildung die ich mit jeder einzelnen Zelle meines Körpers hasse, in der ich mich täglich langweile. Mein Vater meint, ich muss dort bleiben, da ich "nirgends so viel Geld dafür bekomme, ohne viel dafür zu tun").
    Eine zweite Ausbildung ist für mich ausgeschlossen, Ausbildungsbeihilfe bekomme ich nicht, da meine Eltern zu viel verdienen. Mein Auto kostet in der Versicherung jährlich ca. 2000€ und ist sehr wichtig für mich (ich wohne in einer ländlichen Region). An eine Wohnung wäre nicht zu denken. Kindergeld bekomme ich nicht mehr nach Abschluss meiner 1. Ausbildung.
    Nach meinen aktuellen Berechnungen würde ich jedes jahr bis zu 5000€ von meinem ersparten investieren, um überhaupt irgendwie überleben zu können (eigene Wohnung, Versicherungen, Lebensmittel usw...)
    Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Ich hoffe, hier kann mir irgendwer von euch helfen.

    Danke schonmal für eure Antworten!

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  3. #2
    Registriert Avatar von ithink
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    Standard AW: Zweite Ausbildung, wie soll Das funktionieren?

    Vermutlich wäre es das Beste, auch wenn es dich auffrisst, aber es ist ja ein Ende absehbar, diese aktuelle Ausbildung abzuschließen, danach eine Zeitlang zu arbeiten (wenn möglich im per Nahverkehr in akkzeptabler Zeit erreichbaren Umfeld, also eher stadtnah), sich damit eine günstige Wohnung (in der Nähe der Arbeit) zu finanzieren, alle unnötigen Kostenfaktoren zu eliminieren, also auch das Auto (deswegen nahverkehrsgünstig und für Heimatbesuche tut es auch ein Moped), und alles, was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt geldwert zu investieren.

    Im Anschluß hättest du entweder die Möglichkeit parallel zur Arbeit eine Ausbildung durchzuziehen oder, falls nötig, einen höheren Bildungsabschluß und danach ein Studium zu absolvieren, oder du suchst dir eine passende Ausbildungsstelle und einen 400 Euro Job fürs Wochenende (bischen stressig, aber machbar) und lebst von deinem Ersparten, der Ausbildungsvergütung und eben den 400 Euro.

    Oder du suchst dir jetzt eine neue Ausbildungsstelle und kündigst die alte und da du ja dann noch keine fertige Ausbildung hast, erhältst du weiterhin Kindergeld und unterhaltspflichtig wären deine Eltern auch noch. Wäre natürlich schön, wenn du es Ihnen doch irgendwie begreiflich machen könntest, dass du in dem Job vor Langweile kaputt gehst, denn die eigenen Eltern zu verklagen ist schon ziemlich übel für alle Beteiligten, außer den Rechtsverdrehern, die dabei ne gute Mark machen.
    Geändert von ithink (11.02.2019 um 12:58 Uhr)

  4. #3
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    Standard AW: Zweite Ausbildung, wie soll Das funktionieren?

    Taktisch klug wäre es die erste Ausbildung abzubrechen bevor du fertig bist. Dann sind nämlich deine Eltern noch gesetzlich dazu verpflichtet dir Unterhalt zu zahlen für die zweite. Wenn du eine Ausbildung abgeschlossen hast und dann eine zweite beginnst, hast du überhaupt kein Anrecht mehr auf irgendeine Unterstützung. Auch keine staatliche, weil die versuchen müssen dich in deinem 1. Ausbildungsberuf zu vermitteln.

    Das ist leider in Deutschland so, unschön aber die Wahrheit.

  5. #4
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    Standard AW: Zweite Ausbildung, wie soll Das funktionieren?

    Arbeite ein paar Jahrem, verdiene Geld und spare es. Danach kannst du die 2. Ausbildung anfangen. Machen einige so.

  6. #5
    Registriert Avatar von Schroti
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    Standard AW: Zweite Ausbildung, wie soll Das funktionieren?

    Du willst keine zweite Ausbildung, sondern die erste abbrechen. Eine zweite Ausbildung würde auf die erste folgen.
    Ich finde das bedauerlich und kann deine Eltern verstehen.
    Wenn es so langweilig und unterfordernd ist, hast du doch chillige Jahre vor dir.
    Im wievielten Ausbildungsjahr bist du?

    Stachels Rat finde ich wenig zielführend - der Unterhalt kann auch gegen Kost und Logis abgegolten werden. Und deine Eltern meinen es gut mit dir - es wäre in meinen Augen unfair, sie irgendwie "auszutricksen".
    Geändert von Schroti (11.02.2019 um 16:36 Uhr)

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