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    Standard Angst und Zweifel bremsen mich aus

    Jetzt ist meine mündl. Abschlussprüfung schon ein Jahr her und ich habe immer noch keinen neuen Job.

    Erst war ich durch das schlechte Prüfungsergebnis monatelang niedergeschlagen, dann überlegte ich bis in den Sommer hinein welche Bereiche in Frage kommen. Zwischen August und Oktober, habe ich dann ca. 10 Bewerbungen geschrieben.

    Seit Oktober kam ich nicht mehr dazu, durch den ganzen Stress und anstrengende körperliche Arbeit auf der Arbeit bin ich abends und am Wochenende erschöpft und will einfach nur noch den Kopf frei bekommen in dem ich Videospiele spiele.
    Immer mehr habe ich das Gefühl ich funktioniere nur noch anstatt zu leben.

    Das dass nicht viele sind weiß ich selber, aber ich habe leider immer wieder diese Zweifel, die mich ausbremsen und blockieren.
    • Was, wenn ich im neuen Job total versage, große Fehler mache da ich etwas nicht kann, dass man können sollte?
    • Ist das Kaufmännische überhaupt der richtige Bereich für mich.
    • Die Stelle klingt zwar gut, aber von der Aufgabe xy habe ich ja noch nie gehört.
    • Momentan arbeite ich bei Ort A, aber Ort B, wäre mir lieber, gerade im Winter ist Ort A schlecht zu erreichen.
    • Was wenn sich die Firma als Genauso ein Saftladen entpuppt?

    Dieser Pessimismus, kommt vermutlich daher, dass ich viel von Schwarzsehern umgeben bin. Auf der Arbeit wurde und wird mir sehr wenig zugetraut, Zuhause ist das ähnlich. Bestimmt auch ein Grund warum ich bei der Prüfung so schlecht abgeschnitten habe.

    Da es eine sehr kleine Firma ist, muss ich wie jeder mehrere Aufgabenbereiche ausfüllen, was mich meist nicht stört. So arbeite ich in der Angebotserstellung und im Einkauf. Hierbei sind die Übergänge sehr fließend.

    Des Weiteren arbeite ich auch viel im Lager, vom Wareneingang bis zum Warenausgang mache ich alles. Allerdings habe ich immer mehr die Schnauze voll von der Arbeit im Lager, diese ist oft mit viel Stress, harter Arbeit und Überstunden verbunden ohne eine Form der Anerkennung. Erst nach dem ich ein ernstes Wort mit dem Chef redete, gab es zumindest doppelt Weihnachtsgeld. Wenn doch nur jeden Monat rund 3.600€ auf mein Konto kämen.

    Kürzlich habe ich zwar wieder Stellenanzeigen gefunden die möglich wären, trotzdem habe ich keine Bewerbung geschrieben. Auch wenn alle zu mir sagen, ich solle mich wieder bewerben.

    Ich wünschte ich könnte mit jemanden über mein Problem reden, aber es geht nicht, niemand hätte dafür Verständnis. Weshalb ich mich mal wieder an das Internet wenden muss.

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  3. #2
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    Standard AW: Angst und Zweifel bremsen mich aus

    Hallo

    Also ich finde es nicht leicht, dir etwas Hilfreiches zu schreiben, aber ich versuche es mal dennoch Ich hab deinen Text jetzt mehrmals gelesen und kann nicht genau sagen worum es dir im Kern geht.

    Suchst du eine Arbeit, die dich nicht so auslaugt? Fehlt es dir an Motivation, dich weiter zu bewerben? Fragst du dich ob es "das Richtige" ist?

    So wie ich es verstanden habe, vermutlich etwas von Allem. Die Arbeit, die du grad machst, laugt dich sehr aus- darüber hinaus halten dich Zweifel davon ab, dich auf andere Angebote zu bewerben und du stellst deinen beruflichen Werdegang in Frage.

    Zu dem von dir angesprochenen Pessimismus kann ich sagen - und das ist nur meine persönliche Erfahrung, vielleicht gibt es ja Leute, die mit dem Konzept Pessimismus bisher gut gefahren sind- würde ich die Energie lieber in Positives investieren. Man könnte sich ja auch vorstellen, was alles Gutes passieren könnte, anstatt sich den "geistigen Weltuntergang" auszumalen. Etwas übertrieben formuliert

    Heisst jetzt nicht, alle Vorsicht sausen zu lassen, aber prozentual gesehen vielleicht 95% Zuversicht und der Rest für den Rest Ansonsten würde ich das sehr als Energieverschwendung ansehen, falls es das überhaupt gibt.

    Wie kann man das jetzt umsetzen? Ich denke, der erste Schritt wäre vielleicht sich sein Verhalten bewusst zu machen und immer wenn man merkt, dass man ins Negative abdriftet, diese durch etwas Positives zu ersetzen.

    Das mag jetzt auch etwas trivial klingen, aber ich denke, man kann auch nicht alle Probleme durch reines Nachdenken lösen, manchmal braucht man eben die reine Erfahrung. Insofern schließe ich mich dem an was du schon gehört hast und sage auch, bewirb dich halt weiter.

    Zur Berufswahl an sich denke ich, dass du dir da selber die beste Antwort geben kannst. Du wirst dir ja dazu Gedanken gemacht haben und Einiges wird sicher dafür gesprochen haben. Erfüllt dich die Tätigkeit?

    Ich würde mir etwas suchen, was ich gerne mache und versuchen, damit mein Geld zu verdienen. Das mag nicht für jeden geeignet sein, aber wer weiß.

    Zum Geld will ich noch sagen, dass ich da nicht so sehr drauf schauen würde. Mag sein, dass du dich anfangs darüber freust (du schriebst vom Weihnachtsgeld), aber als Langzeitmotivation wäre das mir nicht genug. Insofern vielleicht lieber eine interessantere Tätigkeit bei weniger Geld.

    Was mir bei meiner Entscheidungsfindung geholfen hat, war die Frage: Würde ich es irgendwann bereuen, es nicht getan zu haben.

    Unsere Zeit ist begrenzt.

    Vielleicht ist bei dem Ganzen hier ja etwas Hilfreiches für dich dabei.

    Keep going mein Freund

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