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Thema: Keine Lust mehr auf Arbeit

  1. #26
    Mr. Pinguin
    Gast

    Standard AW: Keine Lust mehr auf Arbeit

    [....]
    [....]

    Solche Kommentare sind komplett überflüssig.

    Zitat Zitat von Andreas900 Beitrag anzeigen
    Aus meiner persönlichen Erfahrung raus kann ich aber sagen, dass Lebensumstände ich gut ändern können und man auch bei halbwegs bescheidener Lebensweise auch 2.000 € im Monat ausgeben kann, WENN du alle unregelmäßigen Anschaffungen (z.B. neues Auto) dazu rechnest. Insofern würde ich nie ohne Zwang ein Leben planen, in dem man dauerhaft mit nur 800-1.000 € auskommt.
    Den Zwang schafft man sich ja dann, wenn man mal den Lebensstil von 2000 € hat, weil man dann den riesen Absturz hat, wenn es mal mit dem Job nicht mehr so läuft. Und man die Leasingraten, Kredite und den ganzen Lifestyle nicht mehr halten kann.

    Gibt doch nichts entspannteres, als seine monatlichen Ausgaben niedrig zu halten.

    Zitat Zitat von Bonsoir Beitrag anzeigen
    In Wahrheit sind viele Menschen selbst mit sich unglücklich und werden neidisch wenn einige nicht arbeiten und dann eben das Lebensprinzip wählen, dass sie gerne hätten und sich insgeheim wünschen. Da wird der eigene Frust auf andere geschoben.
    Das denke ich, ist der springende Punkt.

    Zitat Zitat von Bonsoir Beitrag anzeigen
    Wir planen Urlaube, planen Wochenenden, planen unsere Rente. Ohne zu wissen, ob wir all das überhaupt erleben.
    Man lebt für das Wochenende, den Urlaub und arbeitet 40 Jahre auf die Rente hin, damit man sich dann endlich nicht mehr schuldig fühlen muss, nicht mehr im Hamsterrad zu strampeln. Baut dann rapide ab, wird angewiesen auf den Pflegedienst. Da hat man noch was davon.

    Zitat Zitat von Bonsoir Beitrag anzeigen
    Ist es sozial, dass Menschen, die 35 Jahre gearbeitet haben am Ende genauso wenig bekommen wie ein Hartz 4 Empfänger, nur weil sie gering verdient haben?
    Das zumindest steht ja momentan in der Debatte zu ändern.
    Geändert von Yannick (17.02.2019 um 08:04 Uhr) Grund: Reaktion auf gelöschte Beiträge

  2. Für den Beitrag danken: PANTHI, ßßx

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  4. #27
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    Standard AW: Keine Lust mehr auf Arbeit

    Warum nicht einfach aussteigen und lossagen? Tasche packen, Jakobsweg wandern und sehen, was kommt. Ich kenne viele, die nach dem Renteneintritt an Krebs erkrankt sind. Danach nützt einem alles nichts mehr. Feierabend.

  5. #28
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    Standard AW: Keine Lust mehr auf Arbeit

    Ich verdiene ähnlich viel(1950 netto) und hatte auch schon solche Gedanken. Ich arbeite seit meinem 15. Lebensjahr, also seit knapp 20 Jahren, dazwischen war ich gesamt ca. 6 Monate arbeitslos(davon 4 am Stück und ich kann dir sagen das war die ersten Wochen toll danach katastrophal).

    Was mich persönlich aktuell am recht anstrengenden Job(in der Kundenbetreuung mit utopischen Abschlusszielen) hält, ist die Tatsache, dass später meine Rente an meinem durchschnittlichen Verdienst errechnet wird und ich schon zumindest 1400 Euro monatlich bekommen möchte(nach heutigem Stand, in 25 Jahren müssten das natürlich mehr sein).

    Andererseits bin ich wirklich am überlegen auf 30h/Woche runter zu kommen, vielleicht wäre das ja auch für dich eine Alternative? Der Verdienst wäre 25% geringer, Brutto, netto sinds nur ca. 15% aufgrund der hohen Lohnsteuer, dafür wöchentlich 10 Stunden mehr Freizeit die Woche.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Ich bin das Alpha und das Omega. Der Anfang und das Ende.
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    Ich bin wie ein Schnitzel, nur nicht ganz so bekömmlich.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  6. #29
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    Standard AW: Keine Lust mehr auf Arbeit

    Zitat Zitat von klisa Beitrag anzeigen
    Warum nicht einfach aussteigen und lossagen? Tasche packen, Jakobsweg wandern und sehen, was kommt. Ich kenne viele, die nach dem Renteneintritt an Krebs erkrankt sind. Danach nützt einem alles nichts mehr. Feierabend.
    Und wie soll das finanziert werden, einfach so?

  7. Für den Beitrag danken: PANTHI

  8. #30
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    Standard AW: Keine Lust mehr auf Arbeit

    Zitat Zitat von kasiopaja Beitrag anzeigen
    Und wie soll das finanziert werden, einfach so?
    ich meinerseits könnte es mir nicht leisten, das mit der Vollzeitanstellung zu reduzieren. An sich verdiene ich zwar nicht soooo schlecht, aber ich habe selbst halt noch das BAföG an den Hacken. Den Studienkredit habe ich ja dadurch, dass ich letztes Jahr als Selbstständige sehr gut verdient habe, gerade "auslösen" können. Aber selbst wenn ich jetzt auf 35h runter ginge, ich würde halt immer noch weit über dem Selbstbehalt sein, sodass ich mir "mittels Nackigmachung meiner Finanzen" nicht mal die Stundung des BAföGs beantragen könnte.

    Wenn ich jetzt halt reduzieren würde, hätte ich netto nicht mehr allzu viel, bzw. ich hätte, mit der Schuldentilgung zusammen, halt nicht mehr viel übrig, um z.B. mal in Urlaub fahren zu können oder dass man mal ein Möbelstück ersetzt oder was auch immer.

    Ich sage dir ganz ehrlich, ich für meinen Teil habe keine Böcke, mich so einzuschränken. Nennt mich meinetwegen karrieregeil oder "Pseudo-Überflieger" oder whatever, aber ich find's geil, dass ich nach 30 Jahren Spardiktat (ich wurde ja seitens meiner Eltern auch noch eingeschränkt damals, weil die zwanghaft gespart haben), dass ich es jetzt, auf Mitte 30 zugehend, tatsächlich richtig geil finde, diesen "Posten", den ich jetzt habe, zu haben, und dass ich in der Mittagspause ohne zu überlegen, auch mal ins Restaurant gehen kann, und mir nicht immer das Essen ständig vorkoche und aufwärme oder, so wie in früheren Zeiten, ständig nur Rohkost und Schnitten mitnehme.

    Auf Luxus bin ich nicht fixiert, aber ich finde es scheiße, auf neudeutsch gesagt, nur sparen zu müssen. Und ja, ich habe keine Lust mehr, solange ich es nicht muss, auf Studenten- oder Hartz IV Niveau zu leben. Wenn ich erkranke, okay, dann würde ich mich drauf einstellen... oder auch wenn ich arbeitssuchend werden würde, ja, auch dann...

    Aber ich lebe halt auch alleine, mitten in der City, allerdings mit sehr günstiger Wohnung, und ich habe alleine, mit Schulden, Fixkosten von ca. 1300... das ist auch schon mit dem "Sparpotenzial" ausgereizt; allerdings habe ich bei den 1300 meine Lebensmittel und den gelegentlichen Gang ins Restaurant, mit drin.

    Das Einzige, was ich eben nicht mache ist, ich kaufe mir nie, und ich meine wirklich "nie", Coffee to go und auch fast keine "Gebäcksachen" vom Bäcker. Frühstück und Abendbrot esse ich immer zu Hause. Also in anderen Worten ich verlagere mein Frühstück nicht auf den Bäcker, so wie ich es viele machen, die ich kenne.

    So, ich habe ja nun, abgesehen von der Küche, gerade meine kompletten Möbel in der Wohnung ausgetauscht. Das hätte ich mit dem Gehalt von damals niemals machen können. Allerdings habe ich nicht alles "Neuware" gekauft, sondern auch "den guten Gebrauchten" (wie es bei Autos heißt ).

    Ich finde es ja aus meiner Perspektive nicht schlimm und auch nicht verwerflich, mal zu sparen und auch fürs Alter vorzusorgen (was ich im Übrigen auch tue!), aber Leute "man lebt nur einmal" (wenn man jetzt nicht an Wiedergeburt glaubt) und wieso soll man sich nicht das Maximum an finanziellen Möglichkeiten rausholen. Es ist löblich, dass man einer hier, ohne Zwang auf H4-Niveau lebt, aber mir würde das irgendwie keine Befriedigung verschaffen.
    Es ist für mich schön, wenn ich auch mal außerhalb der vier Wände bin, z.B. mal Restaurant, Café, Theater, mich mit Freunden irgendwo treffe. (muss ja nicht an der Alster im Alex unbedingt sein. ). Aber dass man halt auch mal rauskommt. Oder dass man mal Ausflüge oder Reisen macht.
    Was ist das für ein Leben, wo man kaum was macht??? Gerade wenn man jünger ist. Und ich finde nicht, dass man jetzt mit 1000-1600 netto so weit kommt. Sorry, ist halt meine Meinung.

    Aber ich leiste mir eben auch die ganzen Versicherungen, wie Rechtsschutz, Zahn, BUV usw. Bei mir hat sich das allerdings im Kontrast zu manchem von euch, vielleicht auch schon "bezahlt gemacht". Ich habe mir viele meiner Zähne machen lassen und es sind auch einige Implantate geplant, die ich mir ohne die Versicherung auch nicht mal eben finanzieren könnte.

    Wenn Ihr meine Wohnung sehen würdet, die nicht wirklich groß ist, aber einen Balkon hat und eben im Citygebiet liegt, würdet ihr wahrscheinlich auch sagen: sieht bissl spartanisch und minimalistisch aus, aber ich lege halt bzgl. Wohnung auch nicht so viel wert drauf, mich nur vollzustellen; aber dafür gebe ich das Geld halt gerne mal für was Anderes aus.

    Diese "Geiz ist geil"-Mentalität verstehe ich nicht durch die Bank, wenn es nicht Not tut. Wenn jemand krank ist, arbeitslos wurde etc., okay...

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