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Thema: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

  1. #51
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Dass du aufs Thema Arbeit nicht viel Wert legst, haben wir hier glaube ich alle verstanden, Kerstin. Du bringst deinen Frust übers System wiederholt und in nahezu jedem Beitrag unter

    Und zum Thema. Wir tragen doch alle die Schuld: Warum ging es dann Jahre lang und es gab nie Probleme im Dienstleistungsgewerbe und klappt nur in der kommenden Generation der 15 bis 30 Jährigen nicht?
    Ich bin unbefristet beschäftigt, verdiene sehr gut und bin nebenbei selbständig - also ja, meine Einstellung zur Arbeit ist bekannt. Deswegen bin ich ja so gut dabei.
    Ich bin nicht frustriert,minder beschäftigt und schlecht bezahlt wie...nun ja...du halt.

    Und zum zweiten Absatz: Früher haben die Lehrlinge diese Bedingungen ertragen, weil es mehr Bewerber als Ausbildungsplätze gab- das hat sich geändert. Daher haben sich die Bedingungen geändert und die jungen Leute wissen das.
    Keiner muss sich das mehr antun, das ist gut so.

    Sicher ist der Protest ein Zeichen für die schlechte Bezahlung und dass sich etwas verändern muss, aber niemand denkt weiter, wohin uns das führen wird.
    Wozu hat gewerkschaftliches Handeln geführt? Du hast studiert und weißt nicht einmal einfachste Dinge des Lebens?
    Dazu, dass wir Arbeitnehmerrechte haben, die wir wahrnehmen. Denn dafür haben Menschen gekämpft und sind dafür gestorben.
    Geändert von Kerstin1976 (20.12.2018 um 15:45 Uhr)

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  3. #52
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Einen Vorteil hat es. Wir kleinen Handwerks- bzw Dienstleistungsunternehmen können inzwischen fast beliebig hohe Stundensätze nehmen.


    Man macht in Angeboten utopisch hohe Preise weil man die Arbeit überhaupt nicht machen möchte und auch eigentlich keine Zeit hat - aber bekommt trotzdem den Zuschlag, da andere noch teurer sind weil einfach alle Firmen VOLL sind.


    Nachverhandeln? Entgegenkommen? Nein. Wieso auch. Findet sich einer der es günstiger macht? Viel Glück..


    Angebot und Nachfrage.

  4. #53
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Zitat Zitat von Kerstin1976 Beitrag anzeigen
    Verständlich.
    Viele Jugendliche heute können mithilfe des Internets den Ruf eines Ausbildungsbetriebes herausfinden. Grade im Handwerk gilt immer noch ein steinzeitliches Bild eines Azubis (der soll vom 1. Tag an Hilfsarbeiter und gleichzeitig fähiger Geselle sein, übertrieben loyal und bloß nicht aufbegehren, wenn es um Überstunden geht ).
    Das die jungen Leute darauf keine Lust haben verstehe ich.

    Es gibt wenige Betriebe die umgedacht haben und ihre Ausbildung attraktiver machen. Die finden dann auch Azubis. Der Rest mit seiner "Das haben wir immer schon so gemacht das ändern wir nicht" Mentalität nicht.
    Also diese Einschätzung kann ich nicht teilen. Im Gegenteil, den Auszubildenden wird eher schon fast der rote Teppich ausgerollt. Diese Mentalität, wie Du sie beschreibst, kann ich nicht bestätigen. Außerdem kann der Ausbildungsbetrieb mit dem Jugendlichen nicht einfach so alles machen. Dass es schwarze Schafe gibt, will ich nicht bestreiten, aber steinzeitliches Bild stimmt auf keinen Fall.

    Dass viele attraktive Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können, das liegt ziemlich oft an der fehlenden Bildung der Jugendlichen und auch an der Belastbarkeit. So wie es Bonsoir auch beschrieben hat. Und auch an den fehlenden Anforderungen an die Jugendlichen, die brechen ja bei jedem bissl dann gleich überm Sockenhalter ab, nicht alle natürlich, aber doch schon einige ...

    Ich war letztens mal krank und bin so kurz nach 7:00 Uhr zu einer Behandlung gelaufen. Bei uns ist ein Gymnasium in der Nähe. Um diese Zeit bin ich dort nie und ich hab nur gedacht, was ist denn hier los? Ein Autoverkehr wie an einer Riesenkreuzung, da wurden viele der Schülerinnen und Schüler mit dem Auto zur Schule gefahren. Ich hab mich nur gefragt, gehen denn die Eltern alle erst nach um 8:00 Uhr zur Arbeit, oder ist das schon der Schüler-Chauffeur ... Ich glaub nicht, dass der Einzugsbereich so groß ist, dass man nicht auch ein Fahrrad nehmen könnte. Außerdem ist in der unmittelbaren Nähe eine Straßenbahnhaltestelle und etwas weiter entfernt eine weitere. Solche zukünftigen Azubis wollen dann in der Ausbildung auch so vor die Türe gekarrt werden ... Damit gehts dann schon los ...

  5. Für den Beitrag dankt: Bonsoir

  6. #54
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Ich bin unbefristet beschäftigt, verdiene sehr gut und bin nebenbei selbständig - also ja, meine Einstellung zur Arbeit ist bekannt. Deswegen bin ich ja so gut dabei.
    Komisch, vor gut einem Monat hast du noch was ganz anderes geschrieben und behauptet du würdest bei der Agentur für Arbeit um eine Stelle fragen. Auch war von weniger als 1800 Euro Brutto bei einer Callcenteragentur die Rede, für die du früher gearbeitet hast . Ist ja auch deine Sache und nicht für den Beitrag relevant. Keine Ahnung, warum du dich hier angegriffen fühlst. Ist mir doch egal was du verdienst. Du musst dich hier vor niemandem rechtfertigen.

    Und zum zweiten Absatz: Früher haben die Lehrlinge diese Bedingungen ertragen, weil es mehr Bewerber als Ausbildungsplätze gab- das hat sich geändert
    Das hat damit nichts zu tun. Früher waren Frisöre wie Altenpfleger gesucht. Dass es da wenig Stellen gab ist ein Irrglaube. Man wusste nur, dass man arbeiten muss und sich nicht auf Rosinen ausruhen kann. Die heutige Generation stellt viele Dinge in Frage, was sicher auch gut sein kann. Sie überschätzt sich aber massiv dabei und gibt leider viel zu schnell auf. Mal etwas durchhalten, mal für ein Ziel kämpfen ist für viele ein Fremdwort.

    Wozu hat gewerkschaftliches Handeln geführt? Du hast studiert und weißt nicht einmal einfachste Dinge des Lebens?
    Hast du irgendwie einen schlechten Tag oder was? Hier hat niemand was von Gewerkschaft behauptet. Ich weiß auch nicht, warum du das Thema Gewerkschaft zwanghaft in jeden Beitrag bringen musst. Hier gehts um Ausbildungen, nicht um Gewerkschaft. Lies doch erst einmal, bevor du hier anderen irgendwas unterstellst Und ja. Zu deiner Beruhigung. Ich schrieb mehrfach, ich engagiere mich für den DBSH und die GEW. Du kannst dich jetzt gerne abregen.

    Leider hast du offenbar Probleme auszudrücken, was du mit deiner Aussage bezwecken willst und bringst hier völlig konfuse Aspekte ein oder schreibst komplett zusammenhanglos.

  7. Für den Beitrag danken: Eisherz, jodo

  8. #55
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    Standard AW: Berufe bei denen man nur gelegentlich arbeitet

    Im Gegenteil, den Auszubildenden wird eher schon fast der rote Teppich ausgerollt.
    Ich kann Eisherz nur zustimmen. Die Kids werden heute von den Eltern noch übertragen gesagt bis uns hohe Alter in Pampers gewickelt oder man hat das ganze Gegenteil und den Eltern sind die Kinder scheißegal. Diese "normalen Eltern", die das Kind auch mal gehen lassen, aber trotzdem noch eine gewisse Sicherheit und eine gewisse Kontrolle an der "langen Leine" lassen gibts fast gar nicht mehr. Ich arbeite ja auch an verschiedenen Schulen und welcher Fuhrpark da an einer Gesamtschule morgens um 8 anrollt, ist teilweise gruselig anzusehen. Es ist mittlerweile an allen Schulen so! Ich musste mit meiner Schwester früher 2 km zur Schule laufen und das bei Wind und Wetter, genau wie meine anderen Freunde. Die Eltern sind zu überbesorgt, hängen sich sogar noch in den Job der Lehrausbilder rein. Das geht mittlerweile bis zur Uni. Die haben darauf mittlerweile reagiert und Schnuppertage für Eltern eingeführt. An der Uni!!!

    Die Lehrausbilder behandeln die Azubis, die ich kenne wie die rohen Eier. Die bekommen ein Ipad geschenkt, wenn sie dort anfangen, kostenlos Sportkurse und Kurse fürs Fitnesscenter bezahlt. Fragt mal eure Großeltern, wenn die in den 50er Jahren gelebt haben. Mein Opa ist am Lehranfang mal mit der Pfeile abgerutscht und hat das Werkstück versaut. Dafür hat er eine Schelle kassiert. Das wäre heute ein Fall für den Staatsanwalt. Da haben die Azubis noch eine Ohrfeige kassiert, wenn sie Fehler gemacht haben. Ich will das nicht für gut heißen, aber momentan hat sich das um 360 Grad gewandelt. Da lockt man die Azubis mit Extras und Bonusaktionen.

    Ich habe jede Woche sehr verzweifelte Ausbilder am Telefon, die mich händeringend um Personal bitten und dankbar für jeden sind. Mittlerweile rufen mich die Ausbilder an und fragen, wer denn von den Schülern in Frage kommt! So schlimm ist es schon. Die Schüler müssen nicht mal selbst hingehen und vorstellig werden. Die Ausbilder gehen mit den Anforderungen schon nach unten. Um Noten oder Leistung gehts schon gar nicht mehr. Wichtig ist nur noch, dass der potenzielle Azubi pünktlich ist und dauerhaft kommt. Wir reden hier nicht mehr von Leistung, was schon traurig ist. Sehr traurig.
    Ich vermittle momentan teilweise Menschen, die von den Anforderungen vor 10 Jahren nie für diese Stellen genommen wurden wären. Da gibts SchülerInnen, die sind fast Analphabeten und bekommen eine Lehre im Hotelgewerbe oder als Bäckerin. Zu mir sagte eine Ausbilderin: Wir nehmen jeden, solange er kommt, pünktlich und fleißig ist. Auch wenn ich manchmal sehe, welchen Leuten wir später Kindern anvertrauen wird es mir ganz anders.
    Geändert von Bonsoir (20.12.2018 um 16:17 Uhr)

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