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Thema: Der Wunsch nach Teilzeit - wie am besten beim Gespräch begründen?

  1. #36
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    Standard AW: Der Wunsch nach Teilzeit - wie am besten beim Gespräch begründen?

    Zitat Zitat von Majo992 Beitrag anzeigen
    Dabei ist es eigentlich schon mehrfach nachgewiesen worden, dass man in Teilzeit produktiver ist.

    Außerdem war ich noch nie karriereorientiert. Mir ist es egal, was die Kollegen denken (könnten).
    Ich verdiene jetzt so viel, dass ich von meinem Geld ganz gut leben kann.
    Ich arbeite mittlerweile nur noch 15 Stunden wöchentlich bei freier Zeiteinteilung.
    In einem großen Betrieb ist dies fast immer möglich, auch aufgrund der neuen Teilzeitreglung, d.h. man kann auch nur für bestimmte Jahre verkürzen und dann wieder aufstocken oder weiter mit verringerter Arbeitszeit arbeiten.

    Leisten sollte man es sich natürlich können.

    Warum ein AG hier dagegen stimmen sollte, weiss ich nicht. Bringt ja nichts, unter Zwang Vollzeit arbeiten zu müssen.
    Welche Arbeitsqualität bringt das wohl????

    Der Betriebsrat begleitet dies durchaus. Also auch hier mal erkundigen!!

    Maya

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  3. #37
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    Standard AW: Der Wunsch nach Teilzeit - wie am besten beim Gespräch begründen?

    Zitat Zitat von Bonsoir Beitrag anzeigen
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass diese Gleitzeiten immer noch ein Tabu sind.
    Entweder man steigt ganz aus oder man arbeitet weiter. Dazwischen gibts meist nicht.

    Wir haben das selbst in der Familie durch. Eine Cousine hat die Oma gepflegt und dafür ihr Studium in die Länge gezogen.
    Arbeiten wäre mit der Oma gar nicht möglich gewesen. Am Ende war sie rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Das hat auch kein Pflegedienst kompensieren können. Das Ende vom Lied war, dass sie ihr Studium zog und jetzt keinen Job bekommt, weil die AGs das als Hemmnis sehen, obwohl die Oma schon im Heim ist.


    Pflege in Deutschland von Angehörigen kann man echt vergessen, wenn jemand nicht den Job aufgibt.
    Die Dinge mit deiner Mutter werden mit der Zeit auch mehr werden. Sie werden ja nicht jünger (die alten Leute)

    Ich würde mich an deiner Stelle um einen Pflegegrad bemühen. Hast du den, kannst du einen Entlastungsbetrag gültig machen. Die holen dann die Oma ab und fahren sie zum Arzt oder gehen mit ihr einkaufen. Das doofe ist eben, dass beim Arzt nur die Hinfahrt/Rückfahrt ermöglicht werden, aber niemand mit zum Arzt hinein kommt.
    Alte Menschen können das aber oft nicht mehr selbst.
    Das stimmt nicht.
    Es kommt auf die Betriebsgrösse an und wie hier organisiert wird.

    Bei uns z.B kann man sich speziell für Pflege Angehöriger freistellen lassen oder eben die Arbeitszeit befristet verkürzen.
    In kleinen Krokelfirmen vermutlich nicht.

    Maya

  4. #38
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    Standard AW: Der Wunsch nach Teilzeit - wie am besten beim Gespräch begründen?

    Zitat Zitat von bird on the wire Beitrag anzeigen
    Und dann mutig das Gespräch suchen, Antrag schriftlich stellen und für seine Interessen eintreten, anstatt zu sagen "klappt sowieso nicht".
    Es ist ja nicht so, dass ich meinen Wunsch nach Teilzeit nicht thematisieren würde. Ich habe meinen Teamleiter schon mehrfach drauf angesprochen, aber wie gesagt, die allgemeine Stimmung bei uns ist gegen Teilzeit, und alle werden missmutig bei der Thematik.

    Klar kann ich versuchen, das mit Hilfe des Betriebsrats durchzudrücken, aber wenn mir das dann ein Großteil des Teams übel nimmt, habe ich wahrscheinlich auch Nachteile davon.
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
    Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

  5. #39
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    Standard AW: Der Wunsch nach Teilzeit - wie am besten beim Gespräch begründen?

    Es ist ein Riesenunterschied, ob man "mal seinen Teamleiter darauf anspricht" oder ob man ein Konzept macht, sich einen Gesprächstermin geben läßt (auch mit evtl. höheren Chefs und im Beisein des Betriebsrates) und einen schriftlichen Antrag stellt.

    Natürlich grummelt der Teamleiter erstmal, wenn ein Mitarbeiter von solchen Gedanken erzählt. Das ist eine ganz normale Abwehrreaktion. Was hast du denn gedacht? Meinst Du meine Chefs waren erfreut und überzeugt als ich den Antrag auf Teilzeit gestellt habe? Und auch ich hab erstmal gegrummelt als meine Mitarbeitern mir eröffnete, daß sie die nächsten 2 Jahre 8 Stunden wöchentlich reduzieren will. Klar ist man da erstmal nicht erfreut. Macht ja Mühe und evtl. Ärger. Und ja vielleicht wäre ich auch erleichtert gewesen, wenn ich meine Mitarbeiterin mit ein bißchen Gegrummel und Abwehrhaltung von ihrem Wunsch hätte abhalten können. Man steht ja auch unter Druck und hat erstmal keinen Bock auf Umorganisation und zusätzliche Mühe. Das muß ich ganz ehrlich zugeben. Ich bin da auch keine Heilige.

    Aber wenn man dann spürt, der Mitarbeiter meint das ernst, steht vollkommen hinter seiner Entscheidung und zieht das durch, dann geht es nicht mehr um Gegrummel, sondern dann mußt Du als Führungskraft Lösungen suchen. Dann bist Du auch dankbar, wenn der Mitarbeiter schon Lösungen aufzeigt.

    Und warum sollte das Team Dir das übel nehmen? Für die eröffnen sich doch evtl. Chancen. Und sollte es tatsächlich so kommen, daß die mehr arbeiten sollen, weil Du weniger arbeitest, dann ist es an denen, sich ihren Vorgesetzten gegenüber zu positionieren.

  6. #40
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    Standard AW: Der Wunsch nach Teilzeit - wie am besten beim Gespräch begründen?

    Zitat Zitat von Arktur Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht so, dass ich meinen Wunsch nach Teilzeit nicht thematisieren würde. Ich habe meinen Teamleiter schon mehrfach drauf angesprochen, aber wie gesagt, die allgemeine Stimmung bei uns ist gegen Teilzeit, und alle werden missmutig bei der Thematik.

    Klar kann ich versuchen, das mit Hilfe des Betriebsrats durchzudrücken, aber wenn mir das dann ein Großteil des Teams übel nimmt, habe ich wahrscheinlich auch Nachteile davon.
    Aber jetzt hast du keine Nachteile? Fühlst du dich nicht unwohl in der Situation gerne Teilzeit machen zu wollen, aber "widerwillig" die acht Stunden täglich durchzuziehen? Und was deine Kollegen angeht, würde ich mir da absolut keine Gedanken machen.

    Sprich mit dem Betriebsrat.

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