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Thema: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

  1. #131
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Sag mal, bis du immer so unverschämt?
    Staatsexamen in Schulpsychologie und Schulpädagogik, Lehramt, und Musikpädagogik Diplom (und künstlerischer Abschluss). Ich habe drei vollwertige und unabhängige Studienabschlüsse und zehn Jahre Berufserfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedener art:
    Machen wir jetzt ein Bashing wer die bessere oder schlechtere Fachkraft ist?

    Das macht dich trotzdem nicht zum staatlich anerkannten Sozialarbeiter und darüber werde ich hier auch nicht noch 5 Seiten diskutieren. Das Studium der Sozialen Arbeit hat ganz andere Lehreinheiten als ein klassisches Lehramtsstudium. Fakt. Deshalb kommen viele Lehrer, die irgendwann ausgebrannt sind oftmals auch nicht in unseren Arbeitsbereichen unter. Ihnen fehlt neben dem Fachwissen die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozialpädagoge. Als Sozialarbeiterin bin ich ja auch keine Erzieherin. Ich habe einen ganz anderen Zugang zu meinen Klienten als zu. Lehrer werten sehr oft von oben, weil sie eben lehren und meinen sie erziehen durch Sanktionen und wissen es in jedem Fall besser. Ganz anders in der Sozialen Arbeit. Es heißt nicht, dass wir alles eingeschränkt gut finden, aber wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe und wir begleiten den Betroffenen auf seinem Weg. Unsere Professionen kollidieren hier. Frag mal einen Kollegen aus dem Bereich Schulsozialarbeit. Die können dir da ein Liedchen von singen. Angefangen von Kompetenzübertreitung nach dem Motto: Wir sind die besseren, verdienen besser und haben schon 30 Jahre gewusst wie das geht, da haben wir euch Schulsozialarbeiter auch nicht gebraucht, reicht das zu Kooperationsproblemen, Neid oder dem Kampf um Aufmerksamkeit beider Professionen, weshalb ich froh bin, eben nicht in der Schulsozialarbeit tätig zu sein.

    Abgesehen davon hast du auch als Lehrer keinen Heiligenschein. Auch nicht als Erzieher und auch nicht als pädagogische Fachkraft. Im Gegenteil. Viele Lehrer kommen durch Notengebung und Beurteilung mit der erzieherischen Komponente in massive Loyalitätskonflikte. Selbst früher im Bereich der Schulsozialarbeit erlebt. Sie sollen erziehen und gleichzeitig lehren. Für viele ein krasser Gegensatz. Logische Konsequenz: Die Problemkinder werden zu den Schulsozialarbeitern abgeschoben.
    Ich weiß nicht, warum in der Praxis immer der Irrglaube gastiert, dass man nur weil man Lehrer ist auch automatisch das Fachwissen eines Sozialpädagogen hat. Beides sind komplett unterschiedliche Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Interventionsansätzen. Hab mir mal den Spaß gemacht und einem Lehrer meine Unterlagen von der Uni gezeigt. Der konnte leider nicht einmal Inklusion, Integration und Exklusion voneinander unterscheiden, wusste weder wer Maria Montessori noch was Waldorfpädagogik oder Montessoripädagogik und sytsemische Beratung ist und von klientenzentrierter Beratung oder Moreno hatte er auch noch nichts gehört.


    Als Berufseinstiegsbegleiterin habe ich regelmäßig Kontakt zu Lehrern und den Schulsozialarbeitern der Schule. Was ich da teilweise gehört habe, da müsste man erst einmal einen Kurs im respektvollen Umgang zwischen Professionen für beide Seiten anbieten.
    Ich frage mich bei einigen manchmal, wie sowohl Sozialarbeiter als auch Lehrkräfte gemeinsam Kinder und Jugendliche aufs Leben vorbereiten, wenn Missgunst und Neid durch die Bezahlung, den fragwürdigen Umgang miteinander oder die gegenseitigen Machtspiele kaum auszuhalten sind.
    Beispiele hierfür: Fehlende Absprachen (Lehrer denkt, er macht seit 20 Jahren gute Arbeit und spricht sich null mit dem Sozialarbeiter ab) oder der Sozialarbeiter arbeitet am Lehrer vorbei und eröffnet ein Elterngespräch damit, er sei jetzt Fallmanager, ohne dass der Lehrer was davon weiß.
    Und wer sind die Leittragenden am Ende? Die Kinder.

    Deshalb nimm dir doch bitte nicht das Recht heraus und urteile über Bewältigungsansätze anderer Professionen, die mit deinen nicht in Verbindung stehen.


    Deine Reaktion mit den "verwöhnten Kindern" haben mich erschüttert. So spricht man nicht über seine "Klienten."
    Das ist ein klare no-go. Ich sage in der Suchthilfe ja auch nicht "die Alkoholikerschweine" oder die "Scheiß Junkies, die den ganzen Tag zugedröhnt in der Ecke liegen."
    Mir fehlt in deinen Beiträgen die Empathie.
    Geändert von Bonsoir (23.12.2018 um 13:31 Uhr)

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  3. #132
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Das macht dich trotzdem nicht zum staatlich anerkannten Sozialarbeiter
    Das habe ich auch nie behauptet: dennoch gibt es auch andere Berufsgruppen, in denen man Erfahrungen mit Jugendlichen machen kann. Ich habe Dir mitgeteilt, wie ICH es mache, dass Jugendliche ihre Grenzen überwinden und sich trauen, über sich selbst hinauszuwachsen und wie sie im Endeffekt davon profitieren: Mehr nicht!

    Deshalb nimm dir doch bitte nicht das Recht heraus und urteile über Bewältigungsansätze anderer Professionen, die mit deinen nicht in Verbindung stehen.
    Das tue ich NICHT! (belege es doch mal, wenn Du es schon behauptest) DU bist diejenige, die anderen abspricht irgendwelche Kompetenzen zu haben oder haben zu können: Ich habe hier nichts darüber geschrieben, wie ich Deine Kompetenz oder die eines anderen Sozialarbeites einschätze, weil ich das garnicht kann. Du tust aber beständig genau das und meinst urteilen zu können, was ich oder ein Lehrer oder sonst wer für Kompetenzen oder Erfahrungen haben kann und bezeichnest es als Quatsch und dergl! Du urteilst hier über Menschen, die Du nicht mal kennst. (Ist DAS Deine Definition von respektvollem Umgang?)
    Und merkst es offenbar noch nicht mal!
    ich habe dir lediglich geschrieben, wie ICH es mache (und nach Deinen Worten hast Du ja auch nach den Erfahrungen Außenstehender gefragt): Punkt aus!
    Wenn Dir das nicht passt, musst Du es weder lesen, noch kommentieren oder anwenden.
    Also lass es einfach und höre auf mich anzugreifen oder mir Sachen in den Mund zu legen, die Du nicht belegen kannst!
    Geändert von Violetta Valerie (23.12.2018 um 13:44 Uhr)

  4. #133
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Das tue ich NICHT!
    Na, dann ist ja alles wunderbar. Die Ausführungen unter der Behauptung ignoriere ich aus Zeitgründen einfach mal großzügig (ich muss noch Geschenke einpacken) und wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest
    Geändert von Bonsoir (23.12.2018 um 13:57 Uhr)

  5. Für den Beitrag dankt: Violetta Valerie

  6. #134
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Davon mal abgesehen, dass ich es merkwürdig und nicht zielführend finde, dass man in einem Laienforum eine fachliche Frage aus dem Berufsfeld stellt, finde ich hier die ganze Diskussionskultur unerträglich.

    Ich habe den Eindruck, es geht vor allem um Aufmerksamkeit und die Art, wie mit Meinungen umgegangen wird, spiegelt wohl eher das Bedürfnis nach Wichtigkeit wider. Und warum werden viele Threads persönlich angriffig?

    Auf beiden Seiten sind dann doch nur Vermutungen zu lesen, warum man sich im Forum aufhält. Und wer das letzte Wort hat. Aber ein bisschen mehr Kritikfähigkeit wäre schon besser als diese belehrende Art von oben herab "ja, weißt du, du bist ja kein Sozialarbeiter..."

    Ich finde dich, Bonsoir, extrem anstrengend zu lesen, daher beteilige ich mich auch nicht an deinen "fachlichen" Problemen. Du weißt es doch sowieso besser als der Laie.

    Der Erfolg des Sozialarbeiters ist begrenzt, von "heilig" hast du nur gesprochen und ich denke, dass man gerade bei dieser Arbeit reichlich Frustrationstoleranz braucht.

    My 2 cents und ein besinnliches Weihnachtsfest!

  7. Für den Beitrag danken: Rose, Schroti, Violetta Valerie

  8. #135
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Der Erfolg des Sozialarbeiters ist begrenzt, von "heilig" hast du nur gesprochen und ich denke, dass man gerade bei dieser Arbeit reichlich Frustrationstoleranz braucht.
    Dann hast du meine Ausführungen offenbar nicht verstanden und es ist (wie du selbst schreibst) dann auch besser wenn du dich nicht beteiligst.

    Überleg mal was draußen los wäre, wenn es keine Sozialarbeiter gäbe und überleg, ob deine Welt dann noch die gleiche wäre und ob du zum Supermarkt gehen könntest, ohne über Obdachlose zu fallen oder unschöne Bekanntschaften zu machen.

    Ich möchte hier nicht anfangen Professionen miteinander zu vergleichen oder von wichtig oder unwichtig zu sprechen. Diese Aussage von dir es wäre begrenzt, halte ich für gewagt. Das finde ich für verfehlt, weil wir alle dazu beitragen, unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

    Sowohl die Erzieher, wie auch die Lehrer, die Sozialarbeiter, Polizisten, Krankenschwestern und alle, die mit Menschen arbeiten.
    Da wir aber alle verschiedene Professionen und Ansätze verfolgen, würde man Äpfel mit Birnen vergleichen, wenn man hier Arbeit analysiert.

    Im übrigen ging es hier von Anfang an um Berufe. Die Diskussion ist komplett abgedriftet, deshalb ist die Unterstellung es würde hier zu persönlich werden nicht belegbar. Ich finde es sehr wichtig, auch Ansätze von Außenstehenden zu hören, weil man in seinem Beruf auch oftmals zum Tunnelblick neigt und deshalb ist meine Frage nicht verwerflich. Bitte lies dir dazu die Ausgangsfrage durch.

    I
    ch habe den Eindruck, es geht vor allem um Aufmerksamkeit und die Art, wie mit Meinungen umgegangen wird, spiegelt wohl eher das Bedürfnis nach Wichtigkeit wider.
    Dann hast du einen falschen.

    Dir aber auch ein frohes Fest.

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