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Thema: 26 - Keine Ausbildung, kein Job, nix - bin verzweifelt

  1. #6
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    Standard AW: 26 - Keine Ausbildung, kein Job, nix - bin verzweifelt

    Mit 26 würde ich niemandem, der noch keine Ausbildung hat und bisher mehrfach abgebrochen hat ein Studium empfehlen. Er wird ja nicht jünger und wenn er das Studium dann nicht schafft ist er noch älter und dann nimmt ihn erst recht kein Ausbildungsbetrieb.

  2. Für den Beitrag dankt: Biddi

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  4. #7
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    Standard AW: 26 - Keine Ausbildung, kein Job, nix - bin verzweifelt

    Soo alt sind die 26 nun auch wieder nicht!! Und ich würde in dem Alter eher zum Studium raten, wenn jemand zwischen Studium und einer Ausbildung schwankt.

    Aber darum geht es ja jetzt erstmal vorrangig nicht. Du musst natürlich schon das machen, was dir Spaß macht, oder wofür du dich wirklich interessierst.
    Aber das können teilweise auch wirklich unterschiedliche Dinge sein. Es kommt sehr auf die Motivation dahinter an, das Bild im Kopf, dein Ziel, das, was du erreichen möchtest.

    Was treibt dich denn an? Und wie sieht es so insgesamt mit deiner aktuellen Situation aus? Wie ist dein soziales Umfeld? Bist du zufrieden?

  5. #8
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    Standard AW: 26 - Keine Ausbildung, kein Job, nix - bin verzweifelt

    Für ein Studium spricht auf jeden Fall dein 2,0er Abi, bist ja ein kluger Kopf, wäre also blöd das zu vergeuden.

    Wenn dich allerdings so wirklich gar nichts anspricht, dann muss man doch davon abraten. Du kannst es dir nicht leisten jetzt noch mehr Zeit zu verschwenden.

    Schau mal, ob du irgendwie einen guten Ausbildungsplatz bekommst und zwar etwas, worauf du in Zukunft, wenn du es dann möchtest, noch aufbauen kannst.

  6. #9
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    Standard AW: 26 - Keine Ausbildung, kein Job, nix - bin verzweifelt

    Ich kenne das Gefühl sehr gut.

    Wenn du die Motivation hast dann schöpfe genau daraus deine Kraft und deine Hoffnung. Du kannst alles haben mit deinem Durchschnitt. Bewirb dich bei Kindergärten, vllt ist es das was dir eventuell gut tut auch Wegen deiner Depressionen.
    Oder gehe in den Verkauf in ein Shop den du magst oder der dir sehr zusagt.
    Hast du paar Hobbys? Mach doch aus deinem Hobby deinen Job. Bsp: du trinkst gerne Kaffee dann bewirb dich bei Starbucks. Vllt weißt du was ich meine.

  7. #10
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    Standard AW: 26 - Keine Ausbildung, kein Job, nix - bin verzweifelt

    Zitat Zitat von Zerato Beitrag anzeigen
    Hallo,

    danke für die Antworten. Ich war eigentlich nie der Lerntyp und habe das Abitur bestanden ohne großartiges Lernen. Habe diesen Stil weiter fortgeführt im Studium, ging leider in die Hose. Da habe ich gemerkt, dass ein Studium nichts für mich ist, zudem gar kein Studiengang mich so wirklich anspricht, außer Informatik oder Wirtschaft. Ersteres anscheinend auch nicht, wie ich jetzt feststelle.

    Mir läuft leider die Zeit davon und ich kann nicht mehr in Ruhe nachdenken oder ein weiteres Auslandsjahr oder FSJ machen, auf keinen Fall. Ich brauche was anständiges. Ich bin einfach deprimiert.
    Ich habe vergessen zu erwähnen, dass sich bei mir, aufgrund einer chronischen Krankheit, eine gewisse Depression entwickelt hat.

    Ich will irgendetwas machen, die Motivation ist da, aber die Hoffnung verloren...
    Hallo,
    danke für Deine Ehrlichkeit.

    Bei einem Abi von 2,0 und dem, was danach erfolgte, war mir irgendwie klar, daß Du das Abi bestanden hast, ohne großartig zu lernen. Versteh das bitte nicht als Kritik. Danke. Es ist durchaus verständlich, daß es so verlaufen ist und letztlich nur der Faktor Disziplin fehlte. Das Letztgenannte brauchtest Du bislang nicht. Nur im Studium lerntest Du die Konsequenzen kennen. Daraus den Rückschluss zu ziehen, daß ein Studium für Dich nichts ist, halte ich für
    eine absolute Fehleinschätzung von Dir. Eine absolute Fehleinschätzung Dir selber gegenüber, mit der Du das Risiko eingehst, Dir nun eine berufliche Zukunft aufbauen zu wollen, die Du vielleicht gar nicht willst.

    Ich möchte nur darauf hinweisen, daß Du diese Zeit nach dem Abi für Dich gebraucht hast, um einzusehen, daß Du was anständiges brauchst. Du bist durch die Jahre nach Deinem Abi "getingelt", ohne Dir darüber innerlich im klaren zu sein.
    Wahrscheinlich wurden die "Bedingungen" des Bachelorstudiums "verfehlt", da das Lernen für Dich fremd war.

    Setze Dich bitte nun selber nicht unter Druck, indem es nun schnellstmöglichst was beruflich anständiges sein
    soll, da Du Dich aufgrund Deiner gemachten Unierfahrungen für studiumsunfähig hälst. Damit besserst Du
    den Aufbau Deines beruflichen Werdeganges nicht.

    Für eine Ausbildung halte ich Dich für zu intelligent. Da "tingelst" Du Dich wieder durch ohne große Lernbemühungen
    und Dir fehlen letztendlich die beruflichen Herausforderungen.
    Innerlich stellt sich mir die Frage, wie Du mit alledem zufrieden gewesen sein kannst, ohne jemals wirklich Dich bemüht zu haben, mit einem gewissen Aufwand von Disziplin zu lernen.
    Du gehst ganz einfach davon aus, daß Du kein Lerntyp bist und damit hat sich das Studieren für Dich erledigt.

    Und nun suchst Du Dir aufgrund Deiner Lebensgesamtsituation das aus, was Dir am leichtesten erscheint.
    Das ist nicht der für Dich korrekte Weg, um wirklich zufrieden zu sein und zu werden im beruflichen Werdegang.
    Dein Alter führt Dir deutlich vor Augen, was auf dem Arbeitsmarkt sein könnte, was Du letztendlich aber gar nicht genau weißt. Das ist Spekulation aufgrund Deiner Lebensgesamtumstände, die Du nun dringendst ändern möchtest.

    Sehe das bisherige Erlebte als Lebenserfahrung an, die Du gemacht hast. Lebenserfahrungen zu machen, ist
    wertvoll und kostbar. Deine Lebenserfahrungen sind zwar die, die gesellschaftlich betrachtet, nicht gerade üblich sind.
    Sie machen Dich jedoch nicht zu einem Menschen, der nicht in der Lage ist, ein Studium anzustreben, was Spaß und
    Freude macht. Und durch die Lernjahres eines Studiums mußt Du nun mal "hindurch", indem Du das Lernen beginnst und nicht mehr herumtingelst.

    Eine chronische Erkrankung ist für mich kein Grund, bei einem Abi von 2,0 ohne groß dafür zu lernen, ein
    Studium anzustreben. Daß Du nun nach Studiumsabbrüchen wieder bei Deinen Eltern zu Hause bist, ist auch kein Grund, das Studieren an den Nagel zu hängen.

    Daß die chronische Erkrankung nun da ist, bremst lediglich Deine bisherige Lebensweise aus.
    Und es wird auch Zeit, daß es zu einem Ausbremsen kommt, damit Du die Entscheidung treffen kannst, daß es beruflich nun was anständiges sein soll.
    Aufgrund Deiner bislang gemachten Studiumserfahrungen und Deiner chronischen Erkrankung bremst Du Dich für ein Studium selber aus und das ist nicht gut.

    Es gehört in der heutigen Zeit mit dazu, nach dem Abi ein FSJ machen zu können und auch, sich im Ausland aufzuhalten. Es gehört auch in der heutigen Zeit mit dazu, sich beruflich nicht so gut orientieren zu können.
    Es ist alles durchaus verständlich. Es spricht alles dafür, daß Du aus Deiner zurückliegenden Zeit nach dem Abi
    gelernt hast und auch, daß Du ausprobiert hast, was es nun beruflich sein könnte.

    Ein Studium ist kein "Zuckerschlecken" und darauf warst Du nach Deinen schulischen Erfahrungen nicht vorbereitet und hast es auch nicht in Angriff genommen.

    Nehm Dir einfach einige Monate Auszeit, in denen Du in Ruhe ohne "Torschlusspanik" Dir Zeit dafür nimmst, Dich
    über Studiengänge zu informieren. Es gibt Studienberatungen.
    Es kann durchaus sein, daß Du Dich bislang irgendwie nie ernsthaft darüber Gedanken gemacht hast, was es nun beruflich werden soll. Und nun machst Du Dir endlich Gedanken darüber und willst das schnellstmöglichst klären.
    Das funktioniert nicht.

    Nimm Dir evtl. Zeit, verschiedene monatliche Praktikumsstellen zu suchen. Trau Dich und ruf bei Firmen in Deiner Region an.

    Und trau Dich nach informativ geführten Studienberatungsgesprächen Dich neu an Unis einzuschreiben.
    Löse Dich innerlich davon, daß Du kein Lerntyp bist. Das stimmt nicht. Du weißt von Dir selber nicht, was sich
    innerlich bei Dir in einem Studiumsgang bewegt, bereitest Du Dich mit Lernen auf Klausuren vor, arbeitest Du
    intensiv an Hausarbeiten etc.
    Studieren zu wollen, sich einzuschreiben, einen Studiumsplatz zu bekommen und für das Studium nichts zu tun,
    ist letztendlich deprimierend und all das verstärkt sich durch einen Studiengangwechsel. All das wurde angestrebt letztendlich mit der Absicht, dafür nicht viel tun zu müssen.

    Du wirst keine große Mühe aufwenden müssen, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Ob Du letztendlich wirklich damit zufriedener bist, bezweifele ich.

    Entscheide selber, was Du möchtest. Weiterhin leicht durchs Leben tingeln oder Dich für einige Jahre "anstrengen" an einer Uni, um Klausuren, Hausarbeiten etc. zu schaffen.

    Ich kann Dich nur ermutigen, es nochmals zu wagen, Dich für einen Studiengang zu entscheiden. Dieses Mal jedoch mit der innerlichen Lebensbegreifung und Motivation, daß ein Studium "kein Zuckerschlecken" ist und das Studienjahre durchaus auch keine leichten Jahre sind. Hast Du das durchlaufen, sind die beruflichen Herausforderungen für Dich größer. Nicht mehr an einer Uni herumzutingeln und es von vornherein organisiert und strukturiert "anzupacken" und Erfolge zu verbuchen, vermag sich durchaus vermindernd auf Deine Depressionen
    auswirken.

    Vielleicht findest Du Infos zu Deiner chronischen Erkrankung bei symtome.ch. Dieses ist ein schweizer Gesundheitsportal.

    Daß Du verzweifelt bist, da keine Ausbildung da ist, kein Job da ist, ist verständlich. Das sind jedoch keine Gründe, um nun schnellstmöglichst nach etwas zu greifen, was diese Gesamtsituation schnellstmöglichst beendet.

    Es ist nicht meine Absicht, Dich zu kritisieren oder Vorwürfe zu machen.
    Ich möchte Dich lediglich motivieren, den Schritt an eine Uni erneut zu wagen. Dieses Mal jedoch mit der nötigen
    inneren Motivation, die dazu erforderlich ist, um "durchzuhalten".

    Ich glaube an Dich und daran, daß Du mit der entsprechenden Motivation ein Studium schaffst.
    Gib nicht auf.

    alles Liebe
    flower55

  8. Für den Beitrag dankt: Zitronentorte

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