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Thema: Arbeiten wollen, aber nicht können, oder doch?

  1. #1
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    Standard Arbeiten wollen, aber nicht können, oder doch?

    Hi,
    mich belastet meine berufliche Situation sehr. Ich wurde kurz nach Studienbeginn sehr krank, man fand keine Ursache für meine Beschwerden, mit der Krankheit arbeiten zu gehen schien mir aber immer unmöglich zu sein. Das Studium klappte auch kaum noch, zog sich auch arg in die Länge.

    Nach dem Studium habe ich dann versucht arbeiten zu gehen. Habe 2,5 Monate durchgehalten. Dann folgte die Dienstunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und letzten Endes die Berentung.

    Jetzt bin ich seit über 3 Jahren zuhause. In der Zeit habe ich es noch einmal mit Arbeit (450 Euro Job) versucht. Ich fiel dort durch meine Erkrankung im Vorstellungsgespräch schon negativ auf, man gab mir dennoch die Chance bei einem Probetag, auch den hielt ich kaum durch. Mit Arbeit war dann auch nichts mehr.

    Ich schlafe immer wieder ein und habe eine Art epileptischer Anfälle. Die Anfälle werden vor allem durch Über- und Unterforderung ausgelöst. Auf der Arbeit war ich eigentlich immer überfordert. Die Schlafanfälle kann ich gut vermeiden in dem ich mehrmals täglich für 30-60 Minuten schlafe. Das lässt sich mit einem Erwerbsleben aber schlecht vereinbaren.

    Mittlerweile habe ich mich gut arrangiert. Ich habe mir einige Tätigkeiten/Hobby gesucht, welche über den Tag verteilt stattfinden, die mich weder über- noch unterfordern und zwischen denen ich dann eben schlafen kann. Dadurch geht es mir gesundheitlich erheblich besser. Oft fühle ich mich im Alltag gar nicht eingeschränkt, sondern vollkommen gesund.

    Und gerade dann, wenn es mir gut geht und ich beschwerdefrei bin frage ich mich wieder, wieso ich dann eigentlich nicht arbeiten gehe, wenn es mir doch gut geht. Mir scheint das paradox. Es plagt mich dann das schlechte Gewissen.

    Versteht ihr was ich meine? Wie kann ich mich besser damit arrangieren? Oder meint ihr ich muss weiter am Ball bleiben und versuchen in Arbeit zu kommen? Doch dann weiß ich ehrlich gesagt gar nicht wie.

    LG

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  3. #2
    Registriert Avatar von Mirila
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    Standard AW: Arbeiten wollen, aber nicht können, oder doch?

    Warum engagierst du dich nicht ehrenamtlich? Es fehlt allen möglichen Vereinen und Organisationen an Nachwuchs. Dann hättest du kein Druck und wieder eine Aufgabe im Leben. Könnte auch das schlechte Gewissen beruhigen.

  4. #3
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    Standard AW: Arbeiten wollen, aber nicht können, oder doch?

    Was bedeutet denn "eine Art epileptische Anfälle"?
    Hast du Epilepsie oder nicht?

    Vielleicht kannst du deine gesundheitlichen Probleme zumindest soweit in den Griff bekommen, dass du wenigstens einem Minijob gewachsen wärst. Dann würde dich auch das schlechte Gewissen nicht so arg belasten.

  5. #4
    Registriert Avatar von Kimi Onawa
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    Standard AW: Arbeiten wollen, aber nicht können, oder doch?

    Zitat Zitat von Sternenkindlein Beitrag anzeigen

    Ich schlafe immer wieder ein und habe eine Art epileptischer Anfälle. Die Anfälle werden vor allem durch Über- und Unterforderung ausgelöst. Auf der Arbeit war ich eigentlich immer überfordert. Die Schlafanfälle kann ich gut vermeiden in dem ich mehrmals täglich für 30-60 Minuten schlafe. Das lässt sich mit einem Erwerbsleben aber schlecht vereinbaren.

    Mittlerweile habe ich mich gut arrangiert. Ich habe mir einige Tätigkeiten/Hobby gesucht, welche über den Tag verteilt stattfinden, die mich weder über- noch unterfordern und zwischen denen ich dann eben schlafen kann. Dadurch geht es mir gesundheitlich erheblich besser. Oft fühle ich mich im Alltag gar nicht eingeschränkt, sondern vollkommen gesund.

    Und gerade dann, wenn es mir gut geht und ich beschwerdefrei bin frage ich mich wieder, wieso ich dann eigentlich nicht arbeiten gehe, wenn es mir doch gut geht. Mir scheint das paradox. Es plagt mich dann das schlechte Gewissen.
    Du hast Dir die AW selbst gegeben. Du bist aktuell in einem bestimmten Rahmen beschwerdenfrei.

    Die Tätigkeit muss (damit Du ihr nachgehen kannst):
    dir Freude bereiten, Dich nicht überfordern/unterfordern
    es müssen Ruhephasen möglich sein, die Du frei einteilen und gestalten kannst



    Zitat Zitat von Sternenkindlein Beitrag anzeigen
    Versteht ihr was ich meine? Wie kann ich mich besser damit arrangieren? Oder meint ihr ich muss weiter am Ball bleiben und versuchen in Arbeit zu kommen? Doch dann weiß ich ehrlich gesagt gar nicht wie.

    LG
    Akzeptieren, dass es gerade so ist, wie es ist und immer mal wieder schauen, ob Du eine Erwerbstätigkeit findest, die diese Kriterien erfüllt.


    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.
    •~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~
    Wenn ich mich in d. Thread „Was denkst du gerade?“ auf etwas, was dort geschrieben wurde, beziehe, schreibe ich es explizit dazu.
    •~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~
    Himmel und Hölle sind keine Orte, sondern Bewusstseinszustände.
    ~Kimi~

  6. Für den Beitrag dankt: pecky-sue

  7. #5
    Registriert Avatar von _cloudy_
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    Standard AW: Arbeiten wollen, aber nicht können, oder doch?

    In deinen anderen Threads hast du geschrieben dass du noch nie epileptische Anfälle hattest, dass das nur die Dame vom Amt geschrieben hat.

    [....]

    Ich meine, du kannst irgendwie alles tun von Freund über Sport und viele Tiere halten, nur arbeiten geht nicht.
    Geändert von Yannick (29.12.2017 um 17:39 Uhr) Grund: Regel 1

  8. Für den Beitrag danken: Rose

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